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CC Christian Constantin RTS

Sion-Präsident Christian Constantin will bis zu einem letztinstanzlichen Urteil kämpfen. bild: rts

Constantin im welschen Fernsehen: «Ich sage nicht, dass ich es bereue»

Mit Spannung wurde der Auftritt von Sions Präsident Christian Constantin in der TV-Sendung «Mise au Point» erwartet. CC kündigte darin an, dass er wie erwartet gegen seine 14-monatige Sperre einen Rekurs einlegen wird.



Am Nachmittag verlor der FC Sion zuhause im Tourbillon mit 1:2 gegen den FC St.Gallen. Präsident Christian Constantin war nicht im Stadion. Denn in dieser Woche ist er von der Disziplinarkommission der Swiss Football League für 14 Monate gesperrt worden. Dies und eine Busse von 100'000 Franken waren die Strafe, die Constantin für seinen körperlichen Angriff auf den Teleclub-Experten Rolf Fringer kassiert hatte.

Seither äusserte sich CC nur in einem Zeitungs-Interview und verwies bei allen weiteren Anfragen auf seinen Auftritt in der Sendung «Mise au Point», die gestern Abend im welschen Fernsehen ausgestrahlt wurde. «Es bringt mich mehr zum Lachen, als dass es mir weh tut», sagte Constantin zum Urteil. Dieses sei ja noch nicht definitiv.

Er werde morgen oder am Dienstag seinen Rekurs gegen das Urteil einreichen, kündigte Constantin an. Dieses werde er erst dann akzeptieren, wenn es endgültig sei. Die Fussball-Schweiz muss sich auf einen möglicherweise langwierigen Prozess durch mehrere Instanzen einstellen. Der «Blick» habe die Disziplinarkommission mit seiner Berichterstattung beeinflusst und gewisse Aussagen von Interview-Partnern falsch wiedergegeben, antwortete er auf die Frage nach der Begründung für den Rekurs. Ihm seien von der Disziplinarkommission Artikel vom «Blick» vorgelegt worden mit der Bitte, sich dazu zu äussern.

CC Christian Constantin RTS

Constantin zeigte sich im Interview von seiner zahmen Seite. bild: rts

«Ich werde nicht sagen, dass ich es bereue», antwortete Constantin auf eine entsprechende Frage der Moderatorin. «Bei wem soll ich mich entschuldigen? Ich habe ihn geohrfeigt. Ich bereue es nicht, aber es war nicht richtig», meinte der Walliser.

Er lasse sich nicht beschimpfen und habe eine menschliche Reaktion gezeigt, «in einer Situation, die mir auf den Wecker gegangen ist.» Dass er Selbstjustiz ausgeübt habe, sei nicht gut. «Aber ich habe es gemacht. Ich werde mich dem endgültigen Urteil der Gerichtsbarkeit beugen. Aber bis dieses feststeht, werde ich kämpfen.» (ram)

Video: srf

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dingsda 16.10.2017 01:45
    Highlight Highlight Ich kann mir schon vorstellen wie CC in die Blick-Redaktion stürmt:

