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Luzerner verdient 28'000 Franken – eine Prämienverbilligung erhält er trotzdem keine

Fast jeder vierte Bürger erhält eine Prämienverbilligung. Nicht jeder mit tiefem Einkommen profitiert. Beat Erni aus dem Kanton Luzern will nun aufzeigen, dass nicht nur Familien mit einer hohen Prämienlast zu kämpfen haben.

Barbara Inglin / ch media



Bild

Beat Erni verdient wenig, erhält aber keine Prämienverbilligung. Bild: LZ | Manuela Jans-Koch

Personen in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen erhalten eine Prämienverbilligung. So steht es im Gesetz, genauer in Artikel 65 des Krankenversicherungsgesetzes (KVG). Beat Erni aus Schachen im Kanton Luzern kann darob nur den Kopf schütteln. Pro Jahr verdient er netto rund 28 000 Franken. Bescheiden ist sein Einkommen damit allemal. Prämienverbilligung erhält der 61-Jährige trotzdem keine. Erst vor kurzem hat er vom Kanton einmal mehr eine abschlägige Antwort erhalten. Anspruch hätte er erst ab einem Nettoeinkommen von 26 378 Franken.

Beat Erni versteht das nicht, er ärgert sich gewaltig. Vor allem über die Politiker, die «weit weg vom Leben der realen Leute ihre Sparmassnahmen beschliessen.» Darum legt er seine Daten offen. «Diese Theoretiker hinter ihren Schreibtischen sollen ruhig einmal sehen, was es heisst, mit wenig Geld auszukommen.» Er will aufzeigen, dass nicht nur Familien mit einer hohen Prämienlast zu kämpfen haben. Alleinstehende wie er würden diskriminiert, nur spreche darüber niemand.

Erni verlor vor neun Jahren nach zwei Rückoperationen seinen Job als Platzwart, eine neue Stelle zu finden war schwierig. Heute erledigt er in einem 20-Prozent-Pensum Unterhaltsarbeiten in einer Sonderschule. Daneben arbeitet er im Stundenlohn als Fahrer für Schüler verschiedener Sonderschulen. Im Schnitt verdient er pro Monat etwas über 2000 Franken. In den Sommerferien, wenn die Schultransporteinsätze wegfallen, ist es deutlich weniger.

15 Prozent für Prämien

Erni wohnt günstig, zur Miete bei zwei Geschwistern, die das Elternhaus in Schachen übernommen haben. Für die Krankenkasse gibt er monatlich rund 350 Franken aus, das sind etwa 15 Prozent seines Einkommens. Wohnen, Prämien und Steuern belasten sein Konto mit gegen 1000 Franken pro Monat. Viel bleibt da nicht zum Leben. In die Ferien wolle er ohnehin nicht, sagt Erni. Und auch teure Hobbys sind nicht sein Ding. Am liebsten werkelt er in seiner Freizeit am und im Haus, am Auto oder der 44 Meter langen Carrera-Autorennbahn im Keller.

Bundesgericht: SP reitet auf Erfolgswelle

Kaum hatte das Bundesgericht sein Urteil im Januar veröffentlicht, korrigierte der Kanton Luzern die Einkommensschwelle für den Bezug von Prämienverbilligungen deutlich nach oben. Denn das Gericht erklärte: Kantone dürfen diese Einkommensgrenze nicht beliebig tief senken. Die SP Luzern verbuchte mit ihrer Klage gegen das Sparvorhaben des Kantons einen grossen Erfolg – wie sich nun zeigt, nicht nur in Luzern.
Mitte Februar hat der St. Galler Kantonsrat zusätzlich 12 Millionen für Verbilligungen beschlossen, das Wallis hat die Einkommensschwelle von 58 500 auf 76 000 Franken erhöht und die Neuenburger Regierung hat erklärt, dass sie 3.5 Millionen Franken mehr für Prämienverbilligungen aufwenden will.

Solothurn, Bern und Zürich haben angekündigt, sie wollten die heutigen Ansätze überprüfen. In anderen Kantonen arbeitet die SP über Vorstösse an einer tieferen Schwelle für den Bezug von Prämienverbilligungen. Für SP-Nationalrätin Barbara Gysi (SG) ist deshalb klar: «Wir bereiten derzeit keine neuen Klagen vor.» Die SP versuche nun, übers Parlament ihr Anliegen durchzubringen. Der rechtliche Weg bleibe aber weiterhin eine Option. Zudem lancierte die SP gestern ihre Prämien-Entlastungs-Initiative. Sie sieht vor, dass kein Haushalt mehr als 10 Prozent seines Einkommens für Krankenkassenprämien aufwenden muss. Laut SP würde das Bund und Kantone 3 bis 4 Milliarden Franken kosten.

Obwohl sich die Situation verbessert, hält die SP ihre Initiative für unerlässlich. Das Bundesgerichtsurteil habe zwar viel bewegt, es helfe «Hunderttausenden Familien», sagt Barbara Gysi. Doch erweitere die Initiative den Kreis der Betroffenen auf Rentner und Alleinstehende mit tiefen Einkommen, die genauso unter der Prämienlast leiden wie Familien. Und sie definiere die Höhe der Leistung – dazu äusserte sich das Bundesgericht nämlich nicht. (wan)

Klar würde er auch gerne wieder einmal ein Spiel des FC Luzern im Stadion mitverfolgen. «Aber was soll’s», sagt Erni angesichts seiner finanziellen Lage, und zuckt mit den Schultern.

Um die Steuerrechnung zu begleichen, musste Erni auch schon seine Pensionskasse anzapfen. Auch wenn während des Sommers das Geld wieder einmal knapp wird, greift er auf die 2. Säule zurück – Geld, das ihm nach der Pensionierung fehlen wird. «Das versteht keiner», sagt Beat Erni, «dass ich unter diesen Voraussetzungen keine Prämienverbilligung bekomme.»

