Wer soll dieses Team stoppen? NFL-Favorit dominiert weiter – und ein Opa ist zurück
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Rams mit nächstem Statement
Die Los Angeles Rams sind derzeit nicht aufzuhalten. Abgesehen von der überraschenden 28:31-Niederlage in Carolina Ende November gewann das Team von Trainergenie Sean McVay acht der letzten neun Partien. Die Rams schlugen unter anderem die Titelanwärter San Francisco sowie Seattle und überzeugten nun auch gegen die Detroit Lions. Trotz eines zwischenzeitlichen 14:24-Rückstands gewannen die Rams am Ende 41:34.
Während die Defensive gegen die starke Lions-Offense für einmal zumindest zeitweise schwächelte, brillierte Quarterback Matt Stafford nach einer Interception zum Start einmal mehr mit seinen Würfen. Der 37-jährige Favorit auf die Auszeichnung als MVP der NFL warf Pässe über 368 Yards und erzielte damit 2 Touchdowns. Neben Stafford und seinen Passempfängern – allen voran Puka Nacua (189 Yards) und Colby Parkinson (75 Yards, 2 Touchdowns) – überzeugten auch die Runningbacks Kyren Williams (88 Yards, 2 Touchdowns) und Blake Corum (71 Yards, 1 Touchdown).
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— Detroit Lions (@Lions) December 14, 2025
Dass die Rams im Angriff so ausgeglichen und sowohl am Boden als auch durch die Luft enorm gefährlich sind, macht sie für die gegnerischen Defensiven sehr schwer auszurechnen. Sich entweder darauf zu konzentrieren, den Lauf oder den Pass zu stoppen, ist deshalb nicht zielführend. Dass die Offensive in vielen Statistiken an der Spitze der NFL steht, liegt auch an einem besonderen Kniff von Trainer McVay.
To quote @TomBrady, an absolute piss missle from Matthew Stafford to Colby Parkinson for six!
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Die Rams spielen nämlich ungewöhnlich häufig mit drei Tight Ends gleichzeitig auf dem Feld. Diese sind erstens grösser und kräftiger als viele Passverteidiger und können sowohl als Receiver als auch als zusätzliche Blocker eingesetzt werden, um den Quarterback zu schützen oder dem Runningback den Weg freizuräumen. «Es hat uns geholfen, eine Identität zu finden», so McVay, der die Flexibilität auch als grosse Stärke sieht.
Nach der Pause fand gegen Detroit dann auch die Defense zu ihrer gewohnten Stärke. Bis kurz vor Schluss, als der Sieg schon so gut wie gesichert war, liessen sie in der zweiten Halbzeit keinen Touchdown mehr zu.
Nach dem 11. Sieg im 14. Spiel stellt sich fast die Frage, wer diese Los Angeles Rams aufhalten soll. Das Team aus Kalifornien ist der klare Favorit auf das Erreichen des Super Bowls – und auch auf dessen Gewinn.
Am Sonntag kamen beim beeindruckenden Sieg gegen Detroit aber auch einige Sorgen hinzu. Neben der schwachen ersten Halbzeit der Verteidigung waren dies vor allem die Verletzungen des Receiver-Duos Nacua und Davante Adams. Ersterer kehrte noch während der Partie zurück. Adams, der die NFL mit 14 gefangenen Touchdowns anführt, könnte aufgrund seiner Oberschenkelverletzung jedoch eine Pause benötigen. Gerade, weil die nächste Partie gegen Mitfavorit Seattle bereits am Donnerstag ansteht.
Rivers wird zum Touchdown-Opa
Es war die Geschichte der letzten Woche: Philip Rivers gibt fast fünf Jahre nach seinem Rücktritt ein Comeback. Der 44-Jährige, der bereits ein Enkelkind hat, kehrte zu den Indianapolis Colts zurück und wurde gleich am Sonntag gegen die Seattle Seahawks eingesetzt. Rivers wirkte wenig überraschend noch etwas eingerostet, machte den Umständen entsprechend aber eine solide Partie gegen die beste Defense der NFL. Dabei warf er gar seinen ersten Touchdown-Pass seit Januar 2021. Damit wurde er nach Brett Favre wohl zum erst zweiten Grossvater, der einen Touchdown-Pass in der NFL warf.
