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Lugano’s Head Coach Greg Ireland reacts during the preliminary round game of the National League Swiss Championship between HC Lugano and EHC Biel, at the ice stadium Resega in Lugano, on Saturday, December 23, 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Dass Damien Brunner unerlaubterweise die Spielerbank verliess, passte Trainer Greg Ireland gar nicht in den Kram. Bild: TI-PRESS

Eismeister Zaugg

Brunner vs. Ireland – Lugano zwischen «Opera Buffa», Krise und einem teuren Irrtum

Hockey-Hollywood unter Palmen: Lugano inszeniert öffentlich die Versöhnung seines Trainers mit einem Star im Stile einer «Opera Buffa», einer komischen Oper.



DIE Story ist nur in Lugano möglich. Damien Brunner verlässt im Frust unerlaubterweise die Spielerbank vor dem Ende des Drittels. In der Pause wird er deswegen von Trainer Greg Ireland gerügt. Worauf der Spieler ausrastet, den Trainer beschimpft und den Stock auf den Massagetisch knallt. Das Wort «Hurensohn» fällt. So geschehen am 23. Dezember während des Heimspiels gegen Biel (3:4).

So weit so gut. Aber schliesslich kommt die ganze Angelegenheit «Blick»-Reporter Angelo Rocchinotti zu Ohren, er macht eine süffige Story – und Lugano reagiert am Mittwochmittag mit einer Medienkonferenz.

Switzerland's Damien Brunner speaks to reporters after a training session, at the IIHF 2015 World Championship, at the Tipsport Arena, in Prague, Czech Republic, Friday, May 8, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Damien Brunner ist kurz vor Weihnachten ausgerastet. Bild: KEYSTONE

Und siehe da – alles in bester Ordnung. Damien Brunner zeigt sich überrascht, dass diese Geschichte drei Wochen nachher den Weg in die Medien gefunden hat. «Ich habe keine Ahnung, was der Journalist damit bezweckte. Ich war über mein Spiel frustriert und während der Partie gingen die Emotionen hoch. Ich habe überragiert. Am nächsten Tag habe ich mich mit dem Coach ausgesprochen und damit war die Geschichte erledigt.»

Auch Greg Ireland findet freundliche Worte. «Es war nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein, dass es zu einer solchen Situation kommt. Eishockey ist ein Spiel mit viel Leidenschaft und Emotionen und in Nordamerika kommen solche Episoden häufig vor. Ich glaube in diesem Fall hat man eine zu grosse Geschichte daraus gemacht. Mein Verhältnis mit Damien Brunner war vorher gut und ist jetzt nach einem klärenden Gespräch sogar noch besser geworden. Das zeigt mir, dass ich in meinem Team Spieler mit Ambitionen habe, denen es nicht gleichgültig ist, wenn es nicht wie gewünscht läuft.»

Die Ausssagen von Brunner und Ireland:

Lugano steht auf dem dritten Platz der Tabelle mit guten Aussichten, die Qualifikation auf dem zweiten Rang zu beenden. Grande Lugano. Also alles nur ein Sturm im Wasserglas? Bloss ein bisschen billige Polemik? Nein, es ist mehr hinter dieser Geschichte als billige Polemik.

Das Wort Krise ist keine billige Dramatisierung der Lage. Lugano hat nur noch acht der letzten zwölf Spiele gewonnen. Mit einer Mannschaft, die noch im Herbst in lichten Momenten Hockey wie ein Meisterkandidat zelebrierte und in Bern gewonnen hat. Mit Namen auf allen Positionen, die reichen, um den grossen SC Bern herauszufordern. Aber ganz offensichtlich gelingt es wieder einmal nicht, dieses enorme Potenzial wunschgemäss umzusetzen.

Die durchschnittliche Amtszeit eines Trainers in Lugano seit dem letzten Meistertitel von 2006 beträgt acht Monate. Also nicht ganz so lang wie eine Schwangerschaft. Kein Schelm, der nach dem «Fall Brunner» denkt, dass nun wieder die Wehen für die Geburt eines neuen Trainers einsetzen.

