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Olympia 2026 News: Curlerinnen gewinnen gegen Kanadal

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Curlerinnen gewinnen gegen Kanada +++ Gremaud und Andraska im Big-Air-Final

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand-Cortina laufen seit dem 6. Februar. Bis am 22. Februar geht es in 116 Wettkämpfen in 16 Sportarten um Gold, Silber und Bronze.
14.02.2026, 22:4414.02.2026, 22:44
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Curlerinnnen gewinnen gegen Kanada.
Nach zwei Siegen an Vortagen bezogen Tirinzoni und ihre Teamkolleginnen Selina Witschonke, Carole Howald und Alina Pätz am Samstagvormittag gegen Japan die erste Niederlage. Einige Stunden später rehabilitierten sich die Schweizerinnen mit einer beeindruckenden Wende gegen Kanada.

Gegen den Angstgegner um Skip Rachel Homan hatten Tirinzoni und Co. in den letzten Monaten unter anderem in den letzten beiden WM-Finals das Nachsehen. Auch in Cortina sah es zunächst nicht gut aus. Nach einem gestohlenen Stein der Kanadierinnen im zweiten End und zwei weiteren Verlustpunkten im dritten gerieten die Schweizerinnen im Abendspiel mit 0:4 in Rücklage. Ein Viererhaus vom 2:5 zum 6:5 brachte sie im siebten End aber zurück ins Spiel und im Zusatz-End schliesslich zum dritten Sieg im vierten Round-Robin-Spiel. (riz/sda)



Gremaud souverän, Andraska überraschend im Final
Mathilde Gremaud hat ihre Chance auf weiteres Edelmetall an den Winterspielen in Norditalien gewahrt. Die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2022 und 2026 qualifizierte sich in Livigno souverän für den Big-Air-Final vom Montag (19.30 Uhr). Mit den 169,00 Punkten für ihre zwei besten Sprünge über den grossen Kicker schaffte Gremaud den Vorstoss in den Final der besten zwölf Athletinnen als Dritte im Schongang.

Mit Anouk Andraska ist am Montagabend eine zweite Schweizerin in der Entscheidung dabei. Die 22-jährige Zürcherin verbesserte sich im letzten Sprung auf den 12. Platz und verdrängte damit Giulia Tanno um 0,75 Punkte aus den Top 12. Sarah Höfflin, die Slopestyle-Olympiasiegerin von 2018, scheiterte nach Stürzen in den ersten beiden Versuchen wie schon vor einer Woche im Slopestyle. (riz/sda)




Deschwanden von der Grossschanze Dreizehnter
Gregor Deschwanden gewinnt von der Grossschanze keine zweite Olympia-Medaille. Beim Sieg des Slowenen Domen Prevc belegt er in Predazzo den 13 Platz. Deschwanden, der von der Normalschanze überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatte, sprang auf 129,5 und 131 m. Der Saisondominator Domen Prevc setzte sich vor dem Japaner Ren Nikaido und dem Polen Kacper Tomasiak durch. Der Luzerner zeigte im zweiten Durchgang einen deutlich besseren Sprung, konnte sich aber nur noch um einen Rang verbessern.

Nikaido, er punktgleich mit Deschwanden, und Tomasiak als Zweiter waren bereits von der Normalschanze auf das Podest gesprungen. Prevc hatte nach dem ersten Durchgang noch sieben Punkte hinter dem Japaner zurückgelegen, überflügelte diesen aber mit der Tagesbestweite von 141,5 m noch deutlich.

Sandro Hauswirth klassierte sich im 28. Rang, büsste aber wie schon von der kleinen Schanze mit dem zweiten Sprung viele Positionen ein. Felix Trunz auf Platz 38 verpasste den zweiten Durchgang klar. (riz/sda)
Deschwanden nach dem 1. Durchgang weit zurück
Gregor Deschwanden wird von der Grossschanze keine zweite Olympia-Medaille gewinnen. Nach dem ersten Durchgang belegt er in Predazzo den 14. Platz.

Deschwanden, der von der Normalschanze überraschend die Bronzemedaille gewonnen hatte, sprang auf 129,5 m und liegt damit fast 12 Punkte hinter dem drittplatzierten Norweger Kristoffer Eriksen. Es führt der Japaner Ren Nikkaido, der von der kleinen Schanze gemeinsam mit Deschwanden Dritter war. Bereits deutliche sieben Punkte dahinter liegt der Saisondominator Domen Prevc aus Slowenien.

