Wirtschaft
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Trotz tiefen Referenzzinssatzes: «Mieten in der Schweiz müssten 40% tiefer sein»



Die Mietzinse in der Schweiz bleiben unverändert. Der hypothekarische Referenzzinssatz bleibt auch im neuen Jahr bei rekordtiefen 1,75 Prozent. Allerdings fehlte nur wenig für eine Senkung auf 1,5 Prozent. Mieter zahlen somit auch weiterhin deutlich mehr als Wohneigentümer.

Schon seit Jahren profitieren Immobilieneigentümer von ultragünstigen Hypothekarzinsen. Vergleicht man die Zins- und Amortisationskosten für eine Hypothek, könnten Mieter zwischen 10 bis gut 50 Prozent der monatlichen Kosten einsparen, wenn sie die Immobilie kaufen würden, statt sie nur mieten, schreibt die Beratungsplattform moneypark am Mittwoch in einer Medienmitteilung.

«Während die Mieten faktisch unaufhaltsam steigen, hat sich die Wohnkostenbelastung der eigenen vier Wänden massiv reduziert.»

Raiffeisenbank Wohnimmobilienreport

Ein Mieter einer 4-Zimmer Wohnung bezahlte 2016 rund 1600 Franken, während sich die Zinskosten für den Eigentümer gerade mal auf 870 Franken beliefen.

Image

Quelle: moneypark

Werden die Verluste der Mieter kumuliert, belaufen sich diese für die Jahre 2014 bzw. 2015 auf 8 bzw. 9 Milliarden Franken, schreibt moneypark. Die weitere Senkung des Durchschnittssatzes bei unverändertem Referenzzinssatz dürfte diese Verluste in Zukunft eher noch erhöhen und den Schritt vom Mietverhältnis zum Eigenheim erschweren. Denn je länger man in der teuren Miete bleibt, desto weniger Kapital kann angespart werden. Geld, das am Ende in Form von Eigenkapital fehlt, um eine eigene Immobilie zu kaufen.

Mieter sind die «Lackierten»

Die Mieten müssten um 40 Prozent tiefer sein, hätten sie sich gemäss den Regeln des Mietrechts entwickelt, hat die Raiffeisenbank in ihrem neuesten Wohnimmobilienreport nachgerechnet. Diese Entwicklung sei beängstigend. Und weiter schreibt die Bank: «Während die Mieten faktisch unaufhaltsam steigen, hat sich die Wohnkostenbelastung der eigenen vier Wänden massiv reduziert.»

Die Nichtbeachtung des Mietrechts führt dazu, dass Vermieter und institutionelle Anleger unglaublich hohe Renditen von 5 bis 7 Prozent erzielen, kritisiert auch der Schweizerische Mieterverband (SMV) in einer Medienmitteilung vom Mittwoch. Bezahlen müssten dies die Mieterhaushalte, die sich im Konsum einschränken müssten, die Pensionskassen und andere Versicherungen finanzierten und weiteren Geldanlegern ihre Rendite sicherten. «Sie sind die Lackierten in dieser Tiefzinsphase», heisst es beim SMV. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • 3fuss 02.03.2017 08:56
    Highlight Highlight Würden die Löhne nach den Gesetzes des freien Marktes entrichtet, dann müssten die Schweizer Löhne halbiert werden.
    Ich verstehe die Aussage des Artikels nicht. Die Mieten sind abgesehen von ganz wenigen Ausnahmen gesetzeskonform. Es bleibt schleierhaft, wie die 40 % zustandekommen.
    Zudem steht es jedem frei zu kaufen, statt zu mieten. Als Mieter trägt man kein finanzielles Risiko. Als Eigentümer aber schon. Im Gegensatz zu den Mieten können die Hypothekarzinsen nämlich beliebig schnell und beliebig hoch steigen.

