Wirtschaft
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Thomas Vellacott, CEO der Umweltorganistation WWF, spricht an der Pressekonferenz des Komitees

Thomas Vellacott ist seit 2012 CEO des WWF Schweiz. Er hat Arabisch, Internationale Beziehungen und Betriebswirtschaft studiert und als Bankier und Berater gearbeitet. Seit 2001 ist er beim WWF. Bild: KEYSTONE

Interview

«Die Kalt-Duschen-Kampagne ist reine Verzweiflung»

Der Abstimmungskampf über den Energieartikel nimmt Fahrt auf. Die SVP und Teile der Wirtschaft jammern über zu hohe Kosten, Landschaftsschützer befürchten, die Schweiz werde mit Windrädern zugestellt. Warum beides Unsinn ist, erklärt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz.



US-Präsident Donald Trump will wieder auf Kohle und Öl setzen und das Abkommen von Paris kündigen. Macht es da noch Sinn, wenn wir Schweizer uns Mühe geben, unsere Wirtschaft ökologisch umzugestalten?
Man kann die Macht eines US-Präsidenten auch überschätzen. Sein Auftritt, den «Krieg gegen die Kohle» zu beenden, war zwar wirkungsvoll inszeniert. Bei genauerem Hinschauen zeigt sich jedoch: Seit 2010 sind rund 250 amerikanische Kohlenkraftwerke – das entspricht rund der Hälfte – geschlossen worden, die letzten in den vergangenen drei Monaten. Die wirtschaftliche Situation hat sich so verändert, dass nicht einmal die Kohlenindustrie an einen neuen Boom glaubt.

A group of coal miners listen to U.S. Environmental Protection Agency Administrator Scott Pruitt during his visit to Consol Pennsylvania Coal Company's Harvey Mine in Sycamore, Pa., Thursday, April 13, 2017. (AP Photo/Gene J. Puskar)

Werden nach wie vor mythologisiert: Kohlenminen-Arbeiter. Bild: Gene J. Puskar/AP/KEYSTONE

Mit anderen Worten: Die grüne Wirtschaft ist dabei, sich durchzusetzen – und selbst politische Dummheit kann diesen Trend nicht mehr aufhalten?
Man soll politische Dummheit nicht unterschätzen. Aber die Kraft der Märkte zeigt, dass Kohle nicht mehr attraktiv ist, und auch Erdölfirmen beginnen umzudenken. Sogar Exxon hat Trump in einem Brief gebeten, die Pariser Verträge nicht zu kündigen. Auch die Kohlenindustrie ist nicht an einer Kündigung interessiert.

Aber sein Umweltminister Scott Pruitt.
Mag sein. Wenn jedoch der Exxon-Präsident Trump bittet, ja nicht aus dem Pariser Abkommen auszusteigen, dann ist das ein klares Zeichen dafür, wie rasch die ökologische Umgestaltung der Wirtschaft fortschreitet. Diese Entwicklung wird weitergehen. Einerseits aus wirtschaftlichen Gründen, andererseits auch aus politischen. China beispielsweise ist heute schon der mit Abstand grösste Investor in erneuerbare Energien und plant bis 2020 weitere 400 Mrd. Franken in den Sektor zu investieren. Auch einzelne US-Bundesstaaten und Städte machen sehr viel Druck, die grüne Wirtschaft weiter voranzutreiben.

«In der Schweiz erhält man den Eindruck, die Energiewende finde nur hierzulande statt oder vielleicht noch in Deutschland, der Rest der Welt sei davon nicht betroffen. Dabei findet weltweit ein rasanter Umbau des Energiesystems statt.»

Kann man das bereits in Zahlen und Fakten erfassen?
Man kann. Wir haben weltweit seit drei Jahren stagnierende CO2-Emissionen, und zwar bei einem positiven Wirtschaftswachstum. Das hat es bisher noch nie gegeben. Natürlich braucht es den politischen Druck weiterhin. Wäre Trump jedoch vor vier oder acht Jahren gewählt worden, dann hätte er sehr viel mehr Schaden anrichten können.

Cleantech ist keine moralische Frage mehr, sondern eine wirtschaftliche Chance. Tesla ist mehr wert als GM und Ford.
Die grossen Investoren beginnen das zu begreifen und vermeiden zunehmend Aktien und Obligationen von fossilen Energieerzeugern in ihrem Portfolio. Umgekehrt konnte die Solarindustrie in den letzten sieben Jahren ihre Kosten um 80 Prozent senken. Bei der Atomindustrie geschieht genau das Gegenteil: Jedes neue Kraftwerk wird teurer. Diese Entwicklungen kann man nicht mehr leugnen.  

Plakate mit dem Slogan

Auch die Welschen müssen nicht kalt duschen. Bild: KEYSTONE

Wie kann man angesichts dieser Entwicklung in der Schweiz eine Werbekampagne fahren, bei der mit kaltem Duschen gedroht wird?
Das ist reine Verzweiflung. Diese Kampagne spielt sich in einer alternativen Realität ab, die nichts mit dem zu tun hat, was weltweit abgeht. In der Schweiz erhält man den Eindruck, die Energiewende finde nur hierzulande statt oder vielleicht noch in Deutschland, der Rest der Welt sei davon nicht betroffen. Dabei findet weltweit ein rasanter Umbau des Energiesystems statt: Weg von fossilen Energien und der Atomkraft und hin zu erneuerbaren Energien. Die Atomenergie beispielsweise hat weltweit ihren Höhepunkt bereits in der zweiten Hälfte der Neunzigerjahre überschritten. Seither schwindet ihr Marktanteil. Und in China, das rund die Hälfte des weltweiten Kohlenkonsums ausmacht, sinkt der Kohlenverbrauch seit drei Jahren.