Kantone verfehlen Vorgabe

Tatsächlich haben die Kantone bei der Festlegung der Prämienverbilligungen einen Spielraum. Gemäss Bundesrat sollte eigentlich kein Haushalt mehr als 8 Prozent des steuerbaren Einkommens für die Grundversicherung ausgeben. Die meisten Kantone sind aber weit von dieser Vorgabe entfernt. Nur Zug liegt mit einem Mittelwert von 7 Prozent darunter. Beim Spitzenreiter Baselland beträgt die Prämienlast – nach Abzug der individuellen Prämienverbilligung – immer noch 18 Prozent. Schweizweit liegt sie bei 14 Prozent.

Auch bei der Höhe der gewährten Verbilligungen gibt es grosse kantonale Unterschiede. Schweizweit sind es im Mittel 2653 Franken. Graubünden und Zug zeigen sich mit durchschnittlich 4909 respektive 4676 Franken grosszügig. Am tiefsten sind die Auszahlungen im Wallis (974 Franken) und in Appenzell Innerrhoden (558 Franken).

Kantone und Bund greifen für die Prämienverbilligungen zwar immer tiefer in die Tasche, 2017 gaben sie 4.5 Milliarden Franken aus. Gleichzeitig steigen aber auch die Prämienkosten. Die Zahl der Empfänger stagniert bei rund 2.2 Millionen Personen.

Mehrere Kantone haben zuletzt den Sparhebel bei den Prämienverbilligungen angesetzt. Nachdem das Bundesgericht Anfang Jahr den Sparentscheid der Luzerner Regierung gekippt hat, muss der Kanton noch einmal über die Bücher. Ab 2017 hatte er nur noch Familien mit einem Nettoeinkommen bis 54 000 Franken Prämienverbilligungen für Kinder und junge Erwachsene gewährt. Vorher lag die Schwelle bei 75 000 Franken. Nun muss der Kanton den betroffenen Versicherten 25 Millionen Franken überweisen. Alleinstehende und Ehepaare ohne Kinder sind von der Änderung allerdings nicht betroffen. Für Beat Erni bleibt damit alles beim Alten.

Franchise Anpassung: Bald zahlst du 50 Franken mehr

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • Gsnosn. 27.02.2019 23:53
    Highlight Highlight Wir bekommen auch IPV über, 39.00 chf pro Monat bei KK Prämie im Monat von 890. Die IPV ist sehr gering, das es fast keinen Sinn macht.
  • tolgito 27.02.2019 20:31
    Highlight Highlight Liebes Watson Team, wie kann ich dem Herrn ein FCL Ticket zukommen lassen?
    • Adrian Eng 28.02.2019 09:32
      Highlight Highlight Schicken Sie es uns, wir schauen, dass er es bekommt. Hardstrasse 235, 8005 Zürich.

      Dank und Gruss
  • thuglife1996 27.02.2019 18:29
    Highlight Highlight Ich auch! Aktuelle bin ich erwerbslos und bekomme durchschnittlich 2800.- von RAV für 3 Köpfe. Dann habe ich an Prämieverbilligung aufgetragen, und jetzt immer noch nicht bekommen. Ich verärgerte mich sehr. Mitarbeiterin hat mir gesagt, wegen Zivilsamt durch verheiratet immer noch nicht bearbeiten. Boah, was für schon 2 Jahre noch nicht fertig. Ich bin richtig verrückt und sorgte mich sehr meine Lebensqualität verschlechtern. Keine Lustig mehr. Was los schweizer Politik?
  • Shaha 27.02.2019 17:43
    Highlight Highlight Ich kenne einen Fall (AG) mit steuerbarem Einkommen <20'000 (Quellensteuer, hier gibts fast keine Abzüge) und Unterhaltspflichten: fast 2 Jahre nach Einreichen des Antrags auf Quellensteuer-Korrektur resp. nach Ablauf des Jahres, für das die Verbilligung gewesen wäre: keine Verbilligung.

    2018 verdiente er noch weniger als das zugrundegelegte Einkommen, deshalb Antrag auf Anpassung: er wartet noch immer auf die Verbilligung für 2018 - und bezahlt weiterhin die volle Prämie 2019 bis zum Entscheid - der laut SVA bis zu einem Jahr dauern kann...

    Fazit: PV fast nur noch für Sozialhilfebezüger
  • Randalf 27.02.2019 17:38
    Highlight Highlight Bald sind wieder Wahlen. Wir sollten ja vielleicht auch mal schlauer werden und uns vorgängig informieren, wer uns in Bern vertreten soll. Wir haben Parlamentarier welche ganz klar auf den Lohnlisten der Krankassen stehen und für deren Interessen eintreten.

    Doch leider werden solche Leute immer wieder gewählt.
    Da beginnt der Fisch zu stinken.
    • Roterriese #DefendEurope 28.02.2019 06:13
      Highlight Highlight @Randalf Kommentar macht keinen Sinn, die Prämienverbilligung zahlt der Kanton.
    • E7#9 28.02.2019 07:38
      Highlight Highlight Über Prämienverbilligungen entscheiden nicht die KK. Und sie sind auch nicht der grosse Kostentreiber.
    • Randalf 28.02.2019 08:16
      Highlight Highlight @E7#9
      Stimmt, aber Politiker. Unsere lieben Lobbyisten für Pharma, Ärzte, Apotheker usw.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Decke 27.02.2019 17:21
    Highlight Highlight Skandal. Ein Arbeitskollege von mir (verdient knapp 50k) wohnt noch bei Mami und hat eine Verbilligung bekommen. Er hats einfach mal versucht, kann doch nicht wahr sein.
    • Charming 01.03.2019 01:05
      Highlight Highlight Sorry Decke, aber das ist Unsinn was Du erzählst! Anhand der Steuerdaten wird das ermittelt, bescheissen kann man nicht, aber seinem Arbeitskollegen einen Bären aufbinden schon!
  • WhatsOnNow 27.02.2019 16:17
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man die Prämienverbilligung für ehemalige Studenten und Lernende Hinterfragen. Diese bekommem während 2 Jahre nach Abschluss noch Verbilligungen, auch wenn sie schon 100% im Berufsleben sind und verdienen.
    • Shaha 27.02.2019 17:31
      Highlight Highlight Eigentlich müssten Einkommensverbesserungen gemeldet werden (zumindest im AG be > 20%) und es wird eine entsprechende Anpassung vorgenommen. Nur scheint das nicht kontrolliert oder nachträglich korrigiert zu werden.
    • ciaociao 27.02.2019 23:03
      Highlight Highlight stimmt nicht. fake news.
    • Pafeld 28.02.2019 11:19
      Highlight Highlight Wenn du geänderte Einkommensverhältnisse nicht meldest, machst du dich strafbar. Dass das Amt die PV einfach so zwei Jahre weiter zahlt ist blanker Unsinn. Aber hey, einmal mehr gegen die faulen Besserverdiener von morgen gewettert.
  • danbla 27.02.2019 14:49
    Highlight Highlight 28k netto bei 20%? Bin ich der einzige der den 100% Lohn für diese Tätigkeit ziemlich gut findet?
    • p4trick 27.02.2019 15:27
      Highlight Highlight Ich denke da ist noch IV oder so was dabei.
    • Don Alejandro 27.02.2019 15:36
      Highlight Highlight Richtig lesen bitte. "Daneben arbeitet er im Stundenlohn als Fahrer für Schüler verschiedener Sonderschulen."
    • AllknowingP 27.02.2019 15:41
      Highlight Highlight Schon, nur wirds die Jobs nicht als 100% Pensum geben....
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 27.02.2019 14:44
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Einheitskasse für alle mit Franchise 3600, Kinder 1200 direkt aus der Bundeskasse bezahlt. Keiner zahlt mehr KK Beträge!
    So würde jeder der über 3600.- Kosten hat automatisch 300.- pro Monat zahlen und Kinder 100 pro Monat, maximal!
    Wer nicht zum Arzt geht wird belohnt und zahlt gar nichts. CHF50 pro Arztbesuch muss selber bezahlt werden und wird nicht an die Franchise angerechnet.