Mit Sandro Hauswirth (20.) qualifizierte sich ein zweiter Schweizer für den zweiten Durchgang, der um 19,57 Uhr beginnt. Diesen verpasste Felix Trunz auf Platz 38 klar. (riz/sda)


Schweizer Männer gewinnen Spitzenduell gegen Kanada
Das Team um Skip Yannick Schwaller ist weiterhin makellos unterwegs. In der 4. Runde der Curling-Turniers gewinnt die Schweiz den Spitzenkampf gegen Kanada 9:5.

Schwaller und seine Teamkollegen Pablo Lachat-Couchepin, Sven Michel und Benoît Schwarz-van Berkel hatten die Partie gleich mit einem Zweierhaus im ersten End lanciert und nie die Kontrolle verloren. Mit dem letzten Stein holten sie viermal zwei Punkte, Kanada bloss einmal. Der Gegner gab nach dem neunten End auf. (abu/sda)


Braathen erhält beim Interview einen Anruf von Alberto Tomba
Die italienische Ski-Legende gratuliert dem Brasilianer zum Olympiasieg im Riesenslalom und sagt: Du weinst wie ich, einfach wunderbar!
Lea Meier erneut beste Schweizerin
Die Biathletin Maren Kirkeeide, die Norwegen in der Mixed-Staffel noch um eine Medaillen gebracht hat, gewinnt den Sprint. Die Schweizer Frauen erreichen, angeführt von Lea Meier, allesamt die Verfolgung.

Lea Meier überzeugt in der Biathlon-Arena von Antholz weiterhin. Die Bündnerin lief nach dem starken 7. Rang im Einzel auch im Sprint mit Platz 13 als beste Schweizerin im Ziel ein. Die 24-Jährige räumte alle zehn Scheiben ab. Sie wird am Sonntag als erste Läuferin im Schweizer Dress zur Verfolgung starten. Der Rückstand auf Maren Kirkeeide beträgt 1:16 Minuten, auf den Podestplatz knapp eine Minute. Amy Baserga und Aita Gasparin drehten je eine Strafrunde, Lena Häcki-Gross deren vier. Mit den Klassierungen 29, 55 und 60 wird sich in der Verfolgung vom Sonntag allerdings nicht mehr viel ausrichten lassen.

Gold und Silber ging an zwei junge Athletinnen, die nur wenige auf der Rechnung hatten. Maren Kirkeeide hatte ihre ersten beiden Einsätze an den Olympischen Spielen verhauen. Nun legte sie eine Laufbestzeit in den Schnee und traf alle Scheiben. Im Ziel betrug ihr Vorsprung auf Océane Michelon 3,8 Sekunden. (riz/sda)
Die Schweiz darf sich über eine weitere Silbermedaille freuen
Scotty James verpasste am Freitagabend in der Halfpipe die Goldmedaille und wurde hinter Yuto Totsuka Zweiter. Die Silbermedaille verschenkte er nach dem Wettkampf an einen jungen Buben aus der Schweiz. Symbolisch hängte der Australier dem jungen Schweizer die Medaille um den Hals. Der kleine Leo grinste danach über beide Backen.



Kevin Fiala bereits operiert
Das olympische Eishockey-Turnier in Mailand geht ohne Kevin Fiala weiter. Der Schweizer Nationalspieler erlitt im zweiten Vorrundenspiel gegen Kanada eine Unterschenkelverletzung und ist bereits operiert worden. Fiala prallte bei der 1:5-Niederlage gegen Turnierfavorit Kanada kurz vor Spielende an der Bande mit Tom Wilson zusammen und blieb verletzt liegen. Aufgrund einer Unterschenkelverletzung am linken Bein konnte er das Eis nicht selbstständig verlassen. Er wurde auf einer Bahre abtransportiert und gemäss Nationaltrainer Patrick Fischer bereits operiert.

Der Ausfall von Kevin Fiala bedeutet für das Schweizer Nationalteam einen herben Dämpfer. Der 29-jährige Ostschweizer in Diensten der Los Angeles Kings gehörte in den letzten Jahren zu den Leistungsträgern im Team von Fischer. Beim WM-Silbermedaillengewinn 2024 wurde er zum wertvollsten Spieler (MVP) des Turniers ausgezeichnet. (riz/sda)



Chefdesigner Benoît Schwarz-van Berkel
Die Schweizer Curler überzeugen in Cortina bisher nicht nur mit starken Leistungen, sie fallen auch mit ihren Shirts und Jacken auf. Das Motiv wurde zum dritten Mal nach 2014 und 2018 wesentlich von Benoît Schwarz-van Berkel mitentwickelt.

