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epa04123149 US personality Paris Hilton poses for photographers during the inauguration of the Paris Beach Club at Azure Urban Resort Residences in Paranaque City,  south of Manila, Philippines, 13 March 2014. Hilton led the inauguration of her first real estate project named after her.  EPA/DENNIS M. SABANGAN

Wirbt für Tokens: Paris Hilton Bild: EPA/EPA

Millionär oder Pleite – mit Kryptowährungen ist beides ziemlich schnell möglich

Die ICO-Euphorie hat auch die Schweiz erreicht. Die Fans schwärmen von einer Demokratisierung der Finanzen. Die Kritiker warnen vor einem Mega-Betrug.



«In fünf Stunden 10 Millionen Dollar verdienen» – wer träumt nicht davon? Das Basler Unternehmen Modum hat es vorgemacht. An der ausverkauften Konferenz Finance 2.0 Switzerland in Zürich haben Vertreter des in der Pharmabranche tätigen Startups auch erklärt wie:  

«Eine Demokratisierung der Finanzen ist möglich geworden.»

Marc Degen

Als die Banken weitere Kredite verweigerten, entschlossen sich die führenden Modum-Köpfe, ein «Initial Coin Offering» (ICO) durchzuführen. Zu diesem Zweck brachten sie «Tokens» in den Umlauf. Jedermann konnte zugreifen, und die Kryptowährungsgemeinde tat dies auch: Innert Stunden wurden Tokens für rund 10 Millionen Dollar an den Mann und die Frau gebracht.  

Image

Macht die ICOs möglich: Vitalik Butarin.

Für Einsteiger der Reihe nach: Kryptowährungen sind digitales Geld. Die bekannteste davon sind die Bitcoins. Das russisch-kanadische Wunderkind Vitalik Buterin hat die den Bitcoins zugrunde liegende Technologie, die Blockchain, weiterentwickelt und sie mit «smart contracts» angereichert. Entstanden ist so eine Konkurrenzwährung zu den Bitcoins, Ether genannt.  

«Viele schalten ganz einfach das Gehirn ab und springen hinein.»

Mark Williams

Dank den Smart Contracts ist Ether mehr als eine Währung. Es können darin auch Bedingungen und Regeln festgelegt werden. Ether eignet sich deshalb ideal für die Tokens, wie sie Modum in Umlauf gebracht hat. Wer sie erwirbt, kann beispielsweise davon profitieren, dass bestimmte Ziele erreicht werden. Diese Tokens sind ihrem Wesen nach deshalb Bastarde: Sie sind gleichzeitig Zahlungsmittel und eine Art Aktie.  

Die Verbindung von Tokens und ICOs hat eine neue Art der Finanzierung für Startup-Unternehmen geschaffen. Auf der Grundlage von Ether werden immer neue Währungen in Umlauf gebracht, die an eigens dafür geschaffenen Börsen getauscht werden können.  

«Wenn sich der Staub dereinst gelegt hat, werden wir eine wohlhabendere und gerechtere Welt haben.»

Tim Draper

Das traditionelle Geschäft mit Wagniskapital ist für Kleininvestoren kaum mehr zugänglich. Als «angel investors» betätigen sich vorwiegend sehr reiche und institutionelle Investoren, die sich mit inzwischen hoch professionalisierten Verfahren die lukrativsten Startups angeln. Kleine habe keine Chance, Zutritt in diese illustren Kreise zu erhalten.  

FILE - In this June 13, 2012, file photo, JPMorgan Chase CEO Jamie Dimon testifies before the Senate Banking Committee on Capitol Hill in Washington. During calls with reporters and Wall Street analysts on Friday, July 14, 2017, Dimon vented his irritation with politicians and the news media, arguing that the nation is spending too much time bickering instead of solving real issues. (AP Photo/J. Scott Applewhite, File)

«Bitcoins sind Betrug», sagt Jamie Dimon, CEO von JPMorgan. Bild: AP/AP

Die ICOs sind deshalb ein Mittel, das wieder zu ändern. Plakativ ausgedrückt, eröffnen sich damit dem Kleininvestor die gleichen Chancen wie dem Hedge-Fund-Manager. «Das zeigt, dass eine Demokratisierung der Finanzen möglich geworden ist», jubelt Modum-Verwaltungsrat Marc Degen.  