    Jetzt können wir das mit den 10% noch regeln, d.h. Franchise für die Familie oder die Einzelperson ist maximal 10% des Jahres Familien Einkommens oder dem Einzeleinkommen.

    Deal?
    • AllknowingP 27.02.2019 15:41
      Highlight Highlight Done Deal.
    • Til 27.02.2019 16:34
      Highlight Highlight Viel zu einfach diese Lösung. So geht das nicht in der Politik.
    • FloW96 27.02.2019 17:54
      Highlight Highlight Nur eine Frage: Woher kommt das Geld aus der Bundeskasse?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 27.02.2019 14:40
    Highlight Highlight Wenn ich solche Geschichten lese - und solche Fälle wie Herr Erni gibts verdammt viele - dann bekomme ich richtig Angst vor dem Älterwerden in der Schweiz.

    Und es wird nicht besser, im Gegenteil, es wird noch schlimmer werden.

    • mrgoku 27.02.2019 16:44
      Highlight Highlight Darum denke ich für mich selbst sobald die Kinder ihr Leben geregelt haben ein Abgang Richtung Süden zu machen... Alles was ich hier habe einsacken und adé...
    • Fisherman 27.02.2019 19:42
      Highlight Highlight Wenn wir nochmals die rechtsextreme SVP und die FDP (plus noch Lega) mit mehr als 100 Sitze in den Nationalrat wählen, dann wird es noch viel schlimmer als jetzt schon ist. (Und es ist jetzt schon richtig schlimm).

      Also aufgepasst im Herbst!
    • Charming 01.03.2019 01:17
      Highlight Highlight Wie recht Du hast! Mensch schaue nur aktuell den abartigen verabscheuungswürdigen Diskurs um die Sparmassnahmen in der EL und die PK-Beschränkungen! Die CH verkommt zum Willkür-Staat wo die Gesetze von den Reichen ParlamentarierInnen für sich und nicht das Volk gemacht werden! Schleichend und perfid werden der Mittelstand und die Armen ausgehungert! Wann startet die Revolution - im Herbst!
  • p4trick 27.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wie das mit maximal 10% vom Lohn Initiative aussieht. Also ich zahle Ende 30 mit Franchise 2500 198 pro Monat an die Grundversicherung.
    Was wird jetzt für die Berechnung genommen? Immer die Prämie bei 300 oder egal? Bei Prämienverbilligung werden da alle gezwungen die günstigste Krankenkasse zu nehmen oder können sie die teurste nehmen, wird ja sowieso bezahlt?
    Also ich fände es ja vernünftig die Prämien bei 10% zu deckeln, aber bräuchten wir dann nicht eine Einheitskasse?
    • mrgoku 27.02.2019 14:47
      Highlight Highlight prämienverbilligung ist unanbhängig von der Versicherung. ob 300 Franchise oder 2'500.- ob eine günstige oder teure...
    • Til 27.02.2019 16:35
      Highlight Highlight Prämienverbilligung wird mit einer "Richtprämie" berechnet.
  • Dysto 27.02.2019 13:19
    Highlight Highlight Krass, im Kanton Bern erhielt ich für die Zeit, während der ich mit mittlerem Lohn und Teilzeit ca. CHF 38‘000.- netto hatte, eine Prämienverbilligung von fast CHF 100.- monatlich. Und das passiert hier „automatisch“ anhand der Steuererklärung. In andern Kantonen muss man die Verbilligung noch extra anfordern.
    • Fairness 27.02.2019 15:47
      Highlight Highlight In Bern zahlen das halt Zürich und Zug über den Finanzausgleich, da kann man einfach grosszügig sein. Langsam muss glaub der Föderalismus abgeschafft we den;) ...
    • Ikarus 27.02.2019 16:19
      Highlight Highlight Ja und das schweizer gemüse in deinem laden kommt ebenfalls aus dem kanton bern. So einfach ist das, sobald bern nichtmehr für die schweiz produzieren muss gehen die subventionen auch zurück;)
    • AllknowingP 27.02.2019 17:05
      Highlight Highlight Dysto... ich nehm mal ein Bier wenn ich im Barbiere bin in Bern. Gern geschehen und Gruss aus Zürich ;-)
    Weitere Antworten anzeigen
  • bebby 27.02.2019 13:08
    Highlight Highlight Eine Finanzierung sämtlicher Gesundheitskosten über die direkten Bundessteuern wäre eine Lösung . Dann würden nämlich Personen mit hohen Einkommen, die letztlich auch am meisten von den hohen Löhnen im Gesundheitswesen profitieren, auch am meisten beitragen. Eine Alternative wäre die flächendeckende Senkung der Lohnkosten im Gesundheitswesen, aber ist extrem unpopulär.
    • Frausowieso 27.02.2019 13:35
      Highlight Highlight Bitte erklär mir kurz, wie jemand mit einem hohen Einkommen, von den angeblich hohen Löhnen im Gesundheitswesen profitiert? Den Link verstehe ich jetzt nicht ganz. Zudem fände ich es nicht fair, dass Nachbar A mehr für seine Gesundheitsleistung zahlen muss, als Nachbar B, nur weil er mehr verdient. Er bekommt ja nicht mehr Leistung (mit gleicher Versicherung).
    • Balois 27.02.2019 13:37
      Highlight Highlight Welche Löhne meinst du genau. Ärzte, Pflege, Therapie, Admin, Technik Leitungen. Spital, Spitex, Altenheime?
      Hey, soll ich flächendeckende Lohnkostensenkung im Bildungswesen verlangen? Du wärst ein wunderbares Sujet an der Fasnacht.
    • loquito 27.02.2019 13:51
      Highlight Highlight MS. Song. ICH FINDE NICHT FAIR, dass meine Familie 20% für Gesundheit ausgibt und mein Nachbar mit 20k/Monat nur 3%. Ist ihm seine Gesundehit in % des Einkommens weniger wert????
    Weitere Antworten anzeigen
  • El Vals del Obrero 27.02.2019 13:06
    Highlight Highlight Krass, diese Unterschiede.

