Wirtschaft
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epa05426541 Cardinal Stanislaw Dziwisz stands next to a Volkswagen (VW) Golf car in front of the Divine Mercy Sanctuary in Krakow, Poland, 15 July 2016. The cars have been donated by Volkswagen to the Organizing Committee of the World Youth Day 2016. The vehicles will be available to Pope Francis when he will not be moving with the popemobile. At the end of World Youth Day, the cars will go to Caritas, a catholic charity in Krakow.  EPA/JACEK BEDNARCZYK POLAND OUT

Ein polnischer Kardinal neben einem VW Golf. Volkswagen kann derzeit himmlischen Beistand gut gebrauchen. Bild: EPA/PAP

Alle Räder stehen still, wenn der Zulieferer es so will

Die globale Wertschöpfungskette hat eine Schwachstelle: Monopole bei den Zulieferern. Das bekommt VW derzeit zu spüren.



Zwei Zulieferer von VW weigern sich derzeit, bereits zugesagte Teile auch auszuliefern. Die Produktion des Modells VW Golf muss deshalb teilweise auf Eis gelegt werden. Das kann sehr teuer werden. Ein einwöchiger Produktionsstopp könnte Volkswagen einen Verlust von bis zu 100 Millionen Euro kosten. Wie ist es möglich, dass zwei kleine Zulieferer den zweitgrössten Autohersteller der Welt so unter Druck setzen können?

«Aus Sicht der Automobilindustrie sind diese Zulieferer einzeln gesehen zwar relativ klein. In der Gesamtsicht sind sie jedoch ‹too big to fail›.»

Barry C. Lynn

Blenden wir zurück: Im Herbst 2008 standen in den USA General Motors und Chrysler vor dem Aus. Ohne eine massive Geldspritze aus Washington hätten die beiden Traditionsunternehmen ihre Bilanzen deponieren müssen. Ihren schärfsten Konkurrenten Ford hätte dies eigentlich freuen müssen. Doch das Gegenteil war der Fall.  

Alle hängen am gleichen Zulieferer-Tropf

Alan Mulally, CEO von Ford, hielt vor dem Kongress ein flammendes Plädoyer, um die Abgeordneten zu überzeugen, GM und Chrysler zu retten. Er tat dies nicht aus Nächstenliebe, sondern aus reinem Egoismus. Die drei grossen Autohersteller würden mehr als 90 Prozent ihrer Zulieferer teilen, belehrte Mulally die Politiker. «Sollte einer dieser Zulieferer bankrott gehen, dann wäre der Effekt innert Tagen, ja gar Stunden auch bei Ford zu spüren. Ford wäre nicht mehr in der Lage, Autos zu produzieren.»

Die Autoindustrie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Das erste Werk von Henry Ford, River Rouge, war noch vertikal integriert, wie es in der Fachsprache heisst. Kurz zusammengefasst bedeutet dies: Stahl und Holz wurden angeliefert, fertige Autos verliessen das Förderband. Alle Zwischenschritte wurden inhouse erledigt. Kein Zulieferer hätte Ford je in Schwierigkeiten bringen können.  

Globale Supply Chain und Just-In-Time-Fertigung

Heute werden nur noch Teslas in einem vertikal integrierten Werk gebaut. Für alle anderen gilt die so genannte «Just-in-time»-Produktion. Das bedeutet, dass die rund 5000 Einzelteile, die ein durchschnittlicher Personenwagen aufweist, entlang einer globalen Wertschöpfungskette, der Supply Chain, gefertigt und dann am Schluss am Förderband zeitgerecht zusammengebaut werden.

Bild

War in den 90er Jahren als Kostendrücker berüchtigt: José Lopez.

Die globale Supply Chain der Autoindustrie ist extrem ausgedünnt worden. In den Neunzigerjahren haben Manager wie der legendäre José Lopez (zuerst Opel, dann VW) begonnen, die Zulieferer massiv unter Druck zu setzen und von ihnen verlangt, die Preise zu senken. Die Beziehung zwischen Hersteller und Zulieferer wurde dadurch nicht unbedingt harmonischer.