Was ist von der immer wieder beschworenen «nuklearen Renaissance» zu halten?
Sie ist ein Rohrkrepierer. Einzig an Orten, an denen die Atomenergie massiv subventioniert wird – in England und Finnland beispielsweise – werden noch neue Meiler gebaut. Der japanische Konzern Toshiba muss rund sechs Milliarden Dollar abschreiben, weil seine Tochter Westinghouse aufgrund ihrer desaströsen US-Atomprojekte bankrott ist. So weitermachen wie bisher – das ist unmöglich geworden. Diese Option existiert schlicht nicht mehr.

«Dank unserer Wasserkraft haben wir eine sehr gute Ausgangslage, um im Winter über die Runden zu kommen.»

Selbst wenn die risikolosen «Kuschel»-Atomkraftwerke kommen, die uns schon lange versprochen werden?
Seit ich mich mit Atomkraftwerken auseinandersetze, bekomme ich zu hören: Die nächste Generation wird wirtschaftlich und sicher. Dieses Versprechen ist nie eingelöst worden. Deshalb ist Westinghouse bankrott, und das französische Vorzeigeunternehmen Areva musste mit hohen Verlusten in die staatliche Electricité de France eingegliedert werden. Wenn wir das Versprechen der Pariser Verträge – die Temperaturen dürfen höchsten um zwei Grad steigen – einhalten wollen, dann muss die Weltwirtschaft 2050 weitestgehend ohne fossile Brennstoffe auskommen. Das bedeutet, dass nur Technologien, die heute schon erfolgreich am Markt sind, einen nennenswerten Beitrag zur Dekarbonisierung leisten werden. Sieht man sich die langen Planungs- und Bauzeiten und die massiven Verzögerungen von AKW-Projekten wie Olkiluoto oder Flamanville an, wird klar: Für die Atomkraft ist der Zug schlicht abgefahren.

Kann diese Lücke gefüllt werden?
Die Internationale Agentur für Atomenergie (IAEA) beziffert den Anteil der Atomenergie an der weltweiten Energieversorgung auf knapp fünf Prozent. Die IAEA ist mit Sicherheit kein Gegner der Atomenergie, doch in ihren Szenarien für 2050 kommt sie auf einen Marktanteil der Atomkraft von lediglich 2,3 bis 4,8 Prozent – im allerbesten Fall also Stillstand. Damit wird das Klimaproblem nicht gelöst, ja damit wird nicht einmal ein relevanter Beitrag geleistet. Wer verspricht, mit Atomenergie das Klimaproblem zu lösen, der erzählt ein Märchen. Im Gegensatz dazu weist die Energieeffizienz ein enormes Potential auf, den Energiebedarf zu reduzieren, und mehr als die Hälfte der weltweit neu installierten Energieproduktionskapazität entfällt heute schon auf die erneuerbaren Energien – bei zweistelligen Wachstumsraten.  

epa05779684 (FILE) - The construction site of th EPR third generation nuclear reactor in Flamanville, France, 26 November 2009 (reissued 09 February 2017). According to reports, an explosion has occured at the Flamanville nuclear plant in the morning of 09 February 2017, with authorities stating the blast took place in an engine room and that there was no nuclear risk.  EPA/JEAN YVES DESFOUX FRANCE OUT, BELGIUM OUT *** Local Caption *** 01946188

Milliardenteure Bauruine: Der unvollendete Atommeiler in Flamanville, Frankreich. Bild: EPA/MAXPPP

Die Gegner des Energieartikels drohen nicht nur mit kalten Duschen, sondern auch mit happigen Preisaufschlägen. 3200 Franken soll ein Ja die Bürgerin und den Bürger kosten – und zwar jährlich und pro Kopf. Was ist davon zu halten?
Es ist eine Phantasiezahl. Es ist wie mit dem Kalt-Duschen-Argument. Wenn Sie nicht mehr weiterwissen, dann machen Sie den Menschen Angst.

Im Winter importiert die Schweiz jedoch tatsächlich Strom.
Dank unserer Wasserkraft haben wir eine sehr gute Ausgangslage, um im Winter über die Runden zu kommen. Der ETH-Professor Anton Gunzinger hat vorgerechnet, wie man über unsere Speicherkraftwerke enorm viel erneuerbare Energie speichern und dann in unsere Netze bringen kann, wenn die Nachfrage dies verlangt. Und vergessen wir nicht: Auch die Batterie-Technik weist mittlerweile eine Lernrate von rund 20 Prozent auf.

Gunzinger sagt gar, die Schweiz könnte ihren Energiebedarf dereinst autonom decken. Teilen Sie diese Einschätzung?
Natürlich sollten wir möglichst viel Energie selbst herstellen und möglichst wenig verschwenden. Ich denke jedoch, eine gute Vernetzung in Europa ist ebenfalls erstrebenswert.

«Am meisten Subventionen beziehen nach wie vor die Erdöl- und die Atomindustrie.»

Mehr einheimische Energie, das bedeutet mehr Windräder, welche die Landschaft verschandeln oder mehr gestaute Flüsse. Dagegen wehren sich auch Landschaftsschützer und Fischer.
Das Energiegesetz gibt Richtlinien für den gesamten Zubau von erneuerbarer Energie vor. Es schreibt jedoch keine bestimmte Technologie vor. Das grösste Zubaupotential haben wir ganz klar im Bereich der Solarenergie. Wir vom WWF gehen davon aus, dass das Potenzial von Solarenergie in der Schweiz rund zehn Mal grösser ist als bei Windenergie. Auch Biomasse hat in der Schweiz noch ein grosses Potential. Konkret heisst das, dass in der Schweiz dereinst bis zu 400 Windräder stehen könnten. Zum Vergleich: Österreich hat heute schon über 600. Die Bilder einer mit Spargeln übersäten Rigi gibt es nur dank Photoshop. Mit der Realität hat das nichts zu tun. Wir setzen uns dort für Windenergie ein, wo das Potential gross ist und der Schaden für die Umwelt klein.