Die drei Reaktionen auf einen Ausraster

Und es ist keine billige Polemik, wenn wir drei Feststellungen machen. Erstens: die Spieler sind in Lugano seit dem letzten Titel von 2006 zu mächtig. Zweitens: die Autorität des Trainers wird imme kleiner. Drittens: Der Transfer von Damien Brunner war ein teurer Irrtum.

Es gibt, unabhängig ob in Lugano oder anderswo, drei Reaktionen, wenn einer in der Kabine ausrastet wie Damien Brunner.

Erste Reaktion: Die Spieler solidarisieren sich mit ihrem Rebellen, der es endlich einmal gewagt hat, zu sagen, was alle denken. Das Resultat ist ein Zusammenrücken der Mannschaft im Sinne «wir gegen den Trainer» und das Resultat ist eine Leistungssteigerung. Die hat es in Lugano nicht gegeben.

Enttaeuschte Luganesi in Reih und glied nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und dem HC Lugano am Dienstag, den 9. Januar 2018, in der Bosshard Arena in Zug. (KEYSTONE/Christian Merz)

Beim HC Lugano passt seit ein paar Wochen nicht mehr allzu viel zusammen Bild: KEYSTONE

Die zweite Reaktion: Der Spieler, der sich gegen den Chef erhoben hat, wird – unabhängig von seinem Status und Talent – nicht mehr ernst genommen. Er wird zum «Fremdkörper» in der Kabine und sollte so zügig wie möglich transferiert werden.

Die dritte Reaktion: Die Spieler messen dem Vorfall gar keine grosse Bedeutung zu. Sie wissen, dass der Trainer sowieso bald gehen muss. Das Wetter ist schön, das Salär bäumig und es gibt wichtigere Dinge als ein Eishockeyspiel.

Eine verhängnisvolle Mischung

Welche der drei Reaktionen haben wir in Lugano? Eine Mischung aus allen drei.

Erstens gibt es eine latente Unzufriedenheit mit Trainer Greg Ireland – diese Unzufriedenheit gehört in Lugano inzwischen zur Unternehmenskultur wie das Glockengeläut zur Kuhherde. So gesehen hat Damien Brunner seinen Spielkameraden durchaus aus dem Herzen gesprochen.

Zweitens ist der eigenwillige Stürmer eine egoistische Künstlernatur – so wie schlaue Skorer nun einmal sind. Aber Damien Brunner ist zu gut und verdient zu gut, um von den Spielern nicht ernst genommen zu werden. Er ist in der Kabine durch seinen Ausraster nicht zum «Fremdkörper» geworden. Aber auch nicht zur Integrationsfigur.

The new Lugano's Head coach Greg Ireland talks to his players, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Lugano, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, January 17, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Erreicht Greg Ireland seine Spieler wirklich noch? Bild: KEYSTONE

Drittens gehört die «Opera Buffa», die «komische Oper», zur speziellen Kultur des HC Lugano. Was in einer hoch entwickelten Leistungskultur Konsequenzen haben müsste, wird in Lugano in Harmonie gelöst. Das Wetter ist schön, das Salär bäumig und es gibt wichtigere Dinge als ein Eishockeyspiel.

Oder können wir uns vorstellen, dass Thomas Rüfenacht in Bern in der Kabine Kari Jalonen als «Hurensohn» beschimpft? Nein, das können wir nicht.

Die Zeichen stehen auf Trennung – aber von wem?

Unabhängig von dieser Episode ist inzwischen klar: Damien Brunner ist Luganos teurer Transferirrtum. Es war richtig, Damien Brunner nach Lugano zu holen, als er seine NHL-Karriere vorzeitig beendete. Er hatte das Potenzial, um die Meisterschaft für Lugano zu entscheiden.

Erst nach und nach hat sich gezeigt, dass sich beide Seiten geirrt haben. Damien Brunner erwartete ein hochprofessionelles Hockeyunternehmen mit dem Potenzial zum Meistertitel. Lugano erwartete einen offensiven Leitwolf, der die Mannschaft zum Titel führen kann.

