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FC Basel: Michael Lang im Interview: «Keine unerfahrene Mannschaft»

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Er ist einer der Führungsspieler beim FCB und sorgt auch offensiv immer wieder für Gefahr: Michael Lang.Bild: www.imago-images.de
Interview

Michael Lang: «Hört auf, immer von einer jungen, unerfahrenen Mannschaft zu reden!»

Vor dem Rückspiel gegen Nizza erklärt Verteidiger Michael Lang, wie der FC Basel die Sensation schaffen und in den Halbfinal einziehen will, wie es zu seiner Vertragsverlängerung kam und was Heiko Vogel damit zu tun hat.
20.04.2023, 11:03
Céline Feller, Nizza / ch media
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Wissen Sie, wie viele Spiele der FC Basel in dieser Saison schon absolviert hat?
Michael Lang:
Ich könnte es ausrechnen, aber Sie dürfen es mir auch gerne verraten (lacht)!​

50 sind es.
Mit Freundschaftsspielen, oder?​

Nein, mit denen wären es noch ein paar mehr. Das sind nur Pflichtspiele.
Wow, das ist ein Wahnsinn. Aber das erklärt vielleicht ein bisschen, wieso es keine so einfache Saison ist.​

Wie steht es um Ihr Energielevel? Sie sassen am Sonntag 90 Minuten auf der Bank.
Gut. Aber ich spüre schon, dass es gegen Ende der Saison zugeht. Einteilen können wir in unserem Fall die Kräfte kaum, aber das wird anders aufgefangen.​

Wie denn?
Es wird sehr viel mit dem Trainer geredet. Klar: Keiner sagt bei einem Spiel gegen YB, dass er draussen bleiben will. Aber im Dialog mit dem Trainer merkt man dann vielleicht, dass es besser ist, wenn man am Donnerstag topfit ist, wenn es um die Wurst geht in Nizza. So kann man das jonglieren, auch, weil wir in der Meisterschaft noch acht Chancen haben, bei denen wir aufholen wollen und können. Dafür müssen wir dann aber auch alles gewinnen.

Basel's coach Heiko Vogel, left, celebrates with Zeki Amdouni after winning their UEFA Europa Conference League play-off second leg soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Turke ...
Trainer Heiko Vogel spricht viel mit seinen Spielern – auch um herauszufinden, wie fit diese sind.Bild: keystone

Sie haben also im Gespräch mit Heiko Vogel gemerkt, dass Sie sich lieber schonen sollten?
Ja. Ich hätte auch sagen können, dass ich unbedingt spielen will. Das hätte ich vielleicht auch getan, würden danach zwei oder drei Wochen Ferien anstehen. Aber die Meisterschaft geht weiter, das Programm wird nicht leichter. Daher haben wir im Hinblick auf die nächsten Wochen so entschieden. Heiko Vogel hat mit jedem Spieler, der am vergangenen Donnerstag gegen Nizza gespielt hat, persönlich geredet. Das ist sehr wichtig. So spürt der Trainer uns und wir wiederum die Ideen des Trainers. Ansonsten kannst du je nachdem nicht nachvollziehen, ob du nicht spielst, weil du schlecht warst, oder weil du geschont wirst. Er vermeidet es so, dass schlechte Gefühle aufkommen können. Bei ihm hat man immer Klarheit. Die Kommunikation ist sehr gut.

«In der Liga haben wir noch acht Chancen, gegen Nizza nur eine. Es stimmt, dass der Fokus dann für zwei Wochen verstärkt dort liegt.»

