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Beni Huggel nach Schweiz gegen Katar an der WM 2026 mit mildem Urteil

epa13035359 Players of Qatar celebrate after the FIFA World Cup 2026 group stage match Qatar against Switzerland, in San Francisco, USA, 13 June 2026. EPA/BENJAMIN FANJOY
Jubel hier, Frust da: Katar – Schweiz endet unentschieden.Bild: keystone

«Peinlich ist das nicht, aber die Schweiz muss sich extrem an der eigenen Nase nehmen»

Der WM-Auftakt ging für die Schweiz in die Hosen. Die Nati kassierte gegen Aussenseiter Katar in der 94. Minute den Ausgleich zum 1:1. Ex-Nationalspieler Benjamin Huggel ordnet ein.
13.06.2026, 23:5714.06.2026, 00:17

Erwartet wurde ein klarer Sieg. Mit fortschreitender Dauer der Partie hätte man im Schweizer Lager auch einen mageren 1:0-Sieg angenommen. Doch dazu kam es nicht. Als das Spiel im kalifornischen Santa Clara schon fast vorbei war, gelang Katar fast aus dem Nichts das 1:1.

Benjamin Huggel als Experte bei Katar – Schweiz an der WM 2026
TV-Experte Benjamin Huggel.Bild: srf

«Die Schweiz muss sich extrem an der eigenen Nase nehmen. Das hat man total unnötig aus der Hand gegeben», betonte SRF-Experte Benjamin Huggel. «Peinlich ist das aber nicht. Fussball ist ein Sport, der viele Unwägbarkeiten beinhaltet und manchmal läuft es nicht so, wie man es möchte.»

Der 41-fache Nationalspieler fand den Grund für die gefühlte Niederlage in der mässigen Schweizer Leistung nach der Pause. «Das war zu wenig entschlossen, es kamen technische Fehler dazu. Die Katarer stellten die Seiten besser zu, weshalb die Schweizer nicht mehr so gut zur Grundlinie kamen. Es war keine gute zweite Halbzeit.» Hätte die Mannschaft ihre Leistung in den ersten 45 Minuten noch einmal abrufen können, sei er überzeugt, dass sie souverän gewonnen hätte.

Huggel stellte fest, dass die von Trainer Murat Yakin vorgenommenen Wechsel nichts brachten. «Die eingewechselten Spieler brachten keinen Mehrwert», sagte er. Er habe sich auch gewundert, weshalb Johan Manzambi, der zuletzt im Zentrum zum Einsatz kam, auf der rechten Angriffsseite spielte. «Er kam dort nicht so zum Zug.»

Die Schweiz ist nun gefordert, von den drei budgetierten Punkten gegen Katar landete nur einer auf ihrem Konto. «Gut, ist der Ausrutscher im Startspiel passiert», fand Huggel wenigstens etwas Positives. In den weiteren Spielen gegen Bosnien-Herzegowina und Kanada hat es die Schweiz nach wie vor in den eigenen Füssen, ihre Vorrundenggruppe zu gewinnen, «und das muss weiter das Schweizer Ziel sein».

Eines war für TV-Experte Benjamin Huggel nach dem enttäuschenden 1:1 gegen Katar klar: «Wenn die Schweiz nicht an ihrem Leistungslimit spielt, reicht es nicht, um ein WM-Spiel zu gewinnen.» (ram)

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Die Schweizer Fan-Wand gegen Katar. 9642 sind kaum angereist, aber ein schönes Einhorn haben sie mitgebracht.

quelle: keystone / eugene hoshiko
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11 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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demian
13.06.2026 23:54registriert November 2016
Nein, natürlich ist das Unentschieden nicht peinlich.

Eine ganzes Land ist stolz auf das 1:1 gegen Geheimfavorit Katar.
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Junge mit Früchtekorb
13.06.2026 23:57registriert Oktober 2014
Beni war ähnlich engagiert beim Kommentieren wie die Nati beim Fussballspielen 🫠🙈
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