Wirtschaft
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Theresa May und Jean-Claude Juncker werden sich kaum auf eine friedliche Trennung einigen können.

Jetzt kommt die Brexit-Scheidung – und sie wird hässlich

Die Trennung des Vereinigten Königreichs und der EU verläuft wie im richtigen Leben: Man beschimpft sich gegenseitig und streitet über Geld.



Das britische Parlament hat grünes Licht gegeben. Premierministerin Theresa May kann nun den Artikel 50 der EU anrufen. Will heissen: Brüssel und London werden vor den Scheidungsrichter treten. Alles deutet auf eine Kampfscheidung hin. Sehr zum Unmut in Brüssel denkt man in London laut darüber nach, auf der Insel ein Steuerparadies einzurichten, um potente Unternehmen anzulocken. Die EU hat derweil die Abfindung ausgerechnet – und sie ist happig ausgefallen: 60 Milliarden Euro soll die Trennung den britischen Steuerzahler kosten.  

Theresa May will den Fünfer und das Weggli 

Gleichzeitig fährt man auf beiden Seiten die Kampfrhetorik hoch. Premierministerin May verspricht den Briten den Fünfer und das Weggli. Sie will die ökonomischen Vorteile des Freihandels weiterhin erhalten, aber die politischen Risiken der Personenfreizügigkeit strikt begrenzen. (Warum kommt das uns Schweizern so bekannt vor?) Auf dem Kontinent kommt das gar nicht gut an. Selbst die den Briten relativ wohlgesonnene Angela Merkel winkt ab und warnt vor einem Rosinenpicken.  

Britain's Prime Minister Theresa May arrives for a Commonwealth Day service at Westminster Abbey in London, Britain March 13, 2017. REUTERS/Toby Melville

Gibt sich very british: Premierministerin Theresa May. Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Es wird erwartet, dass May in den nächsten Tagen den Startschuss zur Scheidung geben wird. Dann haben die beiden Kampfhähne zwei Jahre Zeit, eine Lösung auszuhandeln. Das dürfte kaum gelingen, die juristischen Verstrickungen sind viel zu komplex.  

Die Chauvinisten haben das Sagen

Die Tatsache, dass sich die britische Premierministerin von einer moderat EU-freundlichen Haltung – sie war ursprünglich eine Brexit-Gegnerin – zu einer Hardlinerin gewandelt hat, macht das Ganze nicht einfacher. Inzwischen umgibt sich Theresa May mit militanten Brexit-Befürwortern wie Iain Duncan Smith und Liam Fox.  

Gleichzeitig kann sie auf die Unterstützung von der «Daily Mail», der «Sun» und dem «Express» zählen. Auf der Insel hat sich bekanntlich eine speziell aggressive Version der Boulevardpresse durchgesetzt, die für einen hässlichen Chauvinismus sorgt. May lässt sich davon anstecken. So hat sie sich zur Drohung verstiegen, dass sie die Verhandlungen platzen lässt, wenn sie nicht erhält, was sie will. (Auch das kommt uns irgendwie bekannt vor.)  

Wirtschaftlicher Selbstmord

Das ist nicht nur pubertär, das ist ökonomischer Selbstmord. Die EU ist nach wie vor der mit Abstand wichtigste Handelspartner. China wird weder in naher noch in ferner Zukunft diese Lücke füllen können – und sollte sich May auf Donald Trump verlassen, dann kann man nur sagen: «good luck».  

epa05845673 (FILE) - A file photograph showing leader of the Scottish National Party (SNP), Nicola Sturgeon reacts at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, Britain, 06 May 2016. Media reports on 13 March 2017 state that Nicola Sturgeon will seek approval for second Scottish Independence referendum.  EPA/ROBERT PERRY *** Local Caption *** 52739978

Hat Theresa May den Kampf erklärt: Schottlands Premierministerin Nicola Sturgeon. Bild: ROBERT PERRY/EPA/KEYSTONE

Auch innenpolitisch wird ein harter Brexit zum Hochrisiko-Spiel. Schottlands Premierministerin Nicola Sturgeon hat bereits ein zweites Referendum für die Unabhängigkeit angekündigt. Es soll 2019 nach dem Brexit stattfinden. Angus Robertson, Vize der Scottish National Party, erklärt, man wolle nicht «auf dem Rücksitz eines Tory-Buses sitzen und zuschauen, wie Premierministerin May diesen gegen die Wand fährt.» Die Schotten haben den Brexit mit einer Zwei-Drittels-Mehrheit abgelehnt.  

