Dieses Rekord-Preisgeld haut die FIFA für die WM-Teilnehmer raus
Die grossartigste Weltmeisterschaft der Geschichte würde das Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko werden, versprechen FIFA-Präsident Gianni Infantino und US-Präsident Donald Trump seit Langem. Am Mittwoch hat der FIFA-Rat in Doha (Katar) beschlossen, das Gesamt-Preisgeld massiv zu erhöhen.
Gegenüber der letzten WM sei es um mehr als 50 Prozent höher, teilte der Weltverband mit. «Diese WM wird auch hinsichtlich ihres finanziellen Beitrags für die globale Fussballgemeinschaft bahnbrechend sein», verkündete Infantino. In Katar 2022 schüttete die FIFA Preisgeld in der Höhe von 440 Millionen Dollar aus, nun sind es 655 Millionen Dollar.
Der Weltmeister darf sich im kommenden Sommer über eine Prämie von 50 Millionen US-Dollar (umgerechnet 40 Millionen Franken) freuen. Wer am 19. Juli 2026 den WM-Final im MetLife Stadium im Grossraum New York verliert, erhält 26 Millionen Franken.
Schon für die Teilnahme streichen die 48 qualifizierten Verbände viel Geld ein: Ihnen ist mindestens ein Preisgeld von 7,2 Millionen Franken sicher. Hinzu kommen Spesen in der Höhe von rund 1,3 Millionen Franken, die zur Deckung der Vorbereitungskosten gedacht sind.
Übersteht die Schweiz in der Gruppe mit Katar, Kanada und einem noch zu bestimmenden Team aus Europa die Vorrunde, kassiert sie für die Sechzehntelfinals unter dem Strich 10 Millionen Franken. Stösst Murat Yakins Team in die Achtelfinal vor, erhöht sich die Summe auf 13,2 Millionen Franken. (ram)
- «Wird sich deutlich unterscheiden» – das sagt SFV-Sprecher Arnold zur WM im Sommer
- Gesalzene Preise – was die FIFA für WM-Tickets für die Schweizer Spiele verlangt
- Ägypten und der Iran wollen nicht, dass ihr WM-Spiel zum «Pride Match» gemacht wird
- In San Francisco sind sie nicht happy darüber, dass die Schweiz an der WM dort spielt