Damien Brunner, Neuzugang des HC Lugano, posiert am Sonntag, 14. Dezember 2014, in der Resega-Halle in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Damien Brunner zu holen war richtig, aber jetzt würde ihm und dem Klub eine Trennung gut tun. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Aber Damien Brunner ist in ein Hockeyunternehmen gekommen, das zwar tatsächlich alles hat, um hochprofessionell zu arbeiten. Die Infrastruktur, das Knowhow und das Geld. Aber Lugano hat eben auch seine ganz besondere lateinische Kultur und ist die wohl wundersamste Mischung aus Country Club, Professionalismus, familiärer Geborgenheit und Geschäftstüchtigkeit.

Und mit Damien Brunner hat Lugano nicht einen Leitwolf bekommen. Sondern einen hochsensiblen Künstler. Einerseits mit einem ungewöhnlichen Selbstvertrauen, das ihm zeitweise auch den Durchbruch in der NHL ermöglicht hat. Andererseits braucht Damien Brunner Führung und die besondere Herausforderung des Trainers und des Sportchefs liegt darin, Damien Brunner einerseits die Grenzen aufzuzeigen und andererseits die Freiheiten zu gewähren, die ein Spieler wie er einfach braucht. Beim Führungsstil den Mittelweg zwischen Militärakademie und Rudolf-Steiner-Schule zu finden.

Diesen Mittelweg hat Lugano noch nicht gefunden und zusätzlich ist Damien Brunner immer wieder durch Verletzungen geplagt worden. Er kann die Erwartungen nicht mehr erfüllen. Wenn über eine längere Zeit bei einem der bestbezahlten Spieler der Liga die Differenz zwischen Erwartungen und Leistungen nicht bereinigt werden kann, dann bekommen alle ein Problem. Der Sportchef, der Trainer, der Spieler und die Mannschaft.

Kommt jetzt Bob Hartley?

Was lernen wir aus der ganzen Geschichte? Erstens: ein Transfer, eine neue Herausforderung könnte Damien Brunner womöglich helfen, noch einmal sein bestes Hockey zu spielen. Zweitens: Der kluge Opportunist Greg Ireland ist wahrscheinlich nicht die grosse, charismatische Führungspersönlichkeit, die Lugano zu neuem meisterlichen Ruhm führen kann.

FILE - In this March 5, 2016 file photo, Calgary Flames head coach Bob Hartley gives instructions during an NHL hockey game against the Pittsburgh Penguins in Pittsburgh. The Flames have fired Bob Hartley, who was the named the NHL's coach of the year last season. (AP Photo/Gene J. Puskar, File)

Bob Hartley könnte den HC Lugano wieder auf Trab bringen. Bild: AP/AP

Also schon wieder ein Trainerwechsel? Warum nicht? Lugano hat die zwei letzten grossen Triumphe nur dank eines Trainerwechsels im richtigen Augenblick gefeiert: Larry Huras wurde 2006 während der Viertelfinalserie gegen Ambri gefeuert und durch Harold Kreis ersetzt. Am Ende gewann Lugano seinen bisher letzten Titel. Am 27.Oktober 2015 kam Doug Shedden für Patrick Fischer – und im Frühjahr 2016 erreichte Lugano zum bisher einzigen Mal seit 2006 das Finale.

Und jetzt? Es ist Zeit für ein paar Wochen Bob Hartley. Daraus könnte eine «Opera Buffa» mit meisterlichem Ende werden. Die ZSC Lions konnten sich finanziell mit dem Kanadier nicht einigen und haben Hans Kossmann geholt. Das Geld wird in Lugano nicht das Problem sein. Die Investition könnte sich lohnen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • no-way 12.01.2018 20:04
    Highlight Highlight Wissen die Leute hier, dass Brunner seit dem Rückkehr das beste Punktdurschnitt pro Spiel für schweizer Stürmer hat? Einzig nillson mach es besser, der ist aber zweimal gescheitert im Playoff, während Brunner ein final erreicht hat. Also bitte bevor reden, recherchieren
    • CheGue 12.01.2018 23:43
      Highlight Highlight Und was genau hat Brunner im Final gerissen?! Einmal abgesehen von einer kläglichen Jammern (nach einem nicht geahndeten Foul)?! Und darum wird er nie Meister! Er ist ein hochtalentierter Schönwetterspieler!
    • no-way 13.01.2018 11:43
      Highlight Highlight Es war ein kriminelles foul von bodenmann.