Frankreich ist der Joker in der Partie

Derzeit gibt es noch viele Unbekannte in der Brexit-Gleichung. Der Ausgang der Wahlen in Holland und Frankreich wird ihn massgeblich beeinflussen. Sollten die beiden EU-Hasser Geert Wilders und Marine Le Pen obenauf schwingen, dann hat Brüssel sehr schlechte Karten, und Theresa May könnte mit massgeblichen Konzessionen rechnen.  

Das ist wenig wahrscheinlich. Wilders wird – ähnlich wie Blocher bei uns – eine feste Grösse der niederländischen Politik bleiben, doch er hat keine Chance auf eine Mehrheit. In Frankreich ist Emmanuel Macron Favorit für das Amt des Präsidenten – und er ist ein erklärter Euroturbo.  

Beide Seiten werden verlieren

Kampfscheidungen haben die unangenehme Eigenschaft, dass am Schluss beide Seiten als Verlierer dastehen. Der Brexit wird keine Ausnahme sein. Die Rechnung für den chauvinistischen Triumph dürfte gesalzen ausfallen. «Wahrscheinlich wird der Brexit 2019 tatsächlich stattfinden, ohne dass es einen neuen Handelsvertrag geben wird», befürchtet Guido Rachman in der «Financial Times». «Für das Vereinigte Königreich dürfte das eine bedeutende Disruption und grossen Schaden zur Folge haben, und die EU wird ebenfalls unter weitreichenden Folgen zu leiden haben.»

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131Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ujay 15.03.2017 13:54
    Highlight Highlight Es wird nur hässlich für GB. Viel zu verhandeln gibts nicht, Rosinenpflücken noch weniger. GB hat sich zum Austritt entschieden. Natürlich versucht May jetzt, Emotionen zu schüren um gegen die böse EU. Die wird das Ganze mit Bestimmtheit sachlich abwickeln und die EU Verträge möglichst schnell sistieren. Business as usual.
    • Watson - die Weltwoche der SP 16.03.2017 17:13
      Highlight Highlight Schnell und Sachlich im gleichen Satz wie EU?
  • rodolofo 15.03.2017 08:02
    Highlight Highlight Die "Knallharten Verhandler" merken allmählich, dass die Anderen ebenfalls knallhart verhandeln können, wenn sie wollen!
    Früher waren diese Anderen weiche "Gutmenschen".
    Aber sie wurden aus Schaden klug!
    Du kannst nur mit "Gutmenschen" gut sein und kulant!
    DAS ist Familie, Liebe, Wohlsein und Geborgenheit!
    Mit "Schlechtmenschen" aber musst Du eisern und stur bleiben und auf jedem Komma in einem Vertrag beharren!
    Die Verhandlungen werden sich zwar endlos hinziehen.
    Aber das ist egal!
    Besser die Selbstachtung behalten, als den Mächtigen in den Arsch kriechen!
    Besser Vertragslos, als Sklave!
    • Jason84 16.03.2017 12:05
      Highlight Highlight Die Verhandlungen haben eine Deadline nach 2 Jahren ab dem Auslösen des Artikel 50. Gibt es dann kein Ergebnis, steht GB ohne jegliche Bindung zum EU Markt da. Dann bringt ihnen vermeindliche Selbstachtung null. Je eher sie merken das es den Zucker nicht gratis gibt, desto eher gibt es konstruktive Gespräche.
    • rodolofo 16.03.2017 21:24
      Highlight Highlight Da scheint ein Missverständnis passiert zu sein.
      Ich sehe in den Brexit-Befürwortern die Egoshooter und "Schlechtmenschen" (jedenfalls mehr von ihnen, als im Lager der EU-Befürworter.
  • Menel 15.03.2017 07:46
    Highlight Highlight "Die Trennung des Vereinigten Königreichs und der EU verläuft wie im richtigen Leben."