Es sollte «schweizerisch und traditionell, aber gleichzeitig modern und sportlich» sein, erklärte der Mann für die entscheidenden vierten Steine im Schweizer Team. «Allerdings war es gar nicht so einfach, etwas Schweizerisches zu machen, das nicht kitschig wirkt.» Inspirieren liess er sich schliesslich vom Trachtenfest in Zürich und dem Edelweiss-Motiv. «Die Edelweissblüte ist ein Zeichen, das für die ganze Schweiz steht», so Schwarz-van Berkel. (ram/sda)
Erste Niederlage für Curlerinnen
Nach zwei Siegen hat das Schweizer Curling-Team der Frauen die erste Niederlage hinnehmen müssen. Es unterlag Japan mit 5:7. Die Vorentscheidung führten die Asiatinnen im siebten und acht End herbei. Vorerst schrieben sie ein Zweierhaus, danach stahlen sie einen Stein zur 6:4-Führung.

Selina Witschonke, Carole Howald, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz haben am Samstag noch einen weiteren Einsatz. Um 19 Uhr treffen sie im Gipfeltreffen zweier Goldkandidaten gegen Kanada. (ram/sda)
Hitzige Sache, dieses Curling
Die Schweden erwischen den Kanadier beim Bescheissen und der will das nicht akzeptieren:

Kennedy tells Team Sweden to “F off” after being accused of cheating.
by
u/RedStill in
olympics

Die Kanadier gewinnen das Gruppenspiel gegen Schweden mit 8:6.
Dritter Sieg fürs Schweizer Männer-Team
Die Schweizer Männer-Equipe gewinnt im olympischen Curling-Turnier in Cortina auch ihr drittes Spiel. Das Quartett mit Skip Yannick Schwaller bezwingt China in einem umstrittenen Spiel mit 9:7.

China führte 2:0, 3:2 und später nochmals mit 7:6. Chinas Skip Xiaoming Xu hätte mit seinem letzten Stein im letzten End den Schweizern die erste Niederlage zufügen können. Sein Fehlstein besiegelte den Schweizer 9:7-Sieg. (abu/sda)

Platz 15 für Vinzenz Buff
Der Schweizer Skeletoni Vinzenz Buff (24) beendete den Olympia-Wettkampf auf Platz 15. Der Engadiner aus St. Moritz verbesserte sich am zweiten Tag in den Läufen 3 und 4 um eine Position und erfüllte damit haargenau seine persönliche Zielsetzung. Der Sieg im Skeleton ging überlegen an den Briten Matt Weston. (abu/sda)

Scotty James verpasst Olympia-Gold erneut
Spektakuläre Tricks, zahlreiche Stürze und ein Snowboard-Superstar, der sich wie schon vor vier Jahren mit Olympia-Silber begnügen musste. Die Entscheidung in der Halfpipe bot grosse Emotionen.

Yuto Totsuka aus Japan holte sich die Goldmedaille. Mit bloss 1,5 Punkten Rückstand musste sich der Australier Scotty James wie 2022 mit Silber begnügen, Bronze ging mit Ryusei Yamada an einen weiteren Japaner. (abu/sda)
Lara Stalder nach Kopftreffer zurück im Training
Das Schweizer Frauen-Nationalteam darf im Olympia-Viertelfinal vom Samstag (21.10 Uhr) gegen Finnland voraussichtlich wieder auf Captain Lara Stalder zählen. Die Stürmerin des EV Zug nahm am Donnerstag und Freitag wieder am Training teil, wie die Medienverantwortliche von Swiss Ice Hockey bestätigte.

Stalder hatte am Dienstag das letzte Vorrundenspiel gegen Finnland (1:3) verpasst. Die Topskorerin der Women's League war kurz vor Spielbeginn beim Einlaufen von einem Puck am Kopf getroffen worden. (abu/sda)


Zweites Spiel, zweiter Sieg für die Curlerinnen
Den Schweizer Curlerinnen läuft es im Olympiaturnier weiter gut. Selina Witschonke, Carole Howald, Skip Silvana Tirinzoni und Alina Pätz schlagen auch China 7:5.