      Brunner hat seine defekte, aber man kann nicht sagen, dass es katastrophal war. Wie gesagt, seit seinen Rückkehr hat er das besten Punkt durchschnitt per Spiel aller schweizer Spieler. Das sind Fakten.
    • CheGue 13.01.2018 13:27
      Highlight Highlight Ich spreche nicht von dem Foul..... ich meine jenes, als er theatralisch den Stock fallen liess.....
  • Perwoll 11.01.2018 10:20
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht was alle gegen Damien Brunner haben. Konnte mich schon zwei-, dreimal mit ihm unterhalten ein sehr sympathischer Mensch. Immer für einen kurzen Schwatz zuhaben.
    • Tobiwankenobi [ZH] 11.01.2018 11:06
      Highlight Highlight Ich verstehs auch nicht...
    • Perwoll 11.01.2018 13:53
      Highlight Highlight Aus persönlicher Erfahrung unterstelle ich Damien, neben dem Eis, das Gegenteil von Arroganz. Was auf dem Eis ist kann ich nicht beurteilen da ich weder mit noch gegen Damien gespielt habe.
    • Ohniznachtisbett 11.01.2018 14:47
      Highlight Highlight Hab ihn mal in Malle getroffen. Lustiger Kauz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chloote 11.01.2018 09:20
    Highlight Highlight Brunner hat seine Besten Zeiten schon länger hinter sich.
    In der Wohlfühloase Lugano taucht er so richtig ab.
    Haupsache schönen Wetter und ein Fürstliches Gehalt im Tessin.
    Brunners Karriere zeigt einmal mehr, wie man viel Talent innert kürzester Zeit verliert, wenn man wie er aufs Falsche Pferd gesetzt hat in Lugano.
    Beim EV Zug hatte er seine Beste Zeit.
    Seit seiner Rückkehr aus Noramerika und er dann in Lugano unterschrieb, ging es mit ihm nur noch abwärts.
    Ich denke die ganze Geschichte die sich jetzt mit seinem Trainer abgespielt hatte, war auch ein Zeichen von Frust über sich selbst.
  • T. aus B. 11.01.2018 08:43
    Highlight Highlight Ich komme da irgendwie auf 5 Siege und 7 Niederlagen vom HCL in den letzten 12 Spielen. Aber vielleicht habe ich mich verzählt.
    Nach gutem Beginn in die Saison sind sie offenbar wieder im alten Fahrwasser.

    Abgesehen davon würde es ausser in Lugano wohl kaum irgendwo toleriert, dass der Grossverdiener dem Trainer "Schlämperlige" in der Grössenordnung austeilt.

    Bin mal gespannt, wo Brunner als nächstes landet. Kann mir nicht vorstellen, dass das in Lugano noch etwas wird. Tippe mal auf Lausanne. ZSC, SCB und EVZ werden sich hüten.
  • Apfel Birne 11.01.2018 07:48
    Highlight Highlight Also Klaus ich komme auf 8 Niederlagen aus den letzten 12 Spielen und nicht umgekehrt.
  • Pax Mauer 11.01.2018 00:35
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren, wie der Damien in Davos funktionieren würde, mit einem stark leistungsbezogenen Vertrag. Ich sage mal, entweder macht ihn Arno zum besten Spieler der Liga oder gibt ihm nach einem Monat den Schutt in den Allerwertesten.
  • länzu 10.01.2018 23:37
    Highlight Highlight Hoffe einfach, dass Fischer seinen Spezi Brunner nicht für Olympia aufbietet. Brunner hat bei der Nati noch nie überzeugt und ist ein wirkungsloser Mitläufer, der wegen seines Status' anderen Eiszeit wegnimmt, die wirkungsvoller spielen können. So Verlierertypen wie Brunner, die den Schwanz einziehen, wenn es nicht optimal läuft, brauchen wir nicht in der Nati.
  • Kuba 10.01.2018 23:03
    Highlight Highlight Egal wo er landet, Hauptsache er bleibt Zug fern!
  • MikeT 10.01.2018 22:36
    Highlight Highlight Der Hauptunterschied zwischen Lugano und den anderen Spitzenteams ist in der Führungsetage, und da besonders beim Sportchef zu suchen. In Lugano kann so kein Trainer der Welt dauerhaft erfolgreich arbeiten. Wäre Habisreutinger bei Langnau, Ambri oder Biel, wären die schon längst in der Swiss League. Aber nirgends würde das Präsidium natürlich so viele Jahre einfach zuschauen resp. wegschauen.
    • Ehrenmann 11.01.2018 15:50
      Highlight Highlight Das ist die Kehrseite der Tessiner Mentalität. Sobald du das Professionelle mit dem Privaten vermischt, was in einem familiären Umfeld, wie im Tessin schnell passiert, geht das mit dem rauswerfen nicht mehr so einfach.