  • RETO1 01.03.2017 23:02
    Highlight Highlight Nachfrage und Angebot steuern die Mietpreise
    Hohe Zuwanderung steigert logischerweise die Nachfrage
    Aber das will man hier ja nicht wahrhaben aber es ist trotzdem so
  • Herr Hasler 01.03.2017 20:08
    Highlight Highlight Grund und Boden sollten der Allgemeinheit gehören. Das ist aber natürlich völlig unrealistisch. Dass der Wertzuwachs durch staatliches Handeln (Einzohnung, Zinsen) vom Eigentümer mitgenommen wird, ist jedoch völlig unlogisch.
  • Pisti 01.03.2017 18:45
    Highlight Highlight 1600.- durchschnittlich für eine 4-Zimmerwohnung? Das gilt wohl für Genossenschaftswohnungen. In meinem Kanton ist der Durchschnittspreis rund 1000.- höher. Und auch in den angeblich günstigeren Nachbarkantonen gibt es kaum Wohnungen zu diesem Preis. Und ja man kann eine Mietzinsreduktion verlangen. Nur sobald die Wohnung neu vermietet wird, schlägt man eben wieder ein paar Hundert Franken drauf. Angebot und Nachfrage eben. Aber unsere Volksvertreter möchten die Zuwanderung ja nicht bremsen.
    • Divina Commedia 03.03.2017 07:31
      Highlight Highlight Quellen oder Statistiken, die deine Aussage bestätigen? Oder einfach mal gegen die fremden Föttel wettern?
    • Pisti 03.03.2017 14:54
      Highlight Highlight www.zg.ch oder zentralplus.ch, Durchschnittliche Mietpreise für eine 4-Zimmerwohnung zwischen 1900-2650.- je nach Gemeinde verschieden, in der Stadt Zug am höchsten. Hab noch kurz selbst nach einer Wohnung für 1,6K gesucht im Kanton Zug, es gibt genau eine zu diesem Preis, Altbau und noch befristet, toll nicht wahr.
  • FrancoL 01.03.2017 18:07
    Highlight Highlight Ueber längere Perioden betrachtet sind der oder die die Wohn-Eigentum haben allerdings klar im Vorteil. Nicht mit dem grossen Unterschied, der im Artikel suggeriert wird. Eigentum bedeutet aber auch Bindung, bedeutet auch für mach mittelständische Familie grössere (zu grosse) Opfer. Bei Scheidungen kommt es häufig zu argen Wertverlusten; Es ist nicht alles Gold was glänzt.
  • pamayer 01.03.2017 17:36
    Highlight Highlight Die Schweizer Gesetzgebung bevorzugt Hausbesitzer.
    • FrancoL 01.03.2017 18:06
      Highlight Highlight Das ist nicht erwiesen, in Deutschland zB ist Eigentum viel mehr verbreitet, in Italien ebenfalls.
      Die Gesetzgebung hat da wenig Einfluss. Dass in der Schweiz weniger Eigentum generiert wird, ist von den hohen Grundstückpreisen und den höheren Anforderungen der Mehrheit der Bauherren abhängig. Zusammen ergibt sich ein Kostentreiber der für Eigentum hinderlich ist. Das Verdichten, das geringere Kosten generieren würde ist nicht so beliebt.
      Was die Schweiz bräuchte wäre ein Mechanismus der die Landkostenexplosion eindämmt und die Verdichtung fördert.
    • Adrian Habegger 01.03.2017 18:43
