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Die besten Bilder der Super Bowl LV

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Die besten Bilder der Super Bowl 2021
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Für die Chiefs läuft alles schief – Tom Brady holt 7. Super Bowl

Das grosse Super-Bowl-Duell hielt nicht, was es versprochen hatte. Die Tampa Bay Buccaneers dominierten die Kansas City Chiefs und gewannen mit 31:9 als erstes Team den Super Bowl im eigenen Stadion.
08.02.2021, 06:4808.02.2021, 07:34

Die Buccaneers waren sehr gut. Der 43-jährige Quarterback Tom Brady war zu gut. Und die Kansas City Chiefs, die vor einem Jahr im Super Bowl triumphiert hatten, waren gar nicht gut.

Die Highlights der Partie.Video: YouTube/NFL

Die Vorentscheidung fiel schon früh. Die Kansas City Chiefs gingen zwar mit einem «Field Goal» 3:0 in Führung, verpassten aber in dieser Angriffs-Sequenz den ersten Touchdown, weil Tyreek Hill in der Endzone einen Pass nicht fangen konnte.

Touchdowns gelangen nur den Tampa Bay Buccaneers: Tom Brady warf drei perfekte Pässe in die Endzone – zwei zu Rob Gronkowski, einen zu Antonio Brown. Gronkowski und Brown stiessen wie Tom Brady und dank Brady ebenfalls diese Saison zu den Buccaneers.

Brady und Gronkowski schrieben schon in der ersten Halbzeit gemeinsam Geschichte. Das Duo Brady (als Passer) und Gronkowski (Empfänger) zeichnete für die ersten zwei Touchdowns verantwortlich, die Touchdowns Nummern 13 und 14 dieses Tandems in Super Bowls.

Zuvor hatten sich Brady und Gronkowski den Rekord mit Quarterback Joe Montana und Wide Receiver Jerry Rice geteilt, die vor mehr als einem Vierteljahrhundert für die San Francisco 49ers zwölf Super-Bowl-Touchdowns produzierten.

Die drei Touchdowns der Tampa Bay Buccaneers schon in der ersten Halbzeit erwiesen sich für die Kansas City Chiefs als viel zu grosses Handicap.

Tampa Bay verlor die gesamte Saison kein Spiel, wenn es bei Halbzeit nicht in Rückstand lag (11:0 Siege). Alle Hoffnungen der Chiefs auf eine wundersame Wende, wie im Super Bowl vor einem Jahr gegen San Francisco, als sie 31:20 gewannen, obwohl sie bis sechs Minuten vor Schluss 10:20 in Rückstand lagen, zerschlugen sich schon nach sieben Minuten der zweiten Halbzeit, als den Buccaneers ein vierter Touchdown (zum 28:9) gelang.

Tom Brady (43), der GOAT (Greatest Of All Time), zeigte es dem «Kid», dem aufstrebenden Patrick Mahomes (25). Eine Wachablösung liess er nicht zu. Ganz im Gegenteil: Brady wurde erneut «MVP» (wertvollster Spieler) des Super Bowl. Und Tampa Bay wurde zu «Champa Bay» (in Anlehnung an Champion) oder zu «Tampa Brady».

Für die Kansas City Chiefs lief bei der Brady-Show (fast) alles schief. Hätte Tyreek Hill in der Startphase in der Endzone den Ball fangen können, wäre die Partie vielleicht anders gelaufen. Später gelang dem Kansas-City-Team in der Startphase ein erfolgreicher «Goal-Line-Stand», ein gestoppter Angriff auf der Torlinie. Das war's dann aber auch fast schon an Erfolgsmeldungen für die Chiefs. Sie spielten schlecht, verloren das Selbstvertrauen, begannen zu hadern und leisteten sich gravierende Undiszipliniertheiten. 95 Yards an Strafen gegen die Chiefs (gegenüber nur 5 der Buccaneers) begünstigten in der ersten Halbzeit das Davonziehen des Heimteams.

Patrick Mahomes (l.) musste sich Tom Brady geschlagen geben.
Patrick Mahomes (l.) musste sich Tom Brady geschlagen geben.Bild: keystone

Patrick Mahomes gelang bis zuletzt kein Touchdown. So früh und derart klar wie gegen Tom Brady war Mahomes, das vielgepriesene Quarterback-Wunderkind, noch nie in seiner dreijährigen Karriere in Rückstand geraten.

So gehörte die Show allein Tom Brady und den Buccaneers. Brady gewann seinen siebenten Super-Bowl-Ring, den alle Akteure des Siegerteams erhalten. Das sind grosse, teure, auffällige Ringe. Es ist nicht anzunehmen, dass Brady irgendwann einmal alle seine sieben Ringe gleichzeitig wird tragen können. Die ersten sechs Super Bowls hatte Brady während zwei Jahrzehnten mit den New England Patriots gewonnen, die er nach der letzten Saison verlassen hatte.

Der Grosserfolg muss nicht Bradys letzter gewesen sein. Tom Brady wird auch nächste Saison für die Tampa Bay Buccaneers spielen. Im Vorfeld der Super Bowl hatte Brady angekündigt, dass er in Betracht zieht, über seinen 45. Geburtstag hinaus spielen zu wollen. Seinen Coach, Bruce Arians, wirds freuen. Arians wurde mit 68 Jahren der älteste Headcoach, der mit seinem Team die Vince-Lombardi-Trophy (Meisterpokal) gewinnen konnte. (jaw/sda)

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40 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Brockoli
08.02.2021 07:37registriert August 2016
Ich so vor einem Jahr: Jaja, Brady geht nach Florida. So wie viele alte Menschen in den USA, die dort am Strand noch ein wenig die Zeit geniessen und die Seele baumeln lassen. Man gönnt sich ja sonst nix und überhaupt: Tampa Bay? Die Gurkentruppe, die historisch gesehen die schlechteste Win/Lose-Statistik der ganzen Liga haben? Na dann mal viel Glück...

Status quo, heute: *Kinn unten*
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Lümmel
08.02.2021 04:19registriert Mai 2016
Der Typ ist unglaublich!
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Azrael__
08.02.2021 07:13registriert November 2020
So deutlich war das definitiv nicht zu erwarten, aber die Chiefs waren komplett überfordert. Es lag nicht mal an Brady, die Bucs haben einfach die line of scrimmage dominiert (defensiv und offensiv) und zudem, und das ist die ganz grosse Stärke von Brady, die Fehler und Flaggen der Chiefs eiskalt ausgenutzt und in Punkte umgewandelt. Glückwunsch, aber schade war es nicht spannender ... für den neutralen Zuschauer war es nicht unbedingt ein tolles Spiel
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