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Primera Division, 38. Runde
La Coruña - Real Madrid 0:2 (0:2)
Granada - Barcelona 0:3 (0:2)
Athletic Bilbao - FC Sevilla 3:1 (2:0)
Atletico Madrid - Celta Vigo 2:0 (0:0)
Die Barça-Spieler feiern sich nach dem Schlusspfiff gegenseitig.<br data-editable="remove">
Die Barça-Spieler feiern sich nach dem Schlusspfiff gegenseitig.
Bild: EPA/EFE

Luis Suarez ballert Barcelona zum Meistertitel – Hattrick beim 3:0-Sieg gegen Granada

Am Schluss hat es doch noch geklappt mit dem Meistertitel für den FC Barcelona. Die Katalanen lösten am letzten Spieltag die Aufgabe in Granada souverän und gewannen klar mit 3:0. Real Madrid siegte gleichzeitig 2:0 in La Coruña und ist bitterer Zweiter mit einem Punkt Rückstand.
14.05.2016, 19:0216.05.2016, 11:06

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Im Fernduell der vor der 38. und letzten Runde der spanischen Meisterschaft nur um einen Punkt getrennten Überklubs und Erzrivalen Barcelona und Real Madrid kam die erhoffte Spannung nie richtig auf. Barcelona führte bei Granada, dem 16. in der Zwanzigerliga schon nach weniger als 40 Minuten 2:0. Das 3:0 nach 88 Minuten beseitigte schliesslich die letzten Zweifel am Ausgang der Meisterschaft. Für Barça ist es der sechste Meistertitel in den letzten acht Jahren.

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Nicht von ungefähr war ein einziger Spieler für alle drei Tore besorgt: Luis Suarez. Der 29-jährige Uruguayer erzielte mit dem Hattrick seine Meisterschaftstore Nummern 38 bis 40. Mit dieser unglaublichen Ausbeute von im Durchschnitt mehr als einem Tor pro Spiel liess er die Goalgetter vom Dienst Cristiano Ronaldo (35 Tore) und Lionel Messi (26) hinter sich.

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Beim 3:0 setzte sich Neymar als selbstloser Vorbereiter in Szene.

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Nach dem Schlusspfiff war die Freude bei den Katalanen natürlich gross, der Jubel in der Platzmitte wurde aber kurz gehalten, denn die Sicherheitsverantwortlichen in Granada konnten einen Platzsturm nicht verhindern. Die Barça-Spieler verzogen sich daher schnell in die Garderobe.

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Auf den Strassen Barcelonas ist die Hölle los.
Auf den Strassen Barcelonas ist die Hölle los.
Bild: Emilio Morenatti/AP/KEYSTONE

Real Madrid löste seine Pflichtaufgabe ebenfalls souverän. Das 1:0 sah aus, als wäre es im Training gefallen. Cristiano Ronaldo brauchte nach einer sehenswerten Passstafette nur noch einzuschieben.

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Das 2:0 der Madrilenen im Riazor war glücklich wie umstritten. Ronaldos Kopfball nach einem Eckball wurde abgefälscht und zudem ging ein Spieler von La Coruña zu Boden, der Schiedsrichter will aber kein Foul gesehen haben.

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Wie dominierend Barcelona und Real Madrid seit Jahren in Spanien sind, belegt ein Blick in die Statistik. Seit 1985 wurde Barcelona 14-mal, Real Madrid 12-mal Meister.

Diese Dominanz wollte Atletico Madrid anfechten, doch daraus wurde nichts. Die "Colchoneros" beendeten die Meisterschaft mit drei Punkten Rückstand auf Barcelona auf Platz 3. Im letzten Spiel bezwang Atletico Celta Vigo zuhause mit 2:0. Überragend dabei war Fernando Torres, der das 1:0 akrobatisch erzielte und beim 2:0 noch akrobatischer via Latte den Assist zum Tor von Antoine Griezmann gab.

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Weniger gut lief es Europa-League-Finalist Sevilla, das auswärts gegen Athletic Bilbao mit 1:3 verlor. Immerhin gelang ihnen praktisch eine Kopie des ersten Tors von Real Madrid. Den CR7 mimte Juan Muñoz.

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(drd/sda)

Die Tabelle

Die Telegramme

Granada - FC Barcelona 0:3 (0:2)
21'692 Zuschauer. - Tore: 22. Suarez 0:1. 38. Suarez 0:2. 86. Suarez 0:3.

La Coruña - Real Madrid 0:2 (0:2)
29'017 Zuschauer. - Tore: 7. Ronaldo 0:1. 25. Ronaldo 0:2.

Atletico Madrid - Celta Vigo 2:0 (0:0)
42'139 Zuschauer. - Tore: 51. Torres 1:0. 54. Griezmann 2:0.

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