Die Chinesinnen hatten wie die Schweizerinnen ihr erstes Spiel gewonnen. Sie «stahlen» in der Startphase dem Team um Skip Silvana Tirinzoni erstmals einen Stein und führten 2:1. In der zweiten Spielhälfte setzte sich die grössere Klasse der Schweizerinnen aber durch. Und weil die Kanadierinnen gegen das USA-Team mit 8:9 verloren, sind vor dem Wochenende einzig noch Schweden (3-0) und die Schweiz (2-0) ungeschlagen. (abu/sda)
Fillon Maillet triumphiert im Sprint
Der Sprint-Olympiasieger der Biathleten heisst Quentin Fillon Maillet. Der Franzose gewann in Antholz seine insgesamt vierte olympische Goldmedaille.

Fillon Maillet blieb am Schiessstand wie alle in den Top 5 fehlerfrei – doch in der Loipe war er eine Klasse für sich. Er setzte sich mit 13,7 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Vetle Sjastad Christiansen und mit 15,9 Sekunden Vorsprung auf dessen Landsmann Sturla Holm Laegreid durch.

Die Schweizer zeigten eine ansprechende Leistung. Die fehlerfreien Joscha Burkhalter und Sebastian Stalder schafften es auf die Ränge 14 und 15. Teamleader Niklas Hartweg klassierte sich mit zwei Strafrunden als 17. Das ist eine verheissungsvolle Ausgangslage für den Verfolgungs-Wettkampf. (ram)
Wiedmer im Final undankbare Vierte
Bitteres Ende für Noémie Wiedmer: Die 18-jährige Bernerin wird im Boardercross Vierte. Im Final glückte ihr wiederum der beste Start der vier Athletinnen. Doch im Verlauf des Rennens reichte ein kleiner Fehler, um durchgereicht zu werden. (ram)
Wiedmer fährt um die Medaillen
Boardercrosserin Noémie Wiedmer hat es in den Final geschafft. Die 18-jährige Bernerin, die in der Qualifikation die drittschnellste Zeit gefahren war, ist die einzige Schweizerin, die noch im Wettkampf dabei ist. Wiedmer überzeugte in den bisherigen Runs mit starken Starts – oft die halbe Miete.

Sina Siegenthaler schied im Viertelfinal aus, während für Aline Albrecht und Anouk Dörig schon im ersten K.o.-Lauf Endstation war. Wiedmers Halbfinal findet um ca. 14.45 Uhr statt. (ram)
Dieser letzte Stein ging komplett in die Hose
Wie bitter ist denn das? Die Briten hatten im ersten End gegen Italien den letzten Stein und die grosse Chance, drei Punkte zu schreiben. Doch der letzte Stein von Skip Bruce Mouat misslang komplett und statt zwei oder drei Punkte für Grossbritannien, konnten sich die Gastgeber gleich über vier gestohlene Steine freuen. Die Italiener mit Skip Joël Retornaz gewannen das Spiel schlussendlich mit 9:7.

Klaebo triumphiert erneut
Johannes Hösflot Kläbo bleibt an diesen Olympischen Spielen unantastbar. Der Norweger gewinnt über 10 km Skating mit Einzelstart auch im dritten Langlauf-Bewerb im Val di Fiemme die Goldmedaille. Es ist Kläbos achter Olympiasieg insgesamt.

Es wurde allerdings enger, als es wohl die meisten erwartet hatten. Silber gewann – wie beim Skiathlon – der Franzose Mathis Desloges. Er kam bis auf fünf Sekunden an Kläbo heran und verhindete damit einen norwegischen Vierfachsieg. Bronze ging an Einar Hedegart. Für die Schweizer resultierten die Ränge 21 (Beda Klee), 24 (Nicola Wigger) und 59 (Noé Näff). (ram)

Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

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Die besten Bilder der Olympischen Spiele Mailand-Cortina 2026

Shannon Abeda aus Eritrea mit dem wohl farbigsten Skidress des Jahres.

quelle: keystone / anna szilagyi
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina
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Die Wettkampfstätten der Olympischen Winterspiele 2026 Mailand-Cortina

Hier wird vom 6. bis 22. Februar 2026 um Gold, Silber und Bronze gekämpft.

quelle: keystone / alessandro trovati
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Skifahren am Strand von Rimini oder vor dem Eiffelturm – so trotzen die Menschen in Europa dem Wintereinbruch
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