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UBS will eigene Bitcoin-Währung herausbringen

A man holds a Silver coin etched with the cryptographic information for digital Bitcoins in it during the "Inside Bitcoins: The Future of Virtual Currency Conference" in New York in this Apr ...
Bild: LUCAS JACKSON/REUTERS

UBS will eigene digitale Münzen herausbringen

Zusammen mit drei weiteren internationalen Grossbanken will der Schweizer Platzhirsch gegen den Bitcoin antreten. Gemeinsam haben sie ein eigenes Blockchain-Projekt gestartet, um eine neue Währung für Transaktionen zu schaffen.
24.08.2016, 08:2424.08.2016, 08:50
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BNY Mellon, Deutsche Bank, Santander und UBS planen, bis 2018 eine eigene Währung einsetzen zu können, wie die «Financial Times» berichtet. Mit Hilfe der digitalen Münzen soll es für die Geldinstitute möglich werden, Transaktionen blitzschnell abzuwickeln, ohne den Zeitverlust, der bei Transaktionen mit herkömmlichen Währungen entsteht. 

Der «Utility Settlement Coin», so der Projektname, soll auf der Technologie des in London ansässigen Unternehmens Clearmatics basieren. Die digitale Münzen sollen bei Zentralbanken in Bargeld gewechselt werden können.

«Wichtigste Veränderung seit der Einführung des Internets»

Wie «Finanz und Wirtschaft» festhält, forscht und arbeitet die UBS schon länger an Blockchain-Projekten. Die Schweizer Grossbank habe 2015 ein Blockchain-Laboratorium in London gegründet. Oliver Bussmann, bis März noch Chief Innovation Officer der UBS, nannte Blockchain die «wichtigste Veränderung für die Wirtschaft seit der Einführung des Internets».

Blockchain bezeichnet die Technologie, die auch hinter der digitalen Währung Bitcoin steckt – ihr wird eine grosse Zukunft vorausgesagt. Sie ermöglicht es dank Verschlüsselung (Kryptografie), Transaktionen ohne zentrale Instanz abzuwickeln und Besitzverhältnisse manipulationssicher zu registrieren.

(oku)

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13 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Gott
24.08.2016 08:53registriert Juni 2014
Idee der Blockchain war soweit mir bekannt keine zentrale Überseher zu haben...
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Weiterer US-Bundesstaat will Trump von Vorwahl ausschliessen

Ein weiterer US-Bundesstaat will den Republikaner Donald Trump von den Präsidentschaftsvorwahlen ausschliessen. Ein Gericht im Bundesstaat Illinois entschied am Mittwoch (Ortszeit), dass der Ex-Präsident wegen seiner Rolle beim Sturm seiner Anhänger auf das US-Kapitol am 6. Januar 2021 nicht an der Abstimmung teilnehmen dürfe. Das berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend, darunter der Sender CNN und die «New York Times». Trump habe sich mit seinem Verhalten im Zusammenhang mit der Kapitol-Attacke für das Amt des Präsidenten disqualifiziert, hiess es demnach zur Begründung. Ähnliche Entscheidungen waren zuvor bereits in den Bundesstaaten Colorado und Maine gefallen. Mit der Frage beschäftigt sich daher inzwischen schon der Oberste Gerichtshof des Landes. Eine Entscheidung dort steht aus.

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