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The contestants walk on stage during the Lifestyle and Fitness portion of the first night of Miss America Preliminaries, Tuesday, Sept. 6, 2016, in Atlantic City. Miss District of Columbia and Miss Tennessee won the first night of preliminaries in the Miss America competition Tuesday. Cierra Jackson, Miss District of Columbia, won the swimsuit competition, while Miss Tennessee, Grace Burgess, won the talent competition, singing the Eagles' classic

Dieses Bild gehört ab sofort der Vergangenheit an: Miss-America-Kandidatinnen müssen sich in Zukunft nicht mehr im Bikini präsentieren. Bild: AP/The Press of Atlantic City

Weshalb Miss-America-Kandidatinnen ab sofort kein Bikini mehr anziehen müssen



Bei dem jährlichen Miss-America-Wettbewerb müssen sich die Teilnehmerinnen nicht mehr im Bikini zeigen. Das teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Die Frauen würden nicht mehr nach ihrem Aussehen beurteilt, hiess es in einer Mitteilung.

«Wir sind kein Schönheitswettbewerb mehr.»

Der Wettbewerbsteil mit den Bikinis soll demnach durch eine «interaktive Sitzung» zwischen den Frauen und den Juroren ersetzt werden, in der die Teilnehmerinnen ihre Erfolge und Ziele im Leben hervorheben sollen. Sie dürften ihre Abendgarderobe selbst wählen.

«Wir sind kein Schönheitswettbewerb mehr», erklärte die Kuratoriumsvorsitzende Gretchen Carlson. «Wir erleben in unserem Land eine kulturelle Revolution, bei der Frauen den Mut finden, aufzustehen und sich in vielen Bereichen Gehör verschaffen.»

In einer Sendung des Senders ABC erklärte sie, dass Teilnehmerinnen nicht länger nach ihrem Aussehen beurteilt werden sollten. «Das ist enorm.»

Skandal erschütterte Miss-America-Organisation

Die Entscheidung kommt, nachdem im Zuge der #MeToo-Bewegung etliche Frauen ihre Erfahrung mit sexuellen Übergriffen und Machtmissbrauch geschildert haben. Die Debatte darüber läuft seit einem halben Jahr.

Im Dezember wurde der Chef der Miss-America-Organisation, Sam Haskell, nach einem Skandal über beleidigende E-Mails vom Dienst suspendiert. In diesen hatte er sich unter anderem abfällig über Aussehen, Körpergewicht und Sex-Leben ehemaliger Schönheitsköniginnen geäussert.

FILE- In this Aug. 30, 2016, file photo, Sam Haskell, left, CEO of Miss America Organization, speaks during Miss America Pageant arrival ceremonies in Atlantic City, N.J. On Thursday Dec. 21, 2017, the Huffington Post published emails it obtained that show Haskell and others from the Miss America Organization commenting harshly on past winners' appearance, intellect and sex lives. Dick Clark Productions, the pageant's TV production partner, severed ties with the Miss America Organization over the emails, which it termed

Wurde suspendiert: Sam Haskell, ehemaliger Chef der Miss-America-Organisation. Bild: AP/AP

Dutzende frühere Schönheitsköniginnen forderten Haskells Rücktritt. Darunter war auch Gretchen Carlson, die den mittlerweile verstorbenen Chef des Nachrichtensenders Fox News, Roger Ailes, wegen sexueller Belästigung verklagt hatte. (sda/dpa)

Sie liefen auch ohne Bikini auf – so schön waren die Miss-Europe-Kandidatinnen anno 1929/1930

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Adumdum 06.06.2018 09:16
    Highlight Highlight Na da kann der Nobelpreis ja jetzt einpacken
  • dä dingsbums 06.06.2018 08:54
    Highlight Highlight Miss America schafft den Bikini ab und Watson postet selbstverständlich ein Bild mit Kandidatinnen im Bikini.

    Gut gemacht.
  • what's on? 05.06.2018 22:42
    Highlight Highlight Ja aber wenn sie ohne Bikini auftreten, ist "oben ohne" denn kein Schönheitswettbewerb mehr?
  • 97ProzentVonCH68000 05.06.2018 22:15
    Highlight Highlight Miss Amerika drehte sich doch immer nur um innere Werte.
    🤦‍♂️
    Genauso wie Bachlorette.
    🤦‍♀️
    Oder Body Building.
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 05.06.2018 19:44
    Highlight Highlight Ich habe den Reiz solcher Schönheitswettberbe nie verstanden, von dem was im Artikel steht muss ich aber schon schmunzeln. "Wir sind kein Schönheitswettbewerb mehr." Ja was dann? Die nächste Talentshow? Oder erzählt jede ihre Lebensgeschichte und dann wird die emotionalste oder ambitionierteste, sprich, die die ihre Geschichte am besten verkaufen kann, gekrönt?
    Der Zusammenhang mit #metoo versteht wohl auch nur Carlson, man kann einen "Schönheitswettbewerb" auch durchführen ohne die Frauen Backstage zu belästigen.
    Vermutlich gehen einfach die Quoten runter und es braucht ein Rebranding.
    • lilie 06.06.2018 06:35
      Highlight Highlight @raues ER: Ich glaube, das mit dem Rebranding trifft es am besten.

      Früher reichte es wirklich, wenn die Frauen, die an sowas teilgenommen haben, hübsch aussahen und einigermassen fotogen in die Kamera lächeln konnten.

      Heute wird von ihnen erwartet, dass sie auch sprechend eine gute Falle machen, etwas zu sagen oder eine interessante Geschichte zu bieten haben.

      Ist doch das Gleiche bei GNTM, da gehts schon lange nicht mehr ums Modelbusiness, sondern darum, TV-Persönlichkeiten zu finden, welche wieder Quoten machen.

      Von daher gehts wirklich um mehr als nur ums Aussehen. Es geht um Quoten.
  • Scipia della Rovere 05.06.2018 19:22
    Highlight Highlight Nach was sollen die Frauen denn sonst beurteilt werden im Rahmen eines solches Wettbewerbs?
  • Snowy 05.06.2018 18:52
    Highlight Highlight Gute Idee!

    Man könnte stattdessen derjenigen das Krönchen aufsetzen, welche am schnellsten einen ganzen Apple pie verdrücken kann!

    Miss America Wahl kein Schönheitswettberwerb mehr... !? Bin zwar nicht der Meinung aber kann man so sehen. Dann aber bitte so konsequent sein und den Wettbewerb gleich ganz abschaffen.

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