Von aussen war das Signal so zu verstehen: Die Conference League hat Priorität, dann kommt die Liga. Können Sie das nachvollziehen?
Das kann ich verstehen, ja. Wir haben alle zusammen aber auch nur so entschieden, weil wir noch diese acht Chancen haben in der Liga. Gegen Nizza hingegen haben wir nur noch ein Spiel, das über alles entscheidet. Dass der Fokus dann für zwei Wochen verstärkt dort liegt, ja, das ist so. Das kann man auch zugeben. Nizza hat das ausserdem auch getan. Bei ihnen ging es auch noch um die europäischen Plätze, die sie nach der Niederlage gegen Brest nun wohl definitiv verpassen. Da liegen die Prioritäten auch klar auf der Conference League. Wir wollten nicht unnötig Körner verbrauchen. Und ganz ehrlich: Gegen YB hast du auch mit der A-Elf keine Klarheit, dass du als Sieger vom Platz gehst. Daher wollten wir vermeiden, mit voller Kapelle anzugreifen, zu verlieren und am Ende am Donnerstag viele müde Spieler zu haben.

Es ist im Nachhinein auch aufgegangen.
Absolut. Und für uns war es auch nicht so, dass wir das Spiel gegen YB einfach herschenken wollten. Da geht es immer um Prestige, um die Revanche für den Cup-Halbfinal, der mich immer noch nervt. Man muss eine gute Mischung finden. Das haben wir, wie ich finde. Auch, indem mit den drei Wechseln in der Pause nachgelegt werden konnte und alle Selbstvertrauen und Rhythmus sammeln konnten. Das ist ein grosser Trumpf.

Basels Zeki Amdouni, links, jubelt nach seinem Tor zum 1-1 mit den Teamkollegen, im Super League Spiel zwischen dem FC Basel 1893 und dem BSC Young Boys Bern, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am So ...
Dank eines Tors von Zeki Amdouni (l.) holte der FCB gegen YB einen Punkt.Bild: keystone

Birgt es die Gefahr, dass jüngere Spieler nun denken, die Liga sei tatsächlich sekundär?
Wohl nur, wenn wir tatsächlich in den Halbfinal einziehen sollten. Dann stehen noch zwei absolute Highlight-Spiele an, die dann jeder sofort im Hinterkopf hat, obwohl erst noch drei Liga-Spiele anstehen. Man kann es aber auch umkehren und sagen: Sollten wir leider gegen Nizza ausscheiden, dann wäre der Fokus sofort voll auf der Meisterschaft. Vielleicht noch nicht am Freitag, wenn alles verdaut werden müsste. Aber spätestens ab Samstag. Und dann hätten wir noch genug Zeit, mindestens Platz 3, bestenfalls Platz 2 zu holen. Daher erachte ich die Gefahr nicht als allzu gross. Und sollten wir in den Halbfinal einziehen, dann würde wiederum auch eine Euphorie entstehen, die ein Team trägt, die positive Gefühle und Selbstvertrauen gibt.​

Sie sprechen davon, dass in der Liga hinter YB noch alles möglich ist. Haben Sie das schon einmal erlebt, dass sich niemand absetzen kann in Richtung 2. Rang?
So nicht, nein. Wir hätten die Qualität sicher gehabt dazu, haben es aber leider nicht hinbekommen. Uns hat die Konstanz gefehlt, wir haben zu viele Punkte liegen gelassen. Wie viele andere Mannschaften auch. Man muss aber in dieser Liga auch zu oft sagen: Ich habe im Vorfeld keine Ahnung, wer gewinnt. Da ist keine Mannschaft viel besser, alles ist sehr ausgeglichen ab Rang 2.​

«Wir müssen mental abgezockter werden. Wir wollten es oft zu schön machen, statt die richtige Einstellung fürs Spiel zu haben.»

Wieso hat es der FCB nicht hinbekommen, sich abzusetzen?
Gegen uns ist jedes Team speziell motiviert, Spiele gegen uns im Joggeli sind Highlights für sie. Das ist das Los des FCB. Aber damit müssen wir umgehen können. Besser, als wir das in dieser Saison getan haben. Wir müssen lernen, dass man nicht immer alles spielerisch lösen oder glänzen muss. Sondern dass wir disziplinierter und konzentrierter sein müssen, taktische Vorgaben besser umsetzen müssen. Wir müssen, was die Mentalität angeht, eine abgezocktere Truppe werden, die ein Gespür fürs Spiel entwickelt. Es ist am Ende doch egal, ob es ein langweiliges 1:0 oder ein erkämpftes 2:1 gibt. Wir wollten es oft zu schön machen, statt die richtige Einstellung fürs Spiel zu haben. Und ich sage extra fürs Spiel, es geht nicht um ein generelles Einstellungsproblem.

