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Nick Kyrgios hatte mal wieder einen Ausraster.
Nick Kyrgios hatte mal wieder einen Ausraster.Bild: keystone

«Ein absoluter Idiot»: Bad Boy Kyrgios sorgt wieder für Eklat

Er polarisiert wie kein Zweiter im Tenniszirkus. Nun hat der Australier sich seinen nächsten Aussetzer geleistet. Mitten im Match richtete er eine unmissverständliche Handbewegung in Richtung Publikum.
28.01.2022, 09:2229.01.2022, 10:15

Nick Kyrgios, Enfant terrible des Profitennis, hat sich seine nächste Entgleisung geleistet. Im Doppel-Halbfinale bei den Australian Open setzte sich der 26-Jährige mit seinem Partner Thanasi Kokkinakis gegen das Top-Doppel Granollers/Zeballos durch und zog überraschend ins Endspiel ein. So weit das Sportliche.

Während des Matches allerdings vergass der streitbare Australier kurzzeitig seine gute Kinderstube. Wieder einmal.

Nachdem er im zweiten Satz ein Aufschlagspiel verloren hatte, zerschmetterte er erst seinen Schläger und zeigte dann beim Gang zur Bank einigen Fans plötzlich den Mittelfinger.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich der Tennis-Rüpel bei diesem Turnier daneben benimmt. Zwei Tage zuvor hatte er einen Ball derart heftig ins gegnerische Feld gedonnert, dass dieser bis ins Publikum flog und dort einen kleinen Jungen im Gesicht traf. Der fing sofort an zu weinen. Kyrgios entschuldigte sich, indem er dem Kleinen seinen Schläger schenkte.

Auch die Beschwerden seiner Gegner über Kyrgios' Verhalten häuften sich in den letzten Tagen. Unter anderem bekam Deutschlands Doppelspezialist Tim Pütz Kyrgios' Unsportlichkeit zu spüren. Nach dem Viertelfinalmatch sagte Pütz: «Was er dann teilweise zwischen erstem und zweiten Aufschlag macht, hat nichts mit Entertainment zu tun, das hat nichts mit witzig zu tun, das ist einfach nur unsportlich.»

«Einfach nur ein absoluter Idiot»

Pütz' Doppelpartner Michael Venus attestierte Kyrgios gar «die Reife eines 10-Jährigen. Am Ende des Tages ist er einfach nur ein absoluter Idiot.»

Der eigenwillige Kyrgios wähnt sich auf einer Mission. Der Mann aus Canberra, auch schon als «Bad Boy» des Tennis bezeichnet, will seine Landsleute nach den enormen Corona-Strapazen glücklich machen und bestens unterhalten. Die Arenen gleichen bei seinen Matches mit Kokkinakis einem Hexenkessel.

Am Samstag im Finale treffen Kyrgios/Kokkinakis auf ihre Landsmänner Matthew Ebden und Max Purcell. Man darf gespannt sein, ob die Unterstützung der Fans dann immer noch derart enthusiastisch ausfallen wird wie in den bisherigen Matches.

(flv/t-online.de)

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29 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Ueli_DeSchwert
28.01.2022 10:21registriert September 2018
"Er polarisiert wie kein Zweiter im Tenniszirkus"

Mindestens einen zweiten gibt es... sind beides Kindsköpfe die nicht in die Sportwelt gehören!
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Willy the kid
28.01.2022 10:52registriert Juni 2016
Viele werden meinen Beitrag nicht unterstützen. Tennis ist ein derart elitärer Sport, dass es eine Persönlichkeit wie Kyrgios nicht leidet. Alles muss perfekt herausgeputzt sein, in einem Tennisstadion respektive an einem Grand-Slam-Turnier ist die Weltelite aus Politik, Sport und Hollywood anzutreffen und daher ist es einfach schön, wenn sich mal einer nicht der Norm entsprechend verhält. Auch im Tennis braucht es Leute wie Kyrgios, um den Sport sehenswerter zu machen.
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Leslie Now
28.01.2022 09:37registriert Januar 2020
„Zwei Tage zuvor hatte er einen Ball derart heftig ins gegnerische Feld gedonnert, dass dieser bis ins Publikum flog und dort einen kleinen Jungen im Gesicht traf. Der fing sofort an zu weinen.“

Andere Tennisspieler wären deswegen Disqualifiziert worden…
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