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Fallschirmaufklärer statt Patrouille Suisse – das ESAF ist eröffnet

Der OK Praesident Jakob Kamm eroeffnet das Festgelaende mit dem anstechen des ersten Bierfss, anlaesslich des Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest 2025 Glarnerland+, am Freitag, 29. August 2025,  ...
OK-Präsident Jakob Kamm beim Fassanstich.Bild: keystone

Armee-Alternative für die Patrouille Suisse – das ESAF ist eröffnet

Der OK-Präsident des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests, Jakob Kamm, hat zur Eröffnung des Festgeländes am Freitagmorgen in Mollis ein Bierfass angestochen. Für eine Überraschung sorgte dabei eine Spezialeinheit der Schweizer Armee.
29.08.2025, 11:0229.08.2025, 13:19
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Eine Spezialeinheit der Schweizer Armee ist zur Eröffnung des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests zum Festgelände geflogen. Die Fallschirmaufklärer ersetzten die Patrouille Suisse, deren Ausschluss zuvor für Diskussionen gesorgt hatte.

Fünf Soldaten flogen am Freitagmorgen aufs Festgelände des ESAF in Mollis GL und brachten dem OK-Präsident Jakob Kamm den Hammer für den Anstich eines Bierfasses.

Die Ehrendamen posieren vor der Eroeffnung des Festgelaendes anlaesslich des Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest 2025 Glarnerland+, am Freitag, 29. August 2025, in Mollis. (KEYSTONE/Urs Flueeler ...
Die Ehrendamen posieren für den Fotografen.Bild: keystone

Für Kamm war es gemäss eigenen Aussagen ein «surrealer Moment», von dem er nun 15 Jahre geträumt hatte. Er wünsche sich ein unfallfreies Eidgenössisches, sagte der OK-Präsident vor dem Wahrzeichen des ESAF, dem über 20 Meter hohen Holzmuni Max.

Die Springer ersetzten die Patrouille Suisse, welche zuvor vom Fest ausgeladen wurde, wie Kamm im Gespräch mit Keystone-SDA erklärte. Bereits im Frühjahr wurde aus Gründen der Nachhaltigkeit auf die Flugzeuge verzichtet.

Eine Gleitschirmstaffel der Schweizer Armee trifft vor der Eroeffnung des Festgelaendes ein, anlaesslich des Eidgenoessischen Schwing- und Aelplerfest 2025 Glarnerland, ESAF, am Freitag, 29. August 20 ...
Die Staffel der Armee.Bild: keystone

Kamm wurde deswegen stark kritisiert. Über 70 Hassmails habe er deswegen bekommen, sagte er weiter. Er zeigte sich dann erfreut über die Alternative, die mit einer Schweizer- und einer Glarnerfahne im Gepäck für staunende Gesichter sorgte.

Die Tradition, zur Eröffnung ein Bierfass anzustechen, geht auf die Rolle eines der Hauptsponsoren zurück. Nach dem Anstich gab es Freibier für alle. (ram/sda)

Fahne des Schwingerverbands feierlich empfangen
Die Fahne des Eidgenössischen Schwingerverbands ist zum Start des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Mollis empfangen worden.

Es ist ein wichtiger Programmpunkt bei einem «Eidgenössischen» – die Fahnenübergabe des vorherigen Austragungsorts an den Neuen. In diesem Fall reiste eine Delegation aus Pratteln BL an, samt Kern-OK, Musikgesellschaft und Ehrendamen nach Näfels GL in den Freulerpalast, einen geschichtsträchtigen Ort des Kantons Glarus. Von da aus begleitet die Fahne am Nachmittag den grossen Festumzug zum ESAF-Gelände.
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Bild: keystone
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Der ESAF-Bahnhof Näfels-Mollis
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Der ESAF-Bahnhof Näfels-Mollis

Der Bahnhof Näfels-Mollis, wie man ihn sonst kennt.

quelle: google street view
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ESAF 2025 – So gut kennt ihr euch im Schwingen aus
Video: watson
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Giger und Wicki im Vorteil – so steht es in den Direktduellen der Spitzenschwinger
Die Spitzenpaarungen sorgen wie gewohnt schon vor dem Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest für Diskussionen. In ihren Direktduellen beim Anschwingen sind Samuel Giger und der amtierende König Joel Wicki klar im Vorteil – zumindest statistisch.
Joel Wicki bekommt es im ersten Gang des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfests (ESAF) in Mollis mit dem aufstrebenden Michael Moser zu tun. Dass der junge Berner noch kein Eidgenosse ist, sorgt für Kritik. Doch Moser zeigte in diesem Jahr, dass er es mit dem amtierenden König aufnehmen kann. Am Brünigschwinget blieb Moser gegen Wicki stehen und knüpfte dem Titelverteidiger einen Gestellten ab. In den weiteren drei Aufeinandertreffen konnte der Innerschweizer König seinen Kontrahenten jedoch zweimal auf den Rücken legen. Beim Brünigschwinget 2023 gab es wie in diesem Jahr keinen Sieger.
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