    Bin jetzt gerade davon fasziniert, wo das "richtige Leben" anfängt und wo es aufhört ;)

    • zeromg 15.03.2017 11:16
      Highlight Highlight Genau und die leidtragenden sind die Kinder (das Volk)
  • Grundi72 15.03.2017 07:08
    Highlight Highlight Ich mache mir mehr Sorgen um die EU als um UK..

    Die EU kann ja jetzt dafür die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei vortsetzten!
  • meliert 15.03.2017 05:29
    Highlight Highlight Ich sehe es sehr gelassen, die Scheidung wird eines Tages vorbei sein und das Leben geht weiter. Ich habe weniger Angst um die wirtschaftliche Zukunft von GB den der EU.
  • Posersalami 15.03.2017 01:12
    Highlight Highlight "Wahrscheinlich wird der Brexit 2019 tatsächlich stattfinden, ohne dass es einen neuen Handelsvertrag geben wird."

    Kann ich mir nicht vorstellen. Da wird vorher irgendwo eine Frist gestreckt oder etwas uminterpretiert. Weder die EU noch GB haben daran ein Interesse und wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.

    Was macht GB eigentlich, wenn Schottland auch noch austritt?

    Die müssen dann ja sicher auch nachverhandeln. Mit welchem Personal macht man das, dass ist ja eine "erhebliche" Mehrbelastung zum normalen Betrieb und die Verhandlungen mit der EU dürften erhebliche Ressourcen binden.
    • ujay 15.03.2017 14:02
      Highlight Highlight Nein. Die EU wird zuerst reinen Tisch machen. Erst dann wird GB mit der EU über ev. neue Handelsverträge verhandeln können, sicher nicht während den Austrittsverhandlungen. Schottland ist nur ein GB Problem, vereinfacht aber die Postion von May gegenüber der EU nicht gerade.
    • Posersalami 15.03.2017 15:34
      Highlight Highlight Ähm.. der Austritt besteht ja darin, dass die ganzen Verträge neu verhandelt werden. Würde man da keine neuen Regelungen haben wollen, könnte man ja morgen aussteigen und zB. auf die WTO Verträge zurückfallen. Nur will das aus gutem Grund niemand.