Sondern?
Wenn man müde ist, psychisch und physisch, dann darf man dennoch nicht unter ein gewisses Level fallen. Oder sicher nicht unter seine 90 Prozent. Das war ein paarmal das Problem. Das muss sich jetzt jeder sagen. Da sind alle gefragt, gerade auch die jungen Spieler, dass sie den nächsten Schritt machen in ihrer Entwicklung. Im Hinblick auf die Restsaison, aber auch bereits mit den Gedanken an die kommende Saison, damit wir da vielleicht gleich zu Beginn einen Lauf starten können und ein gewisses Selbstverständnis bekommen. Dann passiert es uns vielleicht nicht mehr, dass wir wie in dieser Saison in vielen Spielen unnötig Punkte liegen lassen. Denn: Wären wir ab und an gescheiter gewesen, stünden wir Ende Saison problemlos auf Platz 2. Da muss man der Wahrheit einfach ins Auge schauen.

Sind Sie einverstanden mit dem Urteil, dass die Mannschaft unter Heiko Vogel zumindest ein bisschen cleverer geworden ist?
Ja, schon. Ausser gegen YB haben wir in der Meisterschaft unter ihm auch noch nicht verloren. Mit dem ganzen Pensum, all den mentalen Belastungen, die wir hatten, den diversen K.-o.-Aufgaben, die wir gemeistert haben, braucht das schon extrem viel Kraft. Ich meine: Wir haben es gegen Trabzonspor gedreht, gegen Bratislava eine unangenehme Ausgangslage gemeistert, mussten das Cup-Out verkraften. Das führt alles auch dazu, dass eine Mannschaft gefestigter wird. Das hat man auch am Sonntag gegen YB gesehen. Deshalb muss man aufhören, immer von einer jungen, unerfahrenen Mannschaft zu reden!​

Basel's Michael Lang, left, reacts with Goalkeeper Marwin Hitz during the UEFA Conference League soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and OGC Nice of France at the St. Jakob-Park ...
Neben Lang gehört auch Goalie Marwin Hitz zu den erfahrenen Spielern – doch von einer unerfahrenen Mannschaft will Lang nichts hören.Bild: keystone

Wie meinen Sie das?
So eine Saison, auf dem Level, bei den Profis, wie wir sie hatten, das macht jeden Spieler unglaublich reif. Wir hatten so viele internationale Auswärtsspiele dieses Jahr, wie andere Spieler in der ganzen Karriere nicht sammeln. Dreimal in der Qualifikation, dreimal in der Gruppe, dreimal in der K.-o.-Phase. Schauen Sie nur mal, wer das alles vorweisen kann. Darum ist es wichtig, jedem Spieler zu sagen: Du bist alles andere als unerfahren. Die Erfahrungen, die wir in dieser Saison, aber auch schon in der letzten gemacht haben, sind extrem viel wert. Ich möchte an dieser Stelle der Mannschaft grundsätzlich mal ein grosses Kompliment machen, wie sie diese Conference-League-Kampagne gemeistert hat. Das stimmt mich zuversichtlich. Für das Spiel in Nizza, aber auch generell für die nächste Saison.

«Seit fast zwei Jahren bin ich auch Vater, das ist die bestmögliche Ablenkung vom Fussball. Ein Kind interessiert es nicht, ob man gut oder schlecht gespielt hat.»

