Wirtschaft
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President Barack Obama stands with Democratic presidential candidate Hillary Clinton following Obama's speech at the Democratic National Convention from the Wells Fargo Center in Philadelphia, Wednesday, July 27, 2016. (AP Photo/Susan Walsh)

Bild: Susan Walsh/AP/KEYSTONE

Warum Obamas brillante Rede auch für uns Schweizer wichtig ist

Der scheidende US-Präsident zeigte einmal mehr, wo die wahre Stärke der amerikanischen Demokratie liegt. Als Schwester-Republik gilt dies auch für uns.



Der verstorbene Politologe Samuel P. Huntington zeigte in seinem Klassiker «American Politics» ein scheinbar allgemein gültiges Prinzip der US-Politik auf: Jede Generation greift auf die Prinzipien der Gründungsväter zurück. Amerikaner sind keine Utopisten, daher konnten sie auch nie wirklich etwas mit dem Sozialismus anfangen.  

FILE - In this file photo released by The Public Theater, Lin-Manuel Miranda, foreground, performs with members of the cast of the musical

Das Musical «Alexander Hamilton» ist derzeit der grosse Hit am Broadway.
Bild: AP/The Public Theater

Die Vision von idealen Vereinigten Staaten von Amerika ist das Umsetzen von dem, was George Washington, Benjamin Franklin, Thomas Jefferson, James Madison, John Adams und Alexander Hamilton gepredigt hatten: Freiheit, Gleichheit und Widerstand gegen Autokraten.

Was der «american creed» bedeutet

Barack Obamas Rede in Philadephia – der Gründungsstadt der USA – ist ein Bespiel dafür, dass Huntingtons These nach wie vor gültig ist. Es war eine rhetorisch brillant durchdeklinierte Abhandlung des «american creed», der Überzeugung, was es bedeutet, Amerikaner zu sein.  

epa05444826 United States President Barack Obama and Democratic Nominee for President Hillary Clinton, wave after addressing the delegates on the third day of the Democratic National Convention at the Wells Fargo Center in Philadelphia, Pennsylvania, USA, 26 July 2016. The four-day convention is expected to end with Hillary Clinton formally accepting the nomination of the Democratic Party as their presidential candidate in the 2016 election.  EPA/ANDREW GOMBERT

Alle haben sich wieder lieb am Kongress der US-Demokraten. Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Es war auch ein flammendes Bekenntnis zur Demokratie. Nicht zufällig rief Obama seine schottisch-irischen Grosseltern als Zeugen auf. Sie verbrachten ihr Leben als einfache Leute in einem Kaff im Bundesstaat Kansas, aber sie lebten die gleichen Werte, die heute noch Gültigkeit haben: Fleiss, Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, Respekt und Mitgefühl für die anderen. Diese Werte lehrten sie ihren Enkel, unabhängig seiner Hautfarbe, denn die Essenz des «american creed» besteht darin, diese Werte mit allem Fremden zu verschmelzen.  

Demokratie ist kein Selbstläufer.

«Wenn Ihr es Ernst meint mit der Demokratie, dann könnt Ihr es Euch nicht leisten, zuhause zu bleiben, nur weil Ihr in einem bestimmten Punkt mit Hillary nicht einverstanden seid. Ihr müsst mit ihr in die Arena steigen, denn Demokratie ist kein Zuschauersport.»

Barack Obama

Wie schon der deutsche Soziologe Max Weber erkannt hat ist Demokratie auch das Bohren von dicken Brettern. Das bedeutet: täglich Kompromisse schliessen, Niederlagen verdauen, nie aufgeben. Es bedeutet indes nicht, die Verantwortung an einen Führer wie Donald Trump abzugeben, der vollmundig verspricht: «Ich werde Amerika wieder stark machen.» «Bei Amerika geht es nicht darum: ‹Ja, er will›», führte Obama aus. «Es geht um: ‹Ja, wir können.›»  

Obamas Rede in voller Länge

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YouTube/LIVE BROADCASTING 2016

Bei den Auseinandersetzungen zwischen Republikanern und Demokraten dreht sich in diesem Wahljahr kaum mehr um die klassischen Themen wie Steuern und Sozialausgaben. Es ist ein Kultur- und Wertekrieg geworden. Bei der Grand Old Party in Cleveland dominierten Hass und Demagogie («Sperrt Hillary ein»).