      Ich fände Pascal Müller bei Lugano interessant.
  • Leguan 10.01.2018 21:06
    Highlight Highlight Damien Brunner ist einfach nur eine riesen Diva!!! Er hat noch mit keinem Team irgendwas gewonnen, weil er ein typischer Schönwetterspieler ist und obendrein überschätzt er sich noch.
    Kein Team würde sich hinter ihn stellen!!!
  • Forzalugano 10.01.2018 20:44
    Highlight Highlight Oder können wir uns vorstellen, dass Thomas Rüfenacht in Bern in der Kabine Kari Jalonen als «Hurensohn» beschimpft? Nein, das können wir nicht.

    Nein natürlich nicht, vorallem nicht Rüfenacht.
    Der beleidigt ja auch keine gegenspieler ;)
    • Leguan 12.01.2018 05:36
      Highlight Highlight Das sind 2 komplett verschiedene Dinge.
      Rüfenacht ist ein Teamplayer, er versucht alles um dem eigenen Team zum Sieg zu verhelfen. Und er stellt sein Ego sicher nicht so hoch, das er sich mit dem Trainer vor versammelter Mannschaft anlegt und damit die Autorität dessen untergräbt.
  • CheGue 10.01.2018 20:13
    Highlight Highlight Mit Damien Brunner ist genau so wenig eine Meisterschaft zu gewinnen, wie mit Julien Sprunger. Beides sind durchaus sehr gute Spieler. Trotzdem, Brunner ist einer der meistüberschätzten Spieler in der Schweiz. Nur weil er eine einzige, wirkliche Top-Saison hatte, heisst das noch lange nicht, dass er 1 Million wert ist. An der Seite von Zetterberg hätte selbst mein Grossvater mindestens 50 Skorerpunkte geholt. Brunner fällt nur bei arroganten Interviews oder eben jetzt wieder auf..In Bern hat man nicht grundlos dankend abgelehnt, nachdem er sich angeboten hat.....🤔😎🥇🏆🇨🇭
    • slick 10.01.2018 21:52
      Highlight Highlight In seinen genau 200 Spielen für Zug hat er 247 Punkte gemacht. Von wegen eine gute Saison.
    • andre63 10.01.2018 23:06
      Highlight Highlight na ja.....
      sptunger stand immer zu seinem heimclub, erbrachte auch in schweren zeiten für gotteron seine leistung.
      meinen respekt hat er.
    • CheGue 10.01.2018 23:34
      Highlight Highlight @slick Er hatte wie gesagt 1 Top-Saison mit einem Schnitt von 1,7 pro Spiel und eine sehr gute mit einem Schnitt von 1,3. Ansonsten hatte er Werte wie manch anderer guter NLA-Spieler auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 10.01.2018 20:00
    Highlight Highlight Eine der sportlichen Leistungskultur unterworfene Organisation hätte nach diesem Vorfall rechtlich abgeklärt, ob man per Sofort aus diesem Vertrag hätte aussteigen können. Aber dann würde der Sportchef und final auch die Präsidentin ihr Gesicht verlieren.
  • Thomtackle 10.01.2018 19:55
    Highlight Highlight Lugano hatte einen tollen Start in die Saison. Vieles hat gepasst. Nach der Rückkehr von Brunner und dem teilweise Fehlen der halben Abwehr musste Ireland extrem viel umstellen. So eine Phase macht praktisch jedes Team durch. Mal schauen wie es weitergeht. Ich glaube das Team kann gestärkt da rauskommen. Manchmal fehlt wenig und es läuft wieder
  • Freilos 10.01.2018 18:57
    Highlight Highlight Brunner scheint mir ziemlich arrogant zu sein. In seiner Zuger Zeit war er extrem erfolgreich und in meinen Augen ein durchaus sympatischer Zeitgenosse. Seit seinem NHL Abenteuer scheint er mir nur noch abgehoben zu sein. Ich bin mir sicher, hätte er seinerzeit in Detroit für etwas weniger Geld als in New Jersey unterschrieben, so hätte er eine deutlich längere NHL Karriere gespielt.
    • MikeT 10.01.2018 22:22
      Highlight Highlight Der Wechsel von Detroit nach New Jersey hat seiner Karriere einen verhängnisvollen Knick beschert. Bei Zug und Detroit war er ein spektakulärer Skorer. Inzwischen findet das Spektakel nur noch in Interviews oder offenbar in der Garderobe statt. Schade um Brunner, aber halt auch selber schuld. War aber wohl auch schlecht beraten.
  • Der müde Joe 10.01.2018 18:48
    Highlight Highlight Lugano hat nur noch acht der letzten zwölf Spiele gewonnen?! Uuuui neeei!🤭