    In einem anderem Kanton (BS) habe ich während einem Jahr, mit 40%-Stelle wegen Matur-nachholen (Passerelle), ziemlich genau gleich viel verdient. Und da wurden die KK-Prämien fast vollständig übernommen (rund Fr. 10.--/Monat musste ich noch bezahlen).
    • loquito 27.02.2019 13:51
      Highlight Highlight Baselnistvauch nicht durchwegs bürgerlich regiert...
    • Balois 27.02.2019 14:30
      Highlight Highlight Ja, es stimmt schon. Die rote Regierung hat das Budget im Griff. Jedoch auch vorallem wegen der tollen Einnahmen von Seiten der juristischen Personen und nicht zuletzt der positiven Immigrantion von ausländischen Arbeitnehmern.
    • Makatitom 27.02.2019 17:14
      Highlight Highlight Das ist jetzt eben der Unterschied zwischen einer neolibertären, kapitalfaschistischen und einer Mitte-Links-Regierung, das kann sich der geneigte Leser ruhig für die Wahlen im Herbst merken
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodman 27.02.2019 12:57
    Highlight Highlight Ich will seine finanzielle Situation in keinster Weise kleinreden, das muss eim ganz hartes Brot sein (zumal keine Aussicht auf Besserung besteht aufgrund Gesundheit und Alter).

    Ich möchte einzig darauf hinweisen, dass er mit seinen Netto CHF 28,000 heute knapp CHF 1,000 Steuern weniger zahlt als vor den Steuergesetzrevisionen in Luzern (entspricht einer Einsparung von knapp einem Drittel seiner bisherigen Steuern). Ich finde, das sollte man auch berücksichtigen, wenn es um die Beurteilung der Krankenkassenquote von seinem Einkommen geht.
    • paddyh 27.02.2019 13:39
      Highlight Highlight Haha. Super! Er spart 1000 Franken Steuern, kriegt aber keine Unterstützung mehr. Wann verstehen die Leute endlich, dass Steuergeschenke nur denen was bringen, die sowieso genug haben.
    • loquito 27.02.2019 13:54
      Highlight Highlight Warum jemand mit 2000/Monat überhaupt Steuern bezahlt und ein Multimillionär auf 0kommen kann... Das sillte die Frage sein. Am ende finanziert dieser Herr die Steuergeschenke an dir Reichen... 15% sind Working poor in der CH... Alle zahlen Steuern, ausser die gaaaanz Reichen, die haben den Wohnsitz in den Bahamas, obwohl sie täglich in det CH sind...
    • rodman 27.02.2019 14:22
      Highlight Highlight @paddyh: mit so einer unqualifizerten Antqort musste ich rechnen.

      @Ioquito: kannst du mir einen "Multimillionär" konkret mit Quelle nennen, der "auf 0 kommt"? Welcher hat den Wohnsitz auf den Bahamas? Ich hab so einen noch nie gesehen... aber vielleicht bin ich auch zuwenig in den Stammtischkneippen unterwegs.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Froggr 27.02.2019 12:44
    Highlight Highlight Ja da sehen wir. Man sollte zuerst bei den eigenen Leuten schauen und erst DANACH beim Rest der Welt. Dann aber dafür richtig und nicht irgendwelche Pseudospenden nach Afrika schicken, die irgendwo versickern. Unglaublich, diese Naivität heutzutage.
    • Matti_St 27.02.2019 13:43
      Highlight Highlight @Froggr, nur das wenn keine Entwicklungsgelder mehr bezahlt werden, die kleinen Leute nicht weniger bezahlen. Man startet dann sofort Steuererleichterungen für gut betuchte.
    • loquito 27.02.2019 13:57
      Highlight Highlight Aber wenn die Armen kommen brüllt ihr doch... Vor ort soll geholfen werden... Dieses Beispiel ist doch genau der Grund, auf anderer Stufe, dass ungleichheit und Migration überhaupt existieren...
    • Makatitom 27.02.2019 17:17
      Highlight Highlight Auf die "eigenen Leute" hat die Luzerner Regierung schon geschaut, aber da gehören halt arme Schlucker, selbst wenn es Schweizer sind und ein Leben lang gekrampft haben, nicht dazu
    Weitere Antworten anzeigen
  • Disclaimer 27.02.2019 12:40
    Highlight Highlight Hier scheint der Staat heftig zu versagen. Herr Erni müsste doch mindestens IV erhalten? Und wenn sich die Beamten der IV weigern, müsste er doch Ergänzungsleitungen erhalten? Auf jeden Fall zieht sich die politische Gemeinde erschreckender weise aus ihrer Verantwortung. Sehr schwache Leistung und ausserordentlich bedauerlich. Ich hoffe ein guter Anwalt wird auf seinen Fall aufmerksam und unterstützt ihn, um zu seinem Recht zu kommen.
    • Angel_ 27.02.2019 14:45
      Highlight Highlight Ich bin ebenfalls der Meinung, dass hier das System und der Staat versagt.