      Highlight Highlight Nunja gemäss Raumplanungsgesetzt muss künftig verdichtet werden... Wo dies wie geschehen soll wird in den kantonalen Richtpläne festgelegt. Die Bodenpreise sind dem Markt ausgesetzt welcher vor allem von bürgerlicher Seite als zielführend, effizient und überhaupt als die Weltformel schlechthin dargestellt wird... Deinem Grundsatz folgend müsste aber der preis für Boden gedeckelt werden, ich höre schon die Planwirtschaftgegner brüllen....
    • FrancoL 01.03.2017 20:02
      Highlight Highlight @Adrian Habegger; Alle Güter die knapp oder lebensnotwendig sind muss man früher oder später einem Rahmen (Deckelung) zuführen, das hat nicht mit Planwirtschaft sondern mit Vernunft zu tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Moti_03 01.03.2017 16:56
    Highlight Highlight Wenn die Leute mehr als 100k im Jahr verdienen und diese nicht in einer Wohnung für 1500 Leben würden, hätte es wieder mehr Wohnungen für die welche weniger verdienen... die könnten mehr dafür bezahlen, die anderen nicht.
  • FrancoL 01.03.2017 15:18
    Highlight Highlight Wir müssen schon ehrlich rechnen. Man kann nicht auf der einen Seite von Mietkosten sprechen, in denen auch der Unterhalt, Reparaturen, Liegenschaftenabgaben, Verwaltung etc enthalten sind und diesen Kosten die Zinskosten gegenüber stellen. Auch beim Eigenheim muss man diese Kostenfaktoren mit einrechnen. Zudem darf nicht alles auf der Tiefzinssituation betrachtet werden, es muss ein mittlerer Zins gerechnet werden und die Unterhalt- und Reparaturkosten dürfen nicht zu knapp bemessen werden, wenn man den Wert erhalten will. Das Problem Nr.1 ist der Landpreis und den lässt man nach oben sausen!
    • MarZ 01.03.2017 18:29
      Highlight Highlight Wer ist denn der "man", der den Landpreis nach oben sausen lässt? :D Die Bodenpreise steigen, weil die Immobilien, welche man darauf bauen kann eine hohe Rendite abwerfen. Angebot und Nachfrage.
    • FrancoL 01.03.2017 19:54
      Highlight Highlight @MarZ; Das greift viel zu kurz! Das ist eine raumplanerische Problematik und eine Problematik der Schweizer Bequemlichkeit. Zu viele wollen in Stadtnähe sein, das könnte man entkräften mit einer dichteren Bauweise, also Zonen mit höherer Nutzung würden da Abhilfe bringen, doch das will man politisch nicht und so alimentiert man die steigenden Landpreise.
      Angebot und Nachfrage kann auch durch eine intelligente Raumplanung entschärft werden, nur dies geschieht in der Schweiz nicht.
    • MarZ 01.03.2017 20:55
      Highlight Highlight Man kann statt wieder mehr zu regulieren auch einfach den Markt spielen lassen. Wer in Stadtnähe wohnen will zahlt den entsprechenden Preis. Die anderen Pendeln halt eine halbe Stunde, das bringt niemanden um. Ich spreche aus Erfahrung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • lilie 01.03.2017 14:52
    Highlight Highlight Der Hypozins kann nicht eins zu eins mit der Miete verglichen werden, weil beim Hausbesitz noch zusätzlich Amortisation, Unterhalt, Versicherungen sowie Rückstellungen berechnet werden müssen.