    Dieses Problem hätten wir in Kloten auch gerne!😂
  • Tikkanen 10.01.2018 18:12
    Highlight Highlight ...ja, da ist er wieder, der alljährliche Klamauk in Vicky‘s Streichelzoo😂Ist im Grunde klar dass der Kopfhörer-Star Damien im Zoff mit dem überforderten Greg obsiegt😳Aber eins ist, Hartley hin oder her, eben so klar. Diese überbezahlte Startruppe, angeführt von so Koryphäen wie NHL Träumer Elvis, dem aufgrund der Nicht-Olympia Berufung zickigen Klasen, Ex 4th Line Pussy Lappi und dem kuschligen Brunner könnte nicht mal Scotty Bowman zum ernsthaften Konkurrenten der Hockeymaschine🐻 coachen😂
    Apropos „gibt‘s auch in der NHL“, möchte mal sehen wie Darryl oder Hitch mit Damien umgingen😖😢🍻
    • Töff aus Leidenschaft 10.01.2018 19:55
      Highlight Highlight Bei allem Respekt Tikkanen, so wie sich Lapierre auf diese Saison hin entwicklet hat können Sie langsam aufhören ihn als "Ex 4th Line Pussy" zu bezeichnen
      Ps: Euer Kapitän hat es nur zur 6 Spielen in der NHL gebracht...nur zur info

      By the way...Sie haben es ja nicht mal zu einer "Ex 4th Line Pussy" geschaft


      Und ja, ich denke Merzlikins kann es, wenn alles passt, in die NHL schaffen.
      Und ja das dass sein traum ist kann man ihm ja nicht übelnehmen oder?

      Es Grüsst ein Davos fan
    • T. aus B. 11.01.2018 08:36
      Highlight Highlight Mal losgelöst von Lapierre oder wem auch immer um den's in diesem Artikel nicht einmal im Ansatz geht: weswegen reagiert hier überhaupt noch jemand auf die "Ergüsse" von Tikkanen? Weil sie besonders "originell" sind?
    • Ehrenmann 11.01.2018 15:55
      Highlight Highlight @töff aus leidenschaft

      Merzlikins wird es 100% in die NHL schaffen, wenn er wie Streit sich durchbeisst.