      Trotzdem möchte ich einiges berichtigen: Ob Herr Erni Anspruch auf eine IV-Rente hat können wir nicht beurteilen, wir wissen schliesslich nicht ob Herr Erni zum heutigen Zeitpunkt ivalid ist.
      Anspruch auf Ergänzungsleistungen bestehen leider auch nur wenn jemand AHV oder IV erhält.
      Und wenn nach Abzug von Miete und Krankenkasse noch monatlich CHF 1'000.00 übrig bleiben ist er gemäss den Ansätzen der SKOS auch gerade so über dem Existenzminimum, das heisst auch ein Anspruch auf Sozialhilfe dürfte schwierig werden.
  • malina2 27.02.2019 12:36
    Highlight Highlight Bei solchen Geschichten erfährt man auch immer nur die halbe Wahrheit und es bleiben viele Fragen offen. Warum keine IV? Warum nur Teilzeit? Warum keine ALV? Warum keine Sozialhilfe? Warum hat er ein Auto? 15% für KK ist krass und für Betroffene schlimm, aber eben, ich würde gerne die ganze Geschichte kennen.
    • Matti_St 27.02.2019 13:49
      Highlight Highlight Kann nur aus eigener Erfahrung sprechen. Mit einem operierten Rücken verzichtet man automatisch an ÖV. Das dauernde vibrieren und Schläge (kann noch so fein sein) schmerzt nach sehr kurzer Zeit.
      Das Einkommen ist höher als man als Sozialleistungen bekommt. Zum Job, man nimmt was man bekommt. Ab einem gewissen Alter liegt keine Auswahl auf dem Tisch. Teilzeit kann aber auch an den beiden Rücken-OP geschuldet sein. Belastung ist nicht nur was man trägt, auch wie viele Zeit kann man aufrecht sein und wann braucht man eine Entladungspause.
    • fidget 27.02.2019 15:04
      Highlight Highlight Es ist allerdings bekannt, dass der Kanton Luzern sehr zurückhaltend ist bei der Prämienverbilligung. Sogar so zurückhaltend, dass er vom BG zurückgepfiffen wurde. Du hast aber recht, dass es noch offene Fragen gibt, gerade bezüglich IV, Sozialhilfe, Ergänzungsleistungen etc.
  • Posersalami 27.02.2019 12:09
    Highlight Highlight Hauptsache die darbenden Unternehmen werden von Steuern befreit!

    Zum k{%}^]*
    • Yamamoto 27.02.2019 18:28
      Highlight Highlight Und falls sie einmal nicht durchdringen mit ihren Anliegen, drohen sie der Bevölkerung mit dem Wegzug (siehe Kanton Bern). Es wäre schön, in einer Gesellschaft leben zu können, in der man auf andere Menschen Rücksicht nimmt. Stattdessen gilt Egoismus – insbesondere bei der SVP und FDP – als Tugend und Menschen wie Herrn Erni lässt man in Regen stehen.
  • ingmarbergman 27.02.2019 11:58
    Highlight Highlight Bürgerliche Politik halt. Mit Ausländern Hetze betreiben, damit man die Steuern für Milliardäre senken kann. Dass dann die einfachen Leute darunter leiden ist mehr als logisch.
    SVP & FDP abwählen im Herbst!
  • jurscha 27.02.2019 11:56
    Highlight Highlight Erhält der Mann keine IV?
    • Charming 01.03.2019 01:47
      Highlight Highlight Wieso sollte er IV erhalten, diese müsste ja zuerst beantragt werden? Dann schon eher Sozialhilfe. Womöglich ist seine günstige Miete der Knackpunkt, darauf deutet der tiefer gesetzte Schwellwert hin. Zudem ist die Höhe der IPV wie so vieles dem Föderalismus geschuldet! Er sollte sich eben mal bei der Pro Senectute oder dem Soz-Amt beraten/informieren!
  • Nick Name 27.02.2019 11:24
    Highlight Highlight Das mag nun auf den ersten Blick Off-Topic wirken, ist es aber nicht: Interessant finde ich ja, wie Personen, die bei gefühlt jedem Themenbereich, wo es um staatliche Beteiligung bei Migrantinnen/Ausländer geht, lauthals jammern, man solle zuerst mal für die Einheimischen was tun, dann häufig auch Vorstösse unterstützen, die genau Letzteres abbauen...
    So entstehen dann Fälle wie der oben beschriebene.
    • supremewash 27.02.2019 12:06
      Highlight Highlight Der extreme Steuerwettbewerb ist halt nichts für bevölkerungsreichere Kantone. Hoffe dass Aargauer und Luzerner diese Lektion endlich gelernt haben.
    • aglio e olio 27.02.2019 12:26
      Highlight Highlight Dieses dissonante Verhalten ist mir auch unbegreiflich.
    • Eh Doch 28.02.2019 09:26
      Highlight Highlight Sehr schön beschrieben Nich Name
  • Ironiker 27.02.2019 11:19
    Highlight Highlight Die SP versucht auf Gesetzesebene die Belastung der Krankenkassenprämien auf 10% zu limitieren.

    Damit wird das Gesundheitssystem nicht billiger, sondern die Kosten einfach auf die Steuereinnahmen verschoben.

    Trotzdem bin ich dafür. Ich erhoffe mir damit ein Umdenken bei den Politikern. Diese müssen so gewaltige Mehrkosten bewältigen. Steuern erhöhen ist bei den rechten unbeliebt und in manchen Kantonen fast nicht mehr durchführbar. Sparpakete sind bei den linken unbeliebt und mancherorts ebenfalls fast nicht mehr machbar.

    Vielleicht fängt man dann an, die Probleme an der Wurzen zu packen...
    • aglio e olio 27.02.2019 12:28
      Highlight Highlight "Vielleicht fängt man dann an, die Probleme an der Wurzen zu packen.."