    Natürlich ist dann das Eigenheim immer noch günstiger, aber man sollte schon die richtigen Zahlen miteinander vergleichen.

    "Die Nichtbeachtung des Mietrechts führt dazu, dass Vermieter und institutionelle Anleger unglaublich hohe Renditen von 5 bis 7 Prozent erzielen".

    Was heisst das genau? Welches Recht wird nicht eingehalten? Und warum wird es nicht eingefordert?

    Ich wüsste das wirklich gerne.
    • lilie 01.03.2017 15:40
      Highlight Highlight Was sollen die Blitze? Befürwortet ihr Rechtsverletzungen auf Kosten der Mieter? Oder fürchtet ihr um eure Renten? Oder ist es euch einfach egal? Eine Rückmeldung wäre nett.
    • Nausicaä 01.03.2017 17:06
      Highlight Highlight Lilie: Ich habe nicht geblitzt, habe mir aber die gleiche Frage wie du gestellt. Ich hätte das auch gerne ausgeführt….?
    • EarlofGrey 01.03.2017 18:18
      Highlight Highlight Wenn ich den Abschnitt im Report richtig verstanden habe, geht es darum, dass sehr viele Mieter, die nach Anpassungen des Referenzzinssatzes eine Mietzinsreduktion zugute hätten, diese nicht erhalten haben. Wobei festgehalten werden muss, dass ein Vermieter auf den schriftlichen Antrag des Mieters hin von Rechts wegen diese Reduktion auch gewähren muss. Alle anderen Kosten(Unterhalt usw.) müssen bei der Festsetzung des Mietzinses halt durch den Vermieter so kalkuliert werden, dass sie auch bei einem sinkenden Referenzsatz noch gedeckt sind. Wer das nicht kann, sollte halt nicht bauen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kronrod 01.03.2017 14:38
    Highlight Highlight Zu einem Teil ist auch die zunehmende Regulierungsdichte für den Kostenanstieg verantwortlich. Vieles, was noch vor 5 Jahren gebaut wurde, wäre so heute nicht mehr bewilligungsfähig, sei es wegen der neuen Brandschutzverordnung, dem zunehmenden Einfluss der kantonalen Behindertenkonferenz, oder dem Nachweis des 100-jährigen Hochwassers (wer nicht nachweisen kann, dass sein Grundstück 100 Jahre lang nicht überschwemmt wurde, muss neuerdings spezielle bauliche Schtzmassnahmen umsetzen). Die einzelnen Regeln mögen zwar sinnvoll sein, aber dafür bezahlen muss am Ende der Mieter.
  • piedone lo sbirro 01.03.2017 14:19
    Highlight Highlight wieso wollen die wirtschafts&banken partein SVP/FDP die einwanderung nicht stoppen? weil die zuwanderung unter anderem die immo&mietpreise kräftig in die höhe treiben, und ihre klientel kräftig daran verdient - auf dem buckel der bürger natürlich!
    die EU-hetze dient der SVP einzig um wähler zu ködern, denn blocher und die geldelite der SVP haben ihr vermögen dank der EU und der PFZ vervielfacht.
    • Negan 01.03.2017 14:37
      Highlight Highlight Bitte, Bitte, entferne dieses Foto von Deinem Account. (ist nur ne Bitte) Es schmerzt wirklich solch wirres Zeugs zu lesen und dabei Buddy's Konterfei damit in Verbindung zu sehen. Bitte achte doch bei solch politischen Statements auf das Recht des Bildes und nimm doch eines von Micheline oder Moritz. Ok, Levrats darfst Du auch nehmen, aber nicht Buddys! grins ;-)
    • piedone lo sbirro 01.03.2017 15:57
      Highlight Highlight @Walter White

      die wahrheit über ihre neoliberalen politclowns zu lesen schmerzt ich weiss - umso mehr wenn man wie sie keine passenden gegenargumente hat.

      da sie meine filme kennen wissen sie, dass meine fäuste ebenso schmerzlich sein können :-)
    • Negan 02.03.2017 09:35
      Highlight Highlight Das würde bedeuten, dass ich überhaupt ein Argument gegen Ihr wirres Statement bringen möchte... is nicht so. ;-) Aber bitte, zieh nicht den Buddy rein. Und sprechen Sie nicht von IHREN Filmen...
  • Angelo C. 01.03.2017 13:49
    Highlight Highlight Zitat aus dem Artikel :

    "Ein Mieter einer 4-Zimmer Wohnung bezahlte 2016 rund 1600 Franken, während sich die Zinskosten für den Eigentümer gerade mal auf 870 Franken beliefen."

    Der Verfasser obiger Zeilen wohnt vermutlich mitten in der Prärie idyllisch ländlichen Umfelds, tztz 🤔!

    In Zürich der CH-Metropole mit den meisten Einwohnern des Landes, kriegt man im Normalfall für 1600 Stutz gerade mal eine zumutbar ausgebaute 2-Zimmerwohnung, was in Genf kaum anders sein wird.

    Ich nähme jedenfalls eine 4-Zimmerwohnung jederzeit mit Handkuss und artiger Verbeugung vor dem gnädigen Vermieter 😜!

