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Sofort nach dem Tor bedankt sich Mourinho beim gedankenschnellen Callum. bild: sky

Mourinhos hochgelobter Balljunge: «Werde das mein Leben lang nicht vergessen!



Auch dank eines 15-jährigen Balljungen hat Tottenham in der Champions League gegen Olympiakos einen 0:2-Rückstand in einen 4:2-Heimsieg verwandelt. Callum Hynes reagierte blitzschnell und ermöglichte damit den Ausgleich der «Spurs» zum 2:2 kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit. Das brachte ihm den Dank und eine Umarmung von Trainer José Mourinho ein, der sich umgehend beim Balljungen für dessen Einsatz bedankte:

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Nach der Partie hob Mourinho dessen Bedeutung hervor. «Ich war als Kind selber ein brillanter Balljunge», erinnerte sich der Portugiese, und bei Hynes sah er die gleichen Qualitäten, die ihn ausgezeichnet hätten. «Dieser Balljunge heute war brillant, weil er das Spiel gelesen, es verstanden und einen Assist gemacht hat. Es war ein sehr wichtiger Assist und ein schöner Moment für ihn, den er niemals vergessen wird.»

Mit dem letzten Satz traf Mourinho voll ins Schwarze. «Es ist alles ein bisschen unwirklich», wird Hynes nun auf der Website von Tottenham Hotspur zitiert. «Ich machte bloss meinen Job als Balljunge und kann immer noch nicht glauben, was da geschah.» Er habe nicht einmal das Tor selber gesehen, weil er den Ball holte, der aus dem Spiel gegangen war. «Da hörte ich den Jubel, drehte mich um und sah Harry Kane jubeln.»

Dass ihn gar der Trainer so feierte, sei ein unvergesslicher Moment, schwärmte der Teenager weiter. «José hätte das nicht machen müssen. Es war wirklich sehr nett von ihm, dass er zu mir kam. Ich liebe die ‹Spurs› und diesen wunderbaren Moment werde ich mein Leben lang nicht vergessen!»

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Balljunge Hynes vor einigen Monaten mit Tottenham-Star Heung-min Son. bild: spurs

Mourinho sagte nach dem Sieg, er habe den Balljungen in die Kabine holen wollen, damit er mit den Spielern feiern könne. «Aber da war er schon verschwunden.» Kein Wunder: Der 15-Jährige hatte am nächsten Morgen eine Mathe-Prüfung. «Auf der Heimfahrt im Auto meiner Eltern büffelte ich nochmals mit einer Taschenlampe in der Hand.» Dabei wäre das gar nicht nötig gewesen: Der Lehrer des Instant-Promis gab ihm einen Tag mehr Zeit, ehe er zur Prüfung antreten musste. (ram)

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