2 Franjo von Allmen SUI +0,03
3. Stefan Babinsky AUT +0,25
8. Stefan Rogentin +0,45
27. Marco Kohler +1,07
32. Justin Murisier +1,13
40. Alexis Monney +1,36
Out: Arnaud Boisset, Alessio Miggiano
Odermatt gewinnt knapp vor von Allmen durch – Boisset übersteht Sturz glimpflich
Drei Hundertstel Vorsprung rettete Marco Odermatt ins Ziel und verdrängte damit seinen Landsmann, der mit dem schnellsten Schlussabschnitt begeistert hatte, von der Spitzenposition. Damit belegen die beiden Ausnahmefahrer bereits zum dritten Mal in dieser Saison die ersten beiden Plätze. Zuvor hatten sie in den beiden Abfahrten von Gröden jeweils einmal Rang 1 und 2 erreicht.
Für Odermatt ist es der 53. Weltcupsieg und der 99. Podestplatz seiner Karriere. In Kitzbühel fuhr er im vergangenen Jahr erstmals zum Sieg – ebenfalls im Super-G. Mit einem neuerlichen Erfolg baut er nach zuletzt zwei 4. Plätzen die Führung in der Disziplinenwertung aus. Franjo von Allmen darf sich trotz des knappen Rückstands freuen, zum dritten Mal in Folge auf dem Super-G-Podest zu stehen.
Rogentin wieder weit vorne
Gleich hinter den beiden Schweizern klassierten sich mit Stefan Babinsky und Raphael Haaser zwei Österreicher. In einem Rennen mit engen Zeitabständen verloren sie auf Sieger Odermatt 25 beziehungsweise 33 Hundertstel. So durften die Heimfans einen weiteren Podestplatz feiern: In den bisherigen 22 Super-G-Rennen in Kitzbühel schaffte es nur 2019 kein Österreicher aufs Treppchen.
Stefan Rogentin hatte mit Startnummer 8 zwischenzeitlich die Führung übernommen, fiel danach jedoch noch hinter mehrere Fahrer zurück. Der Bündner blieb als Achter aber auch im sechsten Super-G der Saison in den Top 10. «Vielleicht habe ich mir das Glück für die Olympischen Spiele aufgehoben», meinte Rogentin im SRF.
Mit Marco Kohler (27.) fuhr ein vierter Schweizer in die Punkte. Diese verpasste Justin Murisier als 32. um vier Hundertstel. Der erkältungsgeschwächte Alexis Monney musste sich derweil mit Platz 40 begnügen.
Ausgeschieden sind Alessio Miggiano und Arnaud Boisset, der für einen allgemeinen Schockmoment sorgte. Der Walliser verlor beim ersten Sprung die Kontrolle und prallte auf der harten Piste auf. Nach kurzer Behandlung gab er jedoch Entwarnung und fuhr danach selbständig ins Ziel.
Weiter geht es in Kitzbühel mit der Abfahrt vom Samstag. Diese konnte Odermatt noch nie gewinnen. Zweimal wurde er Zweiter (2022, 2024) und einmal Dritter (2024). (riz/sda)