«90 Prozent der ICOs sind Mist.»

Tone Vays

Seit dem Frühsommer sind die ICOs förmlich explodiert. Fast täglich sind neue Währungen mit exotischen Namen geschaffen worden. Bei einigen ist dabei richtig viel Geld zusammengekommen. Im Silicon Valley konnte ein Softwareunternehmen namens Protocol Labs mit einer Währung namens Filecoin 250 Millionen Dollar auftreiben. Die «Financial Times» beziffert die Summe aller ICOs auf 1,8 Milliarden Dollar.  

In der Kryptogemeinde herrscht daher Euphorie. «Das sind Zustände wie zu Beginn des Internets», schwärmt etwa der Venturekapitalist Tim Draper. «Es könnte grösser werden als alles, das wir bisher gesehen haben. Die Gesellschaft wird damit transformiert werden. Wenn sich der Staub dereinst gelegt hat, werden wir eine wohlhabendere und gerechtere Welt haben. ICOs haben dort Erfolg, wo die Regierungen gescheitert sind.»  

Floyd Mayweather Jr., center, stands on stage during the arrivals for their boxing match Tuesday, Aug. 22, 2017, in Las Vegas. Mayweather is scheduled to fight Conor McGregor in a boxing match Saturday in Las Vegas. (AP Photo/John Locher)

Rührt für Tokens die Werbetrommel: Boxweltmeister Floyd Mayweather. Bild: AP/AP

Man kann das aber auch ganz anders sehen. Die Kritiker vergleichen den ICO-Boom mit den IPOs der 90er Jahre. IPO steht für Initial Public Offering, den Börsengang eines Unternehmens. In der Dotcom-Euphorie drängten Unternehmen an die Börse, die noch kein vernünftiges Produkt hatten und tiefrote Zahlen schrieben.

Trotzdem explodierten anfänglich die Aktienkurse. Beim Crash der Technobörse Nasdaq zu Beginn dieses Jahrhunderts platzte diese Blase. Investoren mussten Milliarden abschreiben.  ICO-Kritiker warnen davor, dass sich das Debakel der Dotcom-Euphorie nun wiederholt. «Viele schalten ganz einfach das Gehirn ab und springen hinein», erklärt etwa Mark Williams, Finanzprofessor an der Boston University in der «Financial Times».  

Misstrauisch macht auch, dass inzwischen die Glamour-Szene auf den ICO-Zug aufgesprungen ist. Sie gelten nicht unbedingt als Finanzexperten: Paris Hilton, Boxweltmeister Floyd Mayweather und Fussballstar Luis Suàrez machen für exotische Tokens Werbung.    

Taschendiebe an der Street Parade

Dazu kommt, dass es für ICOs bisher keinerlei Regulierung gibt. Es ist mehr oder weniger alles erlaubt. Um es bildlich auszudrücken: ICOs sind für Betrüger das Gleiche wie die Street Parade für Taschendiebe, eine ideale Gelegenheit zuzugreifen.  

Reputierte Banker wie JPMorgan-CEO Jamie Dimon warnen deshalb vor Bitcoins und bezeichnen sie als Betrug. Aber auch Insider gehen auf Distanz. An der Finance 2.0 war auch der New Yorker Bitcoin-Trader Tone Vays zu Gast. Er hält die neuen Währungen für überflüssig. «90 Prozent davon ist Mist», sagt er.