Solarenergie wird sich somit zum wichtigsten Energieträger entwickeln?
Die Sonne scheint gratis, deshalb liegen die Grenzkosten bei der Solarenergie nahe bei Null. Aber der Energiemix ist die Lösung: Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse – alle haben Potential und müssen nur optimal eingesetzt werden.

ZUR EIDGENOESSISCHEN ABSTIMMUNG VOM 21. MAI 2017 UEBER DAS ENERGIEGESETZ STELLEN WIR IHNEN ZUM THEMA SOLARENERGIE FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG – Des jeunes posent des panneaux solaires ou panneaux photovoltaiques sur des paravalanches ce mercredi 20 juin 2012 a Bellwald dans la Vallee de Conches, Haut-Valais. Les travaux se deroulent cette semaine a Bellwald. La douzaine de monteurs qui s'activent de lundi a vendredi dans le Haut-Valais sont des jeunes Thurgoviens ages de 13 a 16 ans. Ils participent a la campagne Jeunesse Solaire de l'ONG Greenpeace. C'est la premiere fois que des paravalanches servent de socles aux panneaux solaires. A Bellwald, il est prevu que l'installation photovoltaique produise du courant pour les remontees mecaniques. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Funktioniert auch in den Bergen: Photovoltaik. Bild: KEYSTONE

Die Gegner der Solarenergie beklagen, dass sie giftigen Sondermüll hinterlassen und viel graue Energie verschlingen würde.
Um das zu behaupten, muss man auf Zahlen aus den Achtzigerjahren zurückgreifen. Eine moderne Solarzelle liefert fünfzehn Mal so viel Energie wie sie zur Herstellung benötigt. Auch bei den problematischen Substanzen hat man grosse Fortschritte erzielt. Und die Technologie entwickelt sich immer noch sehr schnell weiter.  

Was ist mit dem dreckigen Kohlestrom, den wir importieren, wenn wir auf Engpässe bei der nachhaltigen Energie stossen?
Wir importieren bereits heute Kohlestrom im Winter, das ist ein Problem. Deshalb investieren wir ja mit der Energiestrategie in die einheimische, erneuerbare Energieproduktion. Zusätzlich zur Produktion haben wir aber auch ein grosses Potential zur Steuerung des Stromverbrauches, wenn wir unser Stromnetz weiterentwickeln – Stichwort SmartGrids. So werden wir unabhängig vom Kohlestrom.

Sie sprechen das «Internet der Dinge» an, die Waschmaschine, die dann wäscht, wenn der Strom billig ist, oder das Elektroauto, das auch eine Batterie ist.
Dort schlummern noch enorme Möglichkeiten, um den Verbrauch effizienter zu machen. Der Ruf nach «Bandstrom» – grosse Energiemengen, die regelmässig anfallen – stammt aus der alten Energiewelt. In der künftigen Energiewelt werden wir Speicherkapazitäten auf den verschiedensten Stufen benötigen, vom Pumpspeicherwerk bis zur Batterie. Damit das auch funktioniert, brauchen wir intelligente Netze.

The Nest Learning Thermostat is on display following a news conference Wednesday, June 17, 2015, in San Francisco. Google's Nest Labs is releasing new versions of its surveillance video camera and talking smoke detector as part of its attempt to turn homes into yet another thing that can be controlled and tracked over the Internet. (AP Photo/Eric Risberg)

Lernender Thermostat. Das Internet der Dinge wird unseren Energieverbrauch effizienter machen.  Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Hardcore-Liberale beklagen, dass die neue Energiewelt viel zu viele Subventionen verschlinge. Macht die reine Marktlehre im Energiebereich überhaupt Sinn?
Das Ausspielen von Markt und Staat ist eine Pseudo-Diskussion geworden. Gerade im Energiemarkt braucht es klar definierte Rahmenbedingungen. Was die Subventionen betrifft: Entscheidend ist, dass man in dieser Frage ehrlich ist. Am meisten Subventionen beziehen nach wie vor die Erdöl- und die Atomindustrie. Weltweit werden heute jährlich 5300 Milliarden Dollar in die Subventionierung fossiler Energieträger gesteckt. Das ist mehr als alle Staaten der Welt zusammen für ihre Gesundheitssysteme ausgeben. Die erneuerbaren Energien erhalten einen kleinen Bruchteil dieser Summe. Bei ihnen über Subventionen zu klagen, die üppige staatliche Unterstützung fossiler und atomarer Energie aber auszuklammern, ist schlicht unehrlich.

Deutschland wird bei dieser Gelegenheit als schlimmes Beispiel von Steuergeld-Verschleuderung dargestellt. Zur Recht?
Deutschland hat 18 Jahre vor der Schweiz begonnen, auf erneuerbare Energie zu setzen, und dabei die Kosten massiv senken können. Auch im Fall von Deutschland werden Halbwahrheiten und falsche Zahlen in Umlauf gebracht.

Umfrage

Wirst du das neue Energiegesetz annehmen?

14,570

  • Ja.75%
  • Nein.18%
  • Weiss nicht.7%

Es heisst, der Mensch lerne nach 25 nicht mehr viel Neues. Liegt das Problem in der Schweiz darin, dass wir noch zu viele Menschen in leitender Stellung haben, die noch die Energiediskussion der Achtzigerjahre in den Köpfen haben und die Entwicklung der letzten 30 Jahre verpasst haben?
Vieles in der aktuellen Energiedebatte kann man tatsächlich nicht rational erklären. Es hat vielmehr mit Identitäts-Politik zu tun. Auf der politischen Bühne werden die immer gleichen alten Konflikte neu inszeniert: Man ist für oder gegen einzelne Energieträger, wie man das in den 70er und 80er Jahren war, auch wenn sich der globale Energiesektor seither grundlegend geändert hat. Wir dürfen aber auch nicht vergessen – die Schweiz hat eine sehr starke Erdöl-Lobby mit einem sehr grossen Interesse, den Status quo möglichst lange zu erhalten: Beispielsweise indem alte Erdölheizungen wieder durch Erdölheizungen ersetzt werden oder wir weniger effiziente Autos kaufen als im Rest von Europa.

