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Die Queen und der Kicker: die Mädchen- und Bubensuppen der Migros.  bild: zvg

Migros hat diese Kindersuppen lanciert – und sich voll in die Nesseln gesetzt

Der Grossverteiler hat geschlechterspezifische Suppen für Kinder lanciert. Und damit einen Aufschrei in den sozialen Medien provoziert. 



Bei der Migros wird jetzt nach Geschlecht gegessen. Der Grossverteiler hat passend zum Kälteeinbruch genderspezifische Beutelsuppen für Buben und Mädchen lanciert. 

Für die Girls gibt's die «Glamour Queens»-Suppe, die im rosa Prinzessinnenkleid daherkommt und natürlich auch noch vegan ist. 

Für die Jungs und künftigen Fussballstars gibt es die blaue «Soup for Champions», inklusive in Bouillon schwimmender Fussball-Pasta. Die Suppe ist nicht vegan.

Die Migros hat also genderspezifische Stereotypen in das Suppenregal übernommen. Was dann passierte?

Der Aufschrei

Was halt passiert, wenn man 2018 mit überwunden geglaubten genderspezifischen Stereotypen hinter dem Ofen daherkommt: In den sozialen Medien sorgt es für einen Aufschrei: 

Der Spott

Und es sorgt für Spott: «Wachsen mir Bart und Hoden, wenn ich die falsche Suppe esse?», schreibt eine Frau der Migros auf Facebook.  

Die Kritik

Es folgt natürlich auch die Kritik an der Kritik.

So erklärt sich Migros

Das Social-Media-Team der Migros muss nun die Shitstorm-Suppe auslöffeln. «Wir merken, dass die Kundschaft bei Suppen immer älter wird. Deshalb haben wir verschiedene Suppen entwickelt, die sich speziell an junge Erwachsene und Kinder richten», erklärt die Migros die Lancierung der Gender-Suppen. 

Auf grosse Diskussionen einsteigen will die Migros aber nicht. «Wir bilden mit unserem Sortiment die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden ab», heisst es weiter. Sollte die Suppe wider Erwarten auf kein grosses Interesse stossen, werde sie wieder aus dem Sortiment genommen. 

(amü)

Eine 150-jährige Suppen-Tradition in Schwyz

Video: srf/SDA SRF

Wie gesund oder ungesund ist dein Essen? Alles relativ.

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Wie gesund oder ungesund ist dein Essen? Alles relativ.
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