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    Alle Leser-Kommentare
  • sven_meye 17.09.2017 23:29
    Highlight Highlight Ach, ich habe seit 2 Jahren bei Mintos investiert. Mintos bietet Kleinkredite vor allem in Osteuropa an. Ich kriege schön meine 12% Zinsen, das reicht mir. Kredite mit Rückkaufgarantien liegen bei 12-13% = noch keinen Rappen verloren. Die Zinsen schwanken zwar, aber trotzdem ein sehr sicheres und gutes Geschäft :) Kann ich nur empfehlen!
  • Spooky 17.09.2017 23:26
    Highlight Highlight Der Tanz um das Goldene Kalb 😱😂😇👏
  • phoenix81 17.09.2017 22:27
    Highlight Highlight Reputierte Banker wie JPMorgan-CEO Jamie Dimon haben stark in Bitcoin investiert nachdem der Preis gefallen ist: http://www.trustnodes.com/2017/09/16/jp-morgan-buys-bitcoin-price-rises-20
  • Thinktank 17.09.2017 21:34
    Highlight Highlight Nach der Aussage vom JPM CEO ist der BTC Kurs auf 3000 gefallen und JPM hat eine grosse Summe gekauft. JPM hat in der Vergangenheit bereits als Verursacher der Finanzkrise Milliarden Strafe gezahlt. Bitcoin werden die Banken überflüssig machen.
  • djangobits 17.09.2017 20:39
    Highlight Highlight Modium.io ist kein Basler Unternehmen, sondern ein Zürcher. Sind praktisch Nachbarn von Watson im Technopark.
  • Likos 17.09.2017 20:21
    Highlight Highlight Diese Währungen sind momentan eigentlich ein Destillat dessen, was in der regulären Bankenwelt die letzten 100 Jahre schief ging.
    Kein Eigenkapital das dahinter steht, 100% Wertschöpfung aus weniger als nichts (Unmengen Strom und Silizium), nur wirklich Profitabel für die wo eh schon viel Geld haben und getragen von geblendeten Kleinanlegern die bei sabbernd auf die Renditen von 300-4000% schauen und moralisch dabei den Teufel mit dem Beelzebub austreiben.

    Ich mag die Technik dahinter an sich und irgendwann wird sich auch eine Währung daraus durchsetzen, die tatsächlich fair ist.
  • Toerpe Zwerg 17.09.2017 20:14
    Highlight Highlight Man sollte etwas präziser sein in der Argumentation und Blockchain als Technologie auseinanderhalten von spezifischen Kryptowährungen und von Zweckgebundenen ICOs. 10% ist für Startup Unternehnen ausserdem keine schlechte Quote. Betrügerische ICOs wird es sicher auch geben, aber die kann man mit wenig Aufwand rausfiltern. Es bleiben dann very high Risk Investments. Hat man genug Spielgeld und kann den Totalverlust verschmerzen, ist die Szene schon hoch interessant. Ausserdem kann man mit geringen Beträgen mittun.
  • Flexon 17.09.2017 19:40
    Highlight Highlight Modum soll ja eines der ersten IOTA- Tokens werden. Klingt auf jeden Fall seriös.
  • Anonymer 17.09.2017 19:39
    Highlight Highlight JP Morgan's CEO scheint wohl mit seinen Aussagen den Markt manipulieren zu wollen. Schliesslich ist J.P. Morgan Teil der Enterprise Ethereum Alliance (kurz: EEA). Da die Kurse höchst volatil sind, kann mit solchen Aussagen im richtigen Moment der Preis von Bitcoin und Konsorten um 10-20% schwanken.
    • FrancoL 17.09.2017 20:26
      Highlight Highlight Ja dieser Aussage steht Eigennutz zur Seite. Richtig erkannt.
  • Me, my shelf and I 17.09.2017 19:38
    Highlight Highlight Der Street-Parade-Vergleich war ein wenig an den Haaren herbeigezogen. Die digital Currencies bieten keinen Tatort für Straftaten wie die Streetparade es für Taschendiebe tut.