50 Spiele, zusätzlich mentale Strapazen – wie gehen Sie damit um? Sie hatten, gerade auch was Ihre Vertragssituation angeht, zusätzlich keine einfache Saison.
Ich mache das mit mir aus. Einen Mental Coach beispielsweise hatte ich nie. Für mich ist die Familie wichtig, die mir Halt gibt. Meine Frau, die mich auffängt und auf andere Gedanken bringt. Seit fast zwei Jahren bin ich auch Vater, das ist die bestmögliche Ablenkung vom Fussball und ein absolutes Highlight im Leben. Ein Kind interessiert es nicht, ob man gewonnen oder verloren, gut oder schlecht gespielt hat. Dieser Ausgleich bringt mir sehr viel. Wenn ich beispielsweise am Freitag nach dem Nizza-Spiel in Basel ankäme und zu Hause würde niemand auf mich warten, dann wüsste ich nicht, ob ich noch eine Stunde länger im Stadion bleibe, weil ich eh nichts zu tun habe. Oder ob ich am Abend noch ein bisschen Fussball schaue. So kommst du nicht zur Ruhe bei dem enormen Druck.

Helfen dürfte Ihnen sicher auch, einen neuen Vertrag und damit Klarheit für die Zukunft bekommen zu haben. Wie kam es dazu, nachdem die Zeichen eher auf Abschied gestanden hatten?
Es war eine Entscheidung, die ich mir immer wieder durch den Kopf gehen liess. Ich hätte auch damit leben können, die Reise sonst irgendwo fortzusetzen. Als ich dann aber gemerkt habe, dass vom FCB - und vor allem in Person von Heiko Vogel - Signale für eine weitere Zusammenarbeit kommen, habe ich mich damit ernsthaft befasst und sehr viel mit Heiko geredet. Ich habe schnell die Wertschätzung gespürt und gemerkt, wie viel Lust ich noch auf die Aufgaben hier habe, auf zwei weitere Jahre in Rot-Blau. Und dass diese Geschichte für mich so nicht abgeschlossen ist. Daher freue ich mich sehr, dass wir uns gefunden und das auch zu Papier gebracht haben. So haben beide Seiten eine Sicherheit, wie es weitergeht.

Wann haben Sie diese Signale bekommen? Ihre Klausel wurde ja im Dezember gestrichen, als Heiko Vogel noch nicht da war.
Die Signale kamen mit dem Trainerwechsel. Heiko konnte sich wohl in dieser verkappten Doppelfunktion Gedanken machen. Er ist so nahe an der Mannschaft wie kein anderer Sportchef. Er ist tagtäglich auf dem Platz mit uns, er sieht, wie das Team dort funktioniert, aber auch in der Kabine. Ich schätze, dass er das hat einfliessen lassen, weil er auch sehen konnte, wie ich mich einbringe und verhalte. Sowohl auf als auch neben dem Platz. Daher ist es für mich ein Glücksgriff, dass er 100 Prozent Einblick hatte.​

Man kann also feststellen: Sie haben am meisten vom Trainerwechsel profitiert?
Nun, da ich bisher der Einzige bin, der seinen im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert hat, seit Heiko Vogel Trainer ist, dann ja (lacht). Nein, aber im Ernst: Es hat sicher geholfen, dass er so auch gemerkt hat, dass man mich auf verschiedenen Positionen einsetzen kann, ich eine taktische Variabilität habe und ein Leader bin. Das waren bestimmt wichtige Faktoren, auch im Hinblick auf die neue Saison. Es ist auch eine spezielle Ausgangslage, aber für ihn sicher von Vorteil, dass er genau spürt, wer bleiben will. Er hat generell ein sehr gutes Gespür. Sei es, was die Hierarchie und Struktur in der Mannschaft angeht, oder eben darum, uns spontan einen freien Tag zu schenken.​

«Ich hätte nichts dagegen, wenn Heiko Vogel Trainer bleibt.»

