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From left to right, Northern Ireland's defender Jonny Evans, Northern Ireland's midfielder Corry Evans and Northern Ireland's defender Gareth McAuley, react next to Romania's referee Ovidiu Hategan, right, during the 2018 Fifa World Cup play-offs first leg soccer match Northern Ireland against Switzerland at Windsor Park, in Belfast, Northern Ireland, Britain, Thursday, November 9, 2017. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Schiedsrichter Ovidiu Hategan ermöglichte der Schweiz mit seinem Elfmeterpfiff die WM-Teilnahme. Bild: KEYSTONE

Schiedsrichter gibt kapitalen Fehler im Nordirland-Spiel zu – er hat brutale Konsequenzen

Zwei Monate nach dem Barrage-Spiel in Belfast gibt der Schiedsrichter zu, dass sein Elfmeter-Pfiff ein Fehler war. Für den Rumänen hat der Fehlentscheid brutale Konsequenzen. 



Im Hinspiel der Barrage zwischen Nordirland und der Schweiz läuft die 57. Minute, als sich jene Szene ereignet, die der Schweiz letzten Endes das Ticket zur WM einbringt. Nach einem Volley von Xherdan Shaqiri klatscht der Ball an die Schulter des nordirischen Verteidigers Corry Evans und von dort ins Aus. 

Zum Erstaunen fast aller pfeift Schiedsrichter Ovidiu Hategan zum Elfmeter. Trotz Protesten der Nordiren bleibt der Unparteiische bei seiner Entscheidung. Ricardo Rodriguez lässt sich nicht zwei Mal bitten und haut die Kugel souverän in die Maschen. Es wird das einzige Tor bleiben in dieser Barrage. Nordirland muss seinen Traum von der WM-Teilnahme begraben.

Nach dem Hinspiel fordert Nordirland-Trainer Martin O'Neill sofort den Videobeweis. «Es ist niederschmetternd, dass der Schiedsrichter so einen Penalty gibt.» Mit dem Videobeweis wäre der Elfmerter zurückgezogen worden, so O'Neill. 

Petkovic sagt derweil: «Für mich zählt nur, ob der Ball am Arm des Gegenspielers war.» Der Nati-Trainer spricht zwar von einem «harten Entscheid», doch die Schweiz habe sich das verdient. 

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Die Penalty-Szene von Belfast. Video: streamable

Fehler zugegeben

Nun, ziemlich genau zwei Monate nach dem umstrittenen Penalty-Pfiff, herrscht definitiv Klarheit. Denn jetzt hat auch der rumänische Schiedsrichter zugegeben, dass er falsch entschieden habe. «Es war ein trauriger und unangenehmer Moment für mich, weil ich diesen Fehler gemacht habe», sagt Hategan im rumänischen Fernsehen. 

Auch wenn die Schweiz in der Barrage die deutlich bessere Mannschaft war, steht sie eigentlich nur wegen eines Fehlentscheides an der WM.

Für den Schiedsrichter platzt ein Traum

Der Elfmeter-Pfiff in Belfast hat indes nicht nur Folgen für die nordirische Nationalmannschaft, sondern auch für den rumänischen Schiedsrichter. Vor den Barrage-Partien durfte er sich gute Chancen auf eine WM-Teilnahme ausrechnen, nach dem Fehlentscheid steht er jedoch nicht mehr auf der Liste der 36 WM-Schiedsrichter. «Was im Playoff-Spiel passierte, hat bestimmt einen grossen Einfluss auf die Selektion gehabt», glaubt Hategan. (cma)

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