DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06627950 Roger Federer of Switzerland reacts against Thanasi Kokkinakis of Australia during a second round match at the Miami Open tennis tournament on Key Biscayne, Miami, Florida, USA, 24 March 2018.  EPA/ERIK S. LESSER

Federer fliegt in Miami gegen die Weltnummer 175 raus.  Bild: EPA/EPA

«Ich bin enttäuscht von mir selber» – das sagt Federer nach dem Mega-Flop in Miami

Roger Federer fliegt in Miami im Startspiel gegen die Weltnummer 175 raus! Der «Maestro» ärgert sich nach dem frühen Scheitern primär über sich selbst und weniger über den Verlust der Nummer 1 in der Weltrangliste. Das Interview. 



Roger Federer, es ist fast vier Jahre her, seit Sie letztmals zwei Spiele in Folge verloren haben. Sehen Sie Parallelen zwischen der Finalniederlage gegen Juan Martin Del Potro vor einer Woche und jener gegen Thanasi Kokkinakis in der 2. Runde von Miami?
Das «7:6» im dritten Satz. Ansonsten: nein.

Was empfinden Sie nach dem frühen Aus in Miami?
Ich bin natürlich enttäuscht, vor allem von mir selber. Die Niederlage fühlt sich anders an als jene vor einer Woche, als ich gut spielte, aber gegen einen Besseren verlor. Diesmal war es mühsam, ich kam nie richtig auf Touren. Auch der erste Satz war nicht grossartig. Ich dachte, es liegt daran, dass ich mich an die Bedingungen gewöhnen musste, doch es besserte nicht. Ich kam mit den Bedingungen einfach nicht zurecht.

Hinzu kam eine Schwächephase um Spielmitte.
Anfang des zweiten Satzes hatte ich 10, 15 schlechte Minuten, die mich den Satz und vielleicht auch den Match kosteten. Mir eröffneten sich immer wieder Chancen, doch ich konnte diese nicht nutzen. Darum bin ich auch enttäuscht. Es wäre viel mehr dringelegen. Jetzt brauche ich eine Pause und Training. Mein Tennis war schon letzte Woche nicht perfekt, darum liegt viel Arbeit vor mir.

abspielen

Die «Highlights» des 2. Tages in Miami. Video: YouTube/Tennis TV

Gab es ein körperliches Problem?
Nein, der Körper ist okay. Auch mental bin ich in Ordnung. Es ist doch klar, dass ich während dem Spiel keine Freudensprünge mache, wenn es mir nicht läuft. Ich spürte den Ball nicht, antizipierte schlecht, und auch die Beinarbeit war auch nicht gut, was wohl auch mit der Unsicherheit zu tun hatte.

Sie lassen die Sandsaison sausen. Wann fiel der Entscheid dazu?
Letzte Woche. Wir besprachen uns im Team und waren uns schnell einig. Wir hatten alle das Gefühl, dass es besser ist, den Körper zu schonen und auf den zusätzlichen Belagwechsel zu verzichten. Schliesslich wollen wir alle so lange wie möglich weitermachen.

Federers Wortlaut:

Die Weltrangliste spielte beim Entscheid keine Rolle?
Die Weltrangliste ist egal, zu diesem Zeitpunkt völlig unwichtig. Wichtig war diesbezüglich, in Rotterdam zu spielen, wodurch ich wieder die Nummer 1 werden konnte. Aber jetzt zählt anderes. Ich will weitere Grand-Slam- und Masters-Turniere gewinnen. Um für die zweite Saisonhälfte gerüstet zu sein, brauche ich eine Pause und einen grossen Trainingsblock. (amü/pre/sda)

Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer

1 / 29
Das sind die wichtigsten Rekorde von Roger Federer
quelle: epa/anp / koen suyk
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Unvergessene Tennis-Geschichten

«Yips» beschert Kurnikowa einen unglaublichen Negativrekord – und trotzdem gewinnt sie

Link zum Artikel

Hingis bodigt in Melbourne erst Serena Williams und macht dann Kleinholz aus Venus

Link zum Artikel

Federer nach seinem ersten Sieg gegen eine Nummer 1: «Jetzt will ich in die Top 10»

Link zum Artikel

«Disgusting bitch!» – Patty Schnyder teilt mal so richtig aus

Link zum Artikel

Vier vergebene Matchbälle! Hingis' Traum schmilzt in Melbourne bei 50 Grad weg

Link zum Artikel

Eine krachende Vorhand rettet Federer auf dem Weg zum Karriere-Slam

Link zum Artikel

Paris verliebt sich in Nadal, das «Kind mit der donnernden Linken»

Link zum Artikel

Chang treibt Lendl mit Mondbällen und «Uneufe»-Aufschlag in den Wahnsinn

Link zum Artikel

Mit einem Return für die Ewigkeit beendet Federer die Wimbledon-Ära des grossen Sampras

Link zum Artikel

Oh là là! Eine Flitzerin stiehlt den Wimbledon-Finalisten kurz die Show

Link zum Artikel

Mit 16 wird Martina Hingis die jüngste Wimbledon-Siegerin des 20. Jahrhunderts

Link zum Artikel

Wimbledon-Triumph als Weltnummer 125 – Ivanisevics Traum wird endlich wahr

Link zum Artikel

Djokovic fügt Wawrinka die Mutter aller heroischen und bitteren Niederlagen zu

Link zum Artikel

Gut gebrüllt: «Niemand schlägt Vitas Gerulaitis ­17 Mal hintereinander!»

Link zum Artikel

Weil sich Courier von Kuhglocken irritieren lässt, darf die Schweiz vom Davis Cup träumen

Link zum Artikel

Frankreich holt sich den dramatischsten Davis-Cup-Triumph der Geschichte

Link zum Artikel

Im Interview mit CNN hat Roger Federer seinen legendären Lachanfall

Link zum Artikel

Wegen Rossets Dummheit des Jahres bricht Hingis beim Hopman Cup in Tränen aus

Link zum Artikel

Nach Federers Gegensmash schmeisst Roddick frustriert sein Racket weg

Link zum Artikel

Nach den Olympischen Spielen in Sydney entfacht die grosse Liebe zwischen Roger und Mirka

Link zum Artikel

«Who is the beeest? Better than the reeest?» – Federer rockt beim Davis Cup das Festzelt

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Roger Federer verteidigt Achtelfinal-Verzicht in Paris: «Es war die richtige Entscheidung»

Kommende Woche beginnt für Roger Federer in Halle die Rasensaison. Was er zu seinem Verzicht auf den Achtelfinal der French Open sagt. Am Freitag gab er Auskunft darüber, wie es ihm gesundheitlich geht.

Zunächst ist es nicht mehr als eine leise Sehnsucht, so etwas wie eine heimliche und verbotene Liebe. Und im Verbotenen liegt bekanntlich der Reiz. Für Schweizer, sagt Federer, scheine der Belag, auf dem er sich nun am wohlsten fühlt, unerreichbar: Rasen.

Denn dort, wo Roger Federer aufwächst, wird auf Sand Tennis gespielt. Er spielt Fussball, Tischtennis, fährt Ski und spielt Tennis. Meist fährt er mit dem Velo an den St. Galler Ring 225 ins Basler Bachletten-Quartier, wo der TC Old Boys …

Artikel lesen
Link zum Artikel