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Switzerland's Head Coach Vladimir Petkovic during a press conference after an international friendly soccer match in preparation for the upcoming 2018 Fifa World Cup in Russia between Switzerland and Japan at the Cornaredo stadium in Lugano, Switzerland, Friday, June 8, 2018. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Demonstrierte Gelassenheit: Nati-Trainer Vladimir Petkovic ist mit der WM-Vorbereitung rundum zufrieden. Bild: TI-PRESS

Petkovic hat gut lachen – was der Nati-Trainer zu der gelungenen WM-Vorbereitung sagt



Vladimir Petkovic sieht sein Team in der WM-Vorbereitung auf dem richtigen Weg. Die beiden Testspiele gegen Spanien am vergangenen Sonntag (1:1) und nun in Lugano gegen Japan (2:0) haben dem Nationalcoach viele Bestätigungen geliefert.

«Wir haben in Spanien bewiesen, dass wir auf die Dominanz eines Gegners reagieren können und leidensfähig sind. Gegen Japan haben wir agiert, ohne die Ordnung zu verlieren. Wir waren sehr kompakt und kamen zu mindestens fünf guten Chancen», so der 54-Jährige an der Pressekonferenz nach dem Japan-Spiel.

Insbesondere freute sich Petkovic darüber, dass sein Team einmal mehr zu Null spielte. In den letzten sechs Spielen blieb die Schweiz fünf Mal ohne Gegentor. «Die Defensive beginnt bei den Stürmern. Alle arbeiten für das Team», so der Tessiner. «Wir lassen hinten extrem wenig zu», stellte Petkovic erfreut fest. Torhüter Roman Bürki, der für einmal die Nummer eins Yann Sommer vertrat, musste gegen den WM-Teilnehmer Japan keine einzige brenzlige Situation entschärfen.

Zufrieden war Petkovic mit dem Auftritt von Granit Xhaka. «Es war für ihn nicht einfach so kurz nach der Verletzung. Doch er hat das solide gemacht. Er hat 90 Minuten gespielt, das ist wichtig. Aber wie alle anderen muss und wird auch er sich noch steigern bis zum WM-Start gegen Brasilien

Die zwei Tore gegen Japan:

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Der Penalty war geschenkt, aber Ricardo Rodriguez war's egal. Video: streamable

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Herrlich herausgespielt: Das 2:0 durch Seferovic. Video: streamable

Hinter dem Einsatz von Xhaka am übernächsten Sonntag in Rostow gegen den fünffachen Weltmeister steht nun endgültig kein Fragezeichen mehr. Auch sonst hat Petkovic sein Team wohl im Kopf. «Sehr viele der elf Positionen sind fix, auch wenn ich sagen muss: Alle haben in diesen zwei Testspielen gut gespielt», sagte er. Aufgrund der Eindrücke in den Testspielen gibt es keinen Grund daran zu zweifeln, dass gegen Brasilien aufläuft, wer auch in der WM-Qualifikation zum Stamm gehört hat.

Einer der möglichen Wackelkandidaten hat im richtigen Moment zum persönlichen Erfolg zurückgefunden. Haris Seferovic hat bei Benfica Lissabon seit letztem Dezember fast nicht mehr gespielt und bis zu seinem Tor gegen Japan im Nationalteam während über neun Monaten nicht mehr getroffen. Petkovic: «Jetzt kann er mit mehr Leichtigkeit in die nächsten Trainings gehen.» (pre/sda)

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