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Wegen Pfeifferschem Drüsenfieber: Titelverteidiger Küng wohl nicht an Bahn-WM

Fühlt sich noch nicht genug erhohlt: Stefan Küng.
Fühlt sich noch nicht genug erhohlt: Stefan Küng.
Bild: KEYSTONE

Wegen Pfeifferschem Drüsenfieber: Titelverteidiger Küng wohl nicht an Bahn-WM

Stefan Küng wird seinen Weltmeistertitel in der Einzelverfolgung voraussichtlich nicht verteidigen können. Bis zur Bahn-WM von Anfang März in London dürfte sich der Thurgauer noch nicht genug vom Pfeifferschen Drüsenfieber erholt haben.
03.02.2016, 14:2703.02.2016, 14:55

«Die Gesundheit geht vor», sagte Küng dem «St.Galler Tagblatt» in einem Interview. Von seiner Krankheit, die Ende Dezember diagnostiziert worden ist, erhole er sich gut. Seit zwei Wochen trainiert der talentierte Radprofi wieder.

Noch hat Küng das Drüsenfieber aber nicht überstanden «Ich darf ja nicht zu viel machen. Ich betreibe zurzeit ausschliesslich Grundlagentraining», so der Ostschweizer. Wann er sein wettkampfmässiges Comeback gibt, ist derzeit offen.

Den Titel aus dem Vorjahr wird Küng wohl nicht verteidigen können.
Den Titel aus dem Vorjahr wird Küng wohl nicht verteidigen können.
Bild: YOAN VALAT/EPA/KEYSTONE

Im Interview äusserte sich Küng auch zu seiner mittelfristigen Saisonplanung. Die Olympischen Spiele in Rio, wo der 22-Jährige mit dem Bahnvierer in der Mannschaftsverfolgung um die Medaillen fahren will, gelten als Höhepunkt. Kein Thema in Rio ist für Küng – primär aus terminlichen Überschneidungen – ein Start in den Strassenrennen.

Auf der Strasse plant Küng einen Start am Giro d'Italia. Derzeit nicht in seinem Rennprogramm steht dagegen die Tour de Suisse. «Sie ist in diesem Jahr sehr anspruchsvoll. (...) Das lässt sich nicht so gut mit der Vorbereitung auf die Olympischen Spiele vereinbaren», sagte Küng dem «St. Galler Tagblatt». (sda/tok)

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