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20.08.2016; Bern; Fussball Super League - BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport;
Jan Lecjaks (YB) jubelt nach seinem Tor zum 5:1mit Denis Zakaria (YB)
 (Urs Lindt/freshfocus)

YB wird in der Gruppenphase der Europa League bestimmt auch etwas zu lachen haben. Bild: freshfocus

Ganz grosse Gegner gibt es für YB und den FCZ nicht – dafür scheint die K.o.-Phase realistisch



Den beiden Schweizer Europa-League-Vertretern Young Boys und Zürich blieben bei der Auslosung der Gruppenphase die ganz grossen Namen vorbehalten. Dafür sind die sportlichen Chancen halbwegs intakt.

20.08.2016; Bern; Fussball Super League - BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport;
Sportchef Fredy Bickel (YB) und Assistenztrainer Harald Gaemperle (YB)
 (Urs Lindt/freshfocus)

Sportlich gesehen sind die YB-Verantwortlichen mit der Gruppe sicher zufrieden. Bild: freshfocus

Die Young Boys reisen in der Gruppenphase ausschliesslich in Richtung (Süd-)Osten. Prominentester Widersacher und Favorit für Platz 1 in der Gruppe B ist Olympiakos Piräus. Für den griechischen Serienmeister ist die Europa League im Herbst ein ungewohntes Terrain; Olympiakos war in den vergangenen Jahren ein Stammgast in der Champions League.

In der letzten Saison lag Olympiakos vor dem letzten Gruppenspiel gegen Arsenal auf Kurs in Richtung Achtelfinal, musste sich den Londonern zuhause jedoch mit 0:3 geschlagen geben. Im heimischen Karaiskakis-Stadion hat Olympiakos internationale Topgegner zuletzt jedoch auch mehrmals in die Schranken gewiesen. In der Saison 2014/15 resultierte sowohl gegen Juventus Turin als auch gegen Atletico Madrid ein Heimerfolg.

20.08.2016; Bern; Fussball Super League - BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport;
Jan Lecjaks (R, YB) jubelt nach seinem Tor zum 5:1 mit Denis Zakaria (YB) und Thorsten Schick (YB)
 (Urs Lindt/freshfocus)

Hoffentlich jubelt YB in der Europa League ganz oft. Bild: freshfocus

Die hierzulande bekanntesten Spieler der vom Portugiesen Paulo Bento trainierten Equipe sind der mittlerweile 36-jährige Esteban Cambiasso, 2010 mit Inter Mailand Champions-League-Sieger, und der einst bei Neuchâtel Xamax engagiert gewesene Nigerianer Ideye Brown.

Wie Olympiakos (gegen Hapoel Beer-Sheva) scheiterten auch die anderen beiden Gegner von YB in der diesjährigen Qualifikation zur Champions League. APOEL Nikosia blieb in den Playoffs am FC Kopenhagen hängen, Astana in der Runde zuvor an Celtic Glasgow. Der kasachische Meister hatte im Vorjahr erstmals den Vorstoss in die Gruppenphase der Königsklasse geschafft, blieb in sechs Spielen jedoch sieglos.

Der bekannteste Name beim zyprischen Rekordmeister APOEL Nikosia sitzt auf der Bank respektive steht in der Coachingzone. Thomas Christiansen, 2003 als Spieler des VfL Bochum gemeinsam mit Giovane Elber Torschützenkönig der Bundesliga, wechselte auf diese Saison hin als Trainer von AEK Larnaca zu APOEL. «Die Auslosung war nicht so attraktiv wie erhofft», fasste YB-Trainer Adi Hütter zusammen. «Schalke, Salzburg oder Nizza wäre schön gewesen.»

20.08.2016; Bern; Fussball Super League - BSC Young Boys - FC Lausanne-Sport;
Trainer Adi Huetter (YB)
 (Urs Lindt/freshfocus)

Adi Hütter kann in dieser Gruppe mit YB den Sprung in die K.o-Phase der Europa League schaffen. Bild: freshfocus

Der FCZ die zweite Kraft hinter Villarreal?

Als Challenge-League-Klub hat der FC Zürich in der Europa League im Prinzip nichts zu verlieren. Rein wirtschaftlich bietet sich der Wettbewerb nach der Auslosung nicht gerade als optimale Gelegenheit an, Millionen zu verdienen. Villarreal, Steaua Bukarest und Osmanlispor dürften im Letzigrund nicht zu den erhofften Publikumsmagneten werden. Rein sportlich sind die Gegner allemal interessant.

22.08.2016; Zuerich; Fussball Challenge League - FC Zuerich - Neuchatel Xamax FCS;
Die Spieler des FC Zuerich bedanken sich nach dem Spiel bei der Zuercher Suedkurve
(David Kuendig/freshfocus)

Der FCZ spielt zwar in der Challenge League – will aber europäisch für Furore sorgen. Bild: David Kuendig

Favorit auf den Sieg in der Gruppe L ist der erste FCZ-Gegner Villarreal. Der Klub aus dem Grossraum Valencia hat sich in der spanischen Primera Division zuletzt als Nummer 4 hinter den Madrider Klubs und dem FC Barcelona etabliert. In den letzten 13 Saisons hat sich das «Gelbe U-Boot» vier Mal für einen Europacup-Halbfinal qualifiziert, zuletzt in diesem Frühling in der Europa League (Out gegen Liverpool).

Steaua Bukarest und Osmanlispor rückten als Fünfte der jeweiligen Meisterschaft in den Europacup nach. Rekordmeister Steaua profitierte in Rumänien davon, dass nicht weniger als drei Klubs nicht für internationale Partien zugelassen sind. In den Champions-League-Playoffs war Steaua gegen Manchester City aber chancenlos (0:5/0:1).

Der Trainer von Zuerich Uli Forte beim Challenge League Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Zuerich und dem Neuchatel Xamax vom Montag 22. August 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Uli Forte greift mit dem FCZ in der Europa League an. Bild: KEYSTONE

Osmanlispor rückte auf den virtuellen vierten türkischen Europacup-Rang nach, weil Cupsieger Galatasaray wegen eines Verstosses gegen das Financial Fairplay von der UEFA gesperrt wurde. Der Verein aus der Hauptstadt Ankara nutzte die Chance und stiess mit fünf Siegen in sechs Qualifikationsspielen und 13:2 Toren erstmals in die Gruppenphase der Europa League vor.

Schaffen es die beiden Schweizer Europa-League-Teilnehmer in die K.o-Phase?

Osmanlispor, in den letzten Jahren immer wieder umbenannt, war erst im letzten Sommer unter Trainer Ugur Tütüneker (in dieser Woche in Wil entlassen) in die Süperlig zurückgekehrt. (jwe/sda)

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