PHILIP RIVERS TO JOSH DOWNS TUDDY.
— Indianapolis Colts (@Colts) December 14, 2025
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Weil der Colts-Offense in der Folge aber nur noch wenig gelang, unterlag Indianapolis in Seattle doch 16:18. Zum Mann des Spiels wurde für die Seahawks Kicker Jason Myers, der mit sechs Field Goals alle Punkte seines Teams erzielte. Trotz der für einmal weniger explosiven Offensive um Quarterback Sam Darnold ist das Team von Trainer Mike McDonald einer der grössten Konkurrenten der Rams in der NFC. Das Duell am Donnerstag verspricht also grosse Spannung – gerade auch im Kampf um Platz eins und das damit verbundene Freilos in der ersten Playoff-Runde.
JASON MYERS' 6TH FG PUTS SEATTLE BACK IN FRONT!
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Auch die San Francisco 49ers (37:24 gegen Tennessee) und die Chicago Bears (31:3 gegen Cleveland), die beide ihren zehnten Sieg holten, könnten noch ein Wörtchen mitreden. Spätestens in den Playoffs sollte auch mit Titelverteidiger Philadelphia zu rechnen sein. Die Eagles haben nach dem überzeugenden 31:0 gegen Las Vegas 9 ihrer 14 Spiele gewonnen.
Comeback-König Allen
Schon im Voraus war klar, dass die Partie zwischen den New England Patriots und den Buffalo Bills wegweisend sein würde. Im Kampf um den Division-Titel in der AFC East hätten die Patriots für die Vorentscheidung sorgen können, in den US-Medien wurde schon über eine allfällige Wachablösung zwischen Bills-Quarterback Josh Allen und seinem Gegenüber Drake Maye spekuliert. Und tatsächlich sah es zu Beginn danach aus: Die Patriots führten nach einigen Minuten im zweiten Viertel dank zwei erlaufenen Touchdowns von Drake Maye und einem von Runningback TreVeyon Henderson 21:0.
He is absolutely GONEEE@TreVeyonH4 | #ProBowlVote
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Doch nicht zum ersten Mal drehte Josh Allen mit dem Rücken zur Wand auf. Nach der Pause führte der 29-Jährige Buffalo zu vier Touchdowns in Serie und sorgte so für die 35:31-Führung. Drei Touchdown-Pässe warf Allen, der ohne Interception blieb; Runningback James Cook fing einen davon und steuerte zwei weitere Touchdowns bei. Da nützte den Patriots auch ein weiterer langer Touchdown-Lauf von Henderson nichts.
JOSH ALLEN TO DAWSON KNOX. BILLS TAKE THE LEAD.
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Dank des 35:31-Erfolgs verkürzte Buffalo den Rückstand auf Konkurrent New England auf einen Sieg. Es war die grösste Aufholjagd der Bills in dieser Saison, aber nicht die erste. Zum Auftakt gegen Baltimore holten Allen und Co. einen 15-Punkte-Rückstand innert 4 Minuten auf, in der letzten Woche drehten sie einen 10-Punkte-Rückstand gegen Cincinnati im Schlussviertel.
TREVEYON HENDERSON 65-YARD TD.
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Ja, ihr seid raus!
