bedeckt, wenig Regen
DE | FR
Sport
Tennis

US Open: Wawrinkas starker Auftakt – Hüsler nach 2:0 dramatisch out

Stan Wawrinka, of Switzerland, reacts during a match against Yoshihito Nishioka, of Japan, at the first round of the U.S. Open tennis championships, Tuesday, Aug. 29, 2023, in New York. (AP Photo/Fran ...
Stan Wawrinka ist der älteste Spieler in Runde 2 der US Open seit über 30 Jahren.Bild: keystone

Wawrinkas starker Auftakt ++ Hüsler dramatisch out ++ Kaum Tennis in der Night Session

30.08.2023, 06:4530.08.2023, 06:48
Mehr «Sport»

Wawrinka nach starkem Auftritt in der 2. Runde

Stan Wawrinka steht beim US Open erstmals seit vier Jahren in der 2. Runde. Zum Auftakt siegte die Weltnummer 49 gegen den fünf Positionen besser klassierten Japaner Yoshihito Nishioka 7:6 (7:5), 6:2, 6:4.

Wawrinka zeigte auf dem Grandstand, dem drittgrössten Platz der riesigen Anlage im New Yorker Stadtteil Queens, einen starken Auftritt. Nach einem ausgeglichenen Startsatz ohne eine Breakchance auf beiden Seiten hatte er den nur 1,70 m grossen Linkshänder aus Japan jederzeit im Griff. Nur einmal, zum 1:1 im zweiten Satz, musste Wawrinka den Aufschlag abgeben. Insgesamt spielte der 38-jährige Waadtländer aber zu druckvoll für seinen Gegner, der in diesem Jahr immerhin am Australian Open und in Paris die Achtelfinals erreicht hatte.

Bei seiner 16. Teilnahme in New York trifft Wawrinka nun wie in der 2. Runde von Wimbledon auf den als Nummer 30 gesetzten Argentinier Tomas Martin Etcheverry, den er vor knapp zwei Monaten in vier Sätzen bezwang.

Letztmals hatte der Champion von 2016 vor vier Jahren eine Partie am US Open gewonnen, als er erst im Viertelfinal an Daniil Medwedew scheiterte. Nun ist «Stan the Man» der älteste Spieler in der 2. Runde des US Open seit Jimmy Connors 1992.

Hüsler scheitert nach 2:0-Satzführung

Marc-Andrea Hüsler (ATP 97) verpasste hingegen seinen ersten Sieg bei einem Grand-Slam-Turnier denkbar knapp. Der Zürcher verlor in fünf Sätzen gegen den als Nummer 17 gesetzten Hubert Hurkacz und scheiterte damit auch im sechsten Anlauf auf Grand-Slam-Stufe in der 1. Runde.

Der Linkshänder spielte gegen den favorisierten Polen lange Zeit lange Zeit stark auf und war auf Kurs zu einem Exploit. Hüsler dominierte mit seinem Service – bis er beim Stand von 5:4 im dritten Satz zum Matchgewinn aufschlug und das Spiel zu null abgab. Damit war der Zauber dahin, am Ende verlor er noch 6:4, 7:5, 6:7 (0:7), 3:6, 1:6.

Garcia von Qualifikantin deklassiert

Die Weltnummer 7 Caroline Garcia scheiterte als zweite Top-Ten-Spielerin nach Maria Sakkari bereits in der 1. Runde. Die Französin wurde von der chinesischen Qualifikantin Wang Yafang mit 4:6, 1:6 deklassiert.

Caroline Garcia, of France, reacts during a match against Wang Yafan, of China, during the first round of the U.S. Open tennis championships, Tuesday, Aug. 29, 2023, in New York. (AP Photo/Mary Altaff ...
Oh non! Für Garcia ist das Turnier früh vorbei. Bild: keystone

Garcia, die im letzten Jahr mit dem Triumph am Masters sowie der Halbfinal-Qualifikation am US Open brilliert hatte, blickt auf eine enttäuschende Saison zurück. Ein Achtelfinal am Australian Open war ihr bestes Resultat, danach gewann sie auf der grössten Bühne nur noch insgesamt drei Partien.

Kurzarbeit in der Night Session

Die Inhaber von Tickets im riesigen Arthur Ashe Stadium, notabene die teuersten beim US Open, erhielten bisher nicht viel für ihr Geld. An den ersten beiden Tagen sahen sie nicht viel Tennis, weil die Matches sehr schnell zu Ende gingen.

Besonders übel traf es die Besucher der Night Session am Dienstagabend. Erst wurde die zweifache Siegerin Venus Williams, die mit 43 Jahren noch einmal eine Wildcard erhielt, von der belgischen Qualifikantin Greet Minnen (WTA 97) in eineinviertel Stunden vom Platz gefegt. Anschliessend knickte Dominik Koepfer (ATP 75) gegen den Titelverteidiger Carlos Alcaraz gleich im ersten Game mit dem Knöchel um. Der bedauernswerte Deutsche biss zwar auf die Zähne, nach 58 Minuten musste er aber dennoch das Handtuch werfen. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
1 / 33
Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)
Novak Djokovic (2008 bis 2023): 24 Grand-Slam-Titel (10-mal Australian Open, 7-mal Wimbledon, 4-mal US Open, 3-mal French Open).
quelle: keystone / thibault camus
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Novak Djokovic spielte im Vorfeld ans US Open mit diesen ungewöhnlichen «Rackets»
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7
Erst vergibt er die 100-Prozentige – dann schiesst Galeno Arsenal traumhaft ab
Der letzte Sieg von Arsenal in einem K.o.-Spiel der Champions League stammt aus dem Jahr 2015, auch gegen Porto gelang den Gunners kein Erfolg. Schuld daran ist der 26-jährige Galeno – der eher unbekannte Topskorer der Königsklasse.

Spielerisch war das kein Leckerbissen, was Porto und Arsenal im Hinspiel ihres Achtelfinals in der Champions League geboten haben. Wenig Tore, wenig Torchancen, wenig Highlights, wenig Spiel überhaupt. 36 Mal unterbrach Schiedsrichter Serdar Gözübüyük aus den Niederlanden die Partie alleine aufgrund von Foulspielen, wobei er in den Augen von Mikel Arteta sehr kleinlich pfiff. Der Trainer der Gäste sagte nach der Partie: «Wir konnten niemanden berühren, alles war gleich Freistoss.» Im Endeffekt war der Ball nur während rund 50 Minuten wirklich im Spiel.

Zur Story