      Worauf willst du hinaus?
      Was ist d.M.n. die Wurzel?
    • fidget 27.02.2019 15:08
      Highlight Highlight Die Politiker müssen gar keine Mehrkosten bewältigen. Wir alle, die Steuerzahler sind, müssten diese ins Unermessliche steigenden Mehrkosten bewältigen. Und das hat früher oder später eine Steuererhöhung zur Folge. Es wäre lediglich eine Umschichtung der Lasten und keine Entlastung.
    • Ironiker 27.02.2019 15:27
      Highlight Highlight @aglio e olio
      Das habe ich hier in einem anderen Kommentar bereits geschrieben:

      Medikamentenpreise. Ärztedichte. Anzahl Spezialärzte. Spitaldichte. Auslastung Medizinalgeräte. Anzahl Krankenkassen. Freie Arztwahl, Leistungskatalog. Konsum (!) von medizinischen Leistungen. usw.

      @fidget
      Nun ja, die Politiker müssten eigentlich ein tragfähiges Budget präsentieren. Und irgendwann kannst Du die Steuern nicht mehr erhöhen, während diese für Unternehmen sinken. Und sparen ohne Ende geht auch nicht.

      Aber wahrscheinlich hast Du Recht. Die machen bis zu einer Revolution so weiter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • bruder klaus 27.02.2019 11:06
    Highlight Highlight ich kenne jemand, der 55 ist, 2 kinder zu hause zu 50% bereut, eine einkommen von 2835.- hat, und am rechten zürichsee wohnen muss, weiler sonst die betreuung der kinder verliert. er bekommt seit jahren keine prämienvergünstigungen, auf anfrage sagt das steueramt, dass das noch in klärung sei.
    die politik will nur gut aussehen! deshalb wird das aufrecht erhalten - aber funktionieren tut das gar nicht mehr, schon lange. alles eine farce! es bleibt wie immer - die reichen werden reicher, die armen werden ärmer - ohne eine chace zu haben. und das in der"sozialen" schweiz. jämmerlich!
    • #bringhansiback 27.02.2019 11:46
      Highlight Highlight Evtl sollte er mal bei der SVA ZH direkt melden statt dem Steueramt. Bei der SVA kann man ein Formular für einen IPV Antrag ausfüllen und einreichen. Die brauchen zwar auch gut und gerne 6 Monate bis zur Antwort. Aber dort ist er zum Thema Prämienverbilligung sicher besser aufgehoben als beim Steueramt.

      https://www.svazurich.ch/ipv
    • Matti_St 27.02.2019 13:55
      Highlight Highlight @#bringhansiback nach einem Arbeitsausfall von einem halben Jahr kommt die IV automatisch. Denke dieser Herr hat das alles durchlaufen. Wenn die Versicherung nein sagt, kann man den Entscheid ohne neuen Vorfall kaum ankämpfen. Und nebenbei, die IV Rente ist in der Regel tiefer.
      Und wenn man Rente bezieht, muss man regelmäßig vorbei gehen und sich durchleuchten lassen. Also die Hosen runterlassen. Für viele ist das nicht schlimm, bis man es selber erlebt...
    • #bringhansiback 27.02.2019 21:24
      Highlight Highlight @Matti: ich meine auch den Fall von Bruder Klaus. Nicht den im Artikel.
  • Hein Doof 27.02.2019 11:04
    Highlight Highlight 2.2 Mio Leute bekommen eine Prämienverbilligung. Ist das nicht ein Zeichen, dass etwas am System geändert werden müsste?
    • Oigen 27.02.2019 11:56
      Highlight Highlight absolut, in zürich bekommt man verbilligung selbst wenn man 149999.- auf dem konto hat...
    • Fruchtzwerg 27.02.2019 12:32
      Highlight Highlight Richtig! Es ist ein Zeichen, dass zumindest die Grundversicherung/KVG direkt als Steuer (von mir aus auch progressiv) dem Lohn abgezogen werden sollte. Denn fair ist dieses System schon lange nicht mehr. Wer mehr verdient, zahlt mehr, ganz einfach.

      Diese Pflästerli-Politik bringt ausser mehr Bürokratie und Kantönligeist leider nicht viel...
    • Maragia 27.02.2019 13:57
      Highlight Highlight @Fruchtzwerg: Am besten koppeln wir alles an den Lohn. Alle Alltagsgegestände z.B. Warum noch arbeiten und nicht alles gratis bekommen?
      Hilft der Person in diesem Fall natürlich nicht, aber alles über die Steuern zu regeln funktioniert nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rechthaberwoman 27.02.2019 10:49
    Highlight Highlight Ich finde es sowieso eine Frechheit, dass die Krankenkassen immer mehr Profit machen. Und anstatt sie mal mit einem Gesetz daran zu hindern, sich an den Ärmsten zu bereichern, springt der Bund ein und zahlt noch drauf. Somit werden nur Symptome bekämpft, anstatt die Wurzel allen Übels anzupacken. KK-Kader verdienen Millionen-Boni und Leute wie Herr Erni müssen die Altersvorsorge plündern, um Essen auf dem Tisch zu haben. Unglaublich!
    • Ironiker 27.02.2019 11:27
      Highlight Highlight KK-Kader erhalten keine Millionen-Boni wie die Banker. Aber ja, es gibt solche die über eine Million verdienen.

      Die KK sind ein Teil des Problems. Die Verwaltungskosten belaufen sich auf durchschnittlich 5%.

      95% der Kosten sind also an anderen Orten zu suchen. Man weiss sogar wo, aber zu viele verdient daran und haben ihre Lobby.

