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Olympia 2026 News: Deutscher Dreifachsieg im Zweierbob mit Namenszufall

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Deutscher Dreifachsieg mit lustigem Namenszufall ++ Frostad mit im Big Air fast perfekt

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina laufen seit dem 6. Februar. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
17.02.2026, 21:5917.02.2026, 21:59
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Vogt bei deutschem Dreifachsieg im Zweierbob 6.
Michael Vogt mit Anschieber Amadou Ndiaye gelingt es im Zweierbob am zweiten Tag, sich um eine Position auf den sechsten Rang vorzuarbeiten. Die Schweizer verlieren insgesamt 2,90 Sekunden auf den Sieger Johannes Lochner und 1,08 Sekunden aufs Podest. Cédric Follador (mit Luca Rolli) und Timo Rohner (mit Tim Annen) waren auf den Plätzen 14 und 15 zum Schluss nur durch einen Hundertstel getrennt.

Das deutsche Duo Lochner und Georg Fleischhauer fuhr im Eiskanal von Cortina überlegen zu Gold. Landsmann Francesco Friedrich, der 2018 und 2022 sowohl im Zweier- als auch im Viererbob triumphiert hatte, verlor 1,34 Sekunden. Auch der Drittplatzierte Adam Ammour kommt aus Deutschland. Einen lustigen Zufall gibt es übrigens bei den Anschiebern von Lochner und Ammour: Die heissen nämlich Alexander Schuller und Alexander Schaller. (nih/sda)
Tormod Frostad düpiert die Favoriten
Tormod Frostad holt sich überraschend Olympiagold im Big Air der Ski Freestyler. Der 23-jährige Norweger siegt vor dem Amerikaner Mac Forehand und dem für Österreich startenden Matej Svancer.

Frostad totalisierte mit seinen zwei besten Sprüngen bei schwierigen Bedingungen mit teilweise starkem Schneefall und unbeständigen Windverhältnissen bestechende 195,50 von möglichen 200 Punkten und damit 2,25 mehr als Forehand, der unter anderem einen Sprung mit drei Saltos und sechs Schrauben auf die Olympia-Schanze von Livigno zauberte.

Dennoch verhinderte Frostad, der im Weltcup noch nie gewonnen hat, mit seinen 98,50 Punkten für seinen letzten Sprung des Wettkampf den Sieg des Amerikaners. Der Norweger Birk Ruud, Big-Air-Olympiasieger von 2022 und mit 25 Jahren der älteste der zwölf Finalisten, musste sich nach zwei Stürzen mit Rang 8 begnügen. (nih/sda)
Rast mit Startnummer 3, Holdener kurz danach
Camille Rast wird den Slalom am Mittwoch in Cortina mit der Startnummer 3 bestreiten, Wendy Holdener folgt an fünfter Stelle. Topfavoritin Mikaela Shiffrin startet erst als Siebte. Das könnte ein Vorteil für die Schweizerinnen sein. Eröffnen wird den 1. Lauf um 10 Uhr Lara Colturi.

Die weiteren Schweizerinnen kommen in Mélanie Meillard und Eliane Christen mit den Startnummern 14 und 19. Petra Vlhova, die nach ihrer langen Verletzungspause von über zwei Jahren zurückgekehrt ist, startet an 23. Stelle. Die Slowakin schied im Slalom der Team-Kombination aus.

Hier geht's zur gesamten Startliste.
(nih)
Lindsey Vonn ist zurück in den USA
Eine gute Woche nach ihrem schweren Sturz in der Olympia-Abfahrt ist Lindsey Vonn wieder in der Heimat. Dies teilte die 41-jährige Skifahrerinnen auf Instagram mit. Dazu teilte sie ein Video, in dem ihr Transport aus dem Spital in Treviso in ein US-Spital zu sehen ist. Ausserdem bedankte sie sich bei dem medizinischen Personal, das ihr die Rückkehr in die USA möglich gemacht habe. «Ich freue mich schon auf die nächste Operation, nach der ich mich besser bewegen kann», schrieb Vonn zudem und ergänzte: «Meine Verletzung war deutlich schwerer als nur ein gebrochenes Bein. Ich versuche immer noch, damit klarzukommen.»

Vor ihrer Abreise habe sie der Kinderstation des Spitals Stofftiere gespendet, die ihr in den vergangenen Tagen geschenkt worden waren.

