21.10.2024, 14:0521.10.2024, 15:43
Video: watson/emanuella kälin
Am Sonntag tauschte Donald Trump sein Jackett gegen eine McDonald's-Schürze. Im Swing State Pennsylvania besuchte der Präsidentschaftskandidat eine Filiale, stellte sich hinter die Fritteuse und bereitete Pommes zu. Er frittierte, salzte und servierte sie anschliessend am Drive-Through-Fenster. «Ich wollte das schon mein ganzes Leben lang machen. Und jetzt mache ich es», so Trump.
Die Aktion war wohl vor allem ein Seitenhieb gegen seine Kontrahentin, Vizepräsidentin Kamala Harris, die erzählt hatte, einmal einen Sommerjob bei McDonald's gehabt zu haben – eine Geschichte, an die der 78-Jährige nicht glaubt und die er als erfunden bezeichnet, ohne jedoch Beweise zu liefern. Um seinen Punkt zu untermauern, zog er selbst die Schürze an und sagte: «Ich habe jetzt 15 Minuten länger bei McDonald’s gearbeitet als Kamala.»
Für den Auftritt wurde die Filiale extra geschlossen und die umliegenden Strassen gesperrt. (emk)
Video: watson/emanuella kälin
Das könnte dich auch interessieren:
McDonald's führt Trinkhalme aus Papier ein
Video: srf/Roberto Krone
TV-Debatte zwischen Harris und Trump: Diese Momente sind am meisten aufgefallen
Video: watson/lucas zollinger
Harris hält «virtuelle Rally» bei Oprah ab – diese Promis unterstützen sie
Video: watson/Lucas Zollinger
Das könnte dich auch noch interessieren:
Donald Trump will am «Tag der Befreiung» umfassende Zölle verhängen. Besonders fixiert ist er auf den Autobau in den USA, doch dabei ignoriert er die Abhängigkeit von Zulieferern.
Henry Ford hatte eine Vision. In den 1920er Jahren kaufte der amerikanische «Autokönig» ein Stück Urwald im brasilianischen Amazonasgebiet, um eine Kautschukplantage zu errichten. «Fordlandia» wurde das Projekt genannt, mit dem er günstige Pneus fabrizieren wollte. Damals wollten die Autobauer möglichst viel selbst herstellen.
Gerade in der USA ist ein guter Job wegen der oft fehlenden Altersvorsorge sehr wichtig. Allenfalls erhält er so von McDonalds auch eine Krankenversicherung?
Persönlich denke ich aber, dass der Job doch noch etwas zu anspruchsvoll für ihn ist. Gerade wenn viele Kunden kommen, kann es sehr hektisch werden. Aber vielleicht Step by Step, die ersten 12 Monate mal an der Friteuse?