Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Da lacht der Granit (u.2.v.r.) vor Freude: Rachel Rinast sang an der Award-Verteilung den Song des Frauen-Nationalteams. Bild: KEYSTONE

Xhaka ist Fussballer des Jahres – Dickenmann räumt bei den Frauen ab

In Rapperswil-Jona wurden bei den Swiss Football Awards 2017 die besten Protagonisten in zehn Kategorien ausgezeichnet. Die besonders prestigeträchtigen Titel «Credit Suisse Players of the Year» gingen an Lara Dickenmann und Granit Xhaka.



Mittelfeldspieler Xhaka, der vor einem Jahr von der Bundesliga in die Premier League wechselte, hat bei Arsenal bereits eine zentrale Rolle eingenommen. Im Mai gewann Xhaka mit den «Gunners» den FA Cup und im August den englischen Supercup. Für seine Leistungen wurde der Schweizer von der englischen Presse mit Lob überhäuft. Auch in der Nationalmannschaft war Xhaka eine zentrale Figur und erzielte zuletzt im Juni im Spiel gegen die Färöer Inseln das wichtige 1:0 für die Schweiz.

Die Gewinner der Swiss Football Awards 2017

Bei den Frauen setzte sich wie im Vorjahr Lara Dickenmann durch. Die 31-Jährige wurde bereits zum 7. Mal zur Schweizer Fussballerin des Jahres gewählt. Sie war in der Qualifikation sowie an der Euro unbestrittene Leistungsträgerin im Frauen-Nationalteam, für das sie mittlerweile 122 Spiele bestritten hat. Zudem holte sich die Krienserin mit Wolfsburg in diesem Jahr das Double: Sie gewann die deutsche Meisterschaft und den DFB-Pokal.

Petkovic für Sieges-Serie ausgezeichnet

In der Kategorie «Trainer of the Year» wurde Nationalcoach Vladimir Petkovic wie im letzten Jahr zum Sieger gewählt. Seine Bilanz mit dem Schweizer Nationalteam ist beeindruckend: sechs Siege in den bisherigen sechs Qualifikationsspielen zur Fussball-Weltmeisterschaft 2018 in Russland. Die Serie der Schweizer Ungeschlagenheit dauert schon länger als ein Jahr, in der aktuellen FIFA-Weltrangliste ist die Schweiz auf Platz 4 klassiert.

Diese Trophäe erhielten die Gewinner. Weibliche Pokals (Pokalinnen?) gibt's leider noch nicht: 

In der Kategorie «Helvetia Schweizer Cup Team of the Year» siegte der FC Basel. Nach zuletzt drei verlorenen Finals in Folge (2013-2015) gewannen die Basler den Cup-Final gegen Sion mit 3:0. Das letzte Tor zum 3:0 von Michael Lang wurde zudem zum «Helvetia Schweizer Cup Tor de Suisse» gekürt.

abspielen

Das 3:0 von Michael Lang trägt ab jetzt den schönen Titel «Helvetia Schweizer Cup Tor de Suisse». Video: streamable

Für Unterhaltung an der Award-Show sorgte ebenfalls eine Schweizer Fussballerin: Rachel Rinast sang den Song des Frauen-Nationalteams, welcher die Spielerinnen vor der Euro 2017 aufgenommen haben und sorgte dafür, dass im Stadion Grünfeld bei der von TV-Star Paddy Kälin moderierten Show Publikum und Award-Gewinner «united in red» waren.

abspielen

Das «coolste Tor» der Saison erzielte Xherdan Shaqiri am 1. Juni 2017 gegen Weissrussland. Video: streamable

Die Nati besammelte sich heute übrigens in Feusisberg. So sah das aus:

Vier der Awards waren öffentliche Wahlen gewesen, in fünf Kategorien («Credit Suisse Rookie of the Year», «Trainer of the Year», «Helvetia Schweizer Cup Team of the Year», «Referee of the Year» und «Credit Suisse Cup Team of the Year») hatte eine Fachjury die Siegerinnen und Sieger bestimmt. Das «Fair Play Team of the Year» wurde anhand von festgelegten Kriterien der Suva Fairplay Trophy ermittelt.

Livebilder von der After-Show-Party:

Video: watson

Das waren die Preisträger 2015. Ewig her.

Das könnte dich auch interessieren:

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Kundgebung in Genf gegen Rassismus

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Bei Leeds United sitzt Osama Bin Laden in der ersten Reihe

Zahlreiche Fussballklubs setzen in der Corona-Zeit auf Zuschauer aus Karton. So soll die Geisterspiel-Kulisse etwas weniger trostlos sein. Auch Leeds United, Spitzenklub in der zweithöchsten englischen Liga, hat seinen Fans die Möglichkeit geboten, ein Foto ihres Kopfes einzusenden, um danach auf Karton im Stadion dabei zu sein. Dabei rutschte dem Klub auch ein Bild von Osama Bin Laden durch – und er platzierte den getöteten Terroristenführer gar ganz zuvorderst:

25 Pfund mussten die Fans …

Artikel lesen
Link zum Artikel