    Play Icon
    • Statler 16.10.2017 12:49
      Highlight Highlight dafuq did I just watch? ;)
    • Dingsda 16.10.2017 13:59
      Highlight Highlight Das ist eine Parodie der überaus sehenswerten, australischen Dramaserie "The Slap".
  • Statler 16.10.2017 00:31
    Highlight Highlight Von den Spielern auf dem Feld wird Fairness und Anstand verlangt, weil sie ein Vorbild für die Jugend sein sollen. Mit Plaketten und anderem Gedöns auf Trikots und sonstwo.
    Aber für einen Vereinspräsidenten gilt sowas natürlich nicht. Warum auch. Der darf sich dann sogar im TV rechtfertigen und bereut nichts und null. Und sogar hier werden Blitze verteilt, weil man anscheinend für sein Verhalten Verständnis hat, oder es sogar gut findet.
    Was für ein Beispiel und Vorbild gibt das wohl ab?
    Amtsenthebung und lebenslanges Stadionverbot (überall) ist das Mindeste, was er verdient.
    • Pascal Mona 16.10.2017 09:24
      Highlight Highlight Nein, die Blitze (zumindest meiner) heissen nicht, dass man die Tat gut findet. ABER es geht mir um eine gewisse Verhältnismässigkeit! Lebenslanges Stadionverbot und Amtsenthebung wäre doch absolut unverhältnismässig! Wenn du auf der Autobahn 10 km/h zu schnell fährst wird dir auch nicht der Ausweis weggenommen, obwohl du genau weisst, dass du dich nicht an die Regeln gehalten hast (natürlich nicht ganz das gleiche). Was CC gemacht hat war falsch, es war (aus meiner Sicht) jedoch eine nicht wirklich schlimme Tat, also hört doch mal auf mit dieser Hexenjagd.
    • Statler 16.10.2017 12:54
      Highlight Highlight CC ist eine Person des öffentlichen Lebens und hat somit (wie die Spieler auch) eine Vorbildfunktion zu erfüllen. Das lässt sich nichtmal ansatzweise mit 10 km/h zu schnell auf der Autobahn vergleichen.
      Ich würde auch nicht so eine drakonische Strafe fordern, wenn der Herr wenigstens einsichtig wäre und sich entschuldigt hätte. Tut er aber nicht. Im Gegenteil.
    • Pascal Mona 16.10.2017 14:27
      Highlight Highlight @Statler; ok Fr. 60 Busse mit Fr. 100'000.00 + 14 Monate Stadionverbot lässt sich auch kaum vergleichen, oder? Und wieso eine "öffentliche Person" dann die härtere Strafe erhalten sollte als Ottonormalo erschliesst sich mir auch nicht unbedingt, sind wir vor dem Gesetz nicht alle gleich? Das Argument mit der "Einsichtigkeit" finde ich auch nicht allzu toll, ja klar, wenn er Reue zeigen und sich entschuldigen würde käme er wohl glimpflicher davon, aber wer würde ihm dies abkaufen? CC ist hier doch einfach ehrlich.
  • EinePrieseR 15.10.2017 22:20
    Highlight Highlight Er wurde nicht beschimpft, sondern - und meiner Meinung nach völlig zurecht- kritisiert. Das verträgt er anscheinend nicht. Der Mann hat ein Ego Problem..
  • Dagobart 15.10.2017 21:37
    Highlight Highlight Gewalt ist keinerlei Lösung , nie und nimmer : "«Bei wem soll ich mich entschuldigen? Ich habe ihn geohrfeigt. Ich bereue es nicht, aber es war nicht richtig»," => nicht einsichtig ??? == + 1 Jahr Zeit um einsichtig zu werden.

    "Er lasse sich nicht beschimpfen und habe eine menschliche Reaktion gezeigt," Nein und nochmals Nein, menschlich wäre gewesen , dass man dieses Gefecht auf gleichem oder zivilisierterem Niveau austrägt. Ich weigere mich Gewalt als eine menschliche Reaktion zu akzeptieren. Solche "trumpschen" Eskapaden und Ausreden bringen uns als Gesellschaft nicht weiter == +1 Jahr
    • Alnothur 15.10.2017 22:28
      Highlight Highlight "Ich weigere mich Gewalt als eine menschliche Reaktion zu akzeptieren." - Beschimpfen ist psychische Gewalt.
    • Statler 16.10.2017 00:34
      Highlight Highlight @Alnothur: Ach, und die adäquate Antwort auf psychische Gewalt ist also physische Gewalt? Interessante Ansicht.
      Wenn das als «menschliche Reaktion» durchgeht, dann sind Amokläufe und dergl. auch nur «menschliche Reaktionen» auf Überforderung oder andere Faktoren? Get a reality check, dude.
    • ujay 16.10.2017 06:09
      Highlight Highlight @Alnothur..😂😂😂..schau nochmals im Duden oder bei Wikipedia nach
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pirat der dritte 15.10.2017 21:37
    Highlight Highlight Ein Typ wie C würde in anderen Ländern verhaftet. Aber bei uns wird Minderheitenschutz und Walliserfreipass höher gewichtet.
    • Sir Konterbier 15.10.2017 22:30
      Highlight Highlight genau! dann schau dir mal die Klubpräsidenten auf dem Balkan oder etwas weiter östlich an😂

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