Das zivilisierte Amerika spricht 

In Philadephia hingegen kommt das optimistische Amerika zu Wort, nicht nur, weil Redner wie das Ehepaar Obama oder Bill Clinton in einer ganz anderen rhetorischen Gewichtsklasse boxen als ihre republikanischen Widersacher. Es ist auch der Ton, der optimistisch und versöhnlich ist, das Gemeinsame betont und nicht das Trennende.

U.S. first lady Michelle Obama waves after speaking during the first session at the Democratic National Convention in Philadelphia, Pennsylvania, U.S., July 25, 2016. REUTERS/Jim Young

Genauso brillant wie ihr Mann: Michelle Obama.
Bild: JIM YOUNG/REUTERS

Die Wahl im kommenden November ist die wichtigste seit dem Zweiten Weltkrieg. Michelle Obama hatte zuvor schon in ihrer Rede darauf hingewiesen, dass der Bewohner des Weissen Hauses in den nächsten vier bis acht Jahren nicht nur die amerikanische Politik, sondern auch die Werte der amerikanischen Jugend massgeblich beeinflussen wird. Ein Sieg des Grossmauls Trump wäre daher ein Fehler, möglicherweise ein irreversibler.  

Unsere Vorfahren haben 1848 die US-Verfassung mehr oder weniger abgeschrieben – okay, sie haben den Präsidenten durch sieben geteilt. Was sich in den Vereinigten Staaten abspielt, auch für uns grosse Bedeutung. Wie auf der anderen Seite des Atlantiks spitzt sich auch bei uns der Kultur – und Wertekrieg zu.   Im Kern geht es dabei ums Gleiche wie in den USA.

Swiss publisher Roger Koeppel addresses a news conference in Zurich February 26, 2015. Koeppel announced to apply for a candidature of the Swiss People's Party (SVP) during Switzerland's elections for the federal parliament in October 2015.    REUTERS/Arnd Wiegmann (SWITZERLAND  - Tags: POLITICS MEDIA HEADSHOT)

Bewundert Trumps Hassorgien: Roger Köppel. Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS

Exemplarisch zeigt dies Roger Köppel in der neuesten «Weltwoche» auf. Das Obama-Amerika wird dabei als «Samariter-Supermacht» verspottet, «die vor lauter Gutmenschlichkeit erst gar nicht auf die Idee kommen könnte, so etwas Niedriges wie nationale Interessen zu entwickeln».

Die unzivilisierte Schweiz pöbelt

Geht es aber um Trump, dann gibt es für Köppel kein Halten mehr. «Er ist laut, grossmäulig, erfolgreich, egozentrisch, tüchtig und bemerkenswert plump. Sein Programm ist die dröhnende Beschwörung eigener Interessen», schreibt Köppel bewundernd und man meint zu spüren, wie er sich dabei physisch nass macht. Wer mag da noch über die anscheinend dummen und unzivilisierten Amerikaner schimpfen?

