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Zuerichs neuer Trainer Arno del Curto leitet sein erstes Training mit der Mannschaft der ZSC Lions, am Dienstag, 15. Januar 2019, in der KEBO. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Gute Stimmung im ersten Training unter Del Curto bei den ZSC Lions. Bild: KEYSTONE

Genau hingeschaut – so war Arno Del Curtos erstes Training beim ZSC

Was ist Charisma? Wenn zum ersten Training von Arno Del Curto mit den ZSC Lions gut und gerne 200 Frauen, Männer und Kinder herbeieilen.



Mit ziemlicher Sicherheit haben sich seit den Zeiten, als die ZSC Lions während des Umbaus des Hallenstadions im «Stadiönli» spielten, nie mehr so viele Zuschauerinnen und Zuschauer, Chronistinnen und Chronisten, Video-Soldatinnen und -Soldaten in der Kunsteisbahn Oerlikon eingefunden. Niemand hatte ein Inserat geschaltet oder Werbung gemacht. Es ist ja «nur» das Training der ZSC Lions. Es sind mindestens 200 Neugierige da.

Es ist das erste Training unter Arno Del Curto. Beginn um 10.15 Uhr.

Del Curto spricht mit den Händen

Das Training unter einem neuen Trainer ist ein bisschen wie eine neue Liebe. Alles wird durch die rosarote Brille analysiert. Alle rühmen. Logisch. Wenn jetzt einer kritische Anmerkungen macht, findet er sich für die anstehenden Spiele gegen die SCL Tigers am Freitag in Langnau und am Samstag im Hallenstadion auf der Tribüne wieder. Auf einmal ist alles neu, besser, frischer, dynamischer. Einige Spieler fühlen sich wahrscheinlich auch jünger.

Was ist nun anders? Nun, das Training ist besser als zuvor unter Serge Aubin. Aber nicht, weil der vorherige Trainer sein Handwerk nicht verstand. Es ist ganz einfach so, dass sich jetzt jeder dem neuen Chef im besten Lichte präsentieren will. So ist das immer, wenn der neue Trainer kommt.

Zuerichs neuer Trainer Arno del Curto leitet sein erstes Training mit der Mannschaft der ZSC Lions, am Dienstag, 15. Januar 2019, in der KEBO. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Beobachtet von Fans und Fotografen instruiert Del Curto seine Spieler. Bild: KEYSTONE

Ein kleines Detail, von den meisten wohl übersehen, stimmt zuversichtlich. Arno Del Curto spricht mit den Händen. Sage mir, ob Arno auf dem Eis mit den Händen spricht und ich sage dir, wie gut er drauf ist.

Ein Karajan mit Dächlikappe

Er ist gut drauf. Er ist in seinem Element. Wenn er mit einem Pfiff aus der Trillerpfeife die Jungs heranholt und etwas erklärt, dann fahren seine Hände durch die Luft wie die eines Dirigenten. Der Herbert von Karajan der Trainer. Ein Karajan mit Baseball-Mütze. Das ist Arno pur. Er schreit nicht herum. Es ist seine Körpersprache, die überzeugt. Und wenn er zwischendurch korrigiert, legt er den Arm kurz wie väterlich-tröstend auf die Schulter eines Spielers. Auch das ist Arno pur: extrem fordernd, aber ebenso fürsorglich. Er überträgt den Führungsstil, den er in Davos gepflegt hat, 1:1 nach Zürich.

Der Anfang ist gemacht. Zieht er diesen Stil auch hier unten in Zürich durch? Sprechen die Spieler, erfolgsverwöhnte Stars, einige Jungmillionäre, die meisten mit der Neigung zur Genügsamkeit, dauerhaft auf diesen neuen Stil an? Bleibt sich Arno in der neuen Umgebung selber treu?

Das sind die entscheidenden Fragen, und die Suche nach den Antworten wird uns in den nächsten Wochen vortrefflichst unterhalten. Es wird nicht einfach für die SCL Tigers am Freitag und am Samstag. Nur wenn sie den ersten Ansturm der «neuen», «aufgeputschten» ZSC Lions überstehen, werden sie eine Chance haben.

