Sport
Tennis

Gibt Serena Williams ihr WTA-Comeback? Das sagen Tennis-Experten

epa12140439 (FILE) Serena Williams of the United States reacts against Ajla Tomljanovic of Australia, during the third round at the US Open Tennis Championships at the USTA National Tennis Center in F ...
Kehrt Serena Williams auf die WTA-Tour zurück?Bild: keystone

Ab jetzt wäre Serena Williams' Comeback möglich: «Wir werden sehen, was passiert»

Immer mehr verdichten sich Gerüchte, wonach Serena Williams mit 44 Jahren auf die Tennis-Tour zurückkehren könnte. Seit dieser Woche sind die Voraussetzungen für ein Comeback geschaffen.
26.02.2026, 19:1826.02.2026, 19:18

Um an WTA- oder Grand-Slam-Turnieren überhaupt teilnehmen zu können, muss sich eine Spielerin während eines halben Jahres für unangekündigte Dopingkontrollen zur Verfügung halten. Diese Reintegration ins Doping-Programm ist für Serena Williams, die langjährige Weltnummer 1 und Gewinnerin von 23 Grand-Slam-Turnieren, abgeschlossen.

«Sofern sie sich nicht verletzt, wird sie zweifellos irgendwann wieder irgendwo spielen», sagte Jim Courier im Januar anlässlich des Australian Open. «Niemand, der nicht vorhat, ein professionelles Turnier zu spielen, nimmt an diesem Dopingkontroll-Programm teil – und schon gar nicht jemand mit so viel Erfahrung wie Serena Williams.» Denn über einen längeren Zeitraum den Kontrollinstanzen stets mitzuteilen, wo gerade kontrolliert werden könnte, ist für alle Profis extrem einschränkend.

Serena hält sich bedeckt

Serena Williams, seit dem 1. September 2017 Mutter von Tochter Alexis Olympia (8), hält sich bedeckt. Im Dezember dementierte sie die Gerüchte, die aufgekommen waren, weil Schwester Venus (45) letzten Sommer in Cincinnati ihr Comeback gestartet hatte. Im Januar äusserte sich Serena schon weniger dezidiert. In einer TV-Sendung («Today») bestätigte sie das Comeback nicht, sie dementierte es aber auch nicht mehr.

«Wir werden sehen, was passiert», sagte sie da. Auf die Frage, warum sie wieder am Dopingkontroll-Programm teilnimmt, wich sie aus: «Bin ich denn wieder dabei? Ich wusste gar nicht, ob ich da mal nicht dabei war. Hören Sie, ich kann darüber nicht sprechen.»

Sie würde für Furore sorgen

Der nächste Hinweis auf ein Comeback kam in diesem Monat von Alycia Parks (WTA 77), die verriet, dass sie mit Serena trainiert hatte. Parks: «Sie ist super in Form. Ich glaube, sie würde auf der Tour für Furore sorgen», so Parks im Interview mit dem Fachmagazin «Tennis Majors».

Serena Williams bestritt am US Open 2022 ihr letztes Turnier. Den Rücktritt erklärte sie damals nicht. Vielmehr sagte sie, dass sie sich «weiterentwickeln» wolle, um sich weiter von der Profi-Tour zu entfernen. Aus der Weltrangliste ist sie ausgeschieden.

Im nächsten Monat finden in den USA in Indian Wells (4.-15. März) und Miami (17.-29. März) hochkarätige WTA-1000-Turniere statt. Beide Events wären die ideale Bühne für ein Comeback, auch wenn es eine Überraschung wäre, würde Serena Williams ausgerechnet in Indian Wells erstmals wieder spielen, weil sie dieses Turnier in ihren besten Jahren stets gemieden hat.

Aber Patrick Mouratoglou, ihr einstiger Trainer, sagte in der «L'Équipe»: «Mit ihr ist definitiv alles möglich. Wenn es jemanden gibt, dem ich ein erfolgreiches Comeback zutrauen würde, dann ist es Serena.» (abu/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge
1 / 18
Die grössten Schweizer Tennis-Erfolge
French Open 1981: Heinz Günthardt gewinnt im Doppel seinen ersten von zwei Grand-Slam-Titeln. Als Einzelspieler kommt er nicht über 22 der Weltrangliste hinaus, holt aber insgesamt fünf Turniersiege.
quelle: ap / schaber
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Tennisstar Serena Williams ganz verlegen, als ihre Tochter dieses neue Spielzeug zeigt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Schweizer Speed-Dominanz wird zum Problem für Talente – Swiss-Ski hat überraschenden Plan
Die Schweizer Speed-Stars um Marco Odermatt und Franjo von Allmen dominieren im Weltcup. In der Abfahrt stehen neun Schweizer in den Top 30 der Disziplinenwertung. Cheftrainer Tom Stauffer darf aber nur acht Fixplätze vergeben. Einen zusätzlichen Weltcup-Startplatz für die Folgesaison erhält ein Fahrer nur dann, wenn er sich im Europacup unter den Top 3 der Disziplinenwertung klassiert.
Zur Story