    • Willi Helfenberger 01.03.2017 13:51
      Highlight Highlight @Angelo C.: Wenn Oerlikon für dich Prärie ist....
    • Angelo C. 01.03.2017 14:15
      Highlight Highlight Willi :

      Ich habe bis vor Kurzem 25 Jahre lang in Oerlikon gewohnt, teilweise als Vermieter, und weiss somit sehr wohl, wie die gängigen Mietpreise sind 😉!

      Auf das, was du dich offenbar beziehst, ist dann ein wahrer Lottotreffer, nämlich eine anständige 4-Zimmerwohnung für sage und schreibe mal 1600 Eier.

      Man hat für diesen Preis sogar erhebliche Mühe, auch nur eine modern ausgebaute 3-Zimmerwohnung an erträglicher Wohnlage zu finden, es sei denn du meinst eine solche, die in der Nähe der Kehrrichtsverbrennungs-Anlage Hagenholz liegt, oder bereits in down-town Schwamendingen 😊!

    • Willi Helfenberger 01.03.2017 14:30
      Highlight Highlight @Angelo C.: mmh, ich wohne im eigenen Haus und darf dir gar nicht sagen, wie wenig Miete ich bezahle... .
    Weitere Antworten anzeigen
  • Negan 01.03.2017 13:40
    Highlight Highlight 2/2 Ist man aber bereit einige Kompromisse einzugehen, dann findet man auch etwas erschwingliches. Aber das Gejammer geht ja gar nicht. Ansonsten muss ich auch beginnen zu jammern weil ich keinen Bentley fahre und die Yacht noch fehlt. ;-)
  • Negan 01.03.2017 13:39
    Highlight Highlight 1/2 Meiner Meinung nach gibt es ein ganz anderes Problem: Die Leute sind einfach nicht kompromissbereit. Ich habe viele in meiner Bekanntschaft die in der Agglo ZH oder ZH selbst wohnen. Alle jammern ah, so teuer, nicht erschwinglich... Nun, man kann halt einfach nicht alles haben. Ich wohne zwar 40 Min von ZH weg, aber ich habe meine 1000m2 Eigentum mit dem passenden Häuschen. Ich bezahle nicht weniger als meine mietenden Bekannten, aber auch nicht mehr. Deshalb müssen sich die Leute halt einfach bewusster werden, dass man auch heute nicht alles haben kann.
  • Redly 01.03.2017 13:30
    Highlight Highlight Schon mal von Angebot und Nachfrage gehört?
    Wenn der Artikel Sinn machen würde, könnte der Autor ja locker 40% günstigere Wohnungen anbieten.
    Warum tut er das nicht und schreibt stattdessen diesen Unsinn?
  • Hoppla! 01.03.2017 12:40
    Highlight Highlight Ein Mieter einer 4-Zimmer Wohnung bezahlte 2016 rund 1600 Franken, während sich die Zinskosten für den Eigentümer gerade mal auf 870 Franken beliefen.

    Vergleichen wir hier nicht Äpfel mit Birnen? ;-)
    • Wilhelm Dingo 01.03.2017 12:48
      Highlight Highlight Der Herr weiss nicht was er schreibt. Schade, denn das Thema wäre durchaus wichtig.
  • c_meier 01.03.2017 12:39
    Highlight Highlight Was uns die Bank damit wohl sagen will: «Während die Mieten faktisch unaufhaltsam steigen, hat sich die Wohnkostenbelastung der eigenen vier Wänden massiv reduziert.»
    Ganz einfach: Kauft eure Wohnungen... aber wie beim Monopoly: Die Bank gewinnt immer ;)
  • PhilippS 01.03.2017 12:33
    Highlight Highlight Dass die Mieten hoch sind, ist wohl unbestritten. Es sind aber auch die Banken, die den Wechsel zum Eigentum erschweren.

    Aber: Ich zahle seit 10 Jahren +/- 22k Miete/Jahr ohne NK, verzinse somit rund 1.2 Mio Franken gerechnet mit dem Referenzzinsatz. Die gleiche Raiffeisen sagte mir kürzlich, ich könne mir eine Wohnung zu 650k zum viel tieferen Liborzins nicht leisten - wohlgemerkt trotz Einhaltung des geforderten Eigenkapitals -sei die Tragbarkeit nicht gegeben. Es ging um 4k/Jahr, die (theoretisch) fehlten. 5% Rendite beim Eigentümer sind zu hoch? Vielleicht auch bei der Tragbarkeit?