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88Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 30.07.2016 11:44
    Highlight Highlight Was für eine Rede!
    Was für ein Präsident!
    Gegen solche Demokraten und sowohl leidenschaftliche als auch kompetente, herzliche und vernünftige Demokraten haben unfähige und korrupte Demagogen, wie Trump und seine Fans letztlich nicht den Hauch einer Chance!
    Und das ist es ja gerade, was diese Wutbürger noch wütender macht! In dem von ihnen propagierten Konkurenz-System sind die "WeltbürgerInnen" einfach ZU GUT"!
    Darum wollen sie sich ihren Anteil unehrenhaft holen, mit Gewalt und mit Betrug, als Räuber und als Raubmörder.
    Ich hoffe, die Menschen durchschauen das üble Spiel der Neo-Faschisten!
  • Peter Winkler 30.07.2016 11:43
    Highlight Highlight Schlimmer als mit Clinton kann es mit einem Trump nicht kommen. Ich befürchte nämlich, dass Clinton, diese kriegsgeile Lady, uns den 3. Weltkrieg bescheren wird.
  • Olf 30.07.2016 02:59
    Highlight Highlight Philipp Lipfe for President!!
  • Sherlock Holmz 29.07.2016 19:01
    Highlight Highlight Die USA ist einfach ein bipolares Land-es schwenkt von ganz links nach ganz rechts, auf den Wogen der Federal Bank, beheimatet von konservativen Texanern und Caitlyn Jenner...
    • Sherlock Holmz 29.07.2016 19:34
      Highlight Highlight Finde es aber ein sehr schönes und lebendiges Land....
  • weepee 29.07.2016 12:33
    Highlight Highlight Bin zwar ebenfalls der Meinung, dass Trump nichts im "Oval Office" verloren hat! Die einmal mehr sehr ausgeprägte Linkshaltung der watson Kolumnisten erstaunt mich indes immer wieder...
    • Beobachter24 29.07.2016 20:42
      Highlight Highlight Bitte erklär mal, wo Du eine "ausgeprägte Linkshaltung" siehst.
      So ein, zwei Zitate aus dem Text würden mir schon genügen ...
    • rodolofo 30.07.2016 15:30
      Highlight Highlight Wenn das eine Linkshaltung ist, dann ist sie doch ganz okay, findest Du etwa nicht?
    • weepee 30.07.2016 23:51
      Highlight Highlight @Beobachter24
      Zitat so was von überflüssig

      Rodolfo, obwohl ich die Gangart Köppels öfters als subobtimal befinde, so hat er - meines Erachtens - nicht immer ganz unrecht, mal abgesehen von der erwähnten Gangart
  • Malu 81 29.07.2016 03:11
    Highlight Highlight Trump wäre der Alptraum Aller. Da er keine
    Kritik erträgt, würde er alle Medien die gegen
    ihn sind mit Klagen eindecken. Seine politische Erfahrung bezieht sich auf den Wahlkampf.
    Null Ahnung von Teamwork. Seine privaten Erfolge sind auch nicht überwältigend. Nebst drei Pleiten gründete er die Trump Universität,
    wo es darum ging den Leuten das Erfolgsrezept
    Trump zu vermitteln. Lauter Leerlauf mit den
    sagenhaften Sprüchen Trumps. Das ganze für mehrere tausend Dollar. Es laufen noch Klagen.
    Trump versuchte die Kläger einzuschüchtern und bezeichnete den Staatsanwalt ( Hispanic
    als Rassisten.
  • Timoon 29.07.2016 01:37
    Highlight Highlight Heisst es nicht:"Yes he will", was so viel bedeuet wie "Ja er wird" und nicht "Ja er will"?
  • Maragia 29.07.2016 00:48
    Highlight Highlight Ist euch schon aufgefallen, dass Löpfes Kommentare fast durchs Band durch sehr sehr negativ bewertet werden? Wäre noch interessant, wenn man Artikel bewerten könnte. Ich denke dieser hier würde keinen einzige "Thumbs up" bekommen.
    • Anam.Cara 29.07.2016 07:21
      Highlight Highlight Ich fände es auch gut, wenn man Artikel bewerten könnte.
      Dieser bekäme von mir ein thumbs up, obwohl er einseitig und politisch gefärbt ist.
      Allein die Feststellung, dass die Demokraten das Verbindende und Gemeinsame betonen und das zwischen den Zeilen stehende "das täte der Schweiz auch gut" würden das m.E. rechtfertigen.
    • Herbert Anneler 29.07.2016 07:52
      Highlight Highlight Ich bin Köppel sehr dankbar für sein feuriges Bekenntnis für Trump. Es macht mit aller Deutlichkeit klar, welche Katastrophe es für unser Land wäre, wenn die SVP noch stärker würde. In einem Klima der Angst wächst nicht Grosses, sondern nur immer noch mehr Angst und Hass - der Untergang unseres Landes, zum Vorteil einzig von ein paar neureichen UnternehmerInnen, die nicht mündige BürgerInnen wollen, sondern ein Heer billiger, hirnloser Arbeitssklaven - womit wir wieder bei Trump wären. Danke, Herr Köppel ;-)
    • rodolofo 30.07.2016 15:39
      Highlight Highlight Köppel ist kein gutes Immitat von "Ballon-Man"!
      Dafür ist er zu schmalbrüstig und mit seiner käsebleichen, pickeligen Haut und der Hornbrille zu "Nerdig".
      Wer wäre dann unser "Ballon-Man", der jeweils mit seinen clichierten Rundumschlägen über DEN Amerikaner, DEN Mexikaner, DEN Neger, oder DEN Swiss Guy ("Oh I love these little Houses, with the Cows and Milk drinking and Cheese eating Swiss Cowboys!") die Stammtisch-Runde zum Gröhlen bringt?
      Da wäre sicher mal "Der Altersstarrsinnige" ein bewährter Kandidat, aber auch Toni Bortoluzzi wäre von der Postur her für diese Rolle geeignet.
  • Ignorans 28.07.2016 22:37
    Highlight Highlight Scheindemokratie...
  • legends_and_heroes 28.07.2016 22:27
    Highlight Highlight "...und man meint zu spüren, wie er sich dabei physisch nass macht."