      Vielleicht das nächste mal vor dem posten wenigstens kurz in die Wikipedia schauen: https://de.wikipedia.org/wiki/Vertrag_von_Lissabon#Austritt
    • ujay 16.03.2017 05:49
      Highlight Highlight Falsch. Auf einen Wikipedialink verweisen ohne ihn anscheinend gelesen zu haben....tststs. Es geht um ein Austrittsabkommen, d.h. Assoziansabkommen zwischen GB-EU wie es jedes nicht EU Land mit der Union hat. Es werden keine neuen Verträge ausgehandelt, die die EU Mitgliedschaft in irgend einer Weise ersetzen....das ist Fantasie. Dazu hat GB 2 Jahre Zeit. Kommt bis dahin kein Abkommen zustande, wird der Austritt auch ohne wirksam: Art 50 Abs 3.
    Weitere Antworten anzeigen
  • flyingdutch18 15.03.2017 00:16
    Highlight Highlight Brexit wird der Beweis sein, dass Populismus und Nationalismus nie die Antwort auf die Probleme unserer Zeit sein werden. Den Briten, die für Brexit gestimmt haben, gönne ich ihren Niedergang, der im Grunde nur eine jahrhundertelange Tradition in die Bedeutungslosigkeit fortsetzt.
  • Lumpirr01 15.03.2017 00:05
    Highlight Highlight Für welche materiellen oder imateriellen Leistungen soll London 60 Milliarden nach Brüssel bezahlen? Was bekommt Grossbritannien als Gegenleistung dafür? Es wäre gut, wenn die EU mal ihre Ziele hinterfragen würde. Die Zentralisierungswut und der Zuwachs an Ländern bis hinter den Ural müssen gestoppt werden. Angefressen von der Idee der Vereinigten Staaten von Europa streben diese Tausende von Beamten eine Gemeinschaft an, welche zur Konfrontation mit der Bevölkerung (speziell Minderheiten) führt. Eine gut laufende Wirtschaft und Wohlfahrt funktioniert auch in einem föderalistischen System
    • Fabio74 15.03.2017 07:42
      Highlight Highlight Für die eingegangenen Verpflichtungen zahlt man bis zum letzten Tag der Mitgliedschaft.
      Deine Miete musst auch zahlen bis zum letzten Tag und nicht nur bis zum Kündigungsschreiben
    • Hans-Jürgen Lorenz 15.03.2017 13:45
      Highlight Highlight Nun, in GB hängen vor allem Brexit Gemeinden am Tropf der EU.Viele Langfristigen Verpflichtungen sichern dort den Ausbau der Infrastruktur. Die werden sicher nicht von Gemeinschaftsgeldern bezahlt.Etliche britische Beamte in der EU haben Pensionsansprüche, sollte London sich weigern zu bezahlen, gehen sie halt leer aus. Im allgemeinen kann man davon Ausgehen, dass eine Zahlungsweigerung immer und ausschliesslich die Briten trifft.
    • ujay 15.03.2017 14:07
      Highlight Highlight @Lumpirr01. GB war nicht ein unmündiger Bengel, als es der EU beitrat und neben Rechten auch Pflichten akzeptierte. Du plädierst also für Vertragsbruch. Toll, sagt viel über dich aus.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Queen C 14.03.2017 23:22
    Highlight Highlight Kleine Frage an den Redaktor: gibt es einen Grund, dass ihr die schlechtestmöglichen Fotos von Mayund Juncker genommen habt?
    • Philipp Löpfe 14.03.2017 23:33
      Highlight Highlight ja
    • Queen C 14.03.2017 23:38
      Highlight Highlight Und der wäre?
    • stan1993 15.03.2017 06:59
      Highlight Highlight Sie ist das "böse" aus Sicht von watson
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jol Bear 14.03.2017 22:42
    Highlight Highlight Die EU in bisheriger Form, Fernziel "Einheitsstaat" Europa, ist Illusion. Mit dem Brexit geben die Briten (Engländer und Waliser) den Takt vor, nehmen Opfer in Kauf (wie im letzten Jahrhundert auch schon). Davon wird letzten Endes Europa profitieren, sofern die EU die Zeichen der Zeit erkennt, ihren Zentralisierungswahn mit Taten bändigt, Föderalismus und die Regionen wiederentdeckt. Dann kann die EU überleben. Wenn nicht, droht sie von Rechts- und Linksbewegungen von Innen zu zerfallen. Den Briten, May und ihrer Crew kann dafür nicht die Schuld in die Schuhe geschoben werden.
    • phreko 15.03.2017 00:33
      Highlight Highlight Die Welt rückt nach Krisen immer mehr zusammen. Wenn die Engländer weg sind ist eher ein Bremsklotz weniger.

      Danach können sie dann wie die Schweiz einfach das Recht automatisch übernehmen, ohne daran mitzuarbeiten...
    • demian 15.03.2017 04:16
      Highlight Highlight Das will ich ja mal sehen wie die EU näher zusammenrückt. Da sind sich ja sonst alle einig. Insbesondere die Ostblockstaaten...
  • Zeit_Genosse 14.03.2017 22:09
    Highlight Highlight Wenn die EU zerbricht, geht es der Schweiz nicht gut. Wenn sich die EU entwickelt, ist ja ein relativ junges politisches Grossprojekt, dann kann sie sich emanzipieren. Aber den Hatern ist es egal was sie hassen, Hauptsache ist, dass sie hassen können. Ein von vielen Mächten zerriebenes Europa wird gegenseitig Feindschaft aufbauen. All die populistischen Führer freut es, weil sie nichts schaffen wollen, sondern zerstören, damit sie regionale Machtzentren aufbauen können. Europa ist nicht perfekt, kein Europa wird ein Chaos das nicht im Interesse der friedliebenden Schweiz ist.
    • Jason84 14.03.2017 22:20
      Highlight Highlight @Zeit_Genosse