Gewaltige Lohneinbussen

Gleichzeitig begannen die Hersteller, einen grossen Teil ihrer Inhouse-Fertigung abzustossen. GM beispielsweise verkaufte seinen wichtigsten Zulieferer Delphi an einen Private Equity Fund. Für die Angestellten bedeutete das eine Lohneinbusse, die bis zu zwei Drittel betragen konnte. Auch das war der Harmonie nicht unbedingt zuträglich.

Die Autokonzerne konnten auf diese Weise zwar Kosten sparen, sie begaben sich jedoch auch ungewollt in eine neue Abhängigkeit. Barry C. Lynn beschreibt dies in seinem Buch «Cornered» wie folgt: «So wie die vielen Köpfe der Hydra auf einen Körper angewiesen sind, verlassen sich die Autohersteller auf einen gemeinsamen Körper ihrer Zulieferer. Aus Sicht der Automobilindustrie sind diese Zulieferer einzeln gesehen zwar relativ klein. In der Gesamtsicht sind sie jedoch ‹too big to fail›.»

epa02669315 A photo made available on 04 April 2011 shows an aerial view of houses are inundated at the flooded province of Surat Thani, southern Thailand, 03 April 2011. Floods and mudslides triggered by heavy rains have killed at least 45 people affected almost million residents which have caused an estimated 7 billion baht (233 million dollars or 163 million euro) in damage in southern Thailand, a popular destination for foreign tourists.  EPA/STRTHAILAND OUT

2011 legten Überschwemmungen in Thailand die Autoindustrie teilweise lahm. Bild: STR/EPA/KEYSTONE

Das ist keineswegs graue Theorie. Als die japanische Stadt Kobe 1995 von einem Erdbeben verwüstet wurde, kam es weltweit in der Autoindustrie zu Engpässen, weil sich in dieser Stadt ein bedeutender Zulieferer für ein bestimmtes Teil befand. Das gleiche Phänomen trat 2011 nach einer Überschwemmung in Thailand auf. Oft gibt es nämlich nur noch einen einzigen Hersteller für Elektromotoren für Scheibenwischer oder für den Fensterheber.  

Mit monopolisierten Kleinen die Grossen erpressen

Die Abhängigkeit der grossen Hersteller von den kleinen Zulieferern kann auch zu erpresserischen Zwecken missbraucht werden. Das versuchte zur Jahrhundertwende David Stockman. Er war in den Achtzigerjahren Mitglied des Stabes von Ronald Reagan. Danach wurde er Partner beim legendären Investmentfond Blackstone Group.

Bild

Versuchte die Autoindustrie zu erpressen: David Stockman. 

In den Neunzigerjahren erwarb Stockman die Beteiligungsfirma Collins & Aikman (C & A). In dieser Firma bündelte er eine ganze Reihe von kleinen Zulieferern. Im Frühling 2005 schlug Stockman zu und setzte den grossen Drei in Detroit das Messer an den Hals und drohte mit dem Ultimatum: Entweder mehr Geld oder die Zulieferung wird eingestellt. Chrysler ging in die Knie, bezahlte sofort 75 Millionen Dollar cash und sagte langfristig über 300 weitere Millionen zu.

Diesmal sollen die Jobs geschützt werden

Bei GM und Ford hingegen hatte sich Stockman überschätzt. Sie gingen zum Gegenangriff über und stürzten Stockman vom Sockel. Am 17. Mai 2005 musste er seinerseits die Bilanz deponieren. Bei der aktuellen Auseinandersetzung in Wolfsburg hingegen geht es weder um Naturkatastrophen noch um Erpressung. Die beiden Zulieferer verlangen von VW anständige Preise, um so die Arbeitsplätze ihrer Mitarbeiter zu sichern.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Okabe Rintarou 23.08.2016 10:27
    Highlight Highlight Also ich feiere den Titel vom Artikel: "Alle Räder stehen still, wenn der Zulieferer es so will"

