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Der Basler Seydou Doumbia, rechts, jubelt ueber seinen zweiten Treffer zum 3:1 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Grasshopper Club Zuerich, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 10. September 2016. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Seydou Doumbia (rechts) wird bei Basels 3:1-Sieg gegen GC von seinen Teamkollegen gefeiert. Bild: KEYSTONE

Nach den «Testspielen» in der Liga beginnt für den FC Basel heute die Saison richtig

Mit dem Heimspiel gegen Ludogorez Rasgrad startet Basel zum siebten Mal in die Champions League. Der Meisterschaftsstart war mit 7 Siegen in 7 Spielen perfekt. Die Königsklasse zeigt, wie stark der FCB wirklich ist.



Während den anderen Klubs die Mehrfachbelastung durch den Europacup Sorgenfalten bereitet, freut sich der FCB und sein Trainer Urs Fischer, dass es heute mit den englischen Wochen endlich losgeht. «Für einen Spieler gibt es nichts Schöneres, als wenn er mehr Fussball spielen kann und somit weniger trainieren muss», sagte Fischer. Dank dem Beginn der internationalen Auftritte – bis zum 1. Oktober wird der FCB innerhalb von 22 Tagen sieben Spiele bestritten haben – bietet sich ihm die Möglichkeit, sein breites und für Schweizer Verhältnisse qualitativ überdurchschnittliches Kader mit Einsatzminuten bei Laune zu halten.

Fischer hat die Qual der Wahl. 27 Spieler stehen ihm zur Verfügung, die Mehrheit von ihnen sind Nationalspieler. Jede Position ist doppelt oder sogar dreifach besetzt. Die FCB-Ausgabe 2016 präsentiert sich schneller, trickreicher und noch besser als jene der vergangenen Saison, als der Einzug in die Königsklasse verpasst wurde. Die Konkurrenz auf dem heimischen Markt ist nach sieben Runden bereits distanziert. Neun Punkte und mehr beträgt Basels Vorsprung auf den Rest bereits jetzt, da noch nicht einmal ein Viertel der Saison absolviert ist.

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Fischer: «An der Vorbereitung ändert sich nichts»

«Der Konkurrenzkampf gehört in Basel dazu und ist ‹Part of the Job›», meint Davide Callà. Der 31-jährige Mittelfeldspieler kennt keine andere Situation, seit er Anfang 2014 zum FCB gestossen ist – und sieht in dieser auch Vorteile. «Jeder Einzelne wird gepusht, jeder wird besser», so Callà. «Der Trainer weiss, dass jeder, der zum Zug kommt, auf seinen Einsatz brennt.»

Im Gegensatz zu Callà ist für Trainer Fischer die Partie gegen Rasgrad eine Premiere. Erfahrungen in der Europa League hat der 50-jährige Zürcher mit dem FC Zürich, Thun und in der letzten Saison mit Basel bereits gesammelt. Nun folgt das Debüt in der Champions League, der grössten Bühne im Klubfussball. «An der Vorbereitung und der Vorfreude auf ein Spiel ändert sich deswegen nichts», sagte Fischer. Nur das ganze Drumherum sei anders.

epa05536440 FC Basel's head coach Urs Fischer (L) and Davide Calla (R) attend a press conference in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 12 September 2016. FC Basel 1893 will face Ludogorets Razgrad in the UEFA Champions League group A soccer match on 13 September 2016.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Fischer (links), Callà und die Champions-League-Sterne. Bild: EPA/KEYSTONE

Wegweisendes Startspiel

Mit Ludogorez Rasgrad, dem bulgarischen Meister der letzten fünf Jahre, treffen die Basler zum Auftakt auf einen alten Bekannten. Gegen Rasgrad setzte sich der FC Basel 2013 in den Playoffs mit 4:2 und 2:0 durch, ehe es ein Jahr später in der Gruppenphase erneut zum Aufeinandertreffen kam. Damals verlor der FCB in Sofia, wo Rasgrad seine Europacup-Heimspiele austrägt, 0:1; es war der erste Sieg in der Champions League für Ludogorez. Zuhause resultierte ein klarer 4:0-Sieg für den FCB.

Da auf dem Papier die Rollen in der Gruppe A mit den Favoriten Paris Saint-Germain und Arsenal klar verteilt sind, kommt die erste Direktbegegnung der beiden Aussenseiter einem Schlüsselspiel gleich. «Alle drei Gegner sind schwierig», sagte Fischer. Umso wichtiger sei es deswegen, positiv in die Kampagne zu starten, «egal, ob der Gegner nun Ludogorez, PSG oder Arsenal heisst». Rang 3 und somit die Qualifikation für die K.o.-Phase der Europa League lautet das Mindestziel der Basler.

Basel's Marek Suchy, Basel's Breel Embolo, Basel's Fabian Frei, Basel's Mohamed Elneny and Basel's Shkelzen Gashi, from right to left, celebrate the 4:0 during an UEFA Champions League group B matchday 4 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Bulgaria's PFC Ludogorets Razgrad in the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Tuesday, November 4, 2014. (KEYSTONE/Patrick Straub)

Vor zwei Jahren siegte Basel daheim mit 4:0. Es feiern (von rechts): Suchy, Embolo, Frei, Elneny und Gashi. Heute ist nur noch Suchy beim FCB. Bild: KEYSTONE

Wieviel «Joga bonito» steckt im Gegner?

Neben dem Einholen von Informationen der 2013 und 2014 Direktbeteiligten sichtete der FCB-Trainer auch Videomaterial des Gegners von den Qualifikations- und Playoffspielen sowie von zwei Partien in der bulgarischen Meisterschaft, in der Ludogorez nach fünf Runden Rang 3 belegt. Auf dem Weg zur zweiten Champions-League-Teilnahme setzte sich die Mannschaft von Georgi Dermendzhiev gegen Mladost Podgorica, Roter Stern Belgrad und Viktoria Pilsen durch.

Fischer erwartet eine Mannschaft, «die kompakt steht und nicht viele Torchancen und Tore zulässt, aber auch über ein grosses Potenzial nach vorne verfügt». Einer der Stars ist Marcelinho, ein gebürtiger Brasilianer, der für die bulgarische Nationalmannschaft spielt. Sieben weitere Brasilianer befinden sich im Kader von Rasgrad. Das Ziel des FCB für die Ouvertüre ist klar: Ein Sieg muss her. «Aber wir werden eine gewisse Vorsicht walten lassen und dem Gegner sicher nicht ins offene Messer laufen», so Fischer. (ram/sda)

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