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Red Bull driver Max Verstappen, of the Netherlands, right, celebrates with Helmut Marko, of his team during the Brazilian Formula One Grand Prix at the Interlagos race track in Sao Paulo, Brazil, Sunday, Nov. 17, 2019. (AP Photo/Nelson Antoine)

Helmut Marko (links) jubelt mit Max Verstappen. Bild: AP

«Infektion wäre ideal gewesen» – Red-Bull-Berater bestätigt Pläne für ein «Corona-Camp»



Aufgrund der Coronavirus-Krise steht die Sportwelt fast auf der ganzen Welt still. So auch die Formel 1. Der Saison-Start, welcher eigentlich Mitte März in Australien hätte erfolgen sollen, wurde bis auf Weiteres verschoben.

Anstatt nun für die Rennen in den verschiedenen Ländern um die Welt zu reisen, müssen sich die Teams ein möglichst sinnvolles Alternativprogramm überlegen. Nun sorgt eine Idee des Rennstalls Red Bull für Schlagzeilen: Motorsportberater Helmut Marko hat gegenüber dem ORF bestätigt, dass er eine Art Corona-Camp als mögliche Option für sein Team sah.

epa08284960 Max Verstappen (L) of the Netherlands and Red Bull Racing and Alexander Albon (R) of Thailand and Red Bull Racing look on during the Aston Martin Red Bull Racing Cooler Runnings event ahead of the F1 Grand Prix of Australia at Station Pier in Melbourne, Australia, 11 March 2020.  EPA/SCOTT BARBOUR AUSTRALIA AND NEW ZEALAND OUT

Die beiden Red-Bull-Piloten Max Verstappen (links) und Alexander Albon. Bild: EPA

Erkranken, um beim Saisonstart fit zu sein

«Die Idee war, dass wir ein Camp veranstalten, wo wir diese doch etwas tote Zeit geistig und körperlich überbrücken», erklärte der 76-jährige Marko und fügte an: «Dann wäre es natürlich ideal, dass dann die Infektion kommt.»

Marko, selbst ehemaliger Rennfahrer und Sieger des 24-Stunden-Rennens in Le Mans, begründete die Idee damit, dass das Fahrerteam um Max Verstappen durch das Coronavirus nicht gefährdet sei: «Das sind alles junge, starke Männer in wirklich guter Gesundheit. Damit kann man für eine wahrscheinlich sehr harte WM, wenn sie einmal beginnt, gerüstet sein.»

Die Pläne für das Corona-Camp stiessen allerdings im Team auf Widerstand, als Marko das Thema ansprach. So sagte dieser: «Sagen wir so: Es ist nicht positiv aufgenommen worden». (dab)

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quelle: ap/ap / antonio calanni
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