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Lions' players leave the rink after losing against Geneve-Servette, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and ZSC Lions, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Monday, March 4, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Mit den ZSC Lions in den Platzierungsrunde hat definitiv niemand gerechnet. Bild: KEYSTONE

So daneben lagen die Hockey-Experten mit ihren Saison-Prognosen

Was war das für eine verrückte Qualifikation?! Mit den ZSC Lions hat der Meister die Playoffs verpasst, dafür spielen mit den SCL Tigers und Ambri zwei völlige Underdogs um den Meistertitel. Das hat niemand vorhergesehen. Im Gegenteil: Viele Experten haben sich mit ihren Prognosen vor dem Saisonstart ziemlich blamiert.



Nach 50 Meisterschaftsrunden steht Sensationelles fest. Mit Davos und den ZSC Lions müssen zwei Titanen in die Platzierungsrunde und auch «Transfersieger» Fribourg hat es überraschend nicht in die Playoffs geschafft. Dort stehen stattdessen Ambri und die SCL Tigers.

Die Abschluss-Tabelle:

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bild: srf

Damit hat nun wirklich niemand gerechnet – auch nicht die Hockey-Experten des Landes. So daneben lagen sie mit ihren Prognosen.

Eismeister Zaugg (watson):

Unser Eismeister hat die ersten beiden Plätze vertauscht und mit Lugano auf Rang 7 und Rappi auf Rang 12 zwei Richtige. Ausserdem hat er die SCL Tigers in die Playoffs getippt. Bei Ambri und Fribourg hat er sich jedoch völlig vertan. Skepsis war dafür beim ZSC da, als einziger der sechs Prognose-Steller hat Klaus Zaugg die Lions nicht in die Top 2 gesetzt. Warum? Darum:

«Die ZSC Lions haben kräftig nachgerüstet und die Ausländer sind noch besser als letzte Saison. Das Luxus-Problem ist ein Übermass an Talent, das zu taktischer Liederlichkeit verführt. Die Zürcher haben wahrlich eine grosse Mannschaft. Aber wer fragt, ob Serge Aubin der grosse Trainer sei, den eine grosse Mannschaft braucht, ist kein Schelm.»

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MySports

Zwei Richtige, aber auch die Experten von MySports haben sich beim ZSC komplett vertan. Sie setzten den Meister sogar auf Qualirang 1. Mit Davos unter dem Strich lag man allerdings richtig, den Tigers und Ambri hat man aber zu wenig zugetraut.

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Aargauer Zeitung

Die «Aargauer Zeitung» hat sich mit dem HCD in den Playoffs und Servette auf Rang 11 ziemlich vertan. Nur ein Playout-Teilnehmer hat der Experte richtig getippt. Zu den ZSC Lions auf Rang 1 stand geschrieben:

«Auch wenn man sich beim Titelverteidiger weigert, sich als klaren Favoriten zu sehen – mit dem Hinweis darauf, dass man die letztjährige Qualifikation nur auf Platz 7 abgeschlossen habe: Schaut man sich diese Mannschaft an, dann findet man kaum einen Schwachpunkt. Das einzige Fragezeichen betrifft den neuen Trainer: Wie schnell kann sich Serge Aubin den Begebenheiten anpassen?»

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Blick

Die «Blick»-Experten haben zwar den Qualisieger richtig getippt, ansonsten aber auch ziemlich daneben gegriffen und beispielsweise Davos in die Playoffs gesetzt.

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20 Minuten

Die Pendlerzeitung hat ebenfalls zweimal richtig getippt, dafür den ZSC auf Rang 1 gesetzt. Mit Davos in der Platzierungsrunde lag man allerdings goldrichtig, wie viele anderde hat aber auch «20 Minuten» Ambri und die SCL Tigers deutlich zu schwach eingeschätzt.

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nau.ch

Der Tippspiel-Verlierer heisst nau.ch: Nur einmal – mit den Lakers auf Rang 12 – lag man richtig. Ansonsten hat es ziemlich viele Plus- und Minuspunkte. Davos in den Playoffs, Lausanne, Ambri und die SCL Tigers unter dem Strich und die ZSC Lions obligat auf Rang 1.

«Serge Aubin ist neuer Trainer bei den Löwen – und darf die Mission Titelverteidigung mit einem regelrechten Starensemble in Angriff nehmen. [...] Die einzige Frage lautet: Wie sattelfest ist die Defensive? Trotzdem: Behalten die Löwen die Pace der letztjährigen Playoffs, wird kein Weg an ihnen vorbeiführen.»

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