      Was dieser Torhüter Lugano schon für Spiele gewonnen hat ist unglaublich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • welefant 10.01.2018 18:10
    Highlight Highlight damien, es gibt nur eines! komm zum evz zurück!
    #💙
    • Lümmel 10.01.2018 20:19
      Highlight Highlight Ich weiss nicht so recht. Auf der einen Seite hat Brunner das spielerische Talent um die wichtigen Tore zu erzielen. Auf der anderen Seite hingegen kann er mit seinem, nennen wir es mal Temperament, ein Mannschaftsgefüge gehörig durcheinanderbringen.
    • Peter_Griffin 10.01.2018 20:24
      Highlight Highlight Nein Danke
    • SalamiSandwich 10.01.2018 21:56
      Highlight Highlight Mhm
      Ganz ehrlich: Ich will ihn nicht zurück...
      Ich habe die Mannschaft die wir jetzt haben lieber als die, die wir mit Brunner hatten. Zudem brauchen man für Brunner die richtigen Ergänzungsspieler..
      Denke nicht das ein Schnitz noch so neben ihm reüssieren wird wie früher. Zudem wer soll Holden ersetzen?

      Lieber mehreri gueti Transfer mache als de Brunner zrug hole..
    Weitere Antworten anzeigen
  • andre63 10.01.2018 18:00
    Highlight Highlight nur 8 der letzten 12 spiele gewonnen.
    wahrlich zeit für einen trainerwechsel.... (ironie off)
  • raphidet 10.01.2018 17:34
    Highlight Highlight Gerne hätte ich Zauggs Gesichtsausdruck gesehen als er „Kein Schelm, der [...] denkt, dass nun wieder die Wehen für die Geburt eines neuen Trainers einsetzen.“ niederschrieb.😂
    • MikeT 10.01.2018 22:43
      Highlight Highlight Sehr gelungene Formulierung. Wegen solchen Wendungen bin ich ein Zaugg Fan. Der Gebrauch des Ausdrucks "bäumig" konnte mich ebenfalls belustigen. Beste Unterhaltung.
  • Sloping 10.01.2018 17:33
    Highlight Highlight Die Basis einer erfolgreichen Sportorganisation ist die Leistungskultur. Und die wird in Lugano angefangen beim Sportchef seit dem letzten Meistertitel massiv untergraben. Habisreutinger kann seit neuen Jahren einen Fehltransfer nach dem anderen ohne Konsequenzen tätigen. Und Brunner ist sein "Königstransfer". Gegen eine Mio. pro Jahr für einen Spieler, der keinen Punkt/Spiel realisiert, dauernd verletzt ist und Mannschaft wie Trainer vergiftet. Solange diese Leistungskultur nicht konsequent Einzug hält, können Trainer und Spieler noch so oft titellos ausgewechselt werden.
    • Ehrenmann 11.01.2018 15:41
      Highlight Highlight Habisreutinger ist nicht schlecht, aber man könnte schon viel mehr rausholen. Im Fall Brunner. Da konnte niemand wissen, dass er derart schwach von der NHL zurückkehrt, dann die Verletzungen.. Da habt Habi genügend Ausreden bereit und solange Brunner in die Nati aufgeboten wird, kann er ja nicht so schlecht sein ;) ;) ;)
      Das einzige was Lugano uns gelehrt hat ist, Brunner ist ohne Mitspieler halb so gut. In Zug als die Linie für Ihn arbeitete war er fast übermächtig.
      Ich denke nicht dass er schlechter geworden ist. Die Mitspieler und wohl ein knick im Ego sind die Hauptgründe.

Davos holt Nygren-Ersatz aus Finnland +++ Sprunger bis 2023 bei Gottéron

Die Klubs der National League komplettieren ihre Kader für die Saison 2019/20. Wer wechselt wohin? Die aktuellsten Transfers und eine Übersicht sämtlicher Teams.

Der HC Davos hat als Ersatz für den verletzten Magnus Nygren den finnischen Verteidiger Otso Rantakari verpflichtet. Der 25-Jährige stösst von Tappara Tampere mit einem Vertrag bis zum Ende des Spengler Cup 2019 zu den Bündnern. In seinen drei Saisons beim finnischen Erstligisten Tampere brachte es der Offensiv-Verteidiger Rantakari in 184 Meisterschaftsspielen auf 96 Skorerpunkte (27 Tore/69 Assists).

Nygren wird dem HC Davos noch mindestens bis November nicht zur Verfügung stehen. Der Schwede …

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