    einfach herrlich formuliert 😂
  • Beobachter24 28.07.2016 22:15
    Highlight Highlight Ich frage mich, ob das Bild, das wir von Trump z.B. hier bei watson vermittelt kriegen, so "stimmt“.
    Ich lese Medien querbeet und vergleiche, und ich im Zweifelsfall höre ich mir Trump auch mal im Original an.
    Mein Fazit: Watson übertreibt oft und verzerrt.
    Aber weil Trump eben "jenseits von Gut u. Böse" ist, darf man das.
    Darf man das wirklich?

    Beispiel:
    "Donald Trump hat gerade Russland aufgefordert, Hillary Clinton zu hacken“.
    -
    Ich spendiere einen Sack Basler Läggerli für den/die erste/n, der mir den Video-Beweis erbringt, dass Trump Russland aufgefordert hat H.C. zu hacken.
    • Kookaburra 28.07.2016 22:45
      Highlight Highlight Die Läckerli darfst du Herrn Löpfe senden :)
      Play Icon
    • Philipp Löpfe 28.07.2016 22:53
      Highlight Highlight Ich mag Läckerli nicht wirklich... Aber die Verdrängung der Realität von manchen Leuten ist tatsächlich erstaunlich. Ich sag's nicht gern, aber: Danke Salatschildkröte (was für ein doofer Name).
    • Kookaburra 28.07.2016 23:02
      Highlight Highlight Hihi. Die Salatschildkröte ist mein Lieblings Pokemond.

      Läckerli also an die ganze Watson Redaktion.