    • Posersalami 01.03.2017 13:01
      Highlight Highlight Der Referenzzins ist scheiss egal. Sie bezahlen bei der Bank nämlich nicht den Refernzzins! Ja, die Zinsen sind tief und wenn sie jetzt eine Wohnung für 1.2mio kaufen würden und die Hypothek für 10 Jahre mit 1.5% festnageln würden, müssten sie in 10 Jahren den neuen Zins mit der Bank aushandeln. Der kann dann aber bei 5 oder 6% sein, was historisch normal wäre. Sie wären dann obdachlos, ihr gesamter Besitz verpfändet und die Bank würde auf einer Immobilie sitzen, die sie wohl nur schwer wieder los werden würde. Die Tragbarkeit ist schon i.O. so wie sie gerechnet wird.
    • Chili5000 01.03.2017 14:02
      Highlight Highlight Ich finde die Tragbarkeitsrechnung nicht richtig. Mann muss sich halt anschauen wie sich der Zinssatz entwickelt hat. Mieter sind auch nicht geschützt und bezahlen jeden Monat viel mehr als die Hypothek kosten würde. Das stimmt schon mal der Grundsatz nicht. "die Bank würde auf einer Immobilie sitzen, die sie wohl nur schwer wieder los werden würde" sagt doch schon alles. Lieber jemanden auf die Strasse stellen und nichts davon haben. Als die Zinsen Moderat anpassen damit sich die Menschen das auch langfristig leisten können. Ist ja nicht so das armen Banken keinen Profit mehr machen würden.
    • PhilippS 01.03.2017 16:23
      Highlight Highlight @Posersalami: Natürlich haben sie recht, dass bei einem Anstieg der Zinsen irgendwann auch meine Zinsbelastung steigen würde. Aber wenn das passiert steigt auch der Ref-Zinssatz - und somit auch meine Miete. Genausowenig, wie's dann die Bank interessiert, wie ich den Hypozins stemme, interessierts einen Verrmieter dann, ob ich mir die Miete noch leisten kann.

      Sollte ein Zinsanstieg in diesem Ausmass innert weniger als 10 Jahre passieren, haben auch viele Mieter ein Problem. Vermieter werden ihren steigenden Finanzierungsaufwand ebensowenig selbst tragen, wie sie die tiefen nicht weitergeben
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 01.03.2017 12:32
    Highlight Highlight So ein Blödsinn. Bei mir und vielen die ich kenne ist das eigene Haus sicher nicht billiger, eher teurer.
    • Madison Pierce 01.03.2017 13:04
      Highlight Highlight Vergleicht man gleich grosse Wohnungen/Häuser, ist ein Kauf immer billiger als die Miete. Sonst würden die Eigentümer und Verwalter von Mietliegenschaften ja nichts verdienen.