      Wahre Worte!!!
  • Wolfsblut_2 14.03.2017 21:18
    Highlight Highlight Brüssels Position ist die eines beleidigten Patriarchen, der beleidigt ist, dass die Frau es wagt, ihn zu verlassen. Schade. Die EU vergibt sich so eine Chance, Schwachstellen zu sehen und sie zu korrigieren.
    • Jason84 14.03.2017 22:19
      Highlight Highlight Nein ist sie nicht. Man kann nicht sagen wir steigen aus, wollen aber alle Vorteile behalten.
    • ujay 15.03.2017 14:16
      Highlight Highlight @Wolfsblut. Schwach, genau auf dieser Klaviatur versucht May Leute wie dich hinters Licht zu führen....hereingefallen. Diese emotionale Masche funktioniert mit der EU nicht. Die führt einfach Austrittsverhandlungen mit einem Mitglied, das die Verträge aufgekündigt hat. Beleidigte EU kann ich nicht erkennen....bring vielleicht mal Fakten von involvierten EU Verhandlungspartnern, die auf beleidigte Leberwurst machen....
    • Wolfsblut_2 15.03.2017 18:15
      Highlight Highlight @ujay: Fakt ist, Theresa May war gegen den Brexit und setzt jetzt das Abstimmungsresultat um.
    Weitere Antworten anzeigen
  • koks 14.03.2017 20:41
    Highlight Highlight brexit ist demokratisch legitimiert. weshalb soll immer die wirtschaftselite das sagen haben?
    • phreko 15.03.2017 00:35
      Highlight Highlight 48% Wirtschaftselite?
  • Corahund 14.03.2017 20:18
    Highlight Highlight Die Briten haben es erfasst. Die EU ist eine gewaltige Fehlkonstruktion und dient nur den Beamten.
    Das Bild von Frau May auf Watson widerspiegelt die Stimmung der Watson und anderer Mainstream Journis.
    Ich freue mich für die Briten, sie werden es nicht bereuen.
    • FrancoL 14.03.2017 21:54
      Highlight Highlight Ich glaube Du wirst in nicht all zu ferner Zukunft Deine Einschätzung gehörig hinterfragen müssen.
    • Jason84 14.03.2017 22:03
      Highlight Highlight Ich denke sie werden es sehr bereuen.
      Als einzelnes Land gegen grosse Volkswirtschaften und Wirtschaftsunionen hat man nie die Argumente um für sich Vorteile zu generieren. Die kleine heile Welt von damals existiert nicht mehr und die Briten geben ein Beispiel an dem man das dann erkennen kann.
    • phreko 15.03.2017 00:36
      Highlight Highlight Corahund, hör doch auf Fakenews zu verteilen. Die EU hat vergleichsweise für ihre Grösse sehr sehr wenige Beamte.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Capitan 14.03.2017 18:23
    Highlight Highlight Eines weiss ich perfekt genau,
    Bei Scheidungen gewinnt die Frau.
  • piatnik 14.03.2017 18:09
    Highlight Highlight die scheidung wird nur hässlich für leute die bis jetzt in einer scheinwelt gelebt haben.
  • Gohts? 14.03.2017 18:03
    Highlight Highlight Keiner mag es hören, aber die EU ist im Grunde genommen doch genau das, was der Führer anno dazumals erreichen wollte. Ein Deutscher regiert ganz Europa. Und sogar die Nicht-EU-Länder, wie die Schweiz, geben bei jeder Meinungsverschiedenheit nach.

    Welches Land auch immer aus diesem Verein austritt, zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Dieser Zirkus gehört geschwächt.

