Wirtschaft
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Brauer Heineken lässt Korken für Bier-Ehe in China knallen



epaselect epa05151093 An archive picture made available on 09 February 2016 of Heineken beer caps during the open day of the Heineken brewery in Zoeterwoude, The Netherlands, 06 June 2015. Dutch beer maker Heineken will present the year figures on 10 February 2016.  EPA/KOEN VAN WEEL

Bild: EPA/ANP FILE

Der niederländische Brauereikonzern Heineken schlägt bei Chinas Biermarke Snow zu. Für umgerechnet 2,7 Milliarden Euro kauft Heineken eine Beteiligung von 40 Prozent am Mutterkonzern der China Resources Beer Holding, dem Hersteller der bei Chinesen beliebten Biermarke.

Im Gegenzug erwirbt die Muttergesellschaft des chinesischen Brauers für 464 Millionen Euro 5,2 Millionen Heineken-Aktien, die einem Anteil von 0,9 Prozent am Konzern entsprechen, wie die Unternehmen am Freitag in Hongkong mitteilten. Darüber hinaus erhält CR Beer Zugang zu Heinekens weltweitem Vertriebsnetz und bekommt die Lizenzen für den Vertrieb der Marke Heineken in China.

Westliche Bierbrauer haben es mehr und mehr auf asiatische, südamerikanische und afrikanische Märkte abgesehen, weil der Bierdurst in Nordamerika und Westeuropa eher gesättigt ist. Heineken hatte in China bisher kaum einen Fuss in die Tür bekommen. An der unter chinesischen Biertrinkern beliebten Marke Snow besass der britisch-australische Braukonzern SABMiller bis 2016 fast die Hälfte. Als der weltgrösste Brauer AB Inbev SABMiller übernahm, musste die Marke aus kartellrechtlichen Gründen verkauft werden.

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Snow soll nun stärker zur Premiummarke aufgebaut werden. «Der Markt für Premiumbiere ist das entscheidende Schlachtfeld für Brauereien in China», sagte CR-Beer-Chef Hou Xiaohai. Rivale AB Inbev hat die eigene Budweiser-Marke bereits in Stellung gebracht, kleinere Craftbeer-Brauereien zugekauft und vermarktet deren Bier aggressiv in den chinesischen Metropolen.

Auf Chinas Biermarkt greift die wachsende Mittelschicht zunehmend zu teureren und oft importierten Bieren: So gingen die verkauften Mengen nach Daten des Marktforschers Euromonitor von 2012 bis 2017 zwar um 7 Prozent zurück, wertmässig wuchs der Markt allerdings um 42 Prozent. (awp/sda/reu/dpa)

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