    Kleinlich aber irgendwir hat es mich gestört.
    • Andres Mitavic 17.09.2017 20:00
      Highlight Highlight So wie ich es verstehe, ist das die Organisatoren der Streetparade gemacht wurde für Partymenschen und bei den Kryptos für Innovation. Betrüger und Diebe wollen aber nur dein Geld.
    • jupididi 17.09.2017 22:53
      Highlight Highlight Doch natürlich gibt es sehr, sehr viele Kriminelle die den Hype um Cryptowährungen zu ihrem Vorteil nutzen. Man nennt sie nur nicht Kriminell, weil es keine Regeln gibt. Schaut euch nur die ganzen Scamcoins an von denen 50 % und mehr der Coins einer einzigen Person gehört. ( oft den Erfindern der Coins.
  • elsilvan 17.09.2017 19:33
    Highlight Highlight Für mich ist das Ganze etwa der gleiche Betrug wie der an der 'klassischen' Börse...
    • Firefly 17.09.2017 20:06
      Highlight Highlight Ja, da haben sie vielleicht recht, Betrug gibt es überall wo es Menschen gibt, die Technik alleine betrügt jedoch nicht, soweit ist AI oder KI noch lange nicht, sie kann aber von Menschen zum Betrug missbraucht werden. Gegen Betrug ist Wissen immer ein guter Schutz.
  • Jonasn 17.09.2017 19:24
    Highlight Highlight "Reputierte Banker wie JPMorgan-CEO Jamie Dimon" Hahahahahahaha
    Guter Witz.
    Und by the way. Als nach seinen Aussagen und den China News diese Woche Bitcoin auf Talfahrt ging, war einer der größten Nachkäufe, die bei dem niedrigeren Kurs getätigt wurden: JP Morgan selbst. Klarer Fall von Profit durch Marktmanipulation.

    Davon abgesehen stimmt das letzte Zitat von Tone Vays: 90% sind Mist. Totaler Mist. Aber die 10% sind richtig interessant...
    • KritischerLeser84 17.09.2017 22:54
      Highlight Highlight JPM hat Indexprodukte gekauft, wohl für die Kunden, nicht für sich selbst.
  • Vinnie 17.09.2017 19:20
    Highlight Highlight Kann mir einer den Sinn von Bitcoins erklären? Klar, man kann sie als alternative zu Sparkonten sehen, aber Bitcoin können nichts. Bitcoin werden oft mit Gold verglichen als Anlage, aber mit Gold kann ich zB Schmuck oder Leiter herstellen.

    Ethereum oder Ripple haben Wert weil beide nützlich sind. Als Zahlungsmittel vielleicht? Bitcoins haben keinen Vorteil gegenüber Kreditkarten oder Bargeld. Bitcoins sind vielleicht günstiger, aber auch unsicherer, da das Geld beim abschicken definitiv weg ist. Via Postfinance überweise ich ausserdem in die meisten Länder für 2 CHF.
    • Firefly 17.09.2017 20:11
      Highlight Highlight Vorteil gegenüber Kreditkarte, keine Gebühren für Überweisung. Vorteil gegenüber Bargeld, kann nicht von Nationalbanken nach Gutdünken gedruckt und so manipuliert werden. Nachteil gegenüber Bargeld, nicht anonym.
    • Vinnie 17.09.2017 23:16
      Highlight Highlight Gratis sind Bitcoins auch nicht, Transaktionen müssen ja durchs minen bestätigt werden -> Elektrizität und "wear" von Computern. Dein zweiter Vorschlag stimmt, Bitcoins in zB. Venezuela wären genial gewesen. Aber Bitcoiner reden ja von "mass adaption", wann würde das bitte in der Schweiz, USA, Deutschland oder in einem stabilen Land passieren? Vor allem muss man dann noch Bitcoin verkaufen im Markt und sich das auszahlen lassen (können) damit sie da überhaupt Wert haben, ob das in Venezuela funktioniert?
    • Firefly 18.09.2017 08:15
      Highlight Highlight @Vinnie nein Transaktionen müssen nicht durch minen bestätigt werden. Durch minen werden Bitcoins erschaffen wobei der aufwand um einen Bitcoin zu erschaffen (minen) exponentiell steigt. Dies hat den Effekt, dass es sich irgendwann nicht mehr lohnen wird zu minen, da der Aufwand und die Dauer zu gross ist. ein Bitcoin ist somit eine Art endliche Resource, die man nicht nach belieben erzeugen kann und die ein Maximum an Quantität erreichen wird. Das hiesst, nur der Wert eines Bitcoin ist variabel und richtet sich nach dem Markt, Die im Umlauf befindliche Anzal ist nicht manupulierbar.

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