    Unabhängig jeglicher Konsequenzen, der Austritt wäre ein Segen für jeden Staat. Aussgenommen für unsere nördlichen Nachbarn, natürlich.
    • phreko 14.03.2017 18:31
      Highlight Highlight Du Verwechselst die EU mit dem Euro.
    • CASSIO 14.03.2017 18:49
      Highlight Highlight Phreko, nein, ganz und gar nicht. Den Gedanken von "Gohts?" teile ich schon lange. Die EU ist ein Instrument, um die deutsche Machtpolitik durchzusetzen. Nur deer Weg ist zum Glück ein ganz anderer. Aber je mehr Macht DE ausüben möchte, desto fragiler wird das Gebilde. Die Personenfreizügigkeit ist überholt. Möchte die EU fortbestehen, dann muss sie diesen Vertrag grundlegend überarbeiten.
    • Sapere Aude 14.03.2017 20:43
      Highlight Highlight Gohts? und CASSIO sollten einmal ein Geschichtsbuch in die Hand nehmen und nachschlagen was der Gröfatz wirklich erreichen wollte und dazu noch die kommentierte Ausgabe von "Mein Kampf". Man kann bezüglich der EU geteilter Meinung sein aber wer diese mit dem Dritten Reich vergleicht hat etwas nicht ganz kapiert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Shabina 14.03.2017 17:17
    Highlight Highlight Liebe CH Politiker
    genau so muss man in Verhandlungen gehen. Zum Einstieg Maximalforderungen und maximale Drohkulisse! Oder hätte Frau May sagen sollen:
    "Liebe EU, gerne würden wir die Eu verlassen, ohne den Freihandel zu künden. Aber gell, wenn es euch nicht passt, finden wir auch eine Lösung die euch gefällt!"
    • Majoras Maske 14.03.2017 17:37
      Highlight Highlight Kann aber auch gewaltig nach hinten los gehen wenn man die Forderungen unmöglich erfüllen kann und dann eine solche halben Lösung seinen aufgestachelten Wählern verkaufen muss. Ausser natürlich man ist eine Oppositionspartei und kann ohne Verantwortung übernehmen zu müssen herumpöbeln.
    • Maett 14.03.2017 18:01
      Highlight Highlight @baddrum: es geht um die idiotische Verhandlungsstrategie des BR, nicht um Grössenverhältnisse.

      Die Grössenverhältnisse bestimmen lediglich, was denn die Maximalforderungen sind, und welche Form von Kompromiss als gut erachtet werden kann.

      Wenn man bereits mit dem Minimum in die Verhandlungen geht, schaut definitiv weniger dabei raus.

      Das mag in der Schweiz anders sein, da wir uns die Konkordanz gewöhnt sind, aber dass die Verhandlungen mit der EU im Sande verlaufen oder sogar zum klaren Nachteil für uns ausfallen, liegt daran, dass sich Bundesbern diesbezüglich verschätzt hat.
    • CASSIO 14.03.2017 18:53
      Highlight Highlight Shabina und Maett, da haben sich 2 Spitzendiplomaten bei Watson getroffen. Los! Ab nach Brüssel mit Euch! Ihr werdet uns den Foifer, s'Weggli und s'Cailler Schoggistängeli gleich noch hinzu zurück ins Land holen. Wir Schweizer sind dermassen stolz auf Euch,Bruder und Schwester! Hipphipphurrrrraaaaaaaa
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 14.03.2017 17:07
    Highlight Highlight Gäbe es nicht Leute, die gegen den Strom schwimmen - wir wären heute noch zu 99% Bauern oder Leibeigene, und die Welt wäre eine Scheibe.
    Aber natürlich sind auch viele gescheitert, verlumpt und verstossen.

    So sehe ich den Brexit. Gut möglich, dass dies der Ausgangspunkt einer üblen Krise ist.
    Viellicht wird aber Frau Mey als diejenige in die Geschichte eingehen, die GB in ein goldenens Zeitalter geführt und rechtzeitig aus er zerfallenden und sich selbstzerfleischenden EU gerettet hat.

    Kurz: Prognosen sind aktuell kaum möglich und es beginnt eine sehr intressante Zeit
    • Amboss 14.03.2017 17:23
      Highlight Highlight PS und nur so nebenbei:

      "Das ist nicht nur pubertär, das ist ökonomischer Selbstmord. "

      Solche Sätze sind natürlich kompletter Unsinn und sollten in so absoluter Form nicht verwendet werden.

