Sport
Tennis

«Was soll das bringen?» – Kyrgios weint nach Aufgabe bittere Tränen

epa11946217 Nick Kyrgios of Australia retires from his match against Nick Kyrgios of Australia during the BNP Paribas Open tennis tournament in Indian Wells, California, USA, 06 March 2025. EPA/JOHN G ...
Niedergeschlagen verlässt Nick Kyrgios den Platz.Bild: keystone

«Was soll das bringen?» – Kyrgios weint nach Aufgabe bittere Tränen

Das lädierte Handgelenk zwingt Nick Kyrgios am ATP-1000-Turnier in Indian Wells zur Aufgabe. Danach kann der Australier seine Emotionen nicht zurückhalten. Seine Zukunft ist offener denn je.
07.03.2025, 15:3307.03.2025, 15:33

Nick Kyrgios erlitt beim Versuch, auf der Tennis-Bühne wieder Fuss zu fassen, den nächsten Rückschlag. Nachdem er bei seinem Comeback am Australian Open ohne Satzgewinn ausgeschieden war, musste er am Masters-Turnier in Indian Wells in der 1. Runde das Handtuch werfen. Der 29-Jährige hielt gegen den Niederländer Botic van de Zandschulp einen Satz lang gut mit, bevor ihn beim Stand von 6:7 (7:9), 0:3 Schmerzen im rechten Handgelenk zur Aufgabe zwangen.

Der australische «Bad Boy», der wegen der grossen Probleme mit seinem Handgelenk in den vergangenen beiden Jahren nur eine Partie auf der ATP Tour bestritten hat, verliess das Stadion mit Tränen in den Augen. «Ich war nicht zuversichtlich, bevor ich den Platz betrat, da ich vor zwei Tagen mein Training abbrechen musste, weil mein Handgelenk schmerzte», verriet der Wimbledon-Finalist von 2022 an der Pressekonferenz.

«Was soll das bringen?»

Dabei wirkte die einstige Weltnummer 13 ratlos. «Ich bin immer noch hier. Aber wenn ich nicht in der Lage bin, die Spiele zu beenden, was soll das bringen? Ich weiss es nicht.» Dieser ganze Prozess sei eine der grössten Herausforderungen seiner Karriere. «Die Menge an Arbeit, die ich mir selbst auferlege, wenn ich zuhause bin, abseits des Platzes, das macht keinen Spass. Aber ich zeige immer noch Dinge. Es gibt Blitze von gutem Tennis.»

Seit Oktober 2022 wartet Kyrgios nun auf einen Sieg. Er habe kein Problem damit, Spiele zu verlieren, versicherte der Australier in Indian Wells. «Aber diesen Schmerz im Handgelenk zu spüren, trotz all der Arbeit, die ich leiste, das ist es, was mich ein wenig emotional macht.» (ram/sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die besten Bilder der Australian Open 2025
1 / 63
Die besten Bilder der Australian Open 2025
Ancora una volta: Wie 2024 gewinnt Jannik Sinner auch 2025 die Australian Open. Im Final schlägt er Alexander Zverev in drei Sätzen.
quelle: keystone / james ross
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Paralympics-Tischtennisspieler geht viral
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Daniel Stuckis Abgang beim FC Basel ist ein Verlust, aber auch ein Eingeständnis
Der Sportchef des FC Basel verlässt seinen Posten ein Jahr vor Vertragsende. Der Abschied ist nachvollziehbar und konsequent, wird dem Klub aber auch aufzeigen, was er an Stucki hatte.
Königstransfer, Meistertitel, Cupsieg. Diese drei Erfolge in der ersten Saison als Sportdirektor des FC Basel kann Daniel Stucki keiner mehr nehmen. Und er darf sie sich auch voller Stolz ans Revers heften. Denn er hat an allen drei grossen Anteil. Diese Bilanz wird auch nicht geschmälert dadurch, dass auf dieses Hoch eine noch immer laufende Saison folgte, die eine zum Vergessen ist – und gleichbedeutend mit der zweiten und letzten Stuckis in dieser Funktion.
Zur Story