      Allgemein gebe ich dem Beobachter natürlich recht :)

      Denn jeder populisiert halt so gut er kann, Heutzutage, wie der Artikel ja sagt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • TimiAndy 28.07.2016 22:04
    Highlight Highlight Ich spüre in diesem Artilel die Obiektivität nicht, schade :( .Meiner Meinung nach ist Trump der worst case und Hillary knap hintendran.
    • Kaspar Floigen 28.07.2016 22:16
      Highlight Highlight Es geht nicht um Objektivität. Es geht um Wahrheitsfindung
    • Greet 28.07.2016 22:17
      Highlight Highlight Ein unsachlicher polemischer Artikel aus der Feder eines wütenden weissen Mannes.
    • Anam.Cara 29.07.2016 07:27
      Highlight Highlight Ich bekomme ja bei weitem nicht alles mit was im Wahlkampf so abgeht. Aber ich hatte den Eindruck, dass die Demokraten ein bisschen moderater mit Sand werfen als die Republikaner. Oder zumindest subtiler...
  • Oberlehrer 28.07.2016 22:00
    Highlight Highlight Meines Wissens heisst es "tumb" (nicht "dumb").
    • Philipp Löpfe 28.07.2016 22:53
      Highlight Highlight Bin leider angelsächsisch verbildet...
  • Klaus K. 28.07.2016 21:51
    Highlight Highlight Dünne Suppe die die Leser hier vorgesetzt bekommen. Gespickt mit Beschwörungen wie: "Die Wahl im kommenden November ist die wichtigste seit dem Zweiten Weltkrieg." So en Hafechäs.
    • Philipp Löpfe 28.07.2016 22:54
      Highlight Highlight Klaus K. irgendwie spielst du ausser Konkurrenz...
  • Grundi72 28.07.2016 20:48
    Highlight Highlight «Er ist laut, grossmäulig, erfolgreich, egozentrisch, tüchtig und bemerkenswert plump. Sein Programm ist die dröhnende Beschwörung eigener Interessen»

    Ich kann in dieser Beschreibung keine Bewunderung erkennen. Watson-Populismus..
  • Mehmed 28.07.2016 20:43
    Highlight Highlight Clinton lebt seit Jahrzehnten in einer Blase der Superreichen und Mächtigen. Die Handlangerin der Wallstreet und der Grossfinanz, die auch den Krieg gegen den Irak auf erfundenen Fakten unterstützt hat. Der Krieg als Mittel für Wirtschaftspolitik und Propaganda für die Wähler.
    Finde es peinlich, wie gewisse Journalisten und Medien ungeniert ihre neoliberale und demokratiefeindliche Propaganda verbreiten.
    • Fabio74 28.07.2016 20:55
      Highlight Highlight Clinton war nicht Aussenministerin unter Bush
      Trump wurde mit dem goldenen Löffel in der Hochfinanz, Wall Street und dem Establishment geboren, hat eine unglaubliche Menge geerbt und lebt noch heute in der Blase.
      Peinlich wie naiv so viele sind, nur weil Trump populistisches Zeugs von sich gibt, weil er das Stimmvieh braucht, und dann glauben er würde nicht Politik für die Hochfinanz machen.
      Der letzte Abstand ist widerspruch pur.
      Demokratiefeindlich wenn man für eine Seite schreibt? Noch mal nachlesen was Demokratie heisst
    • michiOW 28.07.2016 21:15
      Highlight Highlight In diesem Artikel wurde Clinton nie gelobt, sie wurde in Tat und Wahrheit wurde sie garn nie thematisiert sondern nur Obama, Trump und die Wertediskussion.

      Meiner Meinung nach ist Hillary das kleinere übel, denn sie ist einfach eine machtgeile Frau, bzw. eine weibliche Version von vielen Ihrer Vorgänger und Kollegen in der Politik auf der ganzen Welt. Trump dagegen... eine eher negativ beladene Wundertüte auf einem solch wichtigen Posten...
    • Maett 28.07.2016 21:59
      Highlight Highlight @Fabio74: ich gebe Ihnen völlig Recht, sowohl Trump als auch Clinton sind in einer Art "Blase" (fern von der Lebenswirklichkeit der meisten Amerikaner) aufgewachsen, und leben immer noch darin.