Während die Bills wie die Patriots auf Playoff-Kurs sind, werden die Kansas City Chiefs die entscheidende Phase der Saison erstmals seit 2015 verpassen. Quarterback Patrick Mahomes, der sich bei der 13:16-Niederlage zu allem Übel auch noch das Kreuzband riss, wird gar zum ersten Mal in seiner Karriere die Playoffs verpassen. Nicht bewusst war dies aber Verteidiger Chris Jones, der nach dem Spiel sagte: «Wir haben noch immer eine Chance.» Auf die Reaktion der anwesenden Journalistinnen und Journalisten fragte er: «Sind wir ausgeschieden? Ja? Okay …»
Die weiteren Highlights
Dass die Chiefs mit 6 Siegen aus 14 Spielen keine Chancen mehr auf die Playoffs haben, liegt auch an den Siegen der Konkurrenz. Unter anderem holten sich die Jacksonville Jaguars gegen die New York Jets den fünften Sieg in Serie. Cornerback Montaric Brown sorgte beim 48:20-Sieg mit seiner Interception für Aufsehen:
Montaric Brown my GOODNESS!
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An der Spitze der AFC stehen aber die Denver Broncos, die bereits den zwölften Sieg holten. Der 34:26-Erfolg gegen die Green Bay Packers war ein echtes Statement – gerade, weil Quarterback Bo Nix mit vier Touchdown-Pässen gegen eine starke Defense brillierte:
A great pass from Bo Nix and a great catch from Courtland Sutton!
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GBvsDEN on CBS/Paramount+https://t.co/HkKw7uXVnt pic.twitter.com/uzHntGTxeM
Die Baltimore Ravens bleiben dank des 24:0-Siegs in Cincinnati ebenfalls im Playoff-Rennen. Linebacker Kyle Van Noy erwies sich dabei als schlauer Teamkollege, als er den Ball nach einer Interception an den schnelleren Alohi Gilman weiterreichte, der in der Folge einen Touchdown erzielte:
.@KVN_03 INT AND @alohigilman RETURNS!!!!!!!!!!!
— Baltimore Ravens (@Ravens) December 14, 2025
Tune in on CBS! pic.twitter.com/11PRjfu9tW
Juwan Johnson bewies beim 20:17-Sieg seiner New Orleans Saints gegen Carolina besondere Konzentrationsfähigkeit:
HANDS!
— New Orleans Saints (@Saints) December 14, 2025
Juwan with an amazing catch
📺: FOX pic.twitter.com/vIH0hjKHTs
Aufseiten der Panthers glänzten Quarterback Bryce Young und Receiver Jalen Coker zwar mit ihrem Zusammenspiel, doch reichte es nicht für einen Sieg:
Bryce Young with a DIME to Jalen Coker to extend the @Panthers lead!
— NFL (@NFL) December 14, 2025
CARvsNO on FOX/FOX Onehttps://t.co/HkKw7uXnxV pic.twitter.com/hNjCsR7fa9
Dies gilt auch für Tennessee-Receiver Van Jefferson, der in dieser Szene den Ball festhielt, mit den Titans in San Francisco aber 24:37 unterging:
¡VAN JEFFERSON ESTÁ LOCO! 😱
— Mundo NFL (@MundoNFL) December 15, 2025
El Receptor asegura ese balón de manera increíble.#MundoNFL | #TitansUp pic.twitter.com/z3rzaL0ISX
Eine Überraschung gelang den Minnesota Vikings in Dallas. Rookie-Quarterback J. J. McCarthy gelangen beim 34:26-Sieg zwei Touchdown-Pässe, ausserdem lief er einmal selbst in die Endzone – und provozierte dabei mit einem kleinen Tänzchen:
JJ McCarthy griddys into the end zone!
— NFL (@NFL) December 15, 2025
MINvsDAL on NBC
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Die Dallas Cowboys sorgten zwar mit einem angetäuschten Field-Goal-Versuch, bei dem Kicker Brandon Aubrey zu einem neuen First Down lief, für ein Highlight, doch dürfte dies kaum darüber hinwegtrösten, dass die Playoffs damit kaum noch erreichbar sind:
Brandon Aubrey fake field goal alert 🚨
— NFL (@NFL) December 15, 2025
MINvsDAL on NBC
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Hier gibt's noch mehr tolle Spielzüge vom Sonntag:
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