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Nichts zu machen für FCZ-Goalie Brecher: Fassnacht hämmert den Ball zum 1:0 ins Tor.
Nichts zu machen für FCZ-Goalie Brecher: Fassnacht hämmert den Ball zum 1:0 ins Tor.
Bild: keystone

YB klarer Sieger gegen den FCZ – Luzern wartet weiter auf den ersten Sieg

11.09.2021, 22:3212.09.2021, 12:36

YB – FC Zürich 4:0

Lange war der Vergleich zwischen dem Titelverteidiger und dem Tabellenführer intensiv und umkämpft. Das Schlussresultat von 4:0 täuscht darüber hinweg.

Besonders in der ersten Halbzeit zeigte der bislang unbesiegte FC Zürich einen beherzten Auftritt. Mehrfach hätte er in Führung gehen können – doch in die Kabine ging es mit einer 1:0-Führung für die Young Boys. Nationalspieler Christian Fassnacht hatte in der vierten Minute der Nachspielzeit getroffen.

Nach dem Seitenwechsel baute der FCZ etwas ab, während YB besser wurde. Dies führte zur Vorentscheidung nach 69 Minuten: Michel Aebischer hatte innerhalb vier Minuten doppelt getroffen. Den Schlusspunkt setzte Meschak Elia in der 89. Minute mit dem vierten Berner Treffer.

Die Zürcher verloren damit zum fünften Mal seit August 2018 mit 0:4 gegen YB, dazu kommt noch ein 0:5. Nach der Niederlage heute kann der FC Basel morgen mit einem Sieg in Lugano die Tabellenspitze vom FCZ, der zumindest für eine Nacht noch auf Rang 1 verbleibt, übernehmen.

YB ist damit nach einem etwas holprigen Saisonstart gerade rechtzeitig in Form und Torlaune gekommen. Am Dienstag (18.45 Uhr) kommt es im ersten Gruppenspiel der Champions League zum Duell mit Manchester United. Die Engländer gewannen heute ebenfalls deutlich (4:1 gegen Newcastle), wobei Rückkehrer Cristiano Ronaldo die ersten beiden Tore der «Red Devils» erzielte. Kaum dabei sein dürfte Cedric Zesiger, der sich in der ersten Halbzeit am Knie verletzte und beim Gang in die Kabine Tränen in den Augen hatte.

Young Boys - Zürich 4:0 (1:0)
24'062 Zuschauer. - SR Jaccottet.
Tore: 45. Fassnacht (Martins) 1:0. 64. Aebischer (Fassnacht) 2:0. 69. Aebischer 3:0. 89. Elia (Aebischer) 4:0.
Young Boys: Von Ballmoos; Hefti, Lauper, Zesiger (46. Camara), Garcia; Fassnacht (68. Sierro), Martins (85. Jankewitz), Aebischer, Moumi Ngamaleu (76. Sulejmani); Elia, Siebatcheu (76. Kanga).
Zürich: Brecher; Omeragic, Hornschuh, Aliti (62. Gnonto); Boranijasevic, Doumbia (62. Krasniqi), Leitner (78. Dzemaili), Guerrero; Gogia (70. Rohner), Marchesano; Ceesay (70. Pollero).
Bemerkungen: Young Boys ohne Maceiras (gesperrt), Lustenberger, Nsame, Monteiro (alle verletzt) und Lefort (rekonvaleszent). Zürich ohne Kryeziu (gesperrt), Kramer, Tosin und Khelifi (alle verletzt). 52. Pfostenschuss Marchesano. Verwarnungen: 34. Lauper (Foul). 43. Moumi Ngamaleu (Foul). 78. Gnonto (Foul).

FC Luzern – GC 1:1

Auch nach sechs Runden wartet der FC Luzern auf den ersten Sieg in der neuen Saison. Zuhause gegen Aufsteiger GC kamen die Innerschweizer nicht über ein 1:1 hinaus.

Dabei hatte die Partie aus Luzerner Sicht optimal begonnen. Silvan Sidler traf schon in der 3. Minute zur 1:0-Führung. Sein Distanzschuss aus 29 Metern war ein Prachtexemplar von einem Tor. Doch auch GC konnte – zu Beginn der zweiten Halbzeit – früh jubeln. Dem Slowaken Christian Herc, von den Wolverhampton Wanderers zu GC gewechselt, gelang vier Minuten nach Wiederanpfiff der Ausgleich. Dabei blieb es.

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison präsentierte Luzerns Mannschaft zwei Gesichter. War die Führung zur Pause verdient, weil sich der FCL einige gute Möglichkeiten erarbeitete, so änderte sich das Bild nach der Pause. Am Ende konnten sich die Luzerner bei ihrem Goalie Marius Müller bedanken, dass sie wenigstens einen Punkt holten.

Demhasaj kontrolliert den Ball vor Frydek.
Demhasaj kontrolliert den Ball vor Frydek.
Bild: keystone

Geleitet wurde die Partie von Esther Staubli. Die 41-Jährige pfiff schon an zwei Frauen-Weltmeisterschaften und war Schiedsrichterin des EM-Finals der Frauen 2017, nun gab sie ihr Debüt in der höchsten Schweizer Männer-Liga.

Luzern - Grasshoppers 1:1 (1:0)
9217 Zuschauer. - SR Staubli.
Tore: 3. Sidler 1:0. 51. Herc (Bolla) 1:1.
Luzern: Müller; Sidler, Burch, Badstuber, Frydek; Gentner (75. Wehrmann), Schulz (64. Cumic), Ugrinic; Campo (64. Tasar); Sorgic (88. Alounga), Ndiaye.
GC: Moreira; Loosli, Margreitter (77. Cvetkovic), Toti (72. Arigoni); Bolla, Diani, Herc, Schmid; Pusic (61. Kawabe); Demhasaj (61. Bonatini), Da Silva (72. Momoh).
Bemerkungen: Luzern ohne Alabi, Ndenge und Schürpf (alle verletzt). Grasshoppers ohne Abrashi, Morandi, Nadjack, Santos (alle verletzt) und Campana (Nationalmannschaft). Debüt von Schiedsrichterin Esther Staubli in der Super League. 29. Moreira lenkt Schuss von Ugrinic an den Pfosten. Verwarnungen: 63. Toti (Unsportlichkeit), 63. Ugrinic (Unsportlichkeit), 81. Kawabe (Foul), 84. Herc (Foul), 89. Ndiaye (Foul), 94. Tasar (Foul).

Die Tabelle

(ram/sda)

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