    also reimen kann er der Philipp:)
    • John Smith (2) 23.08.2016 12:45
      Highlight Highlight Du hast soeben eine Bildungslücke offenbart. Google mal nach «Bundeslied».
  • unejamardiani 23.08.2016 08:52
    Highlight Highlight Wäre schön wenn ihr auch von der anderen Seite der Medaille verichten würdet. Berichtet doch bitte mal über die Bedingungen die Zulieferer erfüllen müssen, und die Strafen wenn diese nicht erfüllt werden. Völlig unverhältnismässig, entweder du aktzeptierst es oder du gehst unter.
  • Jemima761 22.08.2016 23:35
    Highlight Highlight Es ist doch ganz einfach für VW:

    http://www.der-postillon.com/2016/08/vw-trabant.html?m=1
  • Madison Pierce 22.08.2016 20:26
    Highlight Highlight Bis gespannt wie das ausgeht. VW wird ja nicht so doof gewesen sein und sich nicht mit Verträgen abgesichert haben. Den Vertrag nicht verlängern ist das eine, den Vertrag nicht einhalten das andere...

    Wie dem auch sei, es sollte eigentlich bekannt sein, dass man sich weder als Kunde noch als Lieferant in eine solche Abhängigkeit begeben sollte.
  • Stefan.Alex.H 22.08.2016 20:21
    Highlight Highlight Ich arbeite seit bald 8 Jahren in einer Gesellschaft (ca.200 MA), die auch Teile für die Automobilindustrie fertigt, unter anderem auch für VW (>100'000 Stk./Jahr).
    Glaubt mir, die Preise sind extrem tief, der Aufwand (Lieferfristen, QM etc.) der höchste unter allen Kunden. Wenn du da mit einer schwarzen Null rauskommst hast du Glück.
    Ich verstehe die Zulieferer.
  • pamayer 22.08.2016 20:13
    Highlight Highlight Alles Haifische.
  • Döst 22.08.2016 19:08
    Highlight Highlight Diese 2 Zulieferer gehören ja wirtschaftlich zusammen.
    Jedenfalls sind sie künftig als Zulieferer wohl für alle unten durch - wer will schon solche Lieferanten?!
    Abhängigkeit: für Autositzbezüge gibts ganz bestimmt andere Lieferanten, und für das Getriebebauteil findet sich auch Ersatz (braucht dann wohl etwas mehr Zeit). Aber anscheinend sind andere Lieferanten schon in Kürze bereit, Ausgangspunkt des Streits war ja die Kündigung seitens VW.
    Diese beiden Unternehmen haben sich ihr eigenes Grab geschaufelt, mit denen will kein Autohersteller mehr was zu tun haben.
  • Sapere Aude 22.08.2016 18:48
    Highlight Highlight Der Kapitalismus stellt für die freie Marktwirtschaft eine Bedrohung dar. Im vielen Bereichen ist der Markt schon jetzt durch Duopole oder Monopole beherrscht, bzw. Einigen wenigen Produzenten, die sich kaum noch konkurrieren. Die Globalen Suppy Chains sind Innovationshemmend und dienen in erster Linie den Kapitalgebern. Die Arbeitnehmer kommen in der Regel zu kurz. Vom eigentlichen Wachstum profitiert lediglich der globalisiere Geldadel.
  • Teslanaut 22.08.2016 18:42
    Highlight Highlight Die Zulieferer sind doch auf Gedeih und Verderb den Konzernen ausgeliefert. Der Spruch mit der vertikalen Produktion bei Tesla kapier ich aber nicht - auf jeden Fall ist es Unsinn, das Tesla alles selber produzieren würde. Continental-Fahrwerk, Recaro, Mercedes, Bosch und viele mehr sind Zuliefer und bringen die Teile vorproduziert in's Teslawerk. Der deutsche Produzent für die Flügeltüren des MX sind ja eines der Probleme von Tesla.
    • Philipp Löpfe 22.08.2016 18:47
      Highlight Highlight Sicher macht Tesla nicht selbst Pneus. Aber im Vergleich zu allen anderen ist Tesla vertikal integriert. Sorry
    • Teslanaut 22.08.2016 20:04
      Highlight Highlight Entschuldigung, Philipp Löpfe, aber Continental ist der Produzent und Lieferant des Luftfahrwerks - hat nichts mit Pneu zu tun. Pneu sind in der Regel GoodYear oder Michelin montiert
    • Maragia 22.08.2016 21:34
      Highlight Highlight Continental stellt aber auch Pneus her, hat er auch nicht anderst behauptet. Trotzdem stimmt das mit der vertikalen Integration nicht @Löpfe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • John Smith (2) 22.08.2016 18:06
    Highlight Highlight Auf Zeit.de lese ich:

    «VW (...) will (...) weniger bezahlen beziehungsweise den Umfang der Aufträge reduzieren. (...) Automobilguss und Car Trim, argumentieren, der Autohersteller zwinge sie zum Lieferstopp, weil "frist- und grundlos" Aufträge gekündigt worden seien.»

    Ich kann das natürlich nicht beurteilen. Aber diese Hintergrundinfo hätte ich eigentlich auch von Watson erwartet.
    • Philipp Löpfe 22.08.2016 18:45
      Highlight Highlight Was genau meinst du mit mehr Hintergrund-Info?
    • John Smith (2) 22.08.2016 22:11
      Highlight Highlight Eben genau das, was ich zitiert habe. Genauere Infos zum Anlass, weshalb sich die Zulieferer mit einem so starken Gegner wie VW anlegen. Im zitierten Artikel steht z.B., dass VW Verträge nicht eingehalten habe, Bestellungen kurzfristig storniert habe und versuche, den Preis auf ein nicht mehr tragbares Niveau zu drücken. (Immerhin hat mich der Artikel inspiriert, in dieser Sache selber ein bisschen im Internet rumzuklicken.)
  • EvilBetty 22.08.2016 17:33
    Highlight Highlight Wieso muss ich bis zum Ende lesen um den eigentlichen Grund zu lesen? Wenn man den Letzten Satz nicht liest, könnte man meinen VW wäre das Opfer...
    • Philipp Löpfe 22.08.2016 17:55
      Highlight Highlight Kleiner Trick um die Verweildauer auf watson zu erhöhen...
    • sowhat 22.08.2016 20:49
      Highlight Highlight Ui, Philipp, hast du das Vertrauen in deinen Schreibstil verloren, dass du fürchtest deine Leser mitten im Text zu verlieren?
  • Pizzachatz 22.08.2016 16:58
    Highlight Highlight Um welche Teile handelt es sich? Blinkerhebel brauchen gewisse ja eh nicht! 😉
    • Philipp Löpfe 22.08.2016 22:37
      Highlight Highlight #Pizzachats. War nicht todernst gemeint.
  • niklausb 22.08.2016 16:30
    Highlight Highlight BRAVO! An diese beiden Zulieferer!
    • Lukas Röllin 22.08.2016 17:00
      Highlight Highlight Genau, Bravo. Dann gehen halt beim grossen bösen VW Jobs verloren statt beim armen kleinen Zulieferer. Super, moll!
  • Kian 22.08.2016 16:28
    Highlight Highlight Wem der Titel irgendwie bekannt vorkommt:
    «Mann der Arbeit, aufgewacht!
    Und erkenne deine Macht!
    Alle Räder stehen still.
    Wenn dein starker Arm es will.»
    (http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeslied)
    • allesklar 22.08.2016 21:03
      Highlight Highlight das beide zulieferer dem selben investor gehören und das gleiche spiel bereits in mexiko gespielt haben kann man dann in der faz nachlesen. das relativiert dann wieder die schönfärberei à la david vs goliath

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