Wenn man Sie so hört, dann dürften Sie sich Taulant Xhaka anschliessen und sagen: Heiko Vogel soll doch einfach Trainer bleiben.
Ich hätte definitiv nichts dagegen. Es ist schliesslich immer ungewiss, wie es mit einem neuen Trainer funktioniert. Aber ich kann da nur meine Gedanken teilen, entschieden wird auf einer anderen Stufe. Die Ausgangslage ist aber sehr gut, wenn man einen Mann wie Heiko Vogel in den Reihen hat, der im schlimmsten Fall wieder übernehmen kann, wenn es nicht läuft. Das ist aber natürlich nicht das Ziel. Bestenfalls findet man einen Trainer, der funktioniert und erfolgreich ist.

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In Taulant Xhaka hat sich ein weiterer Führungsspieler für Heiko Vogel als Trainer ausgesprochen.Bild: keystone

Sie kennen den FCB aus den erfolgreichen Zeiten, sie kennen aber auch den aktuellen FCB, der hier und da seine Probleme hat. Was für ein Trainer würde dieser Mannschaft guttun?
Einer, der kommunikativ gut ist. Ein Trainer, der den jungen Spielern viel Vertrauen vermitteln, sie und damit auch die ganze Mannschaft besser machen kann. Ein Ausbildner auf höchster Stufe, wenn man so will. Und einer, der viel Empathie besitzt, ein offenes Ohr hat, Hierarchie und Struktur einer Mannschaft erkennt und dies zum Vorteil nutzen kann.​

Und endlich wieder einen Titel nach Basel bringt? Das ist zumindest einer der Gründe, die sie angegeben haben, wieso sie hierbleiben wollten.
Das ist und bleibt das Ziel. Darum nervt mich auch diese Niederlage im Cup gegen YB noch so sehr. Im Wissen, Servette oder Lugano zu haben im Final, ist das eine verpasste Chance. Nach dem Weg, den wir im Cup hatten, wäre es auch verdient und eine super Geschichte gewesen. Aber wir werden nächstes Jahr noch einmal angreifen im Cup. In der Liga ist es allenfalls, je nach Konstellation, noch zu früh.

Es gäbe ja diese Saison noch einen Titel zu vergeben …
Wenn das eintritt, phu … das wäre etwas Einmaliges. Dafür würde ich sehr, sehr viel geben. Das wäre mit Sicherheit das Highlight jedes Baslers, auch wenn es in Basel schon viele Highlights gab.

Basels players in action during a training session one day before the UEFA Conference League quarter final soccer match between OGC Nice of France and Switzerland's FC Basel 1893, Wednesday, Apri ...
Nach dem 2:2 im Hinspiel muss Basel in Nizza gewinnen, um in den Halbfinal einzuziehen.Bild: keystone

Wie schafft es der FCB am Donnerstag, dass er diese einmalige Chance bewahren und eine Runde weiterkommen kann?
Wir brauchen alle einen perfekten Tag, eine super Leistung, einen Gegner, der nicht an sein Maximum kommt, und Wettkampfglück. Aufgrund des Hinspiels wissen wir, dass es mit einer Topleistung reichen könnte. Diese Leistung von uns wird in ihrem Kopf aber auch etwas gemacht haben. Sie wissen nun, dass wir sie schlagen könnten. Es wird sich nun zeigen, ob das Vor- oder Nachteil ist. Unterschätzen werden sie uns sicher nicht. Aber sie haben den Druck, zu Hause zu spielen und rausfliegen zu können. Vielleicht macht sie das aber auch stärker.

War eure Leistung im Hinspiel mit die beste unter Vogel?
Bis auf das Resultat, ja. Wobei auch der Cup-Viertelfinal in St. Gallen gut war. Aber rein vom Gegner und unserer spielerischen Leistung her schon. Wir waren mutig, überzeugt und hatten die richtige Einstellung. Wenn das wieder gelingt, weiss man nie, was passiert. Und wenn wir diese Runde überstehen, dann ist alles möglich. Sollten wir es nicht schaffen, dann dürfen wir aber auch mit Stolz und vielen positiven Gefühlen auf eine ohnehin sehr erfolgreiche Kampagne zurückblicken. Aber wir werden alles tun, damit diese Reise weitergeht.

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quelle: keystone / peter klaunzer
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