Aber eine SVP müsste doch Freude haben an einer Schweiz, die nicht auf Energieimporte aus dem Ausland angewiesen ist. Immerhin schaufeln wir jährlich rund zehn Milliarden Franken in den Rachen von Ölscheichen und von Putin.
Sie setzen voraus, dass es eine logische Kongruenz von einzelnen Bereichen der Politik gibt. Das trifft nicht zu. Die SVP kann beispielsweise in der Agrarpolitik eine hohe Selbstversorgung postulieren und gleichzeitig in der Energiepolitik argumentieren, eine hohe Auslandabhängigkeit sei egal. Sie verteidigt ein Bild der Vergangenheit, und wenn in dieser Vergangenheit Erdöl eine wichtige Rolle gespielt hat, dann verteidigt sie auch Erdöl. Es hat ja funktioniert. Wir konnten warm duschen. Dass wir damit das Klima anheizen und unsere Zukunft aufs Spiel setzen, wird ausgeblendet.

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84Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schneider Alex 21.04.2017 07:07
    Highlight Highlight Wollen wir wirklich auf diese lange Frist diesen masslosen Druck auf die Energiewende erzeugen, ohne zu wissen wie sich der europäische Energiemarkt technisch und ökonomisch entwickelt?
  • Fischra 20.04.2017 20:56
    Highlight Highlight Die Energiegewinnung wird sich verändern. Die Frage ist nur wie schnell wir bereit sind das umzusetzen. Für ein Land wie die Schweiz ist es sicher einfacher wie für die grossen Industrieländer. Wir sollten diese Herausforderung annehmen und die Weichen setzen von der Atomkraft und den Fossilen Energien wegzukommen. Dänemark hat das schon lange im Griff und produziert den eingenen Strom ohne Atomkraftwerke und Kohlekraftwerke. Wenn die das schaffen können wir das auch.
    • Regas 23.04.2017 11:38
      Highlight Highlight @Fischra: Dänemark produziert 40% des Stromes mit Windkraftwerken. Der grösste Anteil kommt immer noch aus Kohle und Gaskraftwerken. Enfach mal informieren. Wenn der Wind weht, wird sogar Energie exportiert meistens aber importiert. Nicht vergessen: Denemark ist ein Wind - Land, eine Windturbine liefert dort etwa das vierfache gegenüber einer vergleichbaren Anlage in der Schweiz.
  • infomann 20.04.2017 18:23
    Highlight Highlight Nur so zur info.
    Wir haben in den letzten Jahren unseren Energieverbrauch schon gesenkt und wir können ihn noch weiter senken.
    Das ganze ohne Komfortverlust.
    Herr Rösti müsste in den Ausstand treten, als Mitglied bei der Öllobby.
  • Maranothar 20.04.2017 15:16
    Highlight Highlight "Windräder verschandeln die Landschaft" und das soll dann als Argument für Atomkraft dienen?

    Als ob diese Kraftwerke in die Landschaft passen würden.
  • Weiersmüller 20.04.2017 15:13
    Highlight Highlight Na klar, bei Bertrand Piccards Weltumrundung im Solarflugzeug schien die Sonne zur Erzeugung des Antriebs auch gratis. Die Umsetzung des Flugs mit allen flankierenden Massnahmen kostete jedoch die Kleinigkeit von 170 Millionen Franken. Es wurde eine Unmenge an fossiler Energie verschwendet und die Luft massiv verschmutzt. Bei allem Respekt, aber bezogen auf den einzigen Passagier, die Dauer der Aktion und sonstige Unzuverlässigkeiten eigentlich ein Flop. In diesem Sinne wollen auch Bundesrätin Doris Leuthard und ihre Crew die wahren Kosten der Energiewende nicht wahrhaben.
    • Tsunami90 21.04.2017 01:06
      Highlight Highlight Das ist äpfel mit pferdeäpfeln vergleichen. Heisst ähnlich, doeht von aussen auch noch ähnlich aus aber im Geschmack....
  • Alex_Steiner 20.04.2017 15:07
    Highlight Highlight Warum würde man mit kalt duschen kampagne machen? Wollen sie wirklich das wir sie Warmduscher nennen?
  • danski 20.04.2017 10:28
    Highlight Highlight Das grosse Potential liegt bei der Sonnenergie und beim Stromsparen. Zusammen mit der Wasserkraft ist das ein unschlagbares Trio, welches Rahmenbedinungen braucht, damit es auch noch in der Zukunft eine verlässliche Stromproduktion sichert. Mit einer schlauen Planung lassen sich auch noch ein paar Windspargeln aufstellen. Aber schlussendlich hängen die Gegner einfach nur an den alten Energiemustern, die sind die Uran- und Erdöldinosaurier unserer Zeit, lasst sie brüllen. Die Zukunft ist erneuerbar, daran werden sie nichts ändern.
  • Dömzger 20.04.2017 09:44
    Highlight Highlight Es führt eh kein Weg an der Energiewende vorbei, denn fossile Brennstoffe sind halt einfach endlich. Sich der Zukunft zu verschliessen, ist für die Schweiz die schlechteste Option. Die SVP verteidigt aus wirtschaftlichen Gründen die Ölindustrie, in deren Verwaltungsräten sie Parteigänger sitzen hat. Ich bin überzeugt, dass aus der Abstimmung ein wuchtiges Ja resultieren wird, denn niemand ist so dumm, seine Zukunft zu ruinieren.
  • fiodra 20.04.2017 09:15
    Highlight Highlight Ob Windräder die Landschaft verschandeln, ist Geschmackssache. Ich habe mich sehr über die imposanten Windräderparks in Norddeutschland gefreut, unter denen Kühe und Schafe weiden, während sich die Windräder majestätisch drehen. Daneben findet man noch historische Windmühlen, die wir alle so malerisch finden.

