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Olympia 2026 News: Schweizer Viererbobs am ersten Tag überraschend stark

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Schweizer Viererbobs am ersten Tag überraschend stark +++ Sturz der Österreicher

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina laufen seit dem 6. Februar. Bis am Sonntag geht es in den letzten von total 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
21.02.2026, 14:3221.02.2026, 14:32
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Silber für Schweizer Skibergsteiger
Marianne Fatton und Jon Kistler gewinnen die Silbermedaille. Im ersten olympischen Mixed-Wettkampf der Geschichte muss sich das Schweizer Duo nur von Frankreich schlagen lassen.

Auf die Olympiasieger Emily Harrop und Thibault Anselmet büssen die Schweizer zwölf Sekunden ein. Bronze geht mit Spanien an die dritte Nation, die man vor dem Wettkampf favorisiert hatte. (ram)

Mehr zum Schweizer Erfolg:
Vogt arbeitet sich nach vorne
Bei Halbzeit des Viererbob-Wettbewerbs haben zwei Schweizer Schlitten die Medaillen im Visier. Michael Vogt auf Rang 4 fehlen derzeit zwölf Hundertstel auf Bronze, beim sechtklassierten Cédric Follador sind es zwei Zehntel.

In Führung liegen die drei deutschen Bobs. Johannes Lochner hat 43 Hundertstel Vorsprung auf Francesco Friedrich und 59 Hundertstel auf Adam Ammour. (ram)
Klaebo räumt alles ab
Johannes Hösflot Klaebo hat es geschafft. Der Norweger gewann in allen sechs Langlauf-Entscheidungen dieser Spiele die Goldmedaille.

Über die Königsdisziplin 50 km, die mit Massenstart und in der klassischen Technik absolviert wurde, setzte er sich im Finish durch. Klaebo distanzierte Landsmann Martin Nyenget durch. Die Norweger feierten dank Emil Iversen auf dem Bronzeplatz einen überlegenen Dreifachsieg. Der Rest der Welt verlor zweieinhalb Minuten und mehr. Beda Klee belegte mit acht Minuten Rückstand Rang 14, Nicola Wigger wurde 19.

Der 29-jährige Klaebo baute seinen Leaderthron in der Statistik der erfolgreichsten Winter-Olympioniken auf 11 Goldmedaillen aus. Auch sechs Goldmedaillen an denselben Spielen sind ein Rekord. (ram/sda)

Mehr über den Ausnahmesportler:
Österreichs Viererbob gestürzt
Im Viererbob-Wettkampf ist der Schlitten des Österreichers Jakob Mandlbauer im 2. Lauf gestürzt. Während seine Crew wohl glimpflich davon kam, wurde der Pilot lange medizinisch betreut.

Laut ORF-Informationen befindet sich Mandlbauer auf dem Weg ins Spital. Er befindet sich demnach bei Bewusstsein sein und soll wohl nicht all zu schwer verletzt haben. Er klage über Nackenschmerzen, berichtete die Reporterin des TV-Senders. (ram)

Fünfziger eine klare Sache
Norwegens Langläufer marschieren über 50 km klassisch einem Dreifachsieg entgegen. Nach 36 Kilometern liegen Martin Nyenget, Emil Iversen und Johannes Hösflot Klaebo weiterhin gemeinsam voran.

Das Trio liegt schon zwei Minuten vor dem Rest der Welt. Die beiden Schweizer, Nicola Wigger und Beda Klee, sind mit fünfeinhalb Minuten Rückstand auf Kurs für einen Rang in den Top 20. (ram)
Schweizer Team springt zu Silber
Die Schweiz gewinnt im Aerials mit dem Mixed-Team die Silbermedaille. Nur die USA waren noch besser, Bronze ging an China. Pirmin Werner und Noé Roth (Bild) bügelten mit starken Sprüngen die Stürze ihrer Teamkollegin Lina Kozomara aus. (ram)

Mehr zum Exploit:
Norweger laufen vorne weg
Im Fünfziger ist Halbzeit. Nach 25 km hat sich ein norwegisches Trio abgesetzt. Martin Nyenget, Emil Iversen und Topfavorit Johannes Hösflot Klaebo haben rund 40 Sekunden Vorsprung auf den Rest. Die beiden Schweizer Starter, Nicola Wigger und Beda Klee, liegen schon über drei Minuten zurück. (ram)
Schweizer im Fünfziger früh zurück
Nicola Wigger und Beda Klee können im Rennen über 50 km klassisch nicht mit den Besten mithalten. Nach einem Viertel der Distanz haben die beiden Schweizer rund eine Minute Rückstand und laufen um Rang 25 herum.

