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Micky Maus in 140 Zeichen – auch Disney ist am Kurz-Nachrichtendienst Twitter interessiert

The Twitter logo and trading information is displayed just after the opening bell on a screen on the floor of the New York Stock Exchange (NYSE) in New York City, U.S., September 23, 2016. REUTERS/Bre ...
Bild: BRENDAN MCDERMID/REUTERS

Micky Maus in 140 Zeichen – auch Disney ist am Kurz-Nachrichtendienst Twitter interessiert

Der schwächelnde Kurznachrichtendienst Twitter zieht Medienberichten zufolge weitere Kaufinteressenten an. Dazu sollen auch Disney und Microsoft gehören.
27.09.2016, 06:2627.09.2016, 07:32

Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete am Montag, der Unterhaltungs- und Medienkonzern Disney habe wegen eines möglichen Angebots bereits einen Finanzberater engagiert.

Laut dem TV-Sender CNBC gehört auch der US-Softwareriese Microsoft zu den potenziellen Bietern für das Internet-Unternehmen, das zuletzt an der Börse mit rund 16 Milliarden Dollar bewertet wurde. Facebook habe dagegen wohl kein Interesse. Ein Verkauf von Twitter dürfte in den nächsten 30 bis 45 Tagen über die Bühne gehen, berichtete CNBC.

Twitter, Microsoft, Disney und Facebook waren zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen. An der US-Börse wurden die möglichen Offerten bejubelt: Die Twitter-Aktie schloss in einem schwachen Marktumfeld 3,3 Prozent höher.

Twitter sondiert Insider-Informationen zufolge den eigenen Verkauf. Interesse wird auch Google und dem US-Softwarekonzern Salesforce nachgesagt. Twitter wurde einst als neuer Internetstar gefeiert. Doch das Wachstum geriet schon bald ins Stocken. Der Konzern fiel immer weiter hinter Google und Facebook zurück.

Werbekunden machten einen Bogen um das Unternehmen. Zudem kehrten ihm reihenweise Top-Manager den Rücken. Zuletzt nagte zusätzlich die wachsende Konkurrenz von Rivalen wie Snapchat und die Facebook-Tochter Instagram am Geschäft.

Dies brachte Twitter im zweiten Quartal das geringste Umsatzplus seit dem Börsengang im November 2013 ein. Twitter wird deswegen bereits seit längerem als Übernahmekandidat gehandelt. Konzernchef Jack Dorsey gelang es bislang nicht, das Ruder herumzureissen. (wst/sda/reu)

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