    Ausserdem kann man Windräder schnell aufbauen und abbauen, im Gegensatz zu Atomkraftwerken, bei denen der Auf- und Rückbau viele Jahre dauert.

    Auch können die Bauern etwas zusätzlich verdienen, indem sie Land für die Räder verpachten.

    Warum also das Geschrei um die Winräder.
  • TheDan 20.04.2017 08:58
    Highlight Highlight "Die Sonne scheint gratis, deshalb liegen die Grenzkosten bei der Solarenergie nahe bei Null."
    Bei dieser Darstellung werden die Kosten für Speicherung komplett ausgeblendet, was meiner Meinung nach falsch ist.
    Das Pumpspeicherwerk Goldisthal in D hat eine Leistung von 1060 MW und eine Speicherkapazität von 8500 MWh. Das heisst dass der Speicher bereits nach 8h leer ist.
    Die aktuell vorhandenen Speichermöglichkeiten bieten damit höchstens einen Ausgleich über ein paar Tage, aber sicher nicht über längere Perioden wie im Winter nötig wäre.
    • Aki Zeta 5 20.04.2017 18:07
      Highlight Highlight Darum sagt er ja auch "Grenzkosten", dass hat nichts mit den effektiven Gesamtkosten zu tun. Grenzkosten nahezu bei Null, bedeutet einfach gesagt: Ob die Solarpanels 100% Energie (ihrer max. Leistung) produzieren oder 1% ändert nichts an den Kosten pro Energieeinheit. Das ist z.B. bei Kohlekraftwerken nicht der Fall, denn je mehr Strom sie produzieren desto mehr Kohle wird verbraucht.
      Das Stipps davon (Betriebswirtschaft) natürlich keine Ahnung hat, überrascht mich nicht.
    • Aki Zeta 5 20.04.2017 18:32
      Highlight Highlight Sorry ich meinte nicht die Kosten pro Energieeinheit sondern die Gesamtkosten ändern sich nicht.
  • Menel 20.04.2017 08:31
    Highlight Highlight Kalt duschen? Nicht bei uns, wir heizen mit Solarthermie 😉
    • ujay 21.04.2017 14:08
      Highlight Highlight @Stipps. 80000m2 Paneelen. Das ist eine Fläche von 200 x 400m .....ist ja Wahnsinn. Sind ca. 4 grössere Wohnblock- Dachflächen, du Hobbyökonom.

  • Ökonometriker 20.04.2017 07:16
    Highlight Highlight Warum müssen wir dann ein Energiegesetz mit Subventionen haben, welche von Privathaushslten bezahlt werden, während Grossverbraucher weiter dreckeln dürfen?

    Wenn dann bitte eine Steuer auf CO2. Für alle. Auch für gut vernetzte Grosskonzerne.
    Und keine Subventionen gut vernetzte Solarbarone.

    Die Umverteilung von Arm zu Reich in diesem Land sollte endlich aufhören. Man findet sie auch noch an vielen anderen Orten...
    • danski 20.04.2017 11:37
      Highlight Highlight Die Eneregiewende in Deutschland wird nicht von den Stromgiganten gemacht, sondern von klein- und mittelgrossen Betrieben. Hier liegt gewaltig viel Dynamik, welche Arbeitsplätze und einen enormen Zubau schafft. Logisch passt das unseren Strommonopolisten, aber die Zukunft ist dezentral!
  • TheDan 20.04.2017 07:08
    Highlight Highlight "Einzig an Orten, an denen die Atomenergie massiv subventioniert wird – in England und Finnland beispielsweise – werden noch neue Meiler gebaut."

    Diese Aussage ist nachweislich falsch. Gemäss Statista waren im November 2016 weltweit 167 Atomreaktoren in Planung/Bau:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157767/umfrage/anzahl-der-geplanten-atomkraftwerke-in-verschiedenen-laendern/

    Benutzer Bild
    • Mamster 20.04.2017 18:41
      Highlight Highlight In Planung/ Bau sind viele dieser projekte seit jahrzenten. Aber Nur wenige werden tatsächlich fertiggebaut.
      Kommt hinzu dass alte reaktoren verschwinden/ abgeschaltet werden.
      Es werden mehr Reaktoren abgeschaltet als in Betrieb genommen.
  • TheDan 20.04.2017 07:05
    Highlight Highlight Vorab: Ich denke dass eine Energiewende hin zu erneuerbaren Energien rein technisch möglich ist. Jedoch nicht so billig wie uns die Politiker weiss machen wollen. Die 40.- kommen mir vor wie die Aussage Trittins 2003, dass die Energiewende nur eine Kugel Eis kosten wird. 2016 kam man zum Schluss dass es "etwas" teurer wird:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article158668152/Energiewende-kostet-die-Buerger-520-000-000-000-Euro-erstmal.html

    Zitat:
    "Eine vierköpfige Familie zahlt somit direkt und indirekt über 25.000 Euro für die Energiewende."

    • TheDan 20.04.2017 09:09
      Highlight Highlight Dein Idealismus in Ehren, aber ich bin der Meinung dass es falsch ist den Wähler mit zu niedrigen Kosten über den Tisch zu ziehen. Leider ist es nicht das erste Mal, wo man nach der Abstimmung feststellen musste dass Kosten bewusst zu tief angegeben wurden um die Abstimmung zu gewinnen.