      Ihre Neigung Menschen die nicht Ihrer Meinung sind als Stimmvieh zu bezeichnen, ist allerdings wiederum sehr typisch für Sie.
      Aber klar, nennen wir es mal so. Amerika-liebendes, Demokraten-Politik-hassendes, benachteiligtes Stimmvieh.

      Dann muss man aber auch sagen, dass dem das Zivilisationsglaubende, politisch-korrekte, moralisch-sich-überlegen-fühlende Demokraten-Stimmvieh gegenübersteht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alex23 28.07.2016 20:25
    Highlight Highlight Das Obama-Amerika ist eine Samariter-Supermacht, befindet Köppel.
    Manchmal, nein, eigentlich immer, geht mir dieser Typ sowas von auf den Senkel. Dieses arme Würstchen kann Obama nicht das Wasser reichen, nicht mal bis zu den Knöcheln.
    • Firefly 28.07.2016 21:15
      Highlight Highlight So scharf und wild wie er jeweil in seinem Blatt gegen alle schiesst, die er gerade ins Fadenkreuz kriegt, würde er wohl kaum zögern, hätte er die Macht
    • Hayek1902 29.07.2016 00:35
      Highlight Highlight Die Argumentation geht dann auch so: Weil ich in so vielen Egoshootern so viele virtuelle Menschen getötet habe, werde ich das auch tun, wenn ich echte Waffen habe und ohne zu zögern alle erschiessen, die mir vor die Flinte laufen. Zufällig hat es 4 Schusswaffen in meinem Zimmer, mein Killcount ist bei 0.
  • Der Zahnarzt 28.07.2016 20:22
    Highlight Highlight @Obama: Es ist heuchlerisch von "Fleiss, Bescheidenheit, Aufrichtigkeit, Respekt und Mitgefühl für die anderen" zu sprechen und Saudi Arabien als Verbündeten zu haben, Israel einseitig zu unterstützen, Stellvertreter Kriege zu führen; nicht zu vergessen: NSA, Wall Street Bali out, Polizeigewalt etc. etc.
    • MARC AUREL 28.07.2016 20:54
      Highlight Highlight Und wir?? Sind wir besser?
    • Fabio74 28.07.2016 20:56
      Highlight Highlight was ändert bei Trump?
    • Der Zahnarzt 28.07.2016 21:01
      Highlight Highlight @Marc Aurel: Kommt drauf an, wen Sie mit "wir" meinen.
      @Fabio74: Gegen Hillary sein bedeutet nicht automatisch für Trump zu sein. Bernie Sanders wäre eine echte Alternative gewesen. Die Demokraten haben eine grosse Chance vergeben. - Ich möchte ehrlich sein: Ich kann die Dauergrinsende Fratze von Frau Clinton nicht mehr sehen. Sie ist und bleibt eine Magd der Superreichen. Schauen Sie nach, wer ihren Wahlkampf finanziert.
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  • Hayek1902 28.07.2016 20:09
    Highlight Highlight Also ehrlich gesagt finde ich Köppels Beschreibung von Trumps Programm ziemlich passend. Da ich mit Köppel nie darüber gesprochen habe und auch in letzter Zeit keinen Text von ihm gelesen habe, mute ich mir jetzt auch nicht an, darüber zu befinden ob er jetzt den Trump toll findet oder nicht. Wirtschaftspolitisch sehe ich da aber einige Probleme, ist doch R. Köppel so weit mir bekannt ist ein Befürworter von Freihandel, auch in der Landwirtschaft (da hat er die SVP öfters kritisiert).
    • Philipp Löpfe 28.07.2016 21:01
      Highlight Highlight Das ist schon sehr lange her. Aber es ehrt dich, dass du die WeWo nicht liest.
    • Maett 28.07.2016 22:05
      Highlight Highlight @Philipp Löpfe: ein Journalist der sich dafür einsetzt, dass sich Leser nicht vielfältig informieren. Bemerkenswert.
    • Shlomo 28.07.2016 22:51
      Highlight Highlight Hahaha, WeWo, vielfältig, informieren. Ich lach mich tod 😂
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  • Beobachter24 28.07.2016 19:59
    Highlight Highlight Die Frage im Titel ist ja durchaus intrerssant.
    Aber was ist jetzt die Antwort?
    Kann's mir jemand erklären?
  • Luca Brasi 28.07.2016 19:36
    Highlight Highlight Ich finde eigentlich die Kongresswahlen fast wichtiger. Das Repräsentantenhaus wird neu gewählt und ein Drittel des Senats. Welche Leute ziehen ins US-Parlament? Tea Party-Leute, Evangelikale, Wallstreetlobbyisten, NRA-Leute, Sandernistas, etc.? Es gibt so viele Strömungen, die den jeweiligen Präsidenten ausbremsen können wie noch nie.
    • Philipp Löpfe 28.07.2016 21:02
      Highlight Highlight Hier irrt Luca Brasi. Ein Trump im Weissen Haus wäre eine Katastrophe, und - pathetisch formuliert – möglicherweise das Ende der Demokratie wie wir sie kennen.
    • koks 28.07.2016 21:10
      Highlight Highlight Löpfe, sagen Sie doch gleich, dass Clinton alternativlos sei.
    • Luca Brasi 28.07.2016 21:12
      Highlight Highlight Darum auch nur ein "fast". ;)
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  • Matthias Studer 28.07.2016 19:11
    Highlight Highlight Eigentlich ist es bei uns viel tragischer. Eine Partei mit 30% dominiert die restlichen 70%.

