Die Baltimore Ravens sind ihrer Favoritenrolle zum Playoffstart gerecht geworden. Sowohl die Defense als auch die Offense starteten hervorragend ins Spiel. Gegner Pittsburgh musste bei seinen ersten vier Ballbesitzen viermal punten und ging mit null Punkten in die Halbzeitpause.
PUT UP THE BATE SIGNAL 🦇🦇
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Auf der anderen Seite endeten drei der vier Drives von Baltimore in der 1. Halbzeit mit Touchdowns. Zweimal passte der souveräne Quarterback Lamar Jackson zu einem Mitspieler, der in die Endzone dringen konnte, einmal rannte Runningback Derrick Henry zum Touchdown. So stand es zur Pause 21:0 für die Gastgeber.
👑 TOUCHDOWN 👑
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Zwar kamen die Pittsburgh Steelers deutlich verbessert aus der Pause und erzielten dank Pässen von Russell Wilson gleich zwei Touchdowns – einmal auf Van Jefferson über 30 Yards, einmal auf George Pickens über 36 Yards. Doch kam dazwischen Ravens-Runningback Henry zu seinem zweiten Touchdown, wodurch die Steelers auf Distanz gehalten werden konnten.
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Auch in der Folge kontrollierte Baltimore das Spiel. Die Steelers-Defense hatte kein Mittel für Derrick Henry, der mit 186 Yards Raumgewinn abschloss, und auch Lamar Jackson blieb ohne Fehler. Der 27-jährige Quarterback, der in seinem siebten Playoff-Spiel erst den dritten Sieg feierte, brachte 16 seiner 21 Pässe für 175 Yards Raumgewinn an den Mitspieler und blieb ohne Interception. Ausserdem erlief Jackson 81 weitere Yards.
MR. DERRICK HENRY!!!!!!!!!!
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Die Defensive fand ebenfalls zur Stärke aus der 1. Halbzeit zurück und liess keine weiteren Punkte zu. Am Ende gewann Baltimore 28:14. In der nächsten Woche treffen die Ravens im Viertelfinal voraussichtlich auf die Buffalo Bills. Sollte das Team um Star-Quarterback Josh Allen am Sonntagabend aber wider Erwarten gegen Denver verlieren, geht es für Baltimore gegen die Houston Texans.
Diese setzten sich nämlich etwas überraschend gegen die Los Angeles Chargers durch. Dabei hatte das Spiel für Houston überhaupt nicht nach Plan begonnen. Im ersten Spielzug der Offensive verlor Receiver John Metchie den Ball direkt wieder an den Gegner. Auch die vier folgenden Drives endeten für die Texans ohne Punkte. Die schwache Form der Offensive um Quarterback C. J. Stroud aus den letzten Wochen konnte also auch in den Playoffs zunächst nicht abgelegt werden. So konnten sie sich bei der Defensive bedanken, dass die Gäste aus Los Angeles nur mit zwei Field Goals davonziehen konnten.
Der Wendepunkt kam dann kurz vor der Pause. Bei einem dritten Down benötigte Houston noch 16 Yards. Spätestens als der Snap – die Übergabe des Balls vom Center an den Quarterback – misslang, schien der Drive der Texans zum Scheitern verurteilt. Doch Stroud sammelte sich und fand Xavier Hutchinson für einen weiten Pass, der zu einem neuen ersten Down reichte.
UNREALLLL THROW FROM CJ7 🤯
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Dass dieser Spielzug Stroud und der Texans-Offensive neues Selbstvertrauen einhauchte, war nicht zu übersehen. Plötzlich schien alles zu funktionieren und die zuvor so starke Verteidigung der Chargers machtlos. Einige Sekunden später fand der 23-jährige Stroud seinen Lieblings-Receiver Nico Collins für den Touchdown zum 7:6. Noch vor der Pause konnte Houston dank eines Field Goals gar noch auf 10:6 erhöhen.
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So ging es in der 2. Halbzeit weiter. Zwar unterlief den Texans zu Beginn erneut ein Fumble, doch konnten die Chargers nicht profitieren. Quarterback Justin Herbert und seiner Offensive gelang nichts mehr. Beim Stand von 6:13 schaufelte der 26-Jährige mit einer Interception, welche Eric Murray für die Houston Texans zu einem Touchdown in die Endzone trug, ein Loch, aus dem die Gäste nicht mehr herauskamen. Zumal ihm kurz danach eine weitere folgenschwere Interception unterlief, die wenig später zu einem 6:27-Rückstand führte. Zwar waren die Passempfänger mitschuldig, doch warf Herbert in beiden Fällen zu ungenau.
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Star-Quarterback Herbert sorgte mit einem 86-Yard-Touchdown-Pass auf Ladd McConkey doch noch für ein Highlight, gefährden konnte er Houston aber nicht mehr. Am Ende besiegelte er die Niederlage mit einer weiteren Interception – seiner vierten in dem Spiel. Es war ein böses Erwachen für Herbert, der den Ball in der gesamten Regular Season lediglich dreimal zum Gegner geworfen hatte.
Die Houston Texans gewannen im zweiten Jahr mit Stroud als Quarterback hingegen zum zweiten Mal die erste Playoff-Runde und bekommen es nun wohl mit Kansas City oder eben den Baltimore Ravens zu tun.