      Keiner fragt sich heute mehr wie etwas finanziert wird und ob man es sich auch leisten kann. Gerade in der Schweiz wo ein Neugeborenes bereits mit fast 90000 CHF Schulden zur Welt kommt:

      http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/schweizer-haushalte-sind-die-reichsten-der-welt/story/18949392

  • Schneider Alex 20.04.2017 06:22
    Highlight Highlight Energiegesetz NEIN, aber eine schrittweise, verkraftbare Umsetzung der Energiepolitik

    Die Energiepolitik der Schweiz soll wie bisher schrittweise, in verkraftbaren Etappen auf Nachhaltigkeit ausgerichtet werden. Wenn wir mit Abgaben auf importierter Tiefpreisenergie genügend Finanzmittel erwirtschaften könnten, um Energiesparmassnahmen, Energiespeicher und den Zubau von Anlagen der erneuerbaren Energie (Wasser, Sonne, Biogas, Geothermie) zu unterstützen, könnte die Zusatzbelastung der Haushalte und der Unternehmungen in Grenzen gehalten werden.
    • Kommentiert 20.04.2017 06:26
      Highlight Highlight Hallo Alex

      Ist dir dann die Umsetzung bis 2050 zu schnell? Also in 33 Jahren von den AKW's wegkommen und auf nachhaltige Energien umrüsten ist (glaube ich) nicht Zuviel verlangt.
  • Kommentiert 20.04.2017 06:09
    Highlight Highlight Für mich als junger Schweizer ist es traurig zu sehen wie sich die Schweiz (eines der am weitesten entwickeltsten Länder) darüber Streitet ob man die total veralteten Atomkraftwerke abschalten soll und auf erneuerbare Energien umsteigen soll.
    Wieso nutzt man nicht die Fläche auf den Hausdächern um Solarzellen aufzustellen?

    Wieso investiert man nicht Geld in die Entwicklung von Batterien?

    Wiso wird der Bevölkerung mit kalten Duschen und 3200Franken Mehrkosten Angst gemacht?

    Wer denkt eigentlich daran dass die AKW auch von den Betreibern und nicht nur vom Staat abgeschaltet werden können?
    • Regas 20.04.2017 07:39
      Highlight Highlight @Lars: Die AKW,s werden ja sowiso abgeschaltet, es geht um die entstehende Energielücke, die kurzfristig nur von Gaskraftwerken oder Dreckstrom aus dem Ausland gedeckt werden kann.
    • danski 20.04.2017 11:40
      Highlight Highlight Lest doch mal das Buch von Anton Gunzinger "Kraftwerk Schweiz". Das ist doch nur das Gebrüll der letzten Erdöl- und Urandinosaurier. Unsere Zukunft ist erneuerbar. Veränderungen machen immer Angst vor allem wenn die SVP sie so stark mit Gruselmärchen schürt. Das Buch wird euch helfen eure Angst in Mut zu verwandeln.
    • Kommentiert 20.04.2017 15:12
      Highlight Highlight @Regas Ich denke es ist uns allen klar dass die AKW's abgeschälten werden. Aber du musst wissen das die Betreiber keinen Rappen mit ihnen Verdinnen, also könnte es sein dass Morgen kein AKW mehr läuft.(Natürlich unwahrscheinlich aber durchaus möglich). Darum sollte man diese Initiative annehmen damit sich die Schweiz auf die Abschaltung der AKW, inform von erneuerbaren Energien, vorbereitet.
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  • Spooky 20.04.2017 03:24
    Highlight Highlight «Die Kalt-duschen-Kampagne ist reine Verzweiflung»

    Take it easy! Ich denke, der Einzige der verzweifelt ist, ist Thomas Vellacott (so, wie er dreinschaut auf dem Bild). 😂
  • sir_kusi 19.04.2017 23:58
    Highlight Highlight Schaut mal in den Spiegel der seit USR3 bereitsteht: Damals wollte niemand etwas von den konkreten Berechnungen der Befürworter/Bundesrates wissen, man glaubte der Hochrechnung/Schätzung der Gegner. Sobald die politischen Vorzeichen umgekehrt sind wie hier bei der ES ist natürlich alles wieder korrekt. Genau dieselben Argumente und Kommentare wie bei USR3 kann man sinngemäss hier posten - und alle würden die ES ablehnen...
    • Panda_007 20.04.2017 01:30
      Highlight Highlight Lieber "Sir"
      Das ist Blödsinn der nicht mehr nur in den Kinderschuhen steckt! USR 3 und Energiestrategie 2050 sind zwei völlig unvergleichbare Dinge! Und das hat garantiert nichts mit der persönlichen politischen Vorliebe zu tun, das sind Fakten, die Realität!
    • sir_kusi 20.04.2017 07:19
      Highlight Highlight Es ist sinngemäss vergleichbar, weil bei beiden Abstimmungen die gesamten finanziellen Konsequenzen gar nicht klar sind. Bei USR3 wurde mit Schätzungen ein Milliardenbschiss herbeigerechnet. Und nun wird von denselben bei der ES eine enensolche Schätzung lächerlich gemacht...
  • Spooky 19.04.2017 23:15
    Highlight Highlight "CEO des WWF Schweiz. Er hat Arabisch, Internationale Beziehungen und Betriebswirtschaft studiert und als Bankier und Berater"

    So ein Plöffsack! Wieso sollte ich so einem etwas glauben!

