Wirtschaft
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Flugzeugbauer Pilatus schafft 180 neue Stellen



Stans, 11.05.15, Das neue Flugzeug der Pilatus Flugzeugwerke, Erstflug Business-Jet Pilatus PC-24.  Nach erfolgreichem Erstflug, rollt der Pilatus PC-24 zurueck auf das Werkgelaende. (Andreas Bodmer/EQ Images)

Nach seinem Erstflug ist der Business-Jet Pilatus PC-24 im Mai 2015 auf dem Werksgelände in Stans NW gelandet. Bild: EQ Images

Der Flugzeughersteller Pilatus stockt sein Personal deutlich auf. Laut Verwaltungsratspräsident Oscar Schwenk kamen zu den rund 2000 Mitarbeitern im vergangenen Jahr rund 150 dazu, dieses Jahr sollen es weitere 180 sein.

ZUR KAUFABSICHT UELI MAURER VON PILATUS PC-24 TWIN-JETS FUER DEN BUNDESRAT STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Visitors look at a 1:1 model of the new aircraft Pilatus PC-24 Twin-Jet after its unveiling, during the 13th Annual European Business Aviation Convention and Exhibition, EBACE, at the Geneva Palexpo Conference Center near to the Geneva Airport in Geneva, Switzerland, Tuesday, May 21, 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ein Modell des Jets auf der European Business Aviation Convention and Exhibition in Genf. Bild: KEYSTONE

Derzeit arbeitet das Stanser Unternehmen mit Hochdruck am neuen Businessjet PC-24. «Es ist eine Herkulesaufgabe», sagte Schwenk im Interview mit der «Handelszeitung», das am Donnerstag erschien.

Der Druck nehme zu, die Zeit fehle. Dennoch zeigte sich Schwenk überzeugt, dass der Zeitplan eingehalten wird. Im November sollen die ersten Flieger ausgeliefert werden. Den allerersten PC-24 soll das amerikanische Flugzeug-Sharing-Unternehmen Planesense erhalten. 2018 soll auch der Schweizer Bundesrat eine Maschine erhalten.

Bisher wurden 84 der ersten Pilatus-Düsenflugzeuge bestellt. Weitere Bestellungen nimmt Pilatus momentan nicht entgegen. Wenn das Flugzeug bei den Kunden ankomme, werde die zweite Tranche sicherlich teurer sein, sagte Schwenk. Derzeit kostet ein PC-24 je nach Ausrüstung und Ablieferdatum zwischen 9 und 10 Millionen Dollar.

ARCHIVBILD ZU KAUF PC-21 DURCH FRANZOESISCHE LUFTWAFFE -- Two Pilatus Porter PC21 aircrafts during take-off, pictured on September 6, 2013, in the pilot training school of the Swiss Air Force in Emmen, Switzerland. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zwei Pilatus Porter PC21-Flugzeuge beim Start, aufgenommen am 6. September 2013 in der Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe in Emmen. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Zwei PC-21 der Schweizer Luftwaffe in Emmen LU. Bild: KEYSTONE

Den Gerüchten um einen möglichen Pilatus-Börsengang erteilte der Präsident eine deutliche Absage. «Da ist nichts dran. Null. Nichts.» Auf die Frage, wie lange er nach vier Jahrzehnten bei Pilatus den Job noch machen wolle, sagte der 72-Jährige: «Ich frage mich das eben nicht. Ich arbeite einfach weiter.» Auf jeden Fall wolle er das PC-24-Projekt fertigmachen.

(sda)

Die Bundesratsjets

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