Skicross-Team als Glücksbringer für die Ski-Stars
In Livigno haben auch die Schweizer Skicrosserinnen und Skicrosser das italienische Bussystem kennengelernt. Nachdem sie gemäss Alex Fiva 45 Minuten auf einen Shuttle gewartet hatten, beschlossen sie, ihre eigenen Fahrzeuge zu nehmen. Denn sie wollten unbedingt ins benachbarte Bormio, wo am Montag der Slalom im Ski alpin stattfand. Schon vor vier Jahren in Peking erlebten sie, wie Marco Odermatt im Riesenslalom zu Gold fuhr. Und nun sahen sie dank Loïc Meillard gleich den nächsten Gold-Coup live. Alex Fiva ist sich sicher: «Wir sind offensichtlich Glücksbringer.»


Schweizer Curlerinnen mit wichtigem Sieg
Die Schweizer Curlerinnen bezwingen Südkorea 7:5 und holen damit den fünften Sieg im siebten Spiel. Für Skip Silvana Tirinzoni, Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz war es ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten. Auch die Südkoreanerinnen hatten vor dem Spiel vier Siege auf dem Konto. Mit dem Erfolg rückt die Schweiz zu den USA auf und steht neu auf dem zweiten Platz. Nur Schweden, das erstmals verlor, weist eine bessere Bilanz vor.

Gegen Südkorea gelang Tirinzoni und Co. bereits im zweiten End ein Dreierhaus, die Südkoreanerinnen kamen jedoch wieder heran. In der Folge blieb es eine enge Angelegenheit, erst im neunten End stellten die Schweizerinnen mit einem Zweierhaus die Weichen für den Sieg. Beinahe wäre es aber noch einmal brenzlig geworden. Mit dem vorletzten Stein im letzten End spielte Südkorea einen Dreier-Takeout, nur weil Pätz ihrerseits zwei südkoreanische Steine aus dem Spiel nahm, konnte Südkorea nicht mehr ausgleichen.

Weiter geht es für die Schweiz am Mittwochabend mit dem Spiel gegen Dänemark, bevor es am Donnerstag zum Duell mit den USA kommt. Die Top 4 qualifizieren sich für den Halbfinal.(nih)
Biathlon-Staffel-Gold für Frankreich – Rang 8 für Schweizer Quartett
Die Schweizer Biathlon-Staffel der Männer kann in Antholz nicht über sich hinauswachsen. Mit gut zweieinhalb Minuten Rückstand auf das siegreiche Quartett aus Frankreich resultiert der 8. Rang.

Zunächst sah es für die Schweizer Biathleten gut aus. Sebastian Stalder übergab an vierter Stelle an Joscha Burkhalter. Dieser zeigte sich in der Loipe wie am Schiessstand (mit zwei Nachladern) solid. Jeremy Finello übernahm an Position 5, zeigte dann aber wie so oft im Stehend-Schiessen grosse Schwächen. Fünf Fehlschüsse – und damit zwei Strafrunden – warfen die Schweiz in den 10. Rang zurück. Schlussläufer Niklas Hartweg konnte sich lediglich noch auf den 8. Platz verbessern.

Olympia-Gold sicherte sich Frankreich nach grosser Aufholjagd. Startläufer Fabien Claude fiel nach einer Strafrunde im Stehend-Schiessen in die 20. und letzte Position im Feld zurück. Emilien Jacquelin übernahm an 13. Stelle – und stiess innert Kürze an die Spitze vor. Der nun fünffache Olympiasieger Quentin Fillon Maillet und Schlussläufer Eric Perrot liessen nichts mehr anbrennen. Silber ging mit zehn Sekunden Rückstand an Norwegen, Bronze an Schwede (57,5 zurück). (nih/sda)






Keine Aerials-Qualifikationen am Dienstag
Noé Roth, Pirmin Werner und Lina Kozomara müssen sich vor ihrem ersten Olympia-Einsatz gedulden. Die Qualifikationen für die Aerials-Finals mussten am Dienstag wetterbedingt verschoben werden.

Die Männer sollen die Qualifikation nun am Donnerstag um 11 Uhr bestreiten – drei Stunden vor dem Final. Die Qualifikation der Frauen wurde auf Mittwoch, 10 Uhr, angesetzt, ebenfalls drei Stunden vor dem Final.

Auch der am Dienstagnachmittag angesetzte Slopestyle-Final der Frauen (ohne Schweizer Beteiligung) wurde vertagt. (nih/sda)
Curler siegen locker gegen Schweden
Die Schweizer Männer bleiben im Olympiaturnier weiter ungeschlagen. Gegen Schweden setzen sich Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel, Skip Yannick Schwaller und Benoît Schwarz-van Berkel mit 9:4 durch. Die Schweizer spielten die Schweden aus. Der einzige Schwede, der in dieser Partie bei seinen Steinen eine Erfolgsquote von über 80 Prozent erreichte, Rasmus Wranaa, wurde erst noch ausgewechselt. Die vier Schweizer Curler schafften alle zwischen 91 (Lachat-Couchepin, Schwaller) und 98 Prozent (Michel).