    Und überhaupt, seine Blöfferei hat ja mit dem Thema gar nichts zu tun. Oder was hat Arabisch mit dem Thema zu tun!
    • LaPaillade #BringBackHansi 20.04.2017 00:57
      Highlight Highlight Das sind wohl eher biografische Angaben zur Person durch den Autoren.
      Aber hauptsache mal wieder jemanden persönlich angegriffen. Hoch lebe die Anonymität des Internets.
    • butternose 20.04.2017 07:13
      Highlight Highlight Spooky was hat dein Kommentar mit dem Artikel zu tun? Du motzt hier ständig nur rum, jeden Tag sehe ich überall deine Kommentare, aber selten zum Thema, geschweige denn Lösungsorientiert.
    • ujay 21.04.2017 04:16
      Highlight Highlight @Spooky. Wer nichts drauf hat, postet halt so. 0+0=0
  • Regas 19.04.2017 22:50
    Highlight Highlight Die 40Fr Kampanie ist die weitaus grössere Verzweflungslüge die uns die Leuthard da auftischt. Es mag ja sein das die 3200Fr. pro Jahr und Person übertrieben sind, Befürworter und Gegner arbeiten halt immer mit geschönten Zahlen. Dass aber das Bundesamt für Energie mit solchen unrealistischen Zahlen um sich wirft ist schon sehr bedenklich. Könnte ja sein das die von der Budesrätin beauftregten Experten genau das abliefern, was die Monarchin von ihnen erwartet. Wer wackelt denn schon gerne am eigenen Stuhl ?
    • plapperi 19.04.2017 23:31
      Highlight Highlight Bei deinem Kommentar bekomme ich das leise Gefühl, dass es dir nicht um die Sache sondern um die Person von Frau BR Leuthard geht.
      ''die Leuthard'' und ''die Monarchin'' kommen ziemlich abschätzig und respektlos daher.
      Gerade in der Diskussion um die Weichenstellung unserer zukünftigen Energiepolitik wäre aber ein sachlicher Ton mehr als angebracht.
    • Regas 20.04.2017 07:34
      Highlight Highlight @plapperi: Frau Leuthard ist eine ausgezeichnete Juristin. Von Energietechnik und Physik hat die Frau jedoch keinen blassen Dunst. Als Sie einmal kundtat das man die Energiestrategie nicht mehr den Technikern sondern den Politikern überlassen müsse, begann eine Planung, die auf Wunschvorstellungen, anstelle der Realität basiert. Das hat nichts mit Gefühlen zu tun sondern ist die traurige Realität.
    • plapperi 20.04.2017 08:51
      Highlight Highlight @Regas ... Na bitte, geht doch.

      Frau Leuthard wird sich dies wohl kaum selber ausgedacht haben. Sie hält, wie vermutlich alle BR, ihren Kopf dafür hin, was ihr von Kommissionen, Fachleuten, etc. empfohlen und/oder vorgeschlagen wird.
      Weder du noch ich (oder Frau Leuthard) oder sonst wer, kann alleine herausfinden, welches der richtige Weg ist den es einzuschlagen gilt.
      Deshalb entscheidet am Schluss das Volch an der Urne.
      Egal wie wir uns entscheiden, es wird so oder so im Laufe der Jahre zu (notwendigen) Korrekturen kommen.
  • sandbe 19.04.2017 22:33
    Highlight Highlight Super Interview, endlich mal einer der wirklich Klartext redet! Vielen Dank Herr Vellacott! Ob mit oder ohne Energiestrategie, die Energiewende wird kommen und von fossilen und nuklearen Energieträgern werden wir uns sehr bald verabschieden, dank der ES2050 können wir diesen Wandel jedoch etwas kontrollieren und dafür sorgen, dass wir nicht den Anschluss verlieren. Stimmen wir als JA am 21. Mai zur ES2050.
    • Kommentiert 20.04.2017 06:12
      Highlight Highlight Du redest mir aus der Seele :-)
  • atomschlaf 19.04.2017 22:05
    Highlight Highlight "Wir setzen uns dort für Windenergie ein, wo das Potential gross ist und der Schaden für die Umwelt klein."