      Aber es ist sicher so, dass man bei einem Kauf eher ein Haus erwägt als bei der Miete. Kenne zumindest niemanden, der ein Haus gemietet hat und sehe auch kaum entsprechende Inserate.
    • poga 01.03.2017 13:20
      Highlight Highlight Also als Besitzer einer Eigentumswohnung kann ichbsagen, dass ich nachwievor gleichviel bezahle, mit dem Unterschied, dass 8000 Franken abbezahlen inbegriffen sind. Dies sind ca 4 Monatsmieten Die ich einspare. Da ich vorher eine ziemlich gleiche Wohnung hatte, kann ich das sehr gut vergleichen
    • Negan 01.03.2017 13:32
      Highlight Highlight .. als Besitzer eines EFH auf dem Lande (d.h. günstig erworben) kann ich mit gutem Gewissen sagen, dass mich trotz eines extrem tiefen Zinses (konnte auf 10J/ 1,4% abschl.) immer noch um einiges teurer kommt als zur Miete. Klar, immerhin ist das Geld eine Investition in mein Eigentum, aber mit all den Abgaben und Gebühren (Die ja zum Teil dreifach entrichtet werden müssen) und allem drumherum (auch Geld das gespart werden MUSS) ist es einfach nicht günstiger und jede Investition "gilt" sozusagen auch nur für das "Erhalten". D.h. man hat nur "Rendite" solange die Bodenpr. steigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • walsi 01.03.2017 12:24
    Highlight Highlight Man kann nicht nur die Zinsen vergleichen. In der Miete sind noch die Kosten für den Unterhalt, Versicherungen usw. enthalten.
    • Wilhelm Dingo 01.03.2017 12:47
      Highlight Highlight Eben, der Bericht ist mehr ein Gejammer als saubere Analyse
    • Gismo71 01.03.2017 13:03
      Highlight Highlight Allerdings wird beim Unterhalt gespart - nur repariert, selten ersetzt.
    • 3fuss 02.03.2017 09:31
      Highlight Highlight @Gismo71: Wozu ersetzen, was sich instandhalten lässt?
      Kaufst Du jeweils eine neue Hose, statt die schmutzige zu waschen?
      Kaufst Du ein neues Auto, weil die Birne des Scheinwerfers kaputt ist?
  • KING FELIX 01.03.2017 12:22
    Highlight Highlight Schweizer oder gar weltweites dogma, wer viel hat dem gebe mehr.
  • Madison Pierce 01.03.2017 12:21
    Highlight Highlight Es wäre an der Zeit, dass der Staat mehr tut, um die rekordhohe Mieterquote auf ein vernünftiges Niveau zu bringen. Stattdessen reguliert man den Hypothekenmarkt derart, dass ein Eigenheim für viele unerschwinglich bleibt. Bei den aktuellen Zinsen sollte man die Anforderungen senken und gleichzeitig eine Amortisationspflicht einführen.

    Ein Mieter zahlt sein Leben lang so viel, dass er kaum etwas sparen kann fürs Alter. Profitiert hat einzig der Immobilienbesitzer. Könnte er das Geld für die Amortisation einsetzen, hätte er im Alter eine Immobilie zum "gratis wohnen".
    • Hoppla! 01.03.2017 12:56
      Highlight Highlight Ich gehe weder in Punkt 1 noch Punkt 2 mit dir einig.

      Man kann deregulieren, muss sich den Risiken aber bewusst sein. Es gibt bereits heute viele die bei steigenden Zinsen, Preisrutsch des Objekts oder nötigen Erneuerungen nicht mehr zahlungsfähig sind.

      Des weiteren ist ein gut in Schuss gehaltenes Eigentumsobjekt nur bedingt günstiger als ein Mietobjekt, wie man auch der Rendite von 5% ansieht.

      Und die Verallgemeinerung mit dem Sparen ist mir ganz unverständlich.
    • Posersalami 01.03.2017 13:36
      Highlight Highlight Man müsste nicht DEreglulieren, sonder REgulieren! ZB. könnte der Staat die Rendite auf zB. 3% über dem Referenzzins festmachen und durch die Revisoren jährlich prüfen lassen. Die haben alle Zahlen, die sie benötigen. Bei unbegründetem Verstoss (ein begründeter Verstoss könnte zB sein, dass man noch einen alten Hypthekenvertrag mit hohen Zinsen hat) Rückzahlung an die Mieter und eine hohe Busse. Problem gelöst. Bei fast garantierten 3% Rendite hat man immer noch genügend Investoren.
    • nib 01.03.2017 13:41
      Highlight Highlight Eine Lockerung der Finanzierungsverschriften hätte schlussendlich eine preistreibende Wirkung. Es könnten mehr Leute etwas kaufen, die Preise würden steigen. Bin nicht sicher wer da ausser den Banken profitieren würde.
  • Posersalami 01.03.2017 12:19
    Highlight Highlight "Die Nichtbeachtung des Mietrechts führt dazu, dass Vermieter und institutionelle Anleger unglaublich hohe Renditen von 5 bis 7 Prozent erzielen"
    Das glaube ich nicht. Ich weiss von einigen Immobilienentwicklern, dass 10-12% realistisch sind.
    • Kronrod 01.03.2017 14:32
      Highlight Highlight Das wäre dann vermutlich die Eigenkapitalrendite, wenn man sich stark verschuldet. Ansonsten kann die Rendite sogar noch wesentlich tiefer ausfallen, zB 3%. So oder so besteht aber kein Spielraum, die Mieten um 40% zu senken, wie im Artikel suggeriert wird.
    • Posersalami 01.03.2017 14:50
      Highlight Highlight @ Kronrod: Woher wollen sie das wissen? Arbeiten sie bei einem Immobilienentwickler wie ich und machen ständig diese Rechnung, oder ist das einfach ein Bauchgefühl bei ihnen?
    • whatsuup 01.03.2017 15:35
      Highlight Highlight Was ist den gemeint mit Rendite? Bruttorendite, Nettorendite, Eigenkapitalrendite?
      Und bei diesen Renditen sind sich ja nicht einmal die Immobilienfachleute einig bzw. wissen nicht welche welche ist...