      Hier ein paar Stichwörter: Medikamentenpreise. Ärztedichte. Anzahl Spezialärzte. Spitaldichte. Auslastung Medizinalgeräte. Freie Arztwahl, Leistungskatalog. Konsum (!) von medizinischen Leistungen.
    • Arts 27.02.2019 11:48
      Highlight Highlight 58 zugelassenen Krankenversicherer in der Schweiz. Das zeigt mir dass das KK Geschäft lukrativ ist.
    • The Count 27.02.2019 12:14
      Highlight Highlight Impfstoffe hast du noch vergessen, aber irgendwer schreit dann immer Whataboutism...
    Weitere Antworten anzeigen
  • #Technium# 27.02.2019 10:48
    Highlight Highlight Ich kann durch solche Fälle den Groll gewisser Bürger gegen Wohlstandsasylanten wie z.B. die Eritreer verstehen, die von grosszügigen Sozialleistungen profitieren.
    • simanoo 27.02.2019 11:34
      Highlight Highlight Die Welt ist so einfach, nicht? C'mon, ein Asylsuchender erhält in der Schweiz 63.- die Woche, da von Wohlstand zu sprechen ist ziemlich zynisch!
      Ich kann höchsten die Leute nicht verstehen, die immer noch rechte Parteien wählen und sich dann über Sparmassnahmen wundern.. Aber dann über Ausländer und "Wohlstandsasylanten" motzen...
    • DemonCore 27.02.2019 11:38
      Highlight Highlight Ich wünsche mir du wärest in Eritrea geboren. Du würdest sicher willig deine 5 jährige Militärdienstpflicht erfüllen. Vlt beim Minenräumen an der Grenze zu Äthiopien?
    • Tagedieb 27.02.2019 11:54
      Highlight Highlight Märchen werden durch repetieren nicht wahrer.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DichterLenz 27.02.2019 10:42
    Highlight Highlight Sparmassnahmen der Bürgerlichen... merkt euch das auch für den Oktober.
    • P. Hodel 27.02.2019 12:14
      Highlight Highlight Na klar.
      Dass die Linken nicht sparen wollen ist auch bekannt. Ebenfalls bekannt ist, dass sie ihreProgramme gerne durch den Steuerzahler finanziert sehen.
      Es ust Hans was Heiri. Weder links noch rechts sind besser sondern allenfalls welt- und vor Allem Volksfremde Laferis.
    • Froggr 27.02.2019 12:42
      Highlight Highlight Was soll man denn sonst wählen.. SP? Grüne? Denke nicht.
    • loquito 27.02.2019 14:06
      Highlight Highlight Linke haben Finanzen nicht im Griff? Sagt mal, schaut ihr euch die Rot regierten Städte an? Oder plappert hr einfach los... Luzern könnte noch viel lernen von links regierten Städten betreffen haushalt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tagedieb 27.02.2019 10:40
    Highlight Highlight ...so spart man im Land mit der höchsten Millionärsdichte...! Nur noch beschämend!
    • Gubbe 27.02.2019 12:23
      Highlight Highlight Das hat nun mit der Millionärsdichte aber rein gar nichts zu tun. Es ist aber beschämend, ja. Die Leistungen sind umverteilt worden, zum Beispiel auf abgewiesene Asylanten. Diese werden weiterhin unterstützt. Jeden Tag kann ich lesen, wie ältere Schweizer sich durchs Leben kämpfen müssen, während ein Haus weiter junge Leute wohnen, die es sich an ihren Heimatländern gemessen, gut gehen lassen. Das ist für mich eine Schande!
    • aglio e olio 27.02.2019 12:32
      Highlight Highlight Irgendwie müssen die Millionäre ja so dicht werden...
      ;)
    • Makatitom 27.02.2019 17:32
      Highlight Highlight Dass das Quatsch ist, was du da schreibst, weisst du hoffentlich selber, Gudde, oder? Ja, es wurde umverteilt, aber nicht vom Arm zu Ärmer, sondern von fleissig nach reich. An den Zuständen im Kanton Lizern ist übrigens eine neolibertäre, kapitalfaschistische Regierung, teilweise mit Scheinheiligen- und teilweise mit patridiotischem Tarnmantel, oder, um es auch für euch verständlich auszudrücken: $SVP, FDP und CVP
    Weitere Antworten anzeigen
  • kobL 27.02.2019 10:39
    Highlight Highlight In St.Gallen bekam ich auch keine Prämienverbilligungen, da die Grenze ähnlich tief war wie in diesem Fall. Wenn man als Teilzeitstudent nicht mehr bei den Eltern wohnt, ist ein steuerbares Einkommen von 28'000 nicht mehr wahnsinnig viel. Keine Ferien, selten in den Ausgang und 6 Tage Woche waren während 4 Jahren normal für mich. Eine Prämienverbilligung wäre eine willkommene Entlastung gewesen.
    • kobL 27.02.2019 11:55
      Highlight Highlight Ich wollte lediglich an meinem Beispiel aufzeigen dass auch jüngere Menschen mit hohen Prämien zu kämpfen haben und die Grenze für die Prämienverbilligung zu tief ist. Nicht jeder Student / Schüler hat vermögende Eltern. Es sollte möglich sein, eine Ausbildung zu absolvieren und nebenbei noch zu arbeiten und nicht fürs arbeiten noch bestraft werden. Und es müssen nicht mal Personen in Ausbildung sein. Gibt ja auch Branchen in denen wird man nur Teilzeit angestellt und verdient daher auch schlecht.
    • kobL 27.02.2019 14:02
      Highlight Highlight Ein Vergleich der Situation erlaube ich mir nicht und war auch nie meine Absicht.

