Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

54 Milliarden Franken: Nationalbank erzielt 2017 einen Rekordgewinn



Die Schweizerische Nationalbank (SNB) erwartet für das Geschäftsjahr 2017 einen Gewinn von 54 Milliarden Franken. Bund und Kantone erhalten damit laut einer Mitteilung der SNB vom Dienstag eine Ausschüttung von 2 Milliarden Franken.

Mit dem rekordhohen Gewinn für das letzte Geschäftsjahr übertrifft die Nationalbank ihr bisher höchstes Ergebnis von 2014 von 38,3 Milliarden Franken deutlich.

Das Rekordergebnis kam gemäss Mitteilung der SNB vom Dienstag dank Überschüssen in drei Bereichen zustande. So hat die Nationalbank auf den Fremdwährungspositionen einen Gewinn von 49 Milliarden Franken und auf den Frankenpositionen von 2 Milliarden Franken erzielt. Zudem sorgte beim Goldbestand der SNB der steigende Goldpreis für einen Bewertungsgewinn von 3 Milliarden Franken.

Thomas Jordan, Praesident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank SNB, spricht waehrend dem Jahresend-Mediengespraech der SNB, am Donnerstag, 14. Dezember 2017, in Bern.(KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Thomas Jordan, Präsident des Direktoriums der Schweizerischen Nationalbank SNB, kann auf ein gutes Jahr zurückblicken. Bild: KEYSTONE

Dass die SNB für das Jahr einen Gewinn verbuchen kann, zeichnete sich ab. Bereits in den ersten drei Quartalen wies sie einen Gewinn von 33,7 Milliarden Franken aus.

Mit dem Rekordgewinn erhalten Bund und Kantone auch die maximal mögliche Ausschüttung von 2 Milliarden Franken. Dies entspricht der Gewinnausschüttungsvereinbarung, die seit dem Geschäftsjahr 2016 gilt. Diese sieht vor, dass Bund und Kantone bis 2020 maximal 2 Milliarden Franken pro Jahr erhalten. Für das Geschäftsjahr 2016 betrug die Ausschüttung 1,5 Milliarden Franken. Ein Drittel der Ausschüttung geht jeweils an den Bund, zwei Drittel an die Kantone.

Die ebenfalls noch oben begrenzte Dividende bleibt für das vergangene Geschäftsjahr bei 15 Franken pro Aktie. (sda/mlu)

Gibt's das Januarloch wirklich?

Video: srf/SDA SRF

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Weltweit über 60 Millionen Corona-Infektionen

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nach den Studenten twinten nun auch die Senioren – Bezahl-App hat über 3 Millionen Nutzer

Die Twint-App wird immer beliebter. Das gestiegene Bedürfnis nach kontaktlosen Zahlungen an der Ladenkasse und der coronabedingte Online-Boom verhalfen dem Schweizer Bezahldienst nochmals zu einem Wachstumsschub. Das zuletzt auch bei den über 60-Jährigen, sagte CEO Markus Kilb im Interview mit der Nachrichtenagentur AWP.

Twint berichtete unlängst von einer starken Zunahme der Nutzer und Transaktionen – auch wegen des Corona-Lockdowns. Die Bezahl-App konnte rund 45'000 neue User pro Woche …

Artikel lesen
Link zum Artikel