      In diesem Artikel weiss wohl nur der Autor, welche Rendite er meint
    Weitere Antworten anzeigen
  • Elpolloloco 01.03.2017 12:16
    Highlight Highlight 4-Zimmer Wohnung für 1'600. Haha.
    (ja ich weiss, es geht nur ums Rechenbeispiel, das wär aber entweder mit geraden Zahlen oder Prozenten einfacher nachvollziehbar)
    • thelegend27 01.03.2017 12:27
      Highlight Highlight Dachte auch 1600.- für 4-Zimmer? Vielleicht in Olten...
    • Posersalami 01.03.2017 12:34
      Highlight Highlight Das ist der Durchschnittspreis in der Schweiz.. Nicht der Median, nicht für Zürich, kein Neubau, für die Schweiz für alle 4 Zi Wohnungen.
    • Hoppla! 01.03.2017 13:00
      Highlight Highlight Selbst in Bern findest du auf Immobilienportalen ein halbes Dutzend Wohnungen. Nicht in den hippen Quartieren, aber zu dem Preis kann man dies auch kaun erwarten.
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  • nib 01.03.2017 12:12
    Highlight Highlight Das "Problem" ist schlussendlich einfach darauf zurückzuführen, dass die Mietepreise nach Angebot /Nachfrage entwickeln. Das mag unfair sein, aber auf dem freien Markt herrscht eben nicht soziale Gerechtigkeit.
    Der Anteil der Mietkosten vom Einkommen ist andererseits stabil. Daher alles nicht so dramatisch.
    • Posersalami 01.03.2017 12:22
      Highlight Highlight Der Wohnungsmarkt darf nicht wir ein Kartoffelnarkt betrachtet werden. Grnau so wie der Arbeitsmarkt. Ausser man will Zustände wir in den USA.
      Wohnen ist ein Grundbedürfnis.
    • Blister 01.03.2017 12:26
      Highlight Highlight Erkläre uns doch mal, inwiefern der Markt frei ist, wenn man bei der Bank 20% Eigenkapital vorweisen muss UND die Zinsen auch bei 5% Zinsen tragbar sein müssen. Grossbanken hatten lange unter 5% Eigenkapital, und dass sie für ihr aufgenommenes Geld 5% Zinsen zahlen müssen können wäre mir auch fremd.

      Beide Regeln zusammen killen die Eigenheimträume bis Mitte 40, selbst für Gutverdiener. Da muss noch Vererbtes, Gewonnenes oder Ergaunertes dazu kommen.
    • Posersalami 01.03.2017 12:57
      Highlight Highlight @ Blister: Wir können froh sein um diese Regelung. Jeder muss sich klar sein, was mit Markt passiert wenn die Banken Hypotheken mit der Giesskanne ausschütten: die Preise ballern über Nacht durch die Decke, das wäre ihnen dann auch nicht recht, oder?
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