Wirtschaft
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Die Schweiz bleibt das attraktivste Land für Fachkräfte aus der ganzen Welt



Die Schweiz ist zum fünften Mal in Folge das attraktivste Land für Fachkräfte aus der ganzen Welt – auch in Zeiten von Corona. Aber es studieren noch zu wenige hierzulande mathematisch-naturwissenschaftliche Fächer.

Smarte Frau mit Notebook.

Die Schweiz ist für Spezialisten weltweit attraktiv. Bild: shutterstock.com

Laut der Vergleichsstudie World Talent Ranking der Businessschule IMD Lausanne behauptete sich die Schweiz auch in der Ausgabe 2020 auf dem Spitzenplatz, gefolgt von Dänemark und Luxemburg. Die Schweiz schafft es, die einheimischen Talente am besten zu fördern und ist für Arbeitnehmer besonders attraktiv.

Deshalb hält sie die eigenen Talente im Land und zieht gleichzeitig ausländische Spezialisten an. Somit nimmt sie bei zwei der drei untersuchten Faktoren den Spitzenplatz ein.

Die Schweiz verfüge über ein effizientes Gesundheitssystem, hohe öffentliche Pro-Kopf-Ausgaben für die Bildung und gute Lebensqualität. Aber auch im Bereich der Lehrlingsausbildung und bei den Löhnen ist sie laut der Studie führend, was zu diesem Resultat beigetragen hat.

Zu wenige Studenten der Naturwissenschaften

Beim dritten Faktor, der die Qualität des im Land vorhandenen Talentpools misst, fiel die Schweiz hingegen vom zweiten auf den fünften Platz zurück. Hierzulande haben nämlich weniger Studenten als letztes Jahr ein Studium in mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern abgeschlossen. Auch bei der Bildung, gemessen an der Pisa-Studie der OECD, belegt die Schweiz nur einen Platz im Mittelfeld.

Die Studienautoren loben Länder, die viel in die Bildung investieren – und zwar auf allen Bildungsstufen. Um Fachkräfte anzulocken, sei es zudem wichtig, dass Volkswirtschaften offen blieben für Arbeitskräfte und Ideen, heisst es weiter.

Durch die Coronapandemie habe sich gezeigt, welche Länder besonders gut seien in der Motivation ihrer Fachkräfte. Und Unternehmen aus Ländern wie der Schweiz, die im Ranking gut abgeschnitten haben, hätten es tendenziell geschafft, ihre Mitarbeiter auch im Homeoffice zu motivieren, so die Experten vom IMD.

Westeuropa in Führung

In der Gesamtwertung führen die westeuropäischen Staaten das Ranking an. Von den Nachbarländern der Schweiz schaffte es aber einzig Österreich in die Top-Ten und belegt Platz 6 (nach Platz 4 im letzten Jahr). Deutschland liegt wie bereits 2019 auf Platz 11. Frankreich verlor 3 Plätze und liegt neu auf Platz 28, Italien bleibt auf Platz 36.

Die Top-Ten werden derweil von den skandinavischen Ländern dominiert. Nach Dänemark auf dem 2. Platz belegt Island den 4., Schweden den 5. und Norwegen den 7. Platz. Die USA verlor drei Plätze und landete auf dem 15. Rang.

Den grössten Sprung schaffte die Türkei, die vom 58. Platz im Letzen Jahr auf Rang 46 vorrückte. Am schwersten fiel es Brasilien, Venezuela, der Slowakei, Indien und der Mongolei, Fachkräfte in ihr Land zu holen. (sda/awp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das sind die besten Universitäten der Welt

12 Typen, die dir an jeder Prüfung begegnen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweiz gibt 12 Prozent des BIP für Gesundheit aus – Europarekord!

Mit knapp 11.9 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) war die Schweiz 2018 führend in Europa bei den Gesundheitsausgaben. Deutschland war Zweiter mit 11.5 Prozent. Der EU-Durchschnitt für Gesundheitskosten betrug 9.9 Prozent des BIP.

Am Ende der am Mittwoch vom Europäischen Statistischen Amt Eurostat veröffentlichten Rangliste steht für einmal nicht Rumänien - das Land ist mit 5.6 Prozent des BIP nur Zweitletzter - sondern Luxemburg, das nur 5.3 Prozent seines BIP für Gesundheit ausgegeben …

Artikel lesen
Link zum Artikel