Mit dem Start der neuen Tennis-Saison (am Wochenende beginnt das Australian Open) steht auch Superstar Novak Djokovic wieder vermehrt in den Schlagzeilen. Der Serbe erzählte vor wenigen Tagen, dass er von seinem Abschiebungsdrama aus Australien im Jahr 2022 immer noch traumatisiert sei. Zudem erzählte Djokovic, dass er sich in dieser Zeit eine Vergiftung zugezogen habe. «Ich hatte gesundheitliche Probleme, die wohl mit dem Essen im Ausschaffungs-Hotel zu tun hatten», mutmasste der 37-Jährige im Magazin «GQ».
Novak Djokovic says when he was detained during Australian Open in 2021, he was fed food that poisoned him
— The Tennis Letter (@TheTennisLetter) January 9, 2025
Novak: “I had a paper with like a hundred items: from toothbrush, toothpaste, water, food, whatever. And I had to choose, tick the certain boxes, and each of these items… pic.twitter.com/PXm8dKWcqQ
Zuerst habe es sich angefühlt wie bei einer Grippe, doch die Symptome seien einfach nicht abgeklungen. Untersuchungen nach seiner Rückkehr nach Serbien hätten dann erschreckende Ergebnisse geliefert: «Ich hatte wirklich hohe Blei- und Quecksilber-Werte.». Djokovic wirft damit indirekt der australischen Regierung vor, dass sie ihn vergiftet habe. Das Essen im Abschiebehotel sei von staatlicher Stelle verordnet gewesen und hätte seinen strikten Ernährungsplan nicht berücksichtigt.
Im Rahmen des Interviews filmte «GQ» auch ein Video, in dem Djokovic zehn Dinge präsentiert, ohne die er nicht leben kann. Eines dieser Dinge ist eine «Heilscheibe», wie der Serbe es selbst nennt.
«Das ist eine energetische Scheibe, die ein elektromagnetisches Feld kreiert», erklärt der 24-fache Grand-Slam-Sieger. Das Geheimnis stecke im Muster der Scheibe. Man könne dieses auf einen spezifischen Körperteil legen und dann entstehe Wärme, der Kreislauf werde angeregt und Entzündungen würden gelindert.
Er benutze die Scheibe beispielsweise bei Magenproblemen, die bei ihm oft auftreten, wenn er vor einem Spiel nervös oder gestresst sei. Man sollte sie einfach nicht zu lange aufhaben, 20 bis 30 Minuten würden reichen, um die Wirkung zu entfalten. «Ein Arzt und Ingenieur aus Serbien, den ich kenne, hat die Scheibe für mich entwickelt», sagt Djokovic.
Der serbische Tennisstar fiel in der Vergangenheit immer wieder mit Glauben an esoterische Machenschaften auf. 2020 behauptete er, man könne mit Emotionen Wassermoleküle beeinflussen. Gleichzeitig lehnte er eine Impfung gegen Covid-19 strikt ab. Am French Open 2023 trug Djokovic eine Scheibe auf der Brust, die ebenfalls mit «elektromagnetischen Strahlen den Energiefluss im Körper» unterstützen sollte. (abu)
Djoko soll die Scheibe doch bitte mal für 15min an der eigenen Stirn auflegen, evtl. hilfts ja...
smh