Noch etwa 17 Athleten bilden eine Spitzengruppe. Die Norweger führen sie mit Emil Iversen, Martin Nyenget und Topfavorit Johannes Hösflot Klaebo vorne. Aufgegeben haben bereits ihr Landsmann Harald Amundsen und der Finne Iivo Niskanen. (ram)
Follador überraschend vorne dabei
Dem Schweizer Viererbob-Pilot Cédric Follador gelingt im ersten von vier Läufen eine starke Leistung. Er belegt mit seiner Crew Rang 4, eine Zehntelsekunde hinter dem Podest. Michael Vogt und Timo Rohner liegen auf den Rängen 6 und 13.

Am schnellsten waren erwartungsgemäss zwei deutsche Schlitten: Johannes Lochner führt mit bereits 39 Hundertstel Vorsprung auf Francesco Friedrich. Derzeit auf dem Bronze-Platz liegt Grossbritannien I mit Brad Hall an den Steuerseilen. (ram)
Werner bringt die Schweiz nach vorne
Pirmin Werner landet seinen Back Double Full-Full-Full sicher. Die Ausführung aber nicht ganz optimal. Bevor Noé Roth als dritter und letzter Schweizer kommt, belegt das Team Rang 6 – die besten vier schaffen es in den Final. (ram)
Schwacher Schweizer Start im Aerials
Lina Kozomara hat als erste des Schweizer Teams ihren Sprung absolviert. Nach ihrem Back Lay-Full misslingt ihr die Landung.

Kozomara erhält nur halb so viele Punkte wie die Besten und die Schweiz belegt damit den letzten Platz. Kanada und China sind noch oben. Ob die beiden Männer diesen Fehlstart noch korrigieren können? (ram)
So geht Mixed-Aerials
Nur sieben Nationen sind ab 10.45 Uhr am Start. Die Chance für eine Schweizer Medaille ist also schon mathematisch viel grösser als in anderen Wettkämpfen.

Die Teams bestehen aus einer Frau und zwei Männer (ausser Australien, wo zwei Frauen und ein Mann das Team bilden). Alle zeigen einen Sprung, die Punkte werden addiert und die vier besten Nationen kommen in den Final, der um 11.45 Uhr beginnt.

Für die Schweiz tritt Noé Roth an, der Silbermedaillengewinner im Einzel am Freitag. Mit ihm starten Pirmin Werner, der Fünfter wurde, und Lina Kozomara, die in der Qualifikation hängengeblieben war.
Alles Klaebo oder was?
Räumt Johannes Hösflot Klaebo alles ab? Das ist die grosse Frage vor dem Rennen über 50 Kilometer. Der Norweger hat bislang sämtliche fünf Langlauf-Bewerbe für sich entschieden und ist auch zum Abschluss, wenn klassisch gelaufen wird, der Goldfavorit. Um 11 Uhr geht's los.
Leerdam düst im Privatjet heim
Sie ging, wie sie gekommen war. Eisschnellläuferin Jutta Leerdam verliess die Olympischen Spiele in einem Privatjet – was vor den Spielen in der Heimat Niederlande für gehörigen Wirbel gesorgt hatte. Vielleicht «grad z'leid» reiste Leerdam wiederum so, mit einer Gold- und einer Silbermedaille im Handgepäck.

Der Zielsprint der letzten drei Biathleten
Im Massenstart warten Fabien Claude und Campbell Wright auf den Italiener Nicola Romanin, um dem Publikum zum Abschluss des Wettkampfs eine Show zu bieten:
Amerikaner Ferreira siegt in der Halfpipe
Der Amerikaner Alex Ferreira sichert sich am Freitagabend Gold in der Halfpipe der Freeskier. Der 31-Jährige, der seit mehreren Jahren in der Halfpipe zur Elite gehört und an den Winterspielen 2018 und 2022 bereits Silber und Bronze gewonnen hatte, sicherte sich seine erste olympische Goldmedaille mit seinem letzten Versuch, der mit 93,75 Punkten honoriert wurde. Silber ging an den Esten Henry Sildaru (93,00), Bronze an den Kanadier Brendan MacKay (91,00).