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • welefant 15.01.2019 17:16
    Highlight Highlight bin auf die einbindung der jungen von den gck lions gespannt. er wird sie früher oder später holen. tut dem Z gut.
    • Züzi31 15.01.2019 18:36
      Highlight Highlight Keine Ahnung ob deine Nachricht nun positiv oder negativ gedacht war, aber wenn du jetzt auf die Z Seite gehst und das Kader analysierst, wirst du 11 ehemalige Junioren sehen. 11... Keine Ahnung was die Leute erwarten, aber auch unter ADC können das nicht mehr werden, wenn gleichzeitig auch noch um den Titel gespielt werden muss.
      Wie viele sind es bei Bern, Zug oder Lausanne? Vermutlich nicht mal zusammen 11.
  • deed 15.01.2019 16:50
    Highlight Highlight "Mit ziemlicher Sicherheit haben sich seit den Zeiten, als die ZSC Lions während des Umbaus des Hallenstadions im 'Stadiönli' spielten, nie mehr so viele Zuschauer in der Kunsteisbahn Oerlikon eingefunden." Zaugg hat wohl noch nie Elite A Playoffspiele in der KEBO besucht, sonst wüsste er, dass da die Bude jedes mal voll ist.
  • Oh Dae-su 15.01.2019 13:32
    Highlight Highlight Und wann kommt der Artikel über Del Curtos ersten Stuhlgang in Zürich?
  • Tikkanen 15.01.2019 12:56
    Highlight Highlight ...wahrhaft gewaltiges Interesse dass der Arno in Hipsterville generiert. Die ausgehungerten Chronisten sind überglücklich über AdC's Stellenantritt, das übersättigte Volk in Gotham City überschlägt sich schier vor Vorfreude. Und der Arno schwelgt an der PK in den guten alten ZSC Zeiten, auch wenn die durchgestylten Lions so gar nichts mehr mit dem verrauchten, kämpferischen Lift-ZSC zu tun haben. Zesi und Hotz liessen sich einst vom Arno zämeschissä, mit Kruti ging er an Trainingsfreien Tagen joggen. Mal sehen, wie die sensiblen Smartphone-Buben und Bonvivants mit Arno's Brausen klarkommen...
    • Jason96 15.01.2019 13:38
      Highlight Highlight sag mal, kommst du noch im Jahre 2019 an oder schwelgst du lieber den alten Zeiten nach? Falls ja, dann bleib doch bitte dort und lass den Menschen doch einfach Ihre Freude. Meine Güte.
    • MARC AUREL 15.01.2019 14:48
      Highlight Highlight Meine Güte! Was für ein Gejammer lieber Jason96!
    • LebeauFortier 15.01.2019 16:15
      Highlight Highlight Nur weil der Tristan kein Smartphone bedienen kann, wären er und seine Kollegen nicht einfacher zu trainieren...

      Komm schon, gönnt uns doch den Arno. Wir gönnen Euch den Kari ja auch. 😘
    Weitere Antworten anzeigen
  • Freilos 15.01.2019 12:47
    Highlight Highlight Spektakulär😳
  • el_bengalo 15.01.2019 12:44
    Highlight Highlight Karajan mit Dächlikappe :)

Nun ist es offiziell: Langenthal kann nicht in die höchste Liga aufsteigen

Liga-Direktor Denis Vaucher bestätigt, was bisher krampfhaft geheim gehalten worden ist: Wird der SC Langenthal Meister, kann er nicht aufsteigen und die Rapperswil-Jona Lakers bzw. Davos sind gerettet.

Auf die Frage, ob der SC Langenthal in seinem Kultstadion «Schoren» in der NL spielen dürfte, sagt Liga-Direktor Denis Vaucher klipp und klar: «Nein, der Schoren erfüllt die Anforderungen an ein Stadion in der höchsten Liga nicht und kann auch mit infrastrukturellen Anpassungen in der Sommerpause 2019 nicht National-League-tauglich gemacht werden.»

Päng! Das ist Klartext in der reinsten Form. Endlich wissen wir: das Thema Aufstieg ist für Langenthal ganz offiziell vom Tisch.

Da bleibt die Frage: …

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