Sport
Wintersport

Weltcupfinal: Paris gewinnt in Kvitfjell den Super-G, Odi ohne Punkte

Marco Odermatt of Switzerland poses with the men's Super-G overall leader crystal globe trophy after the podium ceremony at the Lillehammer FIS Alpine Ski World Cup Finals, in Kvitfjell, Norway,  ...
Keine Punkte für Odermatt im Super-G von Kvitfjell – trotzdem gehört die kleine Kugel ihm.Bild: keystone

Alle Schweizer verpassen das Podest, Paris gewinnt den letzten Super-G der Saison

Dominik Paris feiert in Kvitfjell wie schon im Vorjahr einen Doppelsieg zum Abschluss der Speed-Saison. Der Italiener gewinnt nach der Abfahrt am Samstag auch den Super-G am Sonntag.
22.03.2026, 11:3022.03.2026, 14:50

Wie schon am Samstag hatte Paris die Hundertstel auf seiner Seite. In der Abfahrt waren es 0,19 Sekunden, die im Kampf mit Franjo von Allmen zugunsten des Südtirolers entschieden. Im Super-G hatte Paris 0,07 Sekunden Vorsprung auf Vincent Kriechmayr, der sich einmal mehr als Spezialist für Frühlingsrennen profilierte und ebenfalls innerhalb von 24 Stunden zwei Mal auf das Podest stieg.

Gegen Paris hatte die Konkurrenz auf der Piste Olympiabakken jedoch einmal mehr das Nachsehen. Der mittlerweile 36-jährige Rekordsieger gewann in der Weltcup-Station Norwegens bereits zum achten Mal, zum dritten Mal im Super-G. Mit Raphael Haaser komplettierte ein zweiter Österreicher das Podest. Der 28-jährige WM-Zweite von Saalbach büsste 38 Hundertstel auf den Sieger ein.

Wie schon am Samstag reihte sich Alexis Monney auch am Sonntag knapp hinter dem Podest ein. Fehlten dem Freiburger in der Abfahrt sechs Hundertstel zu Platz 3, waren es nun 28. Die Schweizer gingen im siebten Super-G der Saison erst zum zweiten Mal leer aus. Einzig in Beaver Creek klassierten sich die Athleten von Swiss-Ski hinter den Podesträngen. Stefan Rogentin klassierte sich als zweitbester seines Teams im 6. Rang und stellte seine Konstanz einmal mehr unter Beweis. In sämtlichen Super-G der Saison fuhr er in die Top 10.

Überraschend nicht um die vorderen Plätze mitfahren konnten Olympiasieger Franjo von Allmen und Weltmeister Marco Odermatt. Von Allmen kam mehr als einmal von der Linie ab und büsste als Zehnter 1,73 Sekunden auf Paris ein. Odermatt kam überhaupt nicht auf Touren und musste sich mit beinahe zwei Sekunden Rückstand mit Platz 19 begnügen. Für den Nidwaldner war es die schlechteste Klassierung im Super-G seit mehr als vier Jahren. Im März 2022 fuhr er – ebenfalls in Kvitfjell – auf Platz 28.

Odermatt hatte nach den Absagen der Rennen in Garmisch und Courchevel den Disziplinensieg bereits auf sicher. (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
YouTuber wagt sich gegen Ski-Star Marco Odermatt
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
4 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4
Für welches Land dieser Hockey-Goalie wohl spielt? 🦅🦅🦅
Was du hier findest? Aussergewöhnliche Tore, kuriose Szenen, Memes, Bilder, Videos und alles, das zu gut ist, um es nicht zu zeigen. Lauter Dinge, die wir ohne viele Worte in unseren Sport-Chats mit den Kollegen teilen – und damit auch mit dir. Chat-Futter eben.
Zur Story