Mit dem Neuseeländer Finley Melville Ives und dem Südkoreaner Lee Seunghun konnten zwei Medaillenanwärter im Final nicht ins Geschehen eingreifen. Lee verlor beim Aufwärmen vor dem Final die Kontrolle und konnte nach überstandener Qualifikation nicht antreten. Melville Ives, die Nummer 1 im laufenden Halfpipe-Weltcup, verletzte sich in der Qualifikation. Der 19-jährige Melville Ives schlug bei der Landung nach einem Trick heftig mit dem Kopf auf und musste nach sechsminütiger Vor-Ort-Versorgung auf einer Trage aus dem Zielbereich gebracht werden. Sein Trainer gab später Entwarnung.



Hasler bei Halbzeit im 6. Rang
Die Schweizer Zweierbobs in der Frauenkonkurrenz liegen bei Halbzeit deutlich hinter den Medaillenrängen. Melanie Haslers Rückstand auf den Bronzeplatz beträgt 0,67 Sekunden.

Nach dem ersten von insgesamt vier Durchgängen betrug die Differenz des besten Schweizer Schlittens mit Hasler und Nadja Pasternack auf Platz 3 lediglich 17 Hundertstel. Im zweiten Lauf schlichen sich bei den Europameisterinnen jedoch zu viele Fehler ein. Zwar gab es einen Ranggewinn, doch der zeitliche Abstand zu den Topfahrerinnen vergrösserte sich. Der Rückstand auf die Spitze beträgt im 6. Zwischenrang 0,9 Sekunden. Pilotin Debora Annen und Salomé Kora im zweiten Schweizer Bob belegen nach dem ersten Wettkampftag Zwischenrang 9, zwei Zehntel hinter ihren Landsfrauen.

Die Medaillen dürften am Samstag wie erwartet unter den deutschen und den amerikanischen Schlitten verteilt werden. Die besten Karten hat dabei Laura Nolte. Die Olympiasiegerin von 2022 führt 18 Hundertstel vor ihrer deutschen Landsfrau Lisa Buckwitz und 0,23 Sekunden vor Kaillie Humphries Armbruster aus den USA. (riz/sda)
Rang 11 für Kaitlyn McGregor
Die Eisschnellläuferin Kaitlyn McGregor klassierte sich über die 1500 m im 11. Rang. Die 32-jährige ehemalige U18-Eishockey-Nationalspielerin vergab ein noch besseres Resultat im Duell mit der Kanadierin Ivanie Blondin, in welchem sie in der letzten Kurve ins Straucheln geriet und die Ziellinie schliesslich in 1:55,39 Minuten überquerte.

In Abwesenheit von Jutta Leerdam gewann am Freitag deren niederländische Landsfrau Antoinette Rijpma-de Jong in 1:54,09 Minuten Gold vor der Norwegerin Ragne Wiklund und der Kanadierin Valérie Maltais. Francesca Lollobrigida, die italienische Olympiasiegerin über 3000 und 5000 Meter, war als 13. ohne Medaillenchance. Das Glamour-Girl Leerdam war nicht am Start. (sda)
Norwegischer Doppelsieg im Biathlon-Massenstart
Die Norweger dominieren im Massenstart der Männer über 15 km. Johannes Dale-Skjevdal blieb bei 20 Schüssen ohne Fehler und triumphierte überraschend erstmals bei Olympischen Spielen. Hinter dem 28-Jährigen wurde Sturla Laegreid mit gut zehn Sekunden Rückstand Zweiter. Bronze sicherte sich der Franzose Quentin Fillon Maillet trotz drei Schiessfehlern. Der nun fünffache Olympiasieger überholte in der Schlussrunde den Deutschen Philipp Horn, der erst beim letzten Schiessen einen Fehler beging.

Die Schweizer beendeten das Rennen mit deutlichem Rückstand ausserhalb der Top 10. Joscha Burkhalter wurde mit zwei Schiessfehlern Elfter, Sebastian Stalder mit nur einem Fehler 13. und Niklas Hartweg, dem sechs Fehler unterliefen, kam als 24. fast fünf Minuten nach Sieger Dale-Skjevdal ins Ziel.

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Die Taiwaner haben wohl den coolsten Bob an diesen Spielen.

quelle: keystone / andrea solero
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
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Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
Video: watson
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