2. Camille Rast (SUI) + 0,37
3. Sara Hector (SWE) + 0,46
4. Mikaela Shiffrin (USA) + 0,86
5. Maryna Gasienica-Daniel (POL) + 1,01
6. Federica Brignone (ITA) + 1,23
13. Alice Robinson (NZL) + 2,78
14. Vanessa Kasper (SUI) + 3,01
20. Lara Colturi (ALB) + 4,11
22. Dania Allenbach (SUI) + 4,35
27. Sue Piller (SUI) + 5,93
Nur Scheib am Kronplatz schneller als Rast – Brignone beim Comeback knapp neben dem Podest
Rast musste im Südtirol einzig Julia Scheib um 37 Hundertstel den Vortritt lassen. Während die österreichische Disziplinenleaderin im siebten Riesenslalom des Winters den vierten Sieg feierte, baute die Slalom-Weltmeisterin Rast ihre Serie der Konstanz auf höchstem Niveau weiter aus. Seit Dezember war die 26-jährige Walliserin in neun Rennen nie schlechter als Vierte, zum sechsten Mal in den letzten sieben Rennen stieg sie auf das Podest. Platz 3 belegte am Dienstag die Schwedin Sara Hector, Mikaela Shiffrin wurde zum dritten Mal Vierte.
Für Aufsehen sorgte das Comeback von Federica Brignone. Der 35-jährigen Italienerin gelang gut neun Monate nach ihrem doppelten Schien- und Wadenbeinbruch sowie Kreuzbandriss rechtzeitig vor den Olympischen Spielen eine starke Rückkehr ins Wettkampf-Geschehen. Die Gesamtweltcupsiegerin der Vorsaison, die noch mit Schmerzen fährt, war nur 1,23 Sekunden langsamer als Scheib und mischte als Sechste auf Anhieb wieder vorne mit.
Hinter Rast konnten sich drei weitere Schweizerinnen freuen. Vanessa Kasper (14.) schaffte es mit zwei guten Läufen zum ersten Mal in ihrer Karriere in die Top 15 und erfüllte die halbe Olympiavorgabe von Swiss-Ski, die 18-jährige Dania Allenbach (22.) punktete auch in ihrem zweiten Weltcuprennen. Nicht so Wendy Holdener: Die Schwyzerin büsste am Morgen mehr als vier Sekunden auf die Bestzeit ein und verpasste auch im Gegensatz zu Sue Piller (27. Schlussrang) den zweiten Durchgang.
Bereits am Wochenende geht es für die Technikerinnen mit einem Riesenslalom und einem Slalom im tschechischen Spindleruv Mlyn weiter. Die Abfahrt und der Super-G in Crans-Montana vom 30./31. Januar, die im Zeichen der Brandkatastrophe stehen, sind dann die letzten Weltcuprennen vor den Olympiarennen der Frauen in Cortina d'Ampezzo im Februar. (riz/sda)
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