    Und wo bitteschön, ist das in der Schweiz der Fall, Herr Vellacott?
    • Yippie 19.04.2017 23:02
      Highlight Highlight Fast überall?
    • Tsunami90 20.04.2017 03:01
      Highlight Highlight In sachen Wind, fast nirgends. Die "Gold" standorte im Jura sind genutzt und die Bilanz ist eher meh...
    • butternose 20.04.2017 07:15
      Highlight Highlight Tsunami90
      Wo finde ich einen Bericht zu Windenergie im Jura?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wehrli 19.04.2017 21:14
    Highlight Highlight Klar ist die "Kalte Dusche" ein falsches, faules und schrottiges Argument.
    Aus ganz anderen Gründen bin ich gegen die "Energiewende", und das als GLP wähler.
    Dad ganze ist eine riesige Subventionsparty für Wind, Wasser und Sonne. Anstatt auf Lenkungsabgaben zu setzen und das CO2 zu reduzieren werden einfach die "neune alten Energien" subventioniert. Innovation wird abgewürgt und der Konsument zahlt die Zeche.
    • sheimers 19.04.2017 21:58
      Highlight Highlight Bei der Energiestrategie 2050 geht es um viel mehr als nur die Stromproduktion. Auch an die CO2 Reduktion wurde gedacht, z.B. mit Gebäudesanierungen. Du kannst also ruhig Ja stimmen, es ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    • Makatitom 19.04.2017 22:06
      Highlight Highlight Nein, meiner Meinung nach ist in Sachen Innovation das Gegenteil der Fall, und zwar Innovationen in den Bereichen Speicher und Smartgrid. Und die Subventionen für Wind und Sonne können auch wieder mal zurückgefahren werden, was bspw. bei Kernkraft nicht der Fall ist, das wird immer teurer und teurer.
    • Energize 19.04.2017 22:20
      Highlight Highlight Die Lenkungsabgaben wurden von allen Parteien (ausser einem Teil der Grünen und der glp) abgelehnt. Die Subventionen unter der Energiewende sind zudem zeitlich beschränkt und müssen per Gesetz in der Energiestrategie abgelöst werden. Gegen die Energiestrategie zu stimmen kann nicht in deinem Interesse sein. Was ist die Alternative?
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  • Booker 19.04.2017 20:54
    Highlight Highlight Immer das gleiche Spiel - wie damals UVG/KVG - es wird uns das Blaue vom Himmel versprochen. Es soll nicht teurer werden. Die einen sagen 40 CHF, die anderen 3200 CHF. Die Wahrheit liegt meiner Meinung eher beim höheren Betrag, wir werden wieder mal belogen.
    • Tsunami90 19.04.2017 21:17
      Highlight Highlight Und worauf basiert ihre Meinung?
    • atlas 20.04.2017 02:15
      Highlight Highlight Zum Glück erarbeitet man Strategien nicht auf Basis von Meinungen, sondern von objektiven Daten und Logik...
      Können Sie ihre Meinung mal etwas ausführen?
  • Skip Bo 19.04.2017 20:04
    Highlight Highlight Ein Interveiw bei welchem der Fragesteller seine Überzeugung vom Befragten bestätigen lässt, ist ein bisschen fad.
    Mir fehlen belastbare Erkenntnisse (Herr Gunzinger argumentiert etwas ideologiegesteuert) wie für 2 kalte Wintermonate ohne Solarstrom genügend elektrische Energie bereitgestellt werden kann. Ob dann Importstrom zur Verfügung steht ist nicht garantiert, jedes Land schaut mal erst für sich.
    Ich werde sicher nicht kalt duschen, ich heize und mache das Warmwasser mit Holz, der Strom für Pumpen und Steuerung im Notfall vom Dieselaggregat.
    • Richu 19.04.2017 20:25
      Highlight Highlight Aus meiner Sicht hätte der watson Journalist auch einen kompetenten Gegner dieses Energiegesetzes befragen sollen, z.B. Phillip Roch, ehemaliger WWF Direktor + ehemaliger Direktor des Bundesamtes für Umwelt.
    • sheimers 19.04.2017 21:29
      Highlight Highlight Es gibt keine zwei Wintermonate ohne Solarstrom. Es gibt nicht mal einen Tag ohne Solarstrom. Die Leistung geht zwar bei Bewölkung stark zurück und die Tage sind im Winter kürzer, aber ein paar Prozent der Nennleistung gibt es immer noch.
    • Skip Bo 19.04.2017 21:49
      Highlight Highlight sheimers, auf diese Entgegnung habe ich gewartet. Habs schon mal geschrieben, meine PV Anlage hat im Winter 12/13 während 2 Monaten wegen gefrorenem Schnee auf den Panels ca. 0 kWh geliefert. Das war nicht nur bei meiner Anlage so, sondern fast im ganzen Mittelland. Nur Anlagen mit einer starken Neigung waren etwas früher Schneefrei. Bei vielen Anlagen müssen zudem Schneestoper montiert sein um gefährliche Schneerutsche zu vermeiden.
      Dieser Schnee hat trotz viel Sonnenschein die Produktion verhindert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Richu 19.04.2017 19:27
    Highlight Highlight Extrem einseitige Berichterstattung mit verschiedenen Unwahrheiten des CEO des WWF. Dass dieses Umweltgesetz, über das wir abstimmen, "untauglich" ist, kann speziell der ehemalige Direktor vom WWF und ehemaliger Direktor vom Bundesamt für Umwelt, Philipp Roch, bestens beurteilen. Herr Roch ist mit mehreren anderen Persönlichkeiten in einem Umweltkomitee, das sich für ein NEIN für dieses Umweltgesetz ausspricht!
    • esmereldat 19.04.2017 21:32
      Highlight Highlight Und aus welchen Gründen ist er dagegen und findest es untauglich? Hast du grad einen Link dazu? Würde ich gerne nachlesen.
  • simiimi 19.04.2017 19:18
    Highlight Highlight Ist ja super, dass sich die nachhaltige Energieversorgung von selbst durchsetzt, dann brauchts nämlich den 200 Milliarden Subventionsmoloch nicht, über den wir demnächst abstimmen werden😉
  • amore 19.04.2017 19:00
    Highlight Highlight Wie im Artikel erwähnt, Prof. Dr. Anton Gunzinger zeigt in seinem Buch "Kraftwerk Schweiz" wie's geht.
    Krass, dass die Gegner der Vorlage seine Argumente und Thesen bei ihrer Meinungsbildung nicht berücksichtigen.
    Benutzer Bild
    • Skip Bo 19.04.2017 21:40
      Highlight Highlight amore, zu Gunzingers Geburtsort Welschenrohr, habe ich eine Erinnerung.
      Wenn wir Bekannte im Jura besuchten, führte unser Weg durch Welschenrohr. Am Ortseingang wurde die tolle Wohnlage des Ortes beworben: Nebelfrei wohnen in Welschenrohr!
      Unter solchen Bedingungen sind PV Anlagen natürlich schon effizienter als im nebligen solothurner Wasseramt.
      Gunzingers Jugendzeit dürfte nebelfrei gewesen sein und seinen sonnigen Idealismus geprägt haben...
  • pamayer 19.04.2017 18:45
    Highlight Highlight Ein anderer Aspekt des Energiegesetzes: es ist unsozial, führt quasi eine unsozial Mehrwertsteuer auf Elektrizität ein und begünstigt vor allem Hausbesitzer.


    https://www.woz.ch/1715/abstimmung-energiestrategie-2050/sozial-ist-diese-wende-nicht
    • Richu 19.04.2017 19:39
      Highlight Highlight pamayer: Ergänzung: Das neue Energiegesetz begünstigt ebenfalls "Grossverbraucher" von Elektrizität in der Industrie!
    • El Vals del Obrero 19.04.2017 19:39
      Highlight Highlight So unsozial eine MWSt mangels Progression ist, warum gibt es sie nicht auf Strom? Ist ja letztendlich ein Gut wie jedes andere.

      Dass Hausbesitzer davon profieren, wenn man energetische Sanierungen von Häusern fördern will, lässt sich ja Prinzip-bedingt unmöglich vermeiden. Theoretisch sollten indirekt ja auch die Mieter davon profitieren. Das Problem liegt wohl im Wort "theoretisch".

      Das ist aber allgemein im ganzen Mietrecht ein Problem, das welches man unabhängig vom Energiegesetz angehen sollte (z.B. wieder mehr Kosten- statt Marktmiete).

SBB-Personal demonstriert gegen Meyer: «Chefs sind meilenweit von Realität entfernt»

Verschmutzte und verspätete Züge machen nicht nur die Passagiere, sondern auch das Personal sauer. Am Montag gehen darum SBB-Angestellte auf die Strasse. Barbara Spalinger, Vizepräsidentin der Eisenbahner-Gewerkschaft SEV, sagt, was sich jetzt bei den Bahnen ändern muss.

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