      Ich mag mich gut erinnern. Ich war ein kleiner Junge und es ging um den EWR. Da wurde auch solches zeugs gesagt - eingetroffen ist so ziemlich das Gegenteil.
    • Juliet Bravo 14.03.2017 18:13
      Highlight Highlight Amboss, du blendest im Bezug auf den EWR aber aus, dass die CH in der Folge von 1992 eine Dekade der Stagnation erlebte und es erst (wohl kaum aus purem Zufall) mit den Bilateralen wieder aufwärts ging.
    • Chesus80 14.03.2017 18:34
      Highlight Highlight @Amboss: nach dem EWR Nein schlitterte die Schweiz in eine Krise mit einer Arbeitslosenquote wie wir sie in der Neuzeit noch nie hatten. Erst die bilateralen Verträge, die praktisch ein EWR Beitritt durch die Hintertür darstellten, brachten wieder den Aufschwung
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  • TheMan 14.03.2017 17:04
    Highlight Highlight Und die SP möchte nach wie vor in die EU.
    • Fabio74 14.03.2017 17:12
      Highlight Highlight Was hat das mit dem Artikel zu tun? Nichts aber Hauptsache was gesagt
    • TheMan 14.03.2017 17:44
      Highlight Highlight Fabio siehe dir die Haltung der EU an. Stur und nur aufs Geld aus. Also hat meine Aussage sehr Wohl mit dem Artikel zu tun. Den man sieht, wie Naiv unsere SP ist. Den Kniefall können Sie ja schon Perfekt. Die EU Diktiert nur. Eine Reine Diktatur.
    • Maett 14.03.2017 18:04
      Highlight Highlight @Fabio74: man kann immer auch artikelübergreifende und mit dem Artikel im Zusammenhang stehende Themen ansprechen (was Sie auch schon getan haben, wenn's Ihnen politisch in den Kram passt).
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  • Kstyle 14.03.2017 17:00
    Highlight Highlight An was kann man festhalten das es unwahrschrinlich ist das geerd wilders und le pen gewählt werden? Ist das wieder wuschdenken wie bei Trump oder gibt es konkrete hinweise darauf. Wenn nein wäre ich vorsichtig mit solchen aussagen. Am schluss heisst es wieder die reporter nichts haben sie aus Trump und Brexit gelernt.
    • EnnoConda 14.03.2017 17:11
      Highlight Highlight Umfragen?
    • Kstyle 14.03.2017 17:21
      Highlight Highlight Wie beim letzten mal? Haben ja alle so gut gepasst deshalb jubelt ja auch Clinton. Ach nein da war ja was😜😂😜
    • ChiliForever 14.03.2017 17:25
      Highlight Highlight Bei Wilders ist das einfach: Selbst wenn er mit seiner (1-Mann-Partei!!!) stärkste Kraft wird, wird er nicht regieren, da alle Parteien dies bisher kategorisch ausgeschlossen haben.
      Bei Le Pen ist es ähnlich. Sie mag bei der Wahl die meisten Stimmen bekommen, wird dann aber (mangels absoluter Mehrheit) in der Stichwahl sehr deutlich nach Umfagen verliegen.
      Man sollte also nicht vergessen, Le Pen wie Wilders führen - anders als Trump & Republikaner - nur Minderheitsparteien.
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  • Wilhelm Dingo 14.03.2017 16:57
    Highlight Highlight Warum ist die Personenfreizügigkeit der EU so wichtig? Sie hat zwar einige Vorteile, produziert jedoch in allen Staaten einen riesigen Unmut.
    • Bowell 14.03.2017 17:04
      Highlight Highlight und handfeste Probleme.
    • Fabio74 14.03.2017 17:15
      Highlight Highlight Weil sie einer der 4 Grundfreiheiten ist. Ganz einfach.
      Die Nachteile müssen sachlich diskutiert und behoben werden.
      28 Länder 28 Meinungen und Interessen.
      Polen und Ungarn haben Interesse dran um ihrer Bevölkerung die Möglichkeit zu geben im Ausland Geld zu verdienen weil es im Inland zu wenig gibt. Daher wird dort kein Nein kommen trotz aller Anti-EU-Rhetorik
    • Maett 14.03.2017 18:09
      Highlight Highlight @Fabio74: die Abkehr von der Personenfreizügigkeit geht doch nicht mit der Abkehr von Arbeitsmigration einher.

      Polen und Ungaren werden auch weiterhin in Rest-Europa unterkommen, wenn's um Arbeit geht.

      Und diese "4 Grundfreiheiten" sind ja wohl das Wurzel allen Übels. Nicht verhandelbare "Werte" sind immer Probleme, denn alles funktioniert in dieser Welt dynamisch. Wenn das nicht der Fall ist (wie hier), erzeugt das irgendwann Probleme, was hier offensichtlich der Fall ist.

      Staatengebilden sollten nicht mit Idealismus zusammengekittet werden, hat noch nie funktioniert.
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