    Das ist weder eine Mehrheit noch demokratisch. Vielleicht sollten gerade die Medien nicht auf jeden Fligenschiss aufspringen das von weit rechts kommt. Denn die, die am meisten Mediepräsenz haben, bleiben im Hirn hängen.
    • Amboss 28.07.2016 20:35
      Highlight Highlight Da hast du völlig recht.

      Vor allem aber sollten die Partei wieder ihr eigenes Programm durchziehen und nicht abhängig von der SVP machen.

      Gerade die SP hat das Denken völlig verlernt, weil sie so zwanghaft eine Anti-SVP sein will.


      Es kanns ja nicht sein, dass bei einem Fliegenschiss dieserMini-Partei gleich alles aufheult
    • Maett 28.07.2016 22:12
      Highlight Highlight @Matthias Studer: man muss sich aber auch mal fragen, woran das liegt. Warum hat die JUSO gefühlt mehr Medienpräsenz als die SP? Weil sie Vorlagen bringen. Da ist zwar viel Schwachsinn dabei, aber was kommt denn von der SP überhaupt konkretes (national)?

      Man hat das Gefühl dass Levrat eine Privatfehde gegen die SVP führt, so verbissen wie er in Interviews zur Sache geht und so oft wie er sie erwähnt. Sachpolitik wäre angebracht. Und zwar dort, wo bei den Bürgern auch der Schuh drückt. Das ist das was von jeder Partei beherrscht werden sollte, und nicht nur von SVP und FDP.
    • Matthias Studer 29.07.2016 00:15
      Highlight Highlight @Maett absolut richtig. Nach all den Jahren haben die anderen Parteien immer noch nicht die richtigen Worte gefunden.
  • Tepesch 28.07.2016 19:02
    Highlight Highlight Ich denke das Zusammenspiel aus Konkordanz und Volksinitiativen ist unser grösster Vorteil.
    Die Konkordanz fördert eine breite Parteilandschaft und sorgt für eine relativ stabile Regierung.
    Dank der Initiativen fallen Wahlen nicht so ins Gewicht.
    Das ist ein guter Schutz damit Typen wie Trump oder Köppel nicht zu mächtig werden.
    • Maett 28.07.2016 22:14
      Highlight Highlight @Tepesch: seh ich genauso, dieses System ist - wenn man ein stabiles Land führen möchte - allen anderen demokratischen Systemen überlegen, auch gibt es dadurch vor Wahlen kein Vakuum und nachher Aktionismus (oder umgekehrt, je nach Land), sondern beständige politische Arbeit. Das kann nicht schlecht sein.
  • Kookaburra 28.07.2016 18:36
    Highlight Highlight Das Dumme ist nur, die Alternative, der Status Quo, ist doch wie bei uns die Plutokratie, die Lobbyismus- und Geldadelwirtschaft, der Filz.
    Die herrschende Schicht, die das "Gutmenschentum" und die "moralische Vernunft" als Alibi zum Totalausverkauf benutzt...
    Es scheint als wäre dies der grösste Nachteil der Demokratie: Die Reichsten und Asozialsten (rechts wie links) gewinnen am meisten.
