Sport
Fussball

Super League: Basel schlägt Yverdon beim Mini-Comeback von Shaqiri

Xherdan Shaqiri (FCB) im Fussball Meisterschaftsspiel der Regular Season der Swiss Super League zwischen dem FC Basel 1893 und Yverdon Sport FC im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonntag, 25. Augu ...
Er ist zurück beim FC Basel: Xherdan Shaqiri.Bild: keystone

Basel siegt bei Shaqiris Mini-Comeback: «Das macht Lust auf mehr»

Euphorie auf und neben dem Platz in Basel: Das Team von Fabio Celestini feiert daheim gegen Yverdon mit 2:0 den dritten Meisterschaftssieg in Folge und empfängt Xherdan Shaqiri.
25.08.2024, 19:33
Mehr «Sport»

Die über 30'000 Zuschauer im St. Jakob-Park, der für den FCB seit über einem Jahr nicht mehr so gut gefüllt war, waren auch für ihn gekommen: Rückkehrer Xherdan Shaqiri. In der 66. Minute kam er zu seinem ersten Einsatz für seinen Stammklub seit über zwölf Jahren. Er setzte sich gleich mit einem Freistoss in Szene, den Yverdons Goalie Paul Bernardoni mit Mühe abwehren konnte.

Die Perspektiven mit Shaqiri und dem ebenfalls neu verpflichteten, aber noch nicht eingesetzten Kevin Carlos sind das eine Positive beim FCB. Das andere: Es läuft bereits ohne die zwei Hochkaräter. Aus den letzten vier Spielen – drei in der Super League und eines im Cup – resultierten vier Siege und ein Torverhältnis von 19:0. Drei Siege in der Meisterschaft gab es für den FCB zuletzt vor zweieinhalb Jahren.

«Ich habe mich sehr gefreut auf dieses Spiel. Es kamen zahlreiche Leute. Wir wollten unbedingt die drei Punkte holen, das haben wir geschafft und zu null gespielt. Ich hoffe, wir können diese gute Stimmung mitnehmen. Ich hatte meine Aktionen, aber ich habe schon länger nicht mehr gespielt. Ich brauche noch etwas Zeit, aber das macht Lust auf mehr.»
Xherdan Shaqiri

Der lange Zeit kriselnde FC Basel ist erwacht. Die Begeisterung, die man über Monate hinweg vermisst hatte, ist zurückgekehrt. Es ist Spielfreude zu sehen. Gegen Yverdon stürmten die Basler die erste Viertelstunde lang begeisternd nach vorne und wurde durch den dritten Saisontreffer von Albian Ajeti belohnt. Dem ging eine fantastische Aussenrist-Flanke von Dominik Schmid voraus.

Danach gab es Hochs und Tiefs im Basler Spiel, Yverdon erspielte sich zwei gute Torchancen. Aber die drei Punkte waren spätestens nach dem 2:0 von Bradley Fink in der 55. Minute – nach Vorarbeit von Schmid – nicht mehr in Gefahr. Der Treffer war nicht unumstritten, weil die vorangegangene Balleroberung von Léo Leroy hätte abgepfiffen werden können.

Für Basel sieht die Zukunft nun rosig aus. Am kommenden Samstag geht es nach Sitten, bevor nach der Länderspiel-Pause der FC Zürich empfangen wird – wohl erneut vor mehr als 30'000 Zuschauern.

Basel - Yverdon 2:0 (1:0)
30'013 Zuschauer. - SR Fähndrich.
Tore: 8. Ajeti (Schmid) 1:0. 55. Fink (Schmid) 2:0.
Basel: Hitz; Barisic, Adjetey, van Breemen; Kololli (66. Gauto), Avdullahu (86. Xhaka), Leroy (76. Frei), Schmid; Fink (66. Shaqiri), Ajeti, Traoré (76. Soticek).
Yverdon: Bernardoni; Sauthier, Christian Marques, Gnakpa, Kamenovic; Kacuri (46. Loucif; 61. Hautier), Cespedes, Sylla (61. Alves); Gonzalez (66. Tijani), Komano (86. Avdic), Aké.
Verwarnungen: 40. Komano, 49. Sylla. (abu/sda)

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1 / 35
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Dieser Comedian begeistert das Publikum – und das ohne ein Wort zu sagen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
35 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
LifeIsAPitch
25.08.2024 19:00registriert Juni 2018
Woher kommt eigentlich all die Häme gegen Shaqiri? Ist es der Neid? Seine Herkunft? Shaqiri ist ja nicht ein 0815-Spieler, sondern eine Legende des Schweizer Fussballs, zweifacher CL-Sieger und Mitglied der epischen Liverpool-Meistermannschaft, womit er in Merseyside Unsterblichkeit erlangt hat. Ich versteh's nicht.
11717
Melden
Zum Kommentar
avatar
Ferienpraktiker21
25.08.2024 20:34registriert Dezember 2020
Welcher SL-Club spielt auch vor 30’000 Zuschauern?
Eben👍
4914
Melden
Zum Kommentar
35
    Petteri Puhakka kommt – ein Leitwolf oder ein Schillerfalter für Kloten?
    Die Gerüchte sind Wirklichkeit geworden: Petteri Puhakka hat in Kloten als Ersatz für Niko Ojamäki unterschrieben. Die Tinte unter dem Vertrag ist trocken. Nun lautet die bange Frage: Ein Leitwolf wie einst Felix und Denis Hollenstein oder bloss ein billiger Schillerfalter?

    Nun gut, der Vergleich mit dem legendären Meister-Captain Felix Hollenstein aus den 1990er Jahren oder seinem aktuell verletzten Sohn Denis Hollenstein bei den ZSC Lions mag schon ein wenig verwegen sein. Petteri Puhakka ist erst 23, hat gerade mal drei Operetten-Länderspiele für Finnland bestritten und noch nie im Ausland gespielt. Ein NHL-Draft ist er nicht. Auch seine Statistiken aus dieser Saison sind überschaubar: 9 Tore und 14 Assists aus 44 Spielen.

    Zur Story