Die Schweizer eröffneten die Partie mit einem Zweierhaus und stahlen anschliessend zwei Steine für eine 4:0-Führung. Die einzige schwedische Reaktion - ein Dreierhaus im sechsten End (zum 4:6) - beantworteten die Schweizer ebenfalls mit einem Dreierhaus zum 9:4. Daraufhin gab Skip Niklas Edin, der Olympiasieger von 2022 und siebenmalige Weltmeister, resigniert auf. (riz/sda)
Lindsey Vonn kann noch nicht wieder stehen
Lindsey Vonn ist zurück in den USA. Mit einem Post auf der Plattform X zeigt die 41-jährige Amerikanerin aber auf, dass der Weg zur Genesung noch weit ist.

Nach vier Operationen in Italien liegen in der Heimat weitere Eingriffe noch vor ihr. «Ich stand seit über einer Woche nicht mehr auf meinen eigenen Beinen, ich liege seit dem Rennen unbeweglich in einem Krankenhausbett. Und auch wenn ich noch nicht stehen kann, fühlt es sich unglaublich an, wieder auf heimischem Boden zu sein», so Vonn. (riz/sda)

«Nie ohne mein Buddy»: So bereitet sich ein Bob-Duo auf die Wettkämpfe vor.
Curlerinnen mit Viererhaus zum Sieg
Die Schweizer Curlerinnen rund um Skip Silvana Tirinzoni schlugen Grossbritannien 10:6. Nach dem 6:6 schrieben die Schweizerinnen im neunten End dank einem genialen Stein von Alina Pätz ihr zweites Viererhaus an diesem Turnier, danach gaben die Britinnen auf.

Es war für die Schweizerinnen im sechsten Spiel der vierte Sieg, womit sie sich gut im Rennen um die Halbfinal-Qualifikation befinden. Am Dienstag ist um 14:05 Uhr Südkorea der nächste Gegner. Die Asiatinnen weisen die gleiche Bilanz wie die Schweizerinnen auf. (ram/sda)
Hasler verbessert sich auf Schlussrang 5
Das Beste kam zum Schluss: Melanie Hasler fuhr im 4. Lauf der Monobob-Konkurrenz die Bestzeit. Damit verbesserte sich die Aargauerin auf Schlussrang 5. Für eine Medaille fehlten Hasler allerdings 0,94 Sekunden. Debora Annen wird Elfte.

Olympiasiegerin wurde die 41-jährige Elana Meyers Taylor. Die Amerikanerin fing im letzten Durchgang die bis dahin führende Laura Nolte ab. Der Deutschen fehlten vier Hundertstel. Bronze ging ebenfalls an die USA, an Kaillie Armbruster Humphries.
Oldham grosse Profiteurin von Gremauds Forfait
Megan Oldham schnappte Eileen Gu im Big Air der Freeskierinnen Olympia-Gold weg. Die Kanadierin, vor vier Jahren Peking unglückliche Vierte, siegte bei schwierigen Bedingungen in Livigno hauchdünn. Die 180,75 Punkte der 24-Jährigen für die besten zwei Sprünge waren 1,75 mehr als das Total von Gu und 2,5 mehr, als die Italienerin Flora Tabanelli bekam.

Der Final ging ohne die Schweizer Gold-Anwärterin Mathilde Gremaud über die Bühne. Die Freiburgerin stürzte im Probedurchgang und konnte wegen einer Verletzung an der Hüfte nicht antreten. (ram/sda)
Nadja Kälin darf mit Fähndrich laufen
Nadine Fähndrich kämpft am Mittwoch im Team-Sprint etwas überraschend mit Nadja Kälin statt mit Anja Weber um eine Olympia-Medaille. Die Trainer begründeten den Entscheid mit den letzten Resultaten und der Formkurve.

Weber (rechts) hatte an der WM 2025 mit Fähndrich die Bronzemedaille gewonnen. Kälin (links) brillierte zum Auftakt der Olympischen Spiele mit Platz 4 im Skiathlon. Der Team-Sprint wird in der Skating-Technik gelaufen. (ram/sda)

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Ob die Ex-Freundin von Sturla Laegreid unter diesen norwegischen Biathlon-Fans dabei ist?

quelle: keystone / andrew medichini
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
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Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
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