    Bei einer "nationaleren" Ausrichtung, würden wenigstens die Ressourcen Raum, Natur und Mensch besser geschützt.
    • Hackphresse 28.07.2016 19:48
      Highlight Highlight Sie halten Humanismus -das was uns vor der Monarchie gerettet hat- also als Nachteil der Demokratie?
      Ist ihnen entgangen das die Reichsten und Asozialsten welche unsere Länder ausverkaufen von Steuergeschenken angelokt werden und mit denen die Massenzuwanderung von billigen Arbeitern aus dem ausland? Wer umgeht dwnn der Landschaftsschutz und untergräbt die 2.Whng.-Initiat. zum Schutz vor der Landschaft. Wer verbreitet denn die Angst vor wegziehenden Firmen und Angst vor Veränderung überhaupt? Sicher nicht die, welche die AHV-Initiative hervorgebracht haben. Gutmenschen und mor. Vernünftige
    • Kookaburra 28.07.2016 20:05
      Highlight Highlight Nun. Die ZWI wurde zum Beispiel von einer der Hauptinitiantinen, der SP-Politikerin Susanne Leutenegger-Oberholzer untergraben...
      Was ja eben beweist, dass genau die "eigentlich Guten, die sozis" auch nur Plutokraten und Elfenbeintürmler sind.

      Die SVP sind, wie ja viele richtig erkennen, reine Populisten, welche alle Themen nur zum Stimmenfang missbrauchen, aber gar nie das tun, was sie predigen, also auch nur Plutokraten.

      Die Gutmenschen haben die Hälfte des Landes durch fälschlich gutgemeinte Immigration zersiedelt (u.a. wegen dem Schneeballsystem AHV) und den Arbeiter dadurch verraten...
    • Fabio74 28.07.2016 21:01
      Highlight Highlight Deine Kommentare sind sowas von phantastisch; du solltest Romane schreiben.
      Leutenegger-Oberholzer hat legal gemacht, was viele tun. Ob es geschickt war, ist eine andere Sache geht aber niemanden was an.
      Die Zersiedelung findet statt, weil in diesem Land keine funktionierende Raumplanung existiert und der Dorffilz (SVP, FDP, CVP) sich gegenseitig den Rücken freihalten. Land Einzonungen. Bauern machen viel Geld. müssen dank Bürgerlichen keine Steuern drauf abliefern. Baumeister verdienen am Haus und Infrastrukturbau, weil jede Gemeinde wachsen will und Steuerzahler haben will.
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  • Hammerschlegel 28.07.2016 18:25
    Highlight Highlight Es ist wieder mal typisch Roger Köppel. Er nimmt immer wieder eine konträre Position ein. Diese sind nicht glaubwürdig d.h. er glaubt selbst nicht an sie. Er muss einfach gegen eine etablierte Meinung opponieren. Aus Lust am argumentieren - wahrscheinlich.
    • Firefly 28.07.2016 18:52
      Highlight Highlight Der ehwige Bub
    • _kokolorix 28.07.2016 21:10
      Highlight Highlight Und wo sind die Argumente? Ich höre immer nur unhaltbare Behauptungen

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