      Ich prangere die tiefe Grenze für Prämienverbilligung bzw. die Höhe der Prämien an. Und dass dies ein Problem für Personen ist, die gerade genug verdienen, dass sie keine Prämienverbilligung erhalten aber eigentlich trotzdem fast nicht genug haben zum leben und auf vieles verzichten müssen. Wenn man dann noch eine hohe Franchise wählt um Prämien zu sparen und unverschuldet krank werden (z.B. Leistenbruch), machen Gesundheitskosten + Steuern schnell mehr als einen Viertel des steuerbaren Einkommens aus.
  • Staatsgebeutelter 27.02.2019 10:38
    Highlight Highlight Was nützen die schönsten Gesetze wenn die Kantone mit Willkür und anderen Erklärungen den Sinn verwässern können, geschieht übrigens nicht nur bei diesem Gesetz.
  • Lisbon 27.02.2019 10:33
    Highlight Highlight Da würde ich dem Herrn doch gerne ein Ticket für den FC Luzern schenken.
    Es ist eine Schande, wie man kurz vor der Pension behandelt wird!
    • Xriss 27.02.2019 10:52
      Highlight Highlight Ich auch!
      @Watsonredaktion, lässt sich da etwas machen?
    • w'ever 27.02.2019 10:55
      Highlight Highlight @Lisbon
      Ich hoffe, dass du ihm eins geschickt hast.
    • bruder klaus 27.02.2019 11:08
      Highlight Highlight schick ihm eins, gute idee!
    Weitere Antworten anzeigen
  • DanCitizen 27.02.2019 10:30
    Highlight Highlight Die Pensionskasse für tägliche Ausgaben plündern? Wie soll das denn gehen? Das Geld ist in der PK gebunden und wird nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen ausgezahlt.
  • Molty 27.02.2019 10:29
    Highlight Highlight Mehr kantonale Sozialausgaben? Ich kenne eine "Volchspartei", die alleine bei dem Gedanken aufschreit (und dementsprechend blockiert).
  • IMaki 27.02.2019 10:22
    Highlight Highlight Herr Erni ist nur einer von Tausenden, denen unser von SVP und FdP totgespartes "Sozialsystem" das Leben vergällt. Hunderttausende werden durch skandalöse Ergänzungsleistungen EL zur Armut verdammt. Das sind Menschen, die ein Leben lang geschuftet und ihre AHV-Prämien bezahlt haben, aber einfach einen zu miesen Lohn oder im Fall Alleinerziehender nur eine Teilzeitarbeit (oder sogar zwei) hatten und somit kaum Pension erarbeiten konnten. Während die genannten Parteien das Geld für Armeespielzeug, Agrarsubventionen und Steuergeschenke zum Fenster hinaus werfen. Es ist Zeit für Gelbe Westen.
    • 3klang 27.02.2019 11:49
      Highlight Highlight Mehr als 30% werden für die soziale Wohlfahrt ausgegeben. Ich glaube nicht, dass man von totsparen sprechen kann...

      https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/finanzberichterstattung/bundeshaushalt_ueb/ausgaben.html
      Benutzer Bild
    • frereau 28.02.2019 04:27
      Highlight Highlight @3Klang: Hast du den von dir verlinkten Artikel auch gelesen? Es handelt sich dabe um die Bundesfinanzen. Bei den von dir erwähnten 30% sind ja schon mal die Hälfte für die AHV vorgesehen.
      Und was willst du mit deiner Aussage bewirken? IMaki macht doch einfach darauf aufmerksam, dass etwas schief läuft im Sozialsystem, wenn ständig gespart wird (ja, die bürgerlichen Parteien sparen bei den sozialen Programmen). Diese Aussage kannst du ja auch völlig unabhängig anschauen von der Höhe der Ausgaben in den Bundesfinanzen. Oder?
      Läuft denn deiner Meinung nach nichts schief bei Herr Erni?
    • Eh Doch 28.02.2019 09:41
      Highlight Highlight @3Klang ja und das ist auch gut so!
  • IMaki 27.02.2019 10:16
    Highlight Highlight Herr Ernis Schicksal ist der Normalfall bei der unteren Schicht unserer Bevölkerung. Ebenso schlimm ist die Situation bei fast allen Empfängern von Ergänzungsleistungen (EL) - Menschen, die ein Leben lang gearbeitet und ihre Sozialversicherungsbeiträge bezahlt haben, aber aufgrund mieser Löhne oder Teilzeitarbeit (vor allem Mütter) keine oder eine mickrige Rente nebst der AHV bekommen. Nur ein Beispiel aus der bürgerlichen "Sozialpolitik": Die Berechnung des Mietanteils für die EL wurde seit über 10 (!) Jahren wegen SVP und FdP nicht verändert. Für Tausende eine Existenzfrage.
  • Freddy Blütteler 27.02.2019 10:08
    Highlight Highlight Es muss ein Umdenken stattfinden... CHF 400.- pro Monat bei einem Einkommen von 28000.-/Jahr sind anders, als wenn man CHF 100000.- oder CHF 500000.- pro Jahr verdient. Deshalb kann es nicht sein, dass immer nur bei den Kleinen gespart wird. Wie wäre es, wenn man bei den Gutverdienenden einfach mal die Steuern eintreiben würden, welche diese effektiv bezahlen müssen. Solidarität geht nicht nur in eine Richtung.
  • G. Schmidt 27.02.2019 09:59
    Highlight Highlight Die Prämienverbilligung würde in seinem Fall nur ein Tropfen auf einen heissen Stein sein...
    • G. Schmidt 27.02.2019 12:18
      Highlight Highlight An alle Blitzer

      Habt ihr nicht das Gefühl, dass grundsätzlich etwas schief läuft, wenn er die PK plündern muss?

      Das er schon von 28'000 leben kann ist stark, aber ein anständiger Job würde um einiges mehr als die Prämienverbilligung helfen.
    • aglio e olio 27.02.2019 12:36
      Highlight Highlight Steter Tropfen kühlt den Stein...
    • silaya 27.02.2019 12:50
      Highlight Highlight aber ein grosser Tropfen!
      und zudem ein Anfang
    Weitere Antworten anzeigen
  • alessandro 27.02.2019 09:57
    Highlight Highlight PK plündern fürs alltägliche Leben vor der Pension ist heftig. Zumal das Problem nur herausgeschoben wird.
    • bruder klaus 27.02.2019 11:07
      Highlight Highlight es sollte verboten werden, das tun zu müssen! der staat hat auch pflichten!
    • Arts 27.02.2019 11:40
      Highlight Highlight Wusste gar nicht das dies geht.
      Wie kann man den die 2. Säule verwenden um Steuern zu bezahlen?
      Dachte die kann man sich nur auszahlen lassen für Wohneigentumsförderung oder bei Auswanderung?
    • manhunt 27.02.2019 21:02
      Highlight Highlight @bruder klaus. da kann der „staat“ nichts dafür. es sind stets bürgerliche politiker, welche einen solchen „schlanken staat“ wollen.
  • LaktoseintoleranterVeganerLGBT 27.02.2019 09:51
    Highlight Highlight Macht nur weiter so mit dem Sparen auf dem Buckel der Ärmsten. Das kommt gut!

    der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht!
    • Fabio74 27.02.2019 11:37
